Ein neuer Bluttest soll Brustkrebs besonders schonend erkennen können. Solche Meldungen wecken immer wieder Hoffnung - wirklich zuverlässig sind diese Verfahren aber noch nicht.
Stuttgart
:Forscher warnen: FSME-Risikogebiete verschieben sich
Stuttgart (dpa/lsw) - Forscher warnen vor einer Verschiebung der Risikogebiete der durch Zeckenbisse übertragene Infektionskrankheit FSME und raten zur Impfung. "Mehr als jede fünfte FSME-Erkrankung tritt außerhalb eines bekannten Risikogebiets auf", sagte Parasitologin Ute Mackenstedt von der Universität Hohenheim am Donnerstag in Stuttgart. Die Zahl der Betroffenen war 2018 deutschlandweit im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegen. Die meisten Fälle, mehr als 250, traten in Baden-Württemberg auf, gefolgt von Bayern.
Rostock
:Erstes Grippe-Todesopfer im Nordosten
Rostock (dpa/mv) - Im Nordosten ist eine Frau im Zusammenhang mit einer Influenza-Infektion gestorben. Die 89-Jährige habe an verschiedenen Vorerkrankungen gelitten, teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Donnerstag mit. Insgesamt wurden in der vergangenen Woche 622 Neuerkrankungen mit Influenza gemeldet, in der Vorwoche waren es den Angaben zufolge 474. Die meisten Neuinfektionen seien im Landkreis Vorpommern-Greifswald registriert worden. Insgesamt wurden seit Oktober 2018 Infektionen gemeldet und damit etwas weniger als zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison mit 2131. Damals waren 24 Menschen gestorben.
Gesundheit
:Neue Handprothesen geben mehr Gefühl
Genf (dpa) - Zwei neu entwickelte Handprothesen geben Unterarmamputierten mehr Gefühl beim Greifen. Ein Ansatz zielt darauf ab, dass Patienten nicht nur Form und Härte von Objekten fühlen, sondern auch ihre Handstellung wahrnehmen.
Gesundheit
:Frauenärzte raten Schwangeren zur Keuchhusten-Impfung
Düsseldorf (dpa) - Frauenärzte empfehlen schwangeren Frauen ohne bestehenden Schutz eine Impfung gegen Keuchhusten. Das teilte die Arbeitsgemeinschaft Impfen des Berufsverbandes der Frauenärzte mit.
München
:Fast jedes dreizehnte Kind nicht gegen Masern geimpft
München (dpa/lby) - Im Freistaat ist fast jedes dreizehnte Kind nicht gegen Masern geimpft. In den vergangenen 13 Jahren sei die Zahl der Kinder mit Impfungen auf 92,2 Prozent gestiegen, sagte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) der Deutschen Presse-Agentur aus Anlass einer Expertenanhörung des Deutschen Ethikrates zu nationalen und internationalen Impfstrategien an diesem Donnerstag in Berlin. "Nach Ansicht von Experten ist jedoch eine Impfquote von mindestens 95 Prozent zur Elimination der Masern notwendig."
Geburtsmedizin
:Zu groß für Mama
Immer mehr Frauen bringen ihre Kinder per Kaiserschnitt zur Welt. Das liegt meist nicht an medizinischen Gründen - die Babys sind schlicht zu groß. Über die Zusammenhänge von Wohlstand und Wachstum.
Gesundheit
:Der knifflige Antrag auf Vorsorgekur
Berlin (dpa/tmn) - Einfach mal raus aus dem Alltag, in einen Kurort fahren und dort etwas für die Gesundheit tun. Das muss kein Traum bleiben, denn unter Umständen zahlt die Krankenkasse auch zur Vorsorge für ambulante Kuren - und manchmal sogar für Unterkunft und Verpflegung, zumindest teilweise.
Gesundheit
:Das hilft Kleinkindern beim Zahnen
Köln (dpa/tmn) - Ein Beißring oder kalte Lebensmittel helfen zahnenden Kleinkindern gegen Schmerzen. Zu kalt dürfen die Schmerzstiller aber nicht sein, warnt der
Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).
SZ JetztSelbstversuch
:Online-Hilfe statt Therapie?
Für einen Termin beim Psychotherapeuten muss man oft Monate warten. Apps versprechen bei kleineren Problemen schnelle Hilfe. Aber funktioniert das?
München
:Organspende und Patientenverfügung können sich widersprechen
München (dpa/lby) - Vielen Inhabern eines Organspende-Ausweises ist einer Studie zufolge nicht bewusst, dass ihre ebenfalls schriftlich niedergelegte Patientenverfügung die Organspende ausschließt. Der Grund: Vor einer Organspende muss der Hirntod festgestellt werden, wozu der Betroffene intensivmedizinisch versorgt werden muss. Zugleich aber werden lebenserhaltende Maßnahmen in Patientenverfügungen oft ausgeschlossen, die Menschen wollen nicht auf einer Intensivstation sterben.
Berlin
:Berlin und Brandenburg: Zusammenarbeit von Krankenhäusern
Berlin/Potsdam (dpa/bb) - Die Krankenhäuser in Berlin und Brandenburg sollen nach den Plänen der Gesundheitsressorts beider Länder enger mit stationären und ambulanten Anbietern von Gesundheit und Pflege zusammenarbeiten. "Dabei geht es nicht um die Schließung von Standorten", teilten Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) und die Brandenburger Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij (Linke) am Mittwoch mit Blick auf ein Papier zur geplanten gemeinsamen Krankenhausplanung 2020 mit. Auch digitale Möglichkeiten spielten hierbei eine Rolle.
Heidelberg
:Neue Prüfungsordnung für junge Ärzte getestet
Heidelberg (dpa/lsw) - Die neue Prüfung für Medizinstudenten ist am Mittwoch an der Uniklinik Heidelberg getestet worden. Die Ausbildung von jungen Ärzten soll so geändert werden, dass Bedürfnisse und Anliegen des Patienten im Zentrum der medizinischen Versorgung stehen. "Wir wollen das bisherige Prüfungskonzept ändern, weil der Patient zu kurz kommt", sagte Jana Jünger, Direktorin des Instituts für Medizinische und Pharmazeutische Prüfungsfragen. Zu oft verstehe der Patient die Sprache der Ärzte nicht, und die Kooperation der Berufsgruppen am Krankenhaus laufe nicht rund.
Dresden
:„Zungenmaus“: Computer mit der Zunge steuerbar machen
Dresden (dpa/sn) - Sachsens unterstützt mit gut einer halben Million Euro die Entwicklung eines Telemedizin-Projekts, mit dem künftig Computer oder Haushaltsgeräte durch Zungenbewegungen gesteuert werden können. Das Projekt "Zungenmaus" soll für Menschen mit motorischen und sensitiven Schwächen der Hände entwickelt werden, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Dafür arbeiten die Technische Universität (TU) Dresden und die Linguwerk GmbH zusammen. Dabei wird eine Platine an den Gaumen geklemmt, die Sensoren lassen sich per Zunge steuern und sind mit einem Gerät verbunden. Es funktioniere wie eine "Computermaus im Mund", erklärte eine Ministeriumssprecherin.
Landau in der Pfalz
:Legionellen-Fund: Hallen sanierungsreif
Landau (dpa/lrs) - Wegen kritischer Legionellenwerte hat der Kreis Südliche Weinstraße die Trinkwasserversorgung in mehreren Schulsporthallen vorerst abgestellt. Mittlerweile sei die Lüftungs-, Heizungs- und Sanitärtechnik in allen Schulsporthallen, die sich in Trägerschaft des Kreises befänden, überprüft worden, sagte eine Behördensprecherin am Mittwoch in Landau. "Dabei ergab sich in acht von neun Hallen ein Sanierungsbedarf."
Gesundheit
:Fortschritt im Kampf gegen Ebola im Kongo
Kinshasa (dpa) - Die Behörden im Kongo melden einen "großen Fortschritt" im Kampf gegen die gefährliche Ebola-Epidemie: In der zeitweise am schlimmsten betroffenen Großstadt Beni habe es seit drei Wochen keine neue Erkrankung mehr gegeben.
Gesundheit
:Frühjahrsmüdigkeit frühzeitig bekämpfen
Regensburg (dpa/tmn) - Sie macht lange Arbeitstage zur Tortur - und die Autofahrt nach Hause oft richtig gefährlich. Wer unter Frühjahrsmüdigkeit leidet, sollte deshalb rechtzeitig etwas dagegen tun.
Gesundheit
:Fit dank Hula-Hoop und Hüpfekästchen
Potsdam (dpa/tmn) - Durch Hüpfen, Laufen, Springen oder Balancieren trainieren Kinder ihre Koordination und Ausdauer. Und sie haben Spaß dabei. Doch mit dem Alter rücken beim Sport andere Prioritäten in den Vordergrund. Warum eigentlich? Viele Kinderspiele eignen sich hervorragend für ein Fitness-Workout.
Mainz
:Wegen Grippewelle: Krankenstand im Saarland gestiegen
Saarbrücken (dpa/lrs) - Arbeitnehmer im Saarland haben vor allem wegen der Grippewelle 2018 öfter im Job gefehlt als im Jahr zuvor. Der Krankenstand der DAK-Versicherten stieg innerhalb eines Jahres von 4,7 auf 5,0 Prozent und damit stärker als im Bundesdurchschnitt, berichtete DAK-Sprecher Jürgen Günther in Saarbrücken.
Mainz
:Grippewelle 2018: Krankenstand in Rheinland-Pfalz gestiegen
Mainz (dpa/lrs) - Wegen der Grippewelle haben Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz 2018 öfter krankheitsbedingt gefehlt als im Jahr zuvor. Der Krankenstand der DAK-Versicherten stieg binnen eines Jahres von 4,3 auf 4,5 Prozent und damit stärker als im Bundesdurchschnitt. Jeder Arbeitnehmer war im Mittel 13 Tage krankgeschrieben - genauso lange wie 2017, berichtete DAK-Sprecher Claus Uebel in Mainz. "Vor allem die starke Grippewelle zu Beginn des Jahres machte den Menschen im Land zu schaffen."
Mainz
:Mehr Ausfalltage wegen Grippe & Co
Frankfurt/Main/Mainz (dpa/lhe) - Eine Erkältungs- und Grippewelle hat nach einer Auswertung der Krankenkasse DAK die Fehltage von Arbeitnehmern im Jahr 2018 steigen lassen. Wie die Krankenkasse unter Berufung auf Daten ihrer Mitglieder am Mittwoch berichtete, wurden etwa vier Prozent mehr Fehlzeiten wegen schweren Atemwegserkrankungen gezählt als ein Jahr zuvor. Rein rechnerisch kamen so auf 100 Versicherte 273 Fehltage, das waren elf Ausfalltage mehr als im Jahr 2017.
Heidelberg
:Probelauf für neue Ärzteprüfung an Uniklinik Heidelberg
Heidelberg (dpa/lsw) - Mit dem Masterplan Medizinstudium 2020 betreten die Hochschulen Neuland - an der Uniklinik Heidelberg wird heute die neu gestaltete Ärzteprüfung erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Neu ist die Prüfung am Patientenbett. Von den Studierenden wird eine Aufnahme der Krankengeschichte, eine Untersuchung, eine Diagnose, eine Therapieempfehlung sowie ein Patientenbericht erwartet. Der Masterplan sieht vor, die Ausbildung der Mediziner künftig konsequenter am Patienten und seinen Bedürfnissen auszurichten. Sozialkompetenz erhält einen höheren Stellenwert, ebenso wie die Kommunikation zwischen Arzt und Patient.
Erfurt
:Mäuseproblem in Einkaufszentrum: Weitere Geschäfte schließen
Erfurt (dpa/th) - Hygieneprobleme auf Grund von Mäusebefall haben in einem der größten Einkaufszentren Thüringens zu weiteren Geschäftsschließungen geführt. Ein in der vergangenen Woche nach dem Fund von Mäusekot geschlossener Fleischerei-Imbiss in dem Zentrum im Erfurter Norden habe zwar nach Nachbesserungen wieder öffnen dürfen, sagte Ulrich Kreis, der Leiter des Lebensmittelüberwachungsamtes der Stadt Erfurt, am Dienstag. Doch zwei weitere Geschäfte mussten nun der gleichen Problematik wegen geschlossen werden. Betroffen seien ein Bäcker und ein Asia-Imbiss. Zuvor hatten verschiedene Medien über das Mäuseproblem berichtet.
Oldenburg
:13 scheinbar leichte Aufgaben: Wie sich Demenz anfühlt
Oldenburg (dpa/lni) - Mit einem Modell-Parcours will die Stadt Oldenburg den schwierigen Alltag demenzkranker Menschen erfahrbar machen. "Es gibt jede Menge theoretische Vorträge über Demenz. Aber wie fühlt sich das an? Das erfährt man durch diesen Parcours", sagte der Leiter des Amtes für Teilhabe und Soziales, Bernd-Günter Schwabe, am Dienstag im Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) bei der Vorstellung des Projekts.
Düsseldorf
:Facharzt-Termine: Zahlreiche Patienten kommen nicht
Düsseldorf (dpa/lnw) - Viele Patienten kommen nicht zu den von der Terminservice-Stelle der Kassenärzte vermittelten Terminen beim Facharzt. 2018 seien rund 15 Prozent der insgesamt 21 000 vergebenen Facharzt-Termine nicht wahrgenommen worden, teilte die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein mit und bestätigte damit einen Bericht der "WAZ" (Dienstag). Die Kassenärztlichen Vereinigungen im Rheinland und in Westfalen-Lippe hatten Anfang 2016 jeweils Vermittlungen eingerichtet, um Kassenpatienten zügiger Termine beim Facharzt zu verschaffen.
Gesundheit
:Viel trinken schützt vor zweitem Nierenstein
Köln (dpa/tmn) - Wer einmal einen Nierenstein hatte, muss auch mit einem zweiten rechnen. Eventuell lässt sich eine erneute Erkrankung aber verhindern, rät das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) auf seinem Portal
Gesundheitsinformation.de.
Hannover
:Zahl der Grippe-Toten in Niedersachsen steigt auf zwölf
Hannover (dpa/lni) - Seit Beginn der Grippesaison sind in Niedersachsen bereits zwölf Menschen an Influenza gestorben. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Wochenbericht des Landesgesundheitsamtes in Hannover hervor. Die Positivrate von Grippeviren sei auf den Höchststand von 43 Prozent gestiegen, hieß es. Ob damit der Höhepunkt der Grippewelle erreicht wurde, lasse sich nicht vorhersagen. Allein in der vergangenen Woche wurden 1352 laborbestätigte Influenzafälle gemeldet, überwiegend handelte es sich um das A-Virus. Darüber hinaus fehlten in den Kitas 16,3 Prozent der betreuten Mädchen und Jungen wegen akuter Atemwegserkrankungen. Dies entspricht in etwa dem Niveau der Vorwoche.
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Der Nächste bitte
:Wie Gesunde zu Patienten werden
Cholesterin, Gewicht, Blutdruck: Ob wir als krank gelten, muss nichts mit der tatsächlichen Fitness zu tun haben. Vom System, Menschen behandlungsbedürftig erscheinen zu lassen.
Berlin
:DAK-Report: Depression häufiger bei Kindern in Berlin
Berlin (dpa/bb) - Kinder und Jugendliche in Berlin werden laut einer Krankenkassenuntersuchung überdurchschnittlich häufig wegen Depression und Schulangst behandelt. Mit 12,5 Fällen diagnostizierter Depression pro 1000 minderjährige Berliner liegt der Wert 28 Prozent höher als im Bundesschnitt und zehn Prozent höher als in anderen Großstädten. Das geht aus dem ersten Kinder- und Jugendreport der DAK-Gesundheit für die Hauptstadt hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Gesundheit
:Ärzte gegen Verkauf von Suizid-Mitteln für Schwerkranke
Berlin (dpa) - Die Bundesärztekammer lehnt Neuregelungen ab, die Schwerkranken den Kauf von Medikamenten zur Selbsttötung ermöglichen. "Ärzte leisten Hilfe beim Sterben, aber nicht zum Sterben", heißt es in der Stellungnahme für eine Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestags an diesem Mittwoch. Es dürfe keine Option für Ärzte sein, in schwierigen und hoffnungslosen Situationen eine aktive Tötung zu empfehlen oder daran mitzuwirken. Das Bundesverwaltungsgericht hatte 2017 entschieden, dass es für Sterbewillige in Extremfällen einen Zugang zu einer tödlichen Dosis Betäubungsmittel geben könne.
Essen (dpa/lnw) - Der frühere Transplantationschirurg Christoph Broelsch ist tot. Er starb am 12. Februar im Alter von 74 Jahren. Das bestätigte am Montag ein Familienmitglied des Mediziners der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte das "Westfalen-Blatt" berichtet. Broelsch war der Leibarzt des früheren Bundespräsidenten Johannes Rau (1931-2006).
Mainz
:Physiotherapeuten demonstrieren für kostenlose Ausbildung
Mainz (dpa/lrs) - Rund 200 Physiotherapeuten, Masseure und Fachkräfte für medizinische Fußpflege haben am Montag in Mainz die Abschaffung von Schulgeldern für ihre Ausbildung gefordert. Auf ihrem Protestzug durch die Stadt skandierten die Teilnehmer "Schuldgeldfreiheit" und "Inklusion". Sie trugen Transparente mit der Aufschrift "Ausbildung darf nichts kosten" oder "Landesfinanzierung jetzt". Zu der Demonstration aufgerufen hatte das Berufsförderungswerk Mainz (BfW), das Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam in Gesundheitsfachberufen ausbildet. Der Veranstalter zählte knapp 300 Teilnehmer.
Regensburg
:Fünf Promille im Blut: Mann wird in Krankenhaus gebracht
Regensburg (dpa/lby) - So etwas haben die Polizisten selten gesehen: In der Oberpfalz ist ein Mann mit einem Alkoholwert von fünf Promille ins Krankenhaus gebracht worden. Der 50-Jährige habe am Vortag in Regensburg mehrfach den Notruf gewählt, weil er in ein Krankenhaus gebracht werden wollte, teilte die Polizei am Montag mit. Die Beamten griffen den Mann am Donaueinkaufszentrum auf und stellten fest, dass er fünf Promille intus hatte. Dieser Wert sei "ungewöhnlich" und komme nur sehr selten vor, sagte ein Sprecher. Was der Mann getrunken hatte, war zunächst unklar.
Hannover
:Zweite Muttermilchbank startet
Hannover (dpa/lni) - Zur besseren Versorgung von Frühchen hat das Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult in Hannover eine Muttermilchbank eingerichtet. "Natürliche Milch verbessert die Chancen von Frühgeborenen auf ein gesundes Überleben nachweislich", sagte Chefarzt Florian Guthmann am Montag. Durch die Milchbank könnten die Säuglinge mit natürlicher Milch versorgt werden. Zuvor war dafür künstliche Milch nötig.
Gesundheit
:Patientin muss kaputtes Brustimplantat mitfinanzieren
Celle (dpa) - Eine Patientin mit gerissenem Brustimplantat muss sich an den Kosten der notwendigen Nachbehandlung beteiligen. Das hat das
Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen im Fall einer 46-Jährigen entschieden.
Gesundheit
:Kranke müssen nicht immer billigere Hilfsmittel hinnehmen
Osnabrück (dpa/tmn) - Chronisch Kranke müssen sich nicht immer mit preiswerteren Hilfsmitteln zufriedengeben. So muss eine Kasse einem Rollstuhlfahrer ein teureres Rollstuhlzuggerät finanzieren, wenn er damit mobiler ist als mit einem elektrischen Rollstuhl.
Medizin
:Kanzlerin fordert mehr Tempo bei Digitalisierung
Duderstadt (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mehr Tempo bei der Digitalisierung der Wirtschaft gefordert.
Gesundheit
:Wie Blinde bei der Brustkrebsvorsorge helfen
Duisburg/Erlangen (dpa) - Filiz Demir ist blind, doch mit ihren Händen und viel Geduld kann sie erkennen, was Ärzte manchmal unter Zeitdruck übersehen könnten: Schon kleinste Veränderungen im Brustgewebe ihrer Patientinnen, hinter denen Brustkrebs stecken könnte.
Celle
:Patientin muss Kosten für kaputtes Implantat mittragen
Celle (dpa/lni) - Eine Patientin muss sich an den Kosten der nach einem gerissenen Brustimplantat notwendigen Behandlung beteiligen. Das hat das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen im Fall einer 46-Jährigen entschieden, die die schönheitschirurgische Operation als Privatbehandlung hatte durchführen lassen. Das Solidarprinzip der Krankenversicherung sei nicht grenzenlos, erklärte ein Sprecher zu dem am Montag veröffentlichten Urteil. Die Krankheitsursache habe in willkürlichen Veränderungen des eigenen Körpers gelegen. (AZ: L 16 KR 324/18, Beschluss vom 28. Januar)
Erlangen
:Studie: Blinde können bei der Brustkrebsvorsorge helfen
Mülheim/Erlangen (dpa) - Der zusätzliche Einsatz blinder Frauen zur Brustkrebsvorsorge hat sich einer aktuellen Studie zufolge bewährt. Die sogenannten Medizinischen Tastuntersucherinnen (MTUs) finden bei der Brustkrebsvorsorge genauso häufig Auffälligkeiten im Gewebe, die dann genauer untersucht werden müssen, wie der Arzt. "Tun beide sich zusammen, können sie Auffälligkeiten in der Tastuntersuchung häufiger erkennen als der Arzt alleine", sagt Michael Lux von der Frauenklinik an der Universitätsklinik Erlangen.
Hamburg
:Hessen bekommt eine Muttermilchbank für Frühchen
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - In Frankfurt entsteht die erste Muttermilchbank Hessens. Mütter, die zu viel Milch haben, können sie spenden und damit Frühchen helfen, deren Mütter nicht stillen können. "Die Planungen laufen. Wir hoffen, mit der Umsetzung im März oder April beginnen zu können", sagt Prof. Erhard Seifried, der Leiter des DRK-Blutspendedienstes Hessen.
Gesundheit
:Bessere Information bei Lebensmittelverstößen gefordert
Berlin (dpa) - Amtliche Erkenntnisse zu Lebensmittelskandalen und Hygieneverstößen sollten aus Sicht von Verbraucherschützern deutlich länger publik gemacht werden als geplant.
Freiburg im Breisgau
:Frühlingslüftchen lässt Hasel- und Erlenpollen fliegen
Freiburg (dpa/lsw) - Noch ist auf den Höhen der Schnee nicht weg, schon fliegen die ersten Pollen. Etwas früher als sonst sind bereits Hasel und Erle unterwegs. "Im Zuge des Klimawandels müssen wir uns darauf einstellen, dass viele Pollenarten früher fliegen werden", sagte der Freiburger Medizin-Meteorologe Andreas Matzarakis der Deutschen Presse-Agentur. Durch milde Winter komme die Vegetation generell früher in die Gänge, so der Professor der Medizin-Meteorologischen Forschung des Deutschen Wetterdienstes (DWD).
Gesundheit
:Experten für längere Infos über Lebensmittelverstöße
Berlin (dpa) - Amtliche Erkenntnisse zu Lebensmittelskandalen und Hygieneverstößen sollten aus Sicht von Verbraucherschützern deutlich länger publik gemacht werden als geplant. Die von der Bundesregierung vorgesehene Frist von sechs Monaten sei unzureichend, kritisierte der Verbraucherzentrale Bundesverband in einer Stellungnahme für den Bundestag. Nötig seien zwölf Monate. Der Fall des Insektengifts Fipronil in Eiern, der 2017 seinen Höhepunkt hatte, wirke bis heute nach und zeige die Wichtigkeit einer möglichst langen Frist.
Schwerin
:Wenig Anreiz für Ärzte-Anstellung im Staatsdienst
Schwerin (dpa/mv) - Der Lohnabstand zwischen Klinikärzten und Medizinern im öffentlichen Gesundheitsdiensts hat nicht nur Folgen für die Gesundheitskontrollen bei Schülern. Neben den dafür zuständigen Gesundheitsämtern der Kreise findet auch die Polizei kaum noch Mediziner, die für Behörden arbeiten wollen. "Das Besoldungsrecht bindet uns bei der Einkommensgestaltung die Hände. Für einen Polizeiarzt kann es nur die Gruppen A14/A15 geben. Und dafür wird es heute immer schwieriger, Bewerber zu finden", konstatierte Innenminister Lorenz Caffier (CDU). In der Folge könnte einige der Polizeiarzt-Stellen im Land nicht besetzt werden. Ähnlich problematisch sei die Fachkräftegewinnung bei IT-Spezialisten, die in der freien Wirtschaft ebenfalls deutlich bessere Verdienstmöglichkeiten hätten, sagte Caffier.
Erfurt
:Bisher eine Grippetote in Thüringen bekannt
Erfurt (dpa/th) - Bisher ist in diesem Jahr eine Thüringerin in Folge einer offiziell bestätigten Grippeerkrankung gestorben. Bei ihr handelt es sich um eine 92-Jährige, wie aus Informationen des Gesundheitsministeriums von Freitag hervorgeht. Zuvor hatten Zeitungen der Funke-Mediengruppe über den Todesfall berichtet.
Gesundheit
:Spahn will Verbot von Therapien gegen Homosexualität
Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will ein Verbot umstrittener Therapien zur angeblichen "Heilung" von Homosexualität angehen. "Homosexualität ist keine Krankheit, und deswegen ist sie auch nicht therapiebedürftig", sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) der "tageszeitung".
SZ JetztPsychische Gesundheit
:"Die Schwangerschaft machte mir wahnsinnige Angst"
Ein Schwangerschaftsabbruch traumatisiert oft. Eine ungewollt ausgetragene Schwangerschaft aber auch.
SZ JetztKampagne
:Eine Million, wenn der Papst in der Fastenzeit vegan isst
Das bietet die zwölfjährige Aktivistin Genesis Butler. Sie wünscht sich, dass der Pontifex ein Zeichen setzt. Das Geld ginge an eine gemeinnützige Organisation.
Göppingen
:Ermittlungen eingestellt nach Keim-Infektionen in Klinik
Göppingen (dpa/lsw) - Nach fünf Todesfällen in den Alb-Fils-Kliniken in Göppingen hat die Staatsanwaltschaft Ulm ihre Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingestellt. Es sei nicht festzustellen gewesen, ob sich die Patienten aufgrund von Fehlern bei der Behandlung oder Pflege mit einem Darmkeim infizierten, hieß es in einer Mitteilung vom Freitag. Bei den schwerkranken Patienten musste demnach auch offenbleiben, ob die Infektionen tatsächlich die Ursache für deren Tod waren.