:EuGH stärkt Rolle von DRK und Co. bei Notfalltransporten
Luxemburg (dpa) - Der Europäische Gerichtshof hat die Position von Hilfsorganisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) beim Transport von Notfallpatienten gestärkt.
Gesundheit
:Gesundheitsausgaben steigen auf rund 387 Milliarden Euro
Wiesbaden (dpa) - Die Gesundheitsausgaben in Deutschland sind weiter angestiegen. Vorläufigen Zahlen zufolge betrugen sie im vergangenen Jahr 387,2 Milliarden Euro und damit 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. 2017 hatte die Zahl erstmals die Marke von einer Milliarde Euro pro Tag überschritten. Insgesamt wurden in dem Jahr 375,6 Milliarden Euro ausgegeben, was einen Anstieg um 4,7 Prozent bedeutet. Pro Einwohner entspricht dies den Angaben zufolge Ausgaben von 4544 Euro.
Erfurt
:Klinik: Glockenläuten als Zeichen für Ende von Krebstherapie
Erfurt (dpa/th) - Mit dem Läuten einer Glocke können Patienten der Kinderkrebsstation im Helios Klinikum Erfurt ab sofort das Ende ihrer Behandlung anzeigen. Die vierjährige Alexia war das erste Kind, das am Mittwoch den Auftakt für die neue Tradition machte, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde. Ein dreiviertel Jahr lang war das Mädchen aus Erfurt wegen Leukämie stationär behandelt worden und konnte nun nach Hause entlassen werden.
Gesundheit
:Pflegenoten werden abgeschafft
Berlin (dpa) - Aussagekräftige Informationen über die Qualität der Pflegeheime sollen Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen bald bei der Suche nach einem Heimplatz helfen. Abgelöst werden soll der bisherige
Pflege-TÜV mit seinen Noten.
Gesundheit
:Gesetzentwurf von Spahn: Hebammen sollen künftig studieren
Berlin (dpa) - Angehende Hebammen sollen künftig statt einer Ausbildung ein Studium benötigen. Das geht aus einem Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hervor, über den das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet.
Gesundheit
:Private Anbieter drängen auf Milliardenmarkt Rettungsdienst
Luxemburg/Solingen (dpa) - Wer im medizinischen Notfall den Notruf 112 wählt, rechnet mit schneller Hilfe vom Rettungsdienst. Die alarmierten Rettungswagen werden überwiegend vom Roten Kreuz und anderen Hilfsorganisationen gestellt.
Berlin
:Etwas mehr Tuberkulose-Fälle in Brandenburg
Potsdam (dpa) - In Brandenburg ist die Zahl der Tuberkulose-Erkrankungen leicht gestiegen. 2018 wurden 161 Fälle der meldepflichtigen Infektionskrankheit registriert, wie Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) ergaben. 2017 waren es zwei Fälle weniger. Damit bewegte sich die Zahl der gemeldeten Fälle auf dem Niveau von 2016, als ebenfalls 161 Erkrankungen gemeldet worden sind. Am 24. März ist Welttuberkulosetag.
Jena
:Tuberkulose-Röntgenmobil in Thüringen nicht mehr im Einsatz
Erfurt (dpa/th) - Das Röntgenmobil für Tuberkulose-Reihenuntersuchungen des DRK Thüringen hat den Betrieb eingestellt. Das Land habe den vor wenigen Wochen endenden Nutzungsvertrag wohl aus Kostengründen nicht weiter verlängert, sagte der Landeschef des Deutschen Roten Kreuzes, Peter Schreiber, der Deutschen Presse-Agentur. Laut Sozialministerium ist das Mobil seit dem 20. Februar nicht mehr im Einsatz. Das DRK als Eigentümer der rollenden Röntgenanlage hatte damit seit Anfang 2016 Tbc-Reihenuntersuchungen von Asylbewerbern und später auch von Strafgefangenen in Thüringer Haftanstalten übernommen.
Sachsen-Anhalt
:Zahl der Tuberkulose-Erkrankungen im Land 2018 gestiegen
Magdeburg (dpa/sa) - Im vergangenen Jahr sind in Sachsen-Anhalt 163 Menschen nachweislich an Tuberkulose erkrankt. Das waren 35 mehr als noch 2017 mit 128 Fällen, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts in Berlin hervorgeht. Deutlich höher war die Zahl der Tuberkulose-Erkrankungen aber im Jahr 2015 mit damals 194. Am 24. März ist Welttuberkulosetag.
Dresden
:Zahl der Tuberkulose-Erkrankungen in Sachsen klar rückläufig
Dresden/Berlin (dpa/sn) - In Sachsen sind im vergangenen Jahr 170 Menschen an Tuberkulose erkrankt. Im Vergleich zum Jahr 2017 ist das Rückgang um 20 Prozent, wie das Robert Koch-Institut in Berlin vor dem Welttuberkulosetag (24. März) mitteilte. Der Freistaat liege damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Deutschlandweit waren im Vorjahr die Erkrankungen lediglich um ein Prozent zurückgegangen.
Schwerin
:Debatte um Präventionsprogramm gegen Alkoholmissbrauch
Schwerin/Kiel (dpa/mv) - Die Teilnahme von Schulklassen in Mecklenburg-Vorpommern am Präventionsprogramm "Klar bleiben" gegen Alkoholmissbrauch durch Jugendliche hat im Nordosten eine kontroverse Debatte ausgelöst. So äußerte sich Heike Walter von der Schulleitungsvereinigung MV skeptisch über das Programm, bei dem sich Schüler ab Klasse zehn verpflichten konnten, einen Monat lang auf "riskanten Alkoholkonsum" zu verzichten. Wenn sich wenigstens 90 Prozent der Jugendlichen daran hielten, nahm die Klasse an einer Verlosung mit einem Hauptpreis von 1000 Euro teil. "Was ist das für ein Signal, wenn sich 10 Prozent der Schüler betrinken dürfen und es trotzdem eine Prämie gibt", sagte Walter am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Schwerin.
Schwerin
:Immer mehr ambulante Ärzte suchen Angestelltenverhältnis
Schwerin (dpa/mv) - Immer mehr niedergelassene Ärzte in Mecklenburg-Vorpommern geben die Selbstständigkeit auf und lassen sich bei Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) anstellen. Von 2012 bis 2016 seien rund 180 Arztsitze im Nordosten in Anstellungen überwiegend in MVZ umgewandelt worden, teilte die Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern (KVMV) am Mittwoch mit.
Drogen
:Wer täglich kifft, leidet häufiger an Psychosen
Eine aktuelle Studie zeigt: Cannabis mit besonders hohem THC-Gehalt treibt die Zahl der Psychosen massiv in die Höhe. Experten warnen vor einer Legalisierung des Krauts.
Lunzenau
:Hausärzte-Verband: Landarztquote löst unsere Probleme nicht
Dresden (dpa/sn) - Die derzeit diskutierte Landarztquote für das Medizinstudium löst nach Einschätzung der sächsischen Hausärzte die Probleme nicht. Dass seit Jahren sehr viele frei gewordene Hausarztstellen in Sachsen nicht besetzt werden könnten, liege an unterschiedlichen Faktoren, erklärte der Sächsische Hausärzteverband am Mittwoch. So machten etwa die zunehmende Bürokratie oder die von den kassenärztlichen Vereinigungen gedeckelten Honorare den Hausärzten zu schaffen. Laut Verband müsste vor allem die allgemeinmedizinische Ausbildung an den Hochschulen stärker gefördert werden. So könnten angehende Hausärzte motiviert werden, sich nicht nur in den Großstädten, sondern auch im ländlichen Raum niederzulassen, hieß es.
Gesundheit
:Pollen-Allergiker sollten Tagesrhythmus anpassen
München (dpa/tmn) - Die Temperaturen steigen - und damit auch die Belastung für Allergiker. Denn mit dem ersten Frühlings-Hoch und Temperaturen jenseits der 15 Grad fliegen oft auch die ersten Birkenpollen, warnt das Lungenzentrum München.
Hannover
:Schüler ohne Impfschutz gegen Masern müssen zu Hause bleiben
Hannover (dpa/lni) - Auch in Hannover müssen von Donnerstag an Grundschüler zu Hause bleiben, weil sie keinen Schutz gegen Masern nachweisen konnten. Nach der Bestätigung eines Masernfalls an einer Schule im Stadtteil Döhren kontrollierten am Mittwoch Kinderärzte der Region Hannover die Impfpässe der Mädchen und Jungen. Sechs Kinder seien nicht gegen Masern geimpft und müssten deshalb für etwa zwei Wochen zu Hause bleiben, sagte eine Regionssprecherin. Vier weiteren Kindern fehle die zweite Impfung - wenn sie sich noch impfen lassen, dürfen sie in den Unterricht. Die Grundschule Suthwiesenstraße besuchen insgesamt 235 Schülerinnen und Schüler, sieben fehlten am Mittwoch und konnten nicht überprüft werden. Dem niedersächsischen Landesgesundheitsamt wurden seit Jahresbeginn 35 laborbestätigte Masernfälle übermittelt, die meisten davon im Landkreis Hildesheim. Dort gibt es ebenfalls Schulbetretungsverbote.
Rostock
:Leicht sinkende Grippezahlen: Ein weiterer Patient gestorben
Rostock (dpa/mv) - Die Grippe grassiert noch immer im Nordosten, allerdings sind die Neuerkrankungen im Vergleich zu den Vorwochen leicht rückläufig. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Mittwoch mit. Demnach wurden in der vergangenen Woche 487 Influenza-Infektionen gemeldet, in der Woche zuvor waren es noch 622.
Eutin
:Ameos zieht Übernahmeantrag für Sana Kliniken zurück
Ostholstein (dpa/lno) - Die Übernahmepläne des Schweizer Krankenhausbetreibers Ameos für die Sana Kliniken Ostholstein sind ins Stocken geraten. Das Unternehmen zog wegen noch zu klärender Fragen einen Übernahmeantrag zurück. "Wir halten aber an dieser Übernahme fest", sagte der für die Region zuständige Ameos-Vorstand Michael Dieckmann am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Es seien noch einige Fragen zu klären. Es gehe vor allem um Fragen der Krankenhausplanung an den vier Standorten. "Wir brauchen mehr Zeit." Das Unternehmen wolle das Verfahren "möglichst bald fortsetzen". Zuvor hatten die "Lübecker Nachrichten" über die Pläne berichtet.
Gesundheit
:Langsames Essen erleichtert die Verdauung
Bonn (dpa/tmn) - Verdauung ist harte Arbeit für den Körper. Und harte Arbeit braucht Energie, die dann zum Beispiel im Gehirn fehlt. Die Folge ist das gefürchtete Mensa- oder Suppenkoma, erklärt Susanne Leitzen von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.
Gesundheit
:Wenn Pflege die Haut krank macht
Stuttgart (dpa/tmn) - Die Haut im Mundbereich spannt, es bilden sich kleine rote Pusteln, die jucken oder brennen. Doch wer mit extra viel Creme dagegenhält, tut seiner Haut womöglich nichts Gutes.
Gesundheit
:Was stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte?
Kiel (dpa/tmn) - Beim Kampf gegen Eindringlinge vollbringt der Körper Tag und Nacht Höchstleistungen. Normalerweise funktioniert das problemlos. Aber manchmal erreichen Viren und Co. ihr Ziel: Sie bahnen sich einen Weg in den Körper und lösen dort Infektionen aus - Husten, Schnupfen oder Schlimmeres.
Gesundheit
:Heimbewertungen: Reform des Pflege-TÜV kommt
Berlin (dpa) - Nach jahrelangem Ringen startet im Herbst der neue Pflege-TÜV. "Am 1. November beginnen in den Pflegeheimen endlich die Prüfungen nach dem neuen Qualitätssystem", sagte Gernot Kiefer vom Vorstand des GKV-Spitzenverbands der dpa. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen dadurch aussagekräftige Bewertungen der Heime in Deutschland bekommen. Abgelöst werden die umstrittenen Pflegenoten, die so positiv ausfallen, dass kaum Vergleiche möglich sind. Der erweiterte Qualitätsausschuss von Krankenkassen und Heimbetreibern gab am Abend grünes Licht für die Reform.
Gesundheit
:Kann Joggen den Gelenken schaden?
Berlin (dpa-infocm) - Unter Freizeitsportlern kursieren immer wieder Mythen rund ums Thema Fitness. Dazu zählt etwa die These, beim Joggen leiden die Gelenke. Stimmt das?
Hormonüberschuss
:Nachteil Zwillingsbruder
Wenn im Bauch einer Schwangeren gleichzeitig ein Mädchen und ein Junge heranwachsen, ist das schlecht für das Mädchen. Forscher vermuten, es liegt am Testosteron des Jungen.
Dresden
:Keine Einigung auf Landarztquote für Medizinstudenten
Dresden (dpa/sn) - In Sachsen wird es vorerst keine Landarztquote für Medizinstudenten zur Bekämpfung des Ärztemangels geben. Das Kabinett habe sich nicht auf einen Vorschlag einigen können, teilte Gesundheitsministerin Barbara Klepsch mit. Die SPD habe sich quergestellt, was sie "absolut nicht nachvollziehen" könne, erklärte die CDU-Politikerin. Die Sozialdemokraten bezeichneten im Gegenzug Klepschs Entwurf als inhaltlich unausgegoren. Er sei fünf Monate vor der Landtagswahl "ein Stück Symbolpolitik".
München
:Bayerische Kinder gesünder als im Bundesschnitt
München (dpa/lby) - Die Kinder und Jugendlichen in Bayern sind gesünder als ihre Altersgenossen im Bundesdurchschnitt. Zwar dominieren dieselben Erkrankungen wie auf Bundesebene. Doch der Anteil der betroffenen Jungen und Mädchen ist vielfach geringer, wie aus einer am Dienstag in München veröffentlichten Studie der Krankenkasse DAK hervorgeht. So haben die bayerischen Kinder seltener Infektions- und Atemwegserkrankungen. Auch Fettleibigkeit kommt deutlich seltener vor als im Bundesschnitt. Jedoch gibt es im Freistaat signifikant mehr Kinder mit der "Zappelphilippstörung" ADHS oder einer Brille.
Gesundheit
:Tausende Babys durch „Passivtrinken“ mit Behinderung geboren
München (dpa) - Auch Nicht-Trinker leiden in vielen Fällen unter den Folgen von Alkoholkonsum: Im Straßenverkehr verursachen betrunkene Autofahrer tödliche Unfälle, bei Gewalttaten spielt oft Alkohol eine Rolle - und trinkende Mütter schädigen ihre ungeborenen Kinder.
Gesundheit
:Wenn Kinder mit einem Leiden leben müssen
München (dpa) - Die Haut juckt bestialisch, nässt, klebt nachts am Betttuch fest. Oder die Nase läuft wie ein Wasserfall, sobald die Gräserpollen fliegen. Andere bekommen bei einem Anfall so schlecht Luft, dass sie zu ersticken fürchten. Oder sie leiden immer wieder unter schmerzhaften Durchfällen.
Leserdiskussion
:Hat Deutschland ein Alkoholproblem?
In Deutschland sind 1,5 bis 1,8 Millionen Menschen alkoholabhängig, bis zu 80 000 sterben jedes Jahr an den Folgen ihres Konsums. Fast 16 000 Babys kommen mit Gesundheitsschäden zur Welt. Gleichzeitig feiern sich Craft-Beer-, Wein-, Gin- und Whiskey-Fans als distinguierte Kenner.
Schädlicher Alkoholkonsum
:Alkohol darf nicht länger verharmlost werden
Werden Wein, Whisky und Prosecco weiterhin als Kulturgut geadelt und nicht als Bedrohung verstanden, lassen sich Gesundheitsschäden, etwa bei Neugeborenen, auch künftig kaum vermeiden.
Gesundheit
:Bereits mehr als 600 Ebola-Tote im Kongo
Goma (dpa) - Im Osten des Kongos sind bereits mehr als 600 Menschen an Ebola gestorben. Bislang hätten sich in der Provinz Nord-Kivu 960 Menschen mit dem hoch gefährlichen Virus angesteckt, erklärte das kongolesische Gesundheitsministerium. Rund 300 Menschen seien nach der Behandlung unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen wieder genesen. Seit August erhielten zudem rund 90 000 Menschen einen experimentellen Impfstoff gegen Ebola. Die Zahl der Neuansteckungen war zuletzt deutlich zurückgegangen. Die Weltgesundheitsorganisation hofft aus diesem Grund, die Epidemie unter Kontrolle zu bekommen.
UN-Weltwasserbericht
:Zwei Milliarden Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser
Das entspricht etwa einem Viertel der Weltbevölkerung. Überraschend schlecht fallen auch die Zahlen für Europa und Nordamerika aus.
Alkohol in der Schwangerschaft
:Fast 13 000 Babys pro Jahr kommen geschädigt zur Welt
Wenn schwangere Frauen Alkohol trinken, riskieren sie körperliche und kognitive Schäden ihrer Kinder. Wie gravierend die Folgen des Alkoholkonsums in Deutschland sind, hat ein Suchtforscherteam berechnet.
Alkohol in der Schwangerschaft
:Fast 13 000 Babys pro Jahr kommen geschädigt zur Welt
Wenn schwangere Frauen Alkohol trinken, riskieren sie körperliche und kognitive Schäden ihrer Kinder. Wie gravierend die Folgen des Alkoholkonsums in Deutschland sind, hat ein Suchtforscherteam berechnet.
München
:DAK stellt Studie zur Gesundheit von Kindern in Bayern vor
München (dpa/lby) - Wie gesund - oder krank - sind die Kinder und Jugendlichen in Bayern? Diese Frage hat sich die Krankenkasse DAK gestellt und die Abrechnungsdaten von fast 84 000 Versicherten aus dem Freistaat im Alter zwischen 0 und 17 Jahren ausgewertet. Die Ergebnisse der repräsentativen Studie werden heute in München vorgestellt. Der Kinder- und Jugendreport soll aufzeigen, wie viele Kinder hierzulande chronisch krank sind, an welchen akuten Krankheiten Jungen und Mädchen am häufigsten leiden und ob auf dem Land andere Probleme dominieren als in der Stadt.
Gesundheit
:Atemnot nach dem Steak
In seltenen Fällen können Zeckenstiche Allergien gegen Fleisch auslösen. Zu den Betroffenen zählen viele Jäger und Förster.
Bad Frankenhausen/Kyffhäuser
:DRK-Kliniken: Neuer Betreiber in Thüringen und Brandenburg
Bad Frankenhausen (dpa) - Für die vier Kliniken der insolventen DRK-Krankenhausgesellschaft Thüringen-Brandenburg ist ein Käufer gefunden. Der im brandenburgischen Bad Wilsnack ansässige Konzern KMG Kliniken soll die Häuser in Bad Frankenhausen, Sondershausen, Sömmerda (Thüringen) und Luckenwalde (Brandenburg) übernehmen, wie der bisherige Betreiber am Montag mitteilte. Ein Vertrag zur Übernahme sei unterzeichnet worden. Zu den KMG Kliniken mit rund 3600 Mitarbeitern gehören unter anderem sechs Akutkrankenhäuser, zwei Rehabilitationskliniken und zehn Pflegeeinrichtungen.
Hildesheim
:20 Hildesheimer Schülern fehlt Nachweis für Masernimpfungen
Hildesheim (dpa/lni) - Bei den angekündigten Impfpasskontrollen an zwei Hildesheimer Schulen haben am Montag 20 Schüler keinen Schutz gegen Masern nachweisen können. "Sie müssen dies beim Gesundheitsamt nachholen", sagte eine Sprecherin des Landkreises. Schülern, die keinen Impfschutz oder keine Immunität dokumentieren, drohe ein Schulbetretungsverbot bis zum 1. April. Jeweils ein Jahrgang der Waldorfschule und der St. Augustinus-Oberschule sollte am Montag einen Impfpass vorlegen, weil dort am vergangenen Freitag über je einen erkrankten Schüler informiert worden war.
Berlin
:Gewerkschaft fordert weniger Befristungen für Charité-Ärzte
Berlin (dpa/bb) - An der Berliner Charité sind 74 Prozent der Ärzte nur befristet angestellt. 2077 der 2812 Mediziner haben einen solchen Vertrag, darunter auch fast 80 Oberärzte, wie aus einer Antwort von Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Krach (SPD) auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Catherina Pieroth hervorgeht, über die der "Tagesspiegel" am Montag berichtete. Krachs Antwort beruht auf Angaben der Universitätsklinik.
Bad Hindelang
:Urlauber von Norovirus-Verdacht in Allgäuer Hotel betroffen
Bad Hindelang (dpa/lby) - Im Allgäu sind rund 40 Gäste eines Hotels an einer Magen-Darm-Infektion erkrankt. Das Gesundheitsamt ordnete am Montag umfangreiche Desinfektionsmaßnahmen für das Hotel in Bad Hindelang an. Wie das Landratsamt Oberallgäu berichtete, sind nur Gäste und keine Mitarbeiter des Hauses erkrankt. Die Behörden vermuten, dass Noroviren in dem Hotel grassieren. Die Ergebnisse der Tests werden allerdings erst in den kommenden Tagen erwartet.
Mainz
:Einzigartige Modellpraxis weist den Weg
Mainz (dpa/lrs) - Schwindel, Schmerzen in der Brust, hohes Fieber oder extreme Kopfschmerzen: Immer mehr Menschen wissen bei solchen Beschwerden nicht wohin - und gehen in eine Notaufnahme. Die Mainzer Uni-Klinik zählte 2012 noch etwa 12 000 Patienten in ihrer Notaufnahme, 2018 waren es schon mehr als 16 000. Etwa 40 Prozent dieser Menschen wären jedoch bei einem Hausarzt gut aufgehoben gewesen, berichtete der Leiter der Notaufnahme, Andreas Fischbach, am Montag in Mainz. Eine bundesweit noch einzigartige Modellpraxis an der Unimedizin soll schnell klären, wo und wie ein Patient am besten behandelt wird. So sollen auch die Notaufnahmen entlastet und Wartezeiten kürzer werden.
Düsseldorf
:Grippewelle trieb NRW-Krankenstand 2018 hoch: fast 18 Tage
Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Grippewelle des vergangenen Winters hat den Krankenstand in Nordrhein-Westfalen hochgetrieben: 2018 waren Beschäftigte im Durchschnitt 17,9 Tage krank geschrieben, wie die Barmer Versicherung am Montag mitteilte. "Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Fehlzeiten um einen halben Tag. Für das Plus dürfte die starke Grippe- und Erkältungswelle ausschlaggebend gewesen sein", sagte der Barmer-Landesgeschäftsführer Heiner Beckmann. Der Krankenstand sei damit um mehr als drei Prozent gestiegen.
Hannover
:AWO und Diakonie: Mehr Geld für ambulante Pflegedienste
Hannover (dpa/lni) - AWO und Diakonie haben vor weiteren Schließungen von ambulanten Pflegediensten in Niedersachsen gewarnt, sollte es nicht zu einer besseren Vergütung durch die Kranken- und Pflegekassen kommen. Die Situation sei sehr kritisch, sagte am Montag der Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes AWO Deutschland, Rifat Fersahoglu-Weber. "Wir haben seit Jahren die Situation, dass Niedersachsen Schlusslicht ist in der Vergütung für die Pflege."
Gesundheit
:Multimedikation kann gefährlich sein
Frankfurt/Main (dpa) - Neun, zehn Pillen am Tag sind der Durchschnitt, aber manchmal nehmen ältere Menschen mit mehreren Krankheiten auch 20 oder 30 verschiedene Medikamente täglich. Multimedikation oder Polypharmazie nennen Wissenschaftler das Problem.
Schwerin
:Justizministerin: Weniger Fixierungen in Pflegeheimen
Schwerin/Torgelow (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommerns Pflegeheimen werden Menschen seltener als früher zum eigenen Schutz oder dem anderer Menschen festgebunden. Die Zahl der richterlichen Anordnungen sei von 1530 im Jahr 2016 auf 1356 im Jahr 2017 gesunken, sagte Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU) laut Pressemitteilung am Montag in Torgelow auf der Fachveranstaltung "Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflege reduzieren 2.0". Fixierungen sind nur mit Genehmigung eines Richters möglich.
Magdeburg
:Mehr als 90 Prozent bei großen Kassen versichert
Magdeburg (dpa/sa) - Die Sachsen-Anhalter greifen bei der Krankenversicherung vorwiegend auf die großen Anbieter zurück. Im Land seien mehr als 90 Prozent der Versicherten bei den größten sieben, gesetzlichen Krankenkassen versichert, teilte der Verband der Ersatzkassen in Sachsen-Anhalt mit. Dabei gebe es bundesweit aktuell 110 Krankenkassen. Den größten Marktanteil habe 2018 die AOK mit 37,7 Prozent gehabt, gefolgt von den Ersatzkassen mit 30,9 Prozent. Den Anhaben zufolge gab es bei 2,23 Millionen Einwohnern 2,07 Millionen gesetzlich Krankenversicherte. Das seien 93,6 Prozent der Bevölkerung gewesen.
Gesundheit
:Süße Aromen für E-Zigaretten verführen Jugendliche
Lebanon (dpa) - Sie schmecken nach Süßigkeiten, Menthol oder Früchten und sprechen so vor allem Jugendliche an: Mit süßen Aromen versetzte Liquids sind ein Hauptgrund dafür, dass junge Menschen zur E-Zigarette greifen.
Gesundheit
:Wut kann Kinder ohnmächtig machen
Hamburg (dpa/tmn) - Das Kind schreit sich in Rage - und die Eltern denken, es fällt gleich um. So abwegig ist dieser Gedanke gar nicht. Denn zwei bis vier Prozent der Kleinkinder können bei Schreikrämpfen tatsächlich ohnmächtig werden, erklärt die Zeitschrift "Eltern" (Ausgabe 04/2019).
Düsseldorf (dpa) - 15 000 Krankheiten, 30 000 Behandlungsschritte, 1200 Fallpauschalen mit jeweils sechs Schweregraden: Krankenhausabrechnungen sind in Deutschland nicht nur teuer, sondern auch kompliziert. Jährlich werden im Auftrag der Krankenkassen hunderttausende von den Kliniken vorgelegte Rechnungen noch einmal unter die Lupe genommen - mit millionenschweren Konsequenzen.
Karlsruhe
:Weiter Ringen um Verordnung für ersten Drogenkonsumraum
Karlsruhe (dpa/lsw) - Die Landesverordnung für den ersten baden-württembergischen Drogenkonsumraum lässt weiter auf sich warten. "Die Kabinettsvorlage befindet sich noch in der Ressortabstimmung mit dem klaren Ziel, einen Drogenkonsumraum in Karlsruhe einzurichten", sagte eine Sprecherin des grün geführten Sozialministeriums. Im Kabinett behandelt werden könnte das Thema dem Vernehmen nach am 26. März.