:Vietnamesische Pflegekräfte müssen mit Vorbehalten umgehen
Rostock (dpa/mv) - Die Hoffnungen waren groß, als Ende August die Pflegeausbildung von 20 jungen Vietnamesen an der Universitätsmedizin Rostock begann. Die Hoffnungen haben sich erfüllt, aber es gab auch überraschende Ressentiments, wie Annett Laban, Pflegevorstand der Klinik der Deutschen Presse-Agentur, sagt. Völlig unerwartet für die Organisatoren war demnach, dass es Vorbehalte unter den anderen 80 Auszubildenden des Jahrgangs gebe. "Die Deutschen meinen, dass die Vietnamesen bevorzugt werden", erklärte Laban. Sie betonte, dass dies nicht der Fall sei. Mit speziellen Unterrichtseinheiten wolle man gegen diese Vorbehalte angehen.
München
:Huml will Migranten besser über Gesundheitsthemen aufklären
München (dpa/lby) - Migranten in Bayern sollen besser informiert werden, wie das deutsche Gesundheitssystem funktioniert und welche Möglichkeiten der Vorsorge und Früherkennung es für sie gibt. Dafür will das Gesundheitsministerium das Projekt "MiMi - Mit Migranten für Migranten" in den Jahren 2019 und 2020 mit insgesamt knapp 600 000 Euro fördern und in den ländlichen Regionen verstärken.
Gesundheit
:Welche Untersuchungen zur Früherkennung wem zustehen
Berlin (dpa/tmn) - Wer sich gesund und fit fühlt, verschwendet meist keinen Gedanken daran, zum Arzt zu gehen. Das Problem: Viele Krankheiten wie etwa Bluthochdruck oder erhöhte Blutfettwerte machen sich im Anfangsstadium so gut wie gar nicht bemerkbar.
Forst (Lausitz)
:Verbesserungen im deutsch-polnischen Rettungswesen geplant
Potsdam/Dresden (dpa) - Die deutsch-polnische Zusammenarbeit im Rettungswesen soll sich 2019 verbessern. Zwischen den brandenburgischen Landkreisen Märkisch-Oderland, Oder-Spree, Spree-Neiße und der Stadt Frankfurt (Oder) soll voraussichtlich eine Kooperationsvereinbarung mit der Wojewodschaft Lebuser Land abgeschlossen werden, wie das Innenministerium in Potsdam auf Anfrage ankündigte. "Zwischen den Landkreisen Uckermark und Märkisch-Oderland ist eine vergleichbare Kooperationsvereinbarung mit der Wojewodschaft Westpommern geplant."
Berlin
:Weniger Menschen in Berlin an Masern erkrankt
Berlin (dpa/bb) - Seit Anfang 2018 sind in Berlin deutlich weniger Menschen an Masern erkrankt als in den Vorjahren. Das hoch ansteckende Virus sei bisher bei 30 Patienten nachgewiesen worden, teilte eine Sprecherin des Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit (Datenstand 18. Dezember). Den mit Abstand größten Masernausbruch der vergangenen Jahre hatte es 2015 mit mehr als 1200 Fällen gegeben. Aber auch in den vergangenen beiden Jahren waren noch jeweils mehr als doppelt so viele Fälle wie aktuell gezählt worden. Gefährlich kann die Erkrankung vor allem für Säuglinge und Kleinkinder werden.
Gesundheit
:Beste Noten für Yogamatten aus TPE-Kunststoff und Schurwolle
Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Für Yoga braucht man fast nichts - außer einer Matte. Das Angebot dafür im Handel ist groß, die Materialien sind vielfältig.
Schwerin
:Glawe will ärztliche ambulante Versorgung sichern
Schwerin (dpa/mv) - Die Sicherung der ärztlichen ambulanten Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern sieht Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) als eine der Hauptaufgaben im Jahr 2019. "Das relativ hohe Alter der jetzt tätigen Hausärzte und der Bedarf an Nachrückern machen sich im ländlichen Raum bemerkbar", sagte Glawe am Sonntag in Schwerin. Den Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung zufolge sind in Mecklenburg-Vorpommern aktuell 1166 Hausärzte tätig, etwa 240 Hausärzte werden in den kommenden fünf Jahren über 65 Jahre alt sein.
Potsdam
:Bettenabbau durch neue Mindestzahl bei Personal befürchtet
Potsdam (dpa/bb) - Die neue bundesweite Regelung zum Mindestpersonalbestand an Kliniken könnte aus Sicht des Gesundheitsministeriums in letzter Konsequenz auch zum Bettenabbau in Brandenburg führen. Es hänge aber erst einmal von den Strategien der einzelnen Krankenhäuser ab, wie sie mit dem Problem umgingen, sagte Gerlinde Krahnert, amtierende Sprecherin des Gesundheitsministeriums, auf Anfrage.
München
:Bis zu 18 000 Tote durch Folgen des Rauchens
München (dpa/lby) - An den Folgen des Rauchens sterben in Bayern Schätzungen zufolge jährlich 15 000 bis 18 000 Menschen. Das hat Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Sonntag mit Verweis auf Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mitgeteilt. "Durch das Rauchen verringert sich die Lebenserwartung im Schnitt um zehn Jahre", erklärte sie. Eine Entwöhnung senke nicht nur das Risiko vor Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall, sondern verbessere auch den Geschmacks- und Geruchssinn.
Erfurt
:Erneut mehr Anrufe beim Erfurter Giftnotruf
Erfurt (dpa) - Trotz eines schlechten Pilzjahres haben in diesem Jahr erneut Menschen Rat und Hilfe beim Giftinformationszentrum Erfurt gesucht. Die Anfragen hätten im Vergleich zu 2017 um rund 600 auf rund 25 000 zugenommen, teilte das Zentrum auf Anfrage mit. Vor allem Krankenhäuser und private Haushalte wandten sich bei Verdacht auf Vergiftungen etwa durch Medikamente, Haushaltschemikalien oder eben Pilze an die Berater, aber auch Pflegeheime, Pflegedienste und Arztpraxen.
Magdeburg
:Vorschlag: Kompetenzzentrum zur Behandlung SED-Verfolgter
Magdeburg (dpa) - Die Behandlung von SED-Verfolgten mit gesundheitlichen Folgeschäden braucht aus Sicht von Sachsen-Anhalts Aufarbeitungsbeauftragter Birgit Neumann-Becker gebündelte Expertise. Sie regte den Aufbau eines Kompetenzzentrums an, das Betroffenen aus dem ganzen Osten helfen könnte. Es solle um Traumatisierungen gehen aber auch um somatische Folgen von Haft, Aufenthalt in Spezialheimen und Jugendwerkhöfen wie auch um DDR-typische Berufskrankheiten, sagte Neumann-Becker der Deutschen Presse-Agentur in Magdeburg. "Wir wollen jetzt prüfen, ob das möglich ist, und ein Konzept erarbeiten. Wir hoffen, dass auf diese Weise ganz praktisch geholfen werden kann."
Krankheiten
:Gefahr durch Zecken: Gesamte Schweiz wird FSME-Risikogebiet
Köniz (dpa) - Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) will laut einem Medienbericht das gesamte Land zum FSME-Risikogebiet erklären. Die von Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist in der Schweiz zuletzt immer öfter aufgetreten.
Potsdam
:Ministerium: 58 000 Brandenburger an Demenz erkrankt
Potsdam (dpa/bb) - Rund 58 000 Brandenburger sind nach jüngsten Angaben des Brandenburger Gesundheitsministeriums von Demenzerkrankungen betroffen. Die Tendenz sei steigend, hieß es am Samstag in einer Mitteilung.
Gesundheit
:Ausreichender Schutz bei digitalen Patientenakten?
Berlin (dpa) - Die Kassenärzte verlangen für künftige digitale Patientenakten eine Sicherung gegen Manipulationen. Zwingend sei beispielsweise eine sichere Übertragung.
Hannover
:Mehr als 15 000 unterstützen Petition gegen Pflegekammer
Hannover (dpa/lni) - Die Kritik an der neuen Pflegekammer in Niedersachsen wird lauter. Laut einem Bericht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Samstag) wollen Pflegekräfte ihre Examensurkunden zurückgeben, um der Zwangsmitgliedschaft zu entgehen. Die Petition "Nein zur Pflegekammer 2018 Niedersachsen" wird demnach bereits von mehr als 15 000 Menschen unterstützt. "Wir sind grundsätzlich der Meinung, dass Arbeitnehmer nicht in eine solche beitragspflichtige Kammer gezwungen werden sollten", sagte der Initiator der Petition, Stefan Cornelius, der Zeitung.
Genetik
:Gefährliches Wissen über Fitness und Fettleibigkeit
Im Zeitalter der Genetik glauben viele, sie sollten mit der Hilfe von DNA-Tests in ihre Zukunft schauen. Sie sollten es besser lassen.
Halle (Saale)
:Sachsen-Anhalt rüstet sich gegen Afrikanische Schweinepest
Halle (dpa/sa) - Wie andere Länder bereitet sich auch Sachsen-Anhalt auf das Eindringen der Afrikanischen Schweinepest vor. Deutschland sei bisher nicht betroffen, aber die Pest komme näher, sagte der Präsident des Landesverwaltungsamtes, Thomas Pleye, am Freitag.
Berlin (dpa) - Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist nach Ansicht der Grünen viel besser als ihr Ruf.
Gesundheit
:Grüne: Gesetzliche Krankenversicherung nicht zweitklassig
Berlin (dpa) - Die gesetzliche Krankenversicherung ist nach Ansicht der Grünen deutlich besser als ihr Ruf. Grünen-Gesundheitsexpertin Maria Klein-Schmeink sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Bezug auf eine neue Studie, die wiederkehrende Behauptung, die Gesetzliche sei nur zweitklassig, werde klar widerlegt. Stattdessen könnten etliche der untersuchten Privattarife nicht einmal elementare Leistungen garantieren. Die Studie des Instituts PremiumCircle kommt zu dem Ergebnis, dass private Krankenversicherungen selbst in teuren Premium-Tarifen durchweg weniger Leistungen böten als gesetzliche.
Düsseldorf
:Immer weniger Raucher in NRW
Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Zahl der Raucher geht in Nordrhein-Westfalen zwar zurück. Dennoch zieht nach Angaben des Statistischen Landesamtes nach wie vor fast jeder Vierte regelmäßig an einer Zigarette. Insgesamt sank die Zahl in den vergangenen zwölf Jahren um 28 Prozent. Wurden 2005 noch 3,8 Millionen Raucher gezählt, waren es 2017 nur noch 2,7 Millionen, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Düsseldorf mitgeteilte.
Braunlage
:Weitere Krankheitsfälle nach Infektionsalarm in Braunlage
Braunlage (dpa/lni) - Nach dem Ausbruch einer Magen-Darm-Infektion in einem Hotel in Braunlage sind am Freitag weitere Menschen erkrankt. Ein Sprecher des Landkreises Goslar sagte, es seien elf weitere Fälle über Nacht hinzugekommen. "Das war eine zu erwartende Entwicklung", sagte er. Noch gebe es allerdings keine Bestätigung vom Labor, dass es sich bei dem Krankheitserreger um das Norovirus handele. Damit sei frühestens am Nachmittag, vielleicht auch erst am Sonnabendmorgen zu rechnen. Die Inkubationszeit des Novovirus betrage 48 Stunden.
Gesundheit
:Ärzte warnen vor hohen Feinstaubwerten zu Silvester
Berlin (dpa) - Millionen Menschen in Deutschland zücken am 31. Dezember wieder Feuerzeuge und Streichhölzer, um das neue Jahr mit Raketen zu begrüßen. Doch das Feuerwerk hat eine Kehrseite für die Gesundheit: Regelmäßig schießen zu Silvester die Feinstaubwerte in die Höhe, besonders in Großstädten.
München
:Mehr als 200 Stipendien für neue Landärzte vergeben
München (dpa/lby) - Das bayerische Gesundheitsministerium hat inzwischen mehr als 200 Stipendien an zukünftige Landärzte vergeben. "An dem Stipendienprogramm nehmen voraussichtlich bis zum Jahresende 204 Medizinstudierende teil", sagte Ministerin Melanie Huml (CSU) am Freitag laut Mitteilung in München. Die Nachwuchsmediziner bekommen während des Studiums ein Stipendium von 600 Euro im Monat und verpflichten sich dafür, ihre Weiterbildung im ländlichen Raum zu absolvieren und danach weitere fünf Jahre als Landarzt zu arbeiten.
München
:Forscher prüfen Haltbarkeit von Medikamenten bei Hitze
München/Berlin (dpa/lby) - Viele Medikamente, die in Deutschland verkauft werden, dürfen nicht bei mehr als 25 Grad Celsius gelagert werden. Hitzerekorde gibt es allerdings immer häufiger - Wissenschaftler arbeiten deshalb inzwischen an Arzneimitteln, die auch größere Wärme vertragen können. "Manche Firmen prüfen bereits seit längerem die Haltbarkeit ihrer Medikamente nicht mehr bei 25 Grad Celsius, sondern bei der alternativ in den internationalen Leitlinien vorgesehenen Temperatur von 30 Grad Celsius", erläutert Siegfried Throm vom Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) in Berlin. Einige Unternehmen und Forschungsgruppen arbeiteten etwa an Impfstoffen, die ungekühlt in den Tropen eingesetzt werden können.
Mainz
:Apotheken: Rezepte im Wert von über 1,3 Milliarden Euro
Mainz (dpa/lrs) - Viele rheinland-pfälzische Apotheken haben im Jahr 2017 zusammen Kassenrezepte im Gesamtwert von 1 339 748 795,48 Euro über ein Rechenzentrum in Darmstadt abgerechnet. Von den derzeit knapp 1000 Apotheken in Rheinland-Pfalz nutzten etwa 70 Prozent dieses Zentrum, geht aus der Antwort von Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) auf eine Große Anfrage der AfD im Landtag zurück. Deshalb seien die vorliegenden Daten nur ein Trend.
Gesundheit
:Nichtraucher werden mit der 4-A-Regel
Köln (dpa/tmn) - Wenn ein Raucher das Verlangen nach einer Zigarette verspürt, ist das vergleichbar mit einer Welle: Sie baut sich auf, wird immer größer, ebbt dann aber auch wieder ab.
Hannover
:Ärger über Beiträge: Pflegekammer verspricht Überprüfung
Hannover (dpa/lni) - Die neu gegründete Pflegekammer Niedersachsen stellt nach heftiger Kritik an der Höhe der geforderten Beiträge eine Überprüfung in Aussicht. "Die Kammerversammlung wird die Beitragsordnung für zukünftige Erhebungen sehr genau prüfen", betonte Kammerpräsidentin Sandra Mehmecke. Alle Mitglieder hatten vor Weihnachten einen Bescheid über den Höchstbeitrag von 140 Euro fürs Jahr 2018 erhalten, was Jahreseinkünften von 70 000 Euro entspricht.
Wiesbaden
:Breit angelegte Impfstrategie für Hessen kommt
Wiesbaden (dpa/lhe) - Hessens Gesundheitsminister Stefan Grüttner (CDU) hat eine breit angelegte Impfstrategie für Hessen im kommenden Jahr angekündigt. Diese werde über mehrere Jahren gehen, damit die Impfraten insgesamt wieder nach oben gehen, begründete der Minister am Donnerstag in Wiesbaden den Schritt. "Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Gesundheitsmaßnahmen."
Gesundheit
:Russland will Zigaretten den Kampf ansagen
Moskau (dpa) - Russland will der Zigarette den Kampf ansagen. Bis 2050 solle die Zahl der Raucher auf fünf Prozent der Bevölkerung sinken, schrieben russische Medien unter Berufung auf einen Entwurf des Gesundheitsministeriums. 2016 hätten 40 Millionen Russen zur Zigarette gegriffen - 40 Prozent der Bevölkerung. Den Tabakkonsum will die Regierung demnach über höhere Steuern eindämmen. Wie teuer Zigaretten künftig werden sollen, wurde nicht gesagt. Rauchen ist in Russland deutlich günstiger als in Deutschland.
München
:Bereits 489 Anträge von Hebammen auf 1000-Euro-Bonus
München (dpa/lby) - Fast vier Monate nach der Einführung haben bis zum 20. Dezember bereits 489 Hebammen den 1000-Euro-Bonus der Staatsregierung beantragt. Das teilte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) mit. "Die Prämie stößt bayernweit auf sehr große Resonanz", sagte Huml in einer Mitteilung.
Würzburg
:Notfalldose als Lebensretter?
München (dpa/lby) - Von den Johannitern beworben, vom Bayerischen Roten Kreuz kritisiert - die sogenannte Notfalldose verbreitet sich nach und nach in Bayern. Die Dose mit den Patienteninformationen der Besitzer wird in die Kühlschranktür gestellt, damit sie der Rettungsdienst im Notfall schnell findet. Eine Akte mit Patientendaten kann überall sein, der Kühlschrank ist in jeder Wohnung schnell zu finden - das ist der Gedanke dahinter.
Gesundheit
:Wie man zu Hause am besten entspannt
Düsseldorf (dpa/tmn) - Stress, Hektik und kaum Auszeiten - wer sich in einem solchen Alltag auch mal entspannen möchte, muss nicht gleich ins Spa oder einen Wellnesstempel fahren. Abschalten geht auch zu Hause. Mit wenig Aufwand und ohne große Kosten.
Gesundheit
:Was gegen Sodbrennen hilft
Hamburg (dpa/tmn) - Es kann die Hölle sein: Man isst etwas, und kurze Zeit später züngeln die Flammen. Säure macht sich in der Speiseröhre breit, manchmal fühlt es sich an, als verätze sie einem die Kehle. Aber selbst dieses Sodbrennen hat seinen Sinn. Etwas dagegen unternehmen lässt sich dennoch.
SZ MagazinLösungskolumne
:Das Wunder von Geel
In einer belgischen Kleinstadt wird psychisch Kranken auf weltweit einzigartige Weise geholfen. Und das, kein Witz, seit 700 Jahren. Am Anfang standen ein Mord und eine Heilige, die bis heute verehrt wird.
Leserdiskussion
:Gentechnik - wo liegen die Grenzen?
In China wurden zwei Kinder geboren, die angeblich die ersten genetisch veränderten Babys sein sollen. Es gibt aber Zweifel, ob die Experimente wirklich stattgefunden haben.
Donauwörth
:Ermittlungen zu Klinik-Skandal um Hepatitis-Infektionen
Donauwörth (dpa/lby) - Ein Ende der Ermittlungen wegen der Serie von Hepatitis-Infektionen im kommunalen Krankenhaus in Donauwörth ist nicht in Sicht. Ein Narkosearzt wird verdächtigt, bei Operationen in der nordschwäbischen Donau-Ries-Klinik reihenweise Patienten mit Leberentzündung angesteckt haben. Das Gesundheitsamt geht von mindestens 60 OP-Patienten aus, auf die der frühere Anästhesist der Klinik Hepatitis C übertragen haben soll. Die Augsburger Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts von Körperverletzungsdelikten gegen den Mediziner. Er arbeitet seit einiger Zeit nicht mehr in Donauwörth.
Erfurt
:140 Menschen nutzen anonymen Krankenschein
Jena (dpa/th) - In Thüringen haben in diesem Jahr rund 140 Menschen die Möglichkeit zur anonymen ärztlichen Behandlung genutzt. Zunehmend fragten dabei Einheimische nach Behandlungsmöglichkeiten an, sagte Andrey Doroshev vom Jenaer Verein "Anonymer Krankenschein Thüringen" der Deutschen Presse-Agentur. Dabei handele es sich um Obdachlose oder um Menschen, die wegen Beitragsrückständen aus einer Krankenversicherung ausgeschlossen worden seien.
Genetische Experimente
:Der Mensch steht an der Schwelle eines neuen Zeitalters
Zwei Kinder sind angeblich in China geboren worden: Sie sollen die ersten genetisch veränderten Babys sein - ein Eingriff in die Evolution. Darf der Mensch so etwas tun?
Gesundheit
:Verbrennungen nicht mit Hausmitteln behandeln
Baierbrunn (dpa/tmn) - Vermeintliche Hausmittel wie Mehl oder Olivenöl haben auf verbrannter oder verbrühter Haut nichts verloren. Hat sich jemand zum Beispiel am Weihnachtsbaum leicht verbrannt oder mit heißem Tee verbrüht, sollte er die Hautstelle rund zehn Minuten unter laufendes Wasser halten.
Gesundheit
:Ärztepräsident: 5000 offene Stellen für Ärzte in Kliniken
Berlin (dpa) - Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat mehr Ärzte für Kliniken in Deutschland gefordert. Er verwies im Gespräch mit der "Rheinischen Post" darauf, dass in den Krankenhäusern bundesweit rund 5000 Stellen für Ärzte unbesetzt seien. Entsprechend solle es ähnlich wie für Pflegekräfte in Kliniken auch eine Personaluntergrenze für Ärzte geben. Zugleich wiederholte Montgomery seine Forderung nach mehr Studienplätzen für angehende Mediziner.
Mainz
:Ärzte warnen vor „Heuschreckenmentalität“ von Investoren
Mainz (dpa/lrs) - Die Ärzte in Rheinland-Pfalz befürchten negative Folgen, wenn Finanzinvestoren medizinische Versorgungszentren betreiben. "Ich warne vor einer Heuschreckenmentalität zum Beispiel bei Zahnarztpraxen und radiologischen Praxen, die rein renditeorientiert gegründet oder aufgekauft werden", sagte der Präsident der Landesärztekammer, Günther Matheis, der Deutschen Presse-Agentur. "Da kommen Renditen in zweistelliger Höhe zusammen, die auf dem privaten Kapitalmarkt nicht mehr möglich sind. Das lehnen wir rigoros ab. Da muss der Bundesgesetzgeber dazwischen gehen."
Hannover
:Zahl Drogentoter in Niedersachsen gestiegen in diesem Jahr
Hannover (dpa/lni) - Die Zahl der Drogentoten in Niedersachsen ist gestiegen. Im Jahr 2018 seien bis zum Stichtag 30. November bereits 74 Opfer registriert worden, teilte das Landeskriminalamt (LKA) in Hannover mit. Dies seien neun Drogentote mehr als im gesamten Vorjahr, sagte ein Sprecher. Konkrete Gründe für die Entwicklung seien dem LKA allerdings nicht bekannt.
Gesundheit
:Warum Risikopatienten auf ihre Leberwerte achten sollten
Hannover (dpa/tmn) - Risikopatienten sollten ab und zu beim Hausarzt ihre Leberwerte überprüfen lassen. "Zu einer der Standarduntersuchung gehört das leider bisher nicht", erklärt Prof. Markus Cornberg, Medizinischer Geschäftsführer der Deutschen Leberstiftung.
Flugmedizin
:Ist ein Arzt an Bord?
Auf einem von 600 Flügen ereignet sich ein ernster medizinischer Zwischenfall. Was Passagieren am häufigsten droht und warum eine Zwischenlandung nicht immer die beste Option ist.
Stendal
:Polizei fasst flüchtigen Patienten aus Maßregelvollzug
Göttingen (dpa/lni) - Auf dem Bahnhof in Göttingen hat die Bundespolizei am Sonntagmorgen einen 31-Jährigen festgenommen, der einen Ausgang aus dem Maßregelvollzug zur Flucht genutzt hatte. Der Mann war seit Dienstag in Sachsen-Anhalt gesucht worden, wo er in einem Landeskrankenhaus im Kreis Stendal untergebracht gewesen war. Wie die Bundespolizei mitteilte, war der Mann am Sonntag Beamten im Bahnhof in Göttingen aufgefallen, weil er dort längere Zeit eher ziellos und ohne Gepäck herumlief.
München
:Rund 60 Prozent mehr PID-Anträge in Bayern
München (dpa/lby) - In Bayern werden zunehmend Embryos aus Kinderwunsch-Behandlungen genetisch auf Krankheiten untersucht. Die bayerische Ethikkommission für Präimplantationsdiagnostik (PID) hat im laufenden Jahr deutlich mehr Anträge vorgelegt bekommen als 2017. Wie das Gesundheitsministerium in München berichtete, ist heuer über genau 247 Anträge entschieden worden. Dies ist eine Steigerung um rund 60 Prozent. 218 Anträgen wurde zugestimmt, 29 wurden abgelehnt. Das Gremium besteht seit März 2015. Seitdem sind 565 Anträge eingegangen. "Davon wurden 496 zustimmend bewertet, 69 wurden abgelehnt", teilte das Ministerium mit.
Weimar
:Kassenärzte weisen Forderung nach mehr Sprechstunden zurück
Weimar (dpa/th) - Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Thüringen hat Forderungen nach einer Ausweitung der wöchentlich zu leistenden Sprechstunden zurückgewiesen. "Unsere Ärztinnen und Ärzte arbeiten zu großen Teilen bereits bedenklich nahe an der Erschöpfungsgrenze", sagte die KV-Vorsitzende in Thüringen, Annette Rommel, laut einer am Freitag in Weimar verbreiteten Erklärung. "Wenn mit neuen Gesetzen noch mehr Leistung aus dem System gepresst werden soll, werden uns noch mehr Ärzte aus der Versorgung wegbrechen, die der Belastung einfach nicht mehr gewachsen sind." Zuvor hatten sich der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung und der SPD-Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach für mehr Abend- und Samstagssprechstunden in den Arztpraxen ausgesprochen.
Mainz
:Ministerium: Badeseen frei von multiresistenten Keimen
Mainz (dpa/lrs) - In allen 69 rheinland-pfälzischen Badeseen sind keine multiresistenten Keime nachgewiesen worden. Das geht aus einem Abschlussbericht der Universitätsmedizin Mainz hervor, wie das rheinland-pfälzische Umweltministerium am Freitag mitteilte. Für die Untersuchungen waren Badegewässern und ausgewählten Fließgewässern zwischen Juni und Oktober einmalig Stichproben entnommen worden.
Gesundheit
:Bei Jugendlichen auf Stoffwechselkrankheiten achten
Köln (dpa/tmn) - Jugendliche und junge Erwachsene können nach einer Krebserkrankung ein erhöhtes Risiko für andere Erkrankungen haben. So entwickeln ehemalige Leukämiepatienten zum Beispiel eher Diabetes Typ 2 als gesunde Gleichaltrige.
Erfurt
:Grippeimpfstoff für 20 000 Menschen fehlt in Thüringen
Erfurt (dpa/th) - Wegen Lieferschwierigkeiten der Hersteller kann in Thüringen nach Angaben des Gesundheitsministeriums bestellter Grippeimpfstoff für rund 20 000 Menschen derzeit nicht ausgeliefert werden. Das betrifft laut Ministerin Heike Werner (Linke) alle Thüringer Regionen, wie die Meldungen der Thüringer Apotheken belegten. So fehlen den jüngsten Angaben zufolge in Mittelthüringen rund 8000 georderte Impfdosen, in Ostthüringen rund 7000, in Nordthüringen 3000 und in Südthüringen rund 2200. Deutschlandweit herrscht in dieser Saison Mangel an Grippeimpfstoff, nachdem die Hersteller Werner zufolge rund zwei Millionen Impfdosen weniger als im Vorjahr hergestellt haben.