:Salmonellen in Altenheim: Amt geht von Ausbruch-Ende aus
Storkow (dpa/bb) - Nach mehreren Salmonellen-Fällen in einem Altenheim in Ostbrandenburg gehen die Behörden von einem Ende des Ausbruchs aus. Die Häufung der Salmonellen-Erkrankungen seit Ende Juni konnte nach Einschätzung des Gesundheitsamtes des Landkreises Oder-Spree erfolgreich eingedämmt werden, wie der Kreis am Dienstag mitteilte. Die Gesamtzahl der Salmonellen-Nachweise in der Einrichtung in Storkow wurde zugleich auf zehn beziffert. Bislang war von neun die Rede gewesen.
Hannover
:Trotz Krebsdiagnose soll Frau Krankentransport selbst zahlen
Hannover (dpa/lni) - Beim Besuch ihrer Kinder in München ist bei einer Frau aus Hannover Bauchspeicheldrüsenkrebs im Endstadium diagnostiziert worden. Die Seniorin ließ sich per Krankenwagen liegend zurück in die Heimat bringen, ihre Krankenkasse weigert sich jetzt, die Transportkosten zu übernehmen. "Die Ablehnung der Kostenübernahme ist für uns nicht nachvollziehbar", sagte der Gesundheitsexperte der Verbraucherzentrale Niedersachsen, Kai Kirchner, am Dienstag. Per Gesetz sei geregelt, dass die medizinische Notwendigkeit für einen Krankentransport auch dann gegeben sei, wenn dadurch psychische Belastungen - also hier die Trennung einer tödlich Erkrankten von ihrer Familie - reduziert werden könnten. Die Verbraucherzentrale hat Widerspruch gegen die Ablehnung der Kostenübernahme eingelegt.
Gesundheit
:Fresenius verdient mehr trotz Umsatzrückgang
Bad Homburg (dpa) - Der Gesundheitskonzern Fresenius hat trotz gesunkener Umsätze mehr Gewinn erwirtschaftet. Im zweiten Quartal belastete der starke Euro erneut die Geschäfte des Dax-Unternehmens.
Hamburg
:Beamte bekommen Zuschuss zu gesetzlicher Versicherung
Hamburg (dpa/lno) - Erstmals in Deutschland erhalten in Hamburg freiwillig gesetzlich krankenversicherte Beamte einen Zuschuss. Die an diesem Mittwoch in Kraft tretende Regelung sieht vor, dass die Stadt wie bei Angestellten auch bei ihren Beamten den hälftigen Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) übernimmt. Bislang konnten sich Beamte nur privat in Kombination mit der sogenannten Beihilfe versichern. GKV-Beiträge mussten komplett allein finanziert werden. Während Rot-Grün in der Neuregelung ein "Stück Sozialgeschichte" sieht, kritisierte die FDP-Opposition sie am Mittwoch als ideologisch motivierte "Bürgerversicherung light".
Potsdam
:CDU wirft Woidke im Medikamentenskandal Verschleierung vor
Potsdam (dpa/bb) - Im Skandal um illegalen Medikamentenhandel hat die oppositionelle CDU Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) Verschleierungstaktik vorgeworfen. Woidke habe behauptet, dass die Wirksamkeit der in Griechenland gestohlenen Krebsmedikamente durch Labortests ermittelt werden könne, kritisierte Brandenburg CDU-Generalsekretär Steeven Bretz am Dienstag. Dabei habe Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) schon selbst eingeräumt, dass die Überprüfung der Proben keine Rückschlüsse auf die bereits verbrauchten Medikamente zuließen.
Halle (Saale)
:Weniger Auszubildende in der Altenpflege
Halle (dpa/sa) - Knapp 750 Menschen haben im vergangenen Jahr in Sachsen-Anhalt eine Ausbildung in der Altenpflege begonnen. Das waren etwa neun Prozent weniger als im Vorjahr, teilte das Statistische Landesamt in Halle am Dienstag mit. In der Gesundheits- und Krankenpflege habe es im Schuljahr 2017/2018 hingegen ein Plus von etwa 7 Prozent gegeben. In diesem Zweig nahmen gut 580 Menschen eine Ausbildung auf.
Osnabrück
:Paracelsus beendet Insolvenz: neuer Eigentümer
Osnabrück (dpa/lni) - Der Osnabrücker Privatklinikkonzern Paracelsus steht vor einem Neuanfang: Dank eines neuen Eigentümers, der Schweizer Beteiligungsgesellschaft Porterhouse Group AG, endet das Insolvenzverfahren am 1. August. Allerdings ist der Sanierungsprozess noch nicht beendet, betont der neue Vorsitzende der Geschäftsführung, Michael Philippi, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Der Klinikkonzern mit 40 Einrichtungen an 22 Standorten und rund 5200 Beschäftigten müsse einen Investitionsstau abarbeiten und aus der "Gruppe von Krankenhäusern eine Krankenhausgruppe machen", sagte Philippi. Auch das alltägliche Krankenhausmanagement müsse verbessert werden.
Gesundheit
:Bei Hitze Pyjama und Stirnband ins Eisfach legen
Offenbach (dpa/tmn) - Schnell eine Abkühlung für die heiße Sommernacht? "Vor dem Zubettgehen einfach den Pyjama beziehungsweise das Nachthemd oder zusätzlich auch die Bettbezüge für längere Zeit ins Eisfach legen", rät der Meteorologe Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst.
Gesundheit
:Darf ich bei der Hitze noch draußen Sport treiben?
Saarbrücken (dpa/tmn) - Das schöne Wetter lädt dazu ein, im Freien herumzutollen, joggen zu gehen oder mit Freunden Volleyball zu spielen. Aber ist das auch gesund, wenn es so heiß ist?
Hannover
:Keine Einzelzimmerquote für niedersächsische Heime in Sicht
Hannover (dpa/lni) - Anders als in Nordrhein-Westfalen müssen Pflegeheime in Niedersachsen keine Vorgabe für eine bestimmte Anzahl an Einzelzimmern erfüllen. Im Gesetz heißt es lediglich: "Der Betreiber eines Heims soll Wünschen der Bewohnerinnen und Bewohner nach einer Unterbringung in Einzelzimmern möglichst Rechnung tragen." Zu berücksichtigen sei, dass es durchaus einen - wenn auch deutlich geringeren - Bedarf nach Doppelzimmern gibt, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Hannover.
Bad Homburg vor der Höhe
:Fresenius erzielt trotz Umsatzrückgang mehr Gewinn
Bad Homburg (dpa) - Der Gesundheitskonzern Fresenius hat trotz gesunkener Umsätze mehr verdient. Im zweiten Quartal belastete der starke Euro erneut die Geschäfte des Dax-Unternehmens. Die Erlöse gingen um 2 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro zurück, wie Fresenius am Dienstag in Bad Homburg mitteilte. Negative Wechselkurseffekte herausgerechnet, ergab sich jedoch ein Zuwachs von 5 Prozent. Fresenius ist stark in den USA aktiv und leidet seit längerem unter der ungünstigen Umrechnung von in Dollar erzielten Umsätzen in Euro.
Gesundheit
:WHO: Stillen in den ersten Lebensminuten rettet Baby-Leben
Genf (dpa) - Millionen Babys weltweit werden mangels besseren Wissens in den ersten Lebensminuten noch mit Honig, Zuckerwasser oder künstlicher Babynahrung gefüttert. Dabei könne es lebensgefährlich sein, wenn Neugeborene nicht sofort zum Säugen an die Mutterbrust gelegt werden, warnen die Weltgesundheitsorganisation und das UN-Kinderhilfswerk Unicef. Ihrer Ansicht nach ist das sofortige Stillen nach der Geburt besonders in ärmeren Ländern eine Lebensversicherung für Babys.
Gesundheit
:Stillen in den ersten Lebensminuten rettet Baby-Leben
Genf (dpa) - Millionen Babys weltweit werden mangels besseren Wissens in den ersten Lebensminuten noch mit Honig, Zuckerwasser oder künstlicher Babynahrung gefüttert.
Berlin
:Strandbad Weißensee erneut geschlossen
Berlin (dpa/bb) - Das Strandbad Weißensee ist offensichtlich auch in dieser Saison vom Pech verfolgt. "Wegen Wasserrohrbruch geschlossen", stand am Montagnachmittag auf einem Schild vor der Anlage. Eine Abwasserleitung war bei Bauarbeiten beschädigt worden. Auf dem Gelände funktionieren deshalb sämtliche Toiletten nicht mehr, schrieb die "B.Z." (online). Geschäftsführer Alexander Schüller sagte der Zeitung: "Mein Team und ich sind sehr enttäuscht. Wir lassen uns aber nicht entmutigen, wollen schnellstmöglich den Badebetrieb wieder aufnehmen."
Gesundheit
:Bewegung ganz einfach in den Alltag einbauen
Köln (dpa/tmn) - Die Deutschen bewegen sich zu wenig. Das hat eine aktuelle Studie im Auftrag der DKV Deutsche Krankenversicherung gerade wieder ergeben.
Potsdam
:Woidke erwartet Bericht von Golze zum Medikamentenskandal
Potsdam (dpa/bb) - Im Skandal um illegalen Medikamentenhandel muss Landesgesundheitsministerin Diana Golze (Linke) im Brandenburger Kabinett Stellung nehmen. "Das oberste Ziel ist es, das Vertrauen in die staatliche Medikamentenaufsicht wieder herzustellen", sagte Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke (SPD) am Montag nach der Rückkehr aus dem Sommerurlaub. Daher solle Golze am Dienstag im Kabinett zum Versagen der Kontrolle im Landesgesundheitsamt Stellung nehmen. "Ich gehe davon aus, dass Frau Golze mit Nachdruck daran arbeitet, alle noch offenen Fragen zu beantworten", meinte Woidke.
Fitness der Deutschen
:Nur jeder Zehnte lebt rundum gesund
Die Mehrheit der Deutschen fühlt sich gesund. Doch die Selbstwahrnehmung trügt. Viel zu wenig Bewegung paart sich mit schlechter Stressbewältigung.
Gesundheit
:Die Deutschen leben ungesund
Berlin (dpa) - Auto statt Fahrrad, Fernsehen statt Spaziergang, Bürostuhl statt Werkbank: Die Deutschen sitzen bedenklich oft rum. Unter den Bundesbürgern gibt es immer mehr Bewegungsmuffel, wie aus einer Umfrage im Auftrag der DKV Deutsche Krankenversicherung hervorgeht.
Gesundheit
:So kommt man gesund durch den heißen Sommer
Bei großer Hitze einen Liter Wasser zusätzlich trinken
03:36
Der Nächste bitte
:Kieferorthopädie ist teuer und medizinisch fragwürdig
Viele Kieferorthopäden raten nicht nur aus ästhetischen Gründen zur Spange. Doch es gibt keinen Beleg, dass die Behandlungen Krankheiten oder Beschwerden vorbeugen.
Gesundheit
:Bericht: Deutsche bewegen sich immer weniger
Berlin (dpa) - Auto statt Fahrrad, Fernsehen statt Spaziergang, Bürostuhl statt Werkbank: Die Deutschen sitzen bedenklich oft rum. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag der DKV Deutsche Krankenversicherung. Nur noch 43 Prozent der Befragten erreichten das empfohlene Mindestmaß an körperlicher Aktivität. 2010 waren es noch 60 Prozent. Erwachsene sollten nach Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation pro Woche mindestens 150 Minuten moderater Aktivität - zum Beispiel zügiges Gehen - oder 75 Minuten intensiver Aktivität nachgehen, etwa Joggen.
Gesundheit
:Ist es verrückt, Selbstgespräche zu führen?
Essen (dpa/tmn) - Manche Frage traut man kaum zu stellen - nicht einmal dem Partner, und auch nicht einem Arzt oder Anwalt. Das Thema ist unangenehm, der Einblick in die persönlichen Lebensumstände könnte peinlich und tief werden, vielleicht drohen sogar rechtliche Konsequenzen.
Erfurt
:Gesellschaft: Kliniken mehr auf Demenzkranke einstellen
Erfurt (dpa/th) - Krankenhäuser müssen sich nach Einschätzung der Alzheimer-Gesellschaft besser auf Akutpatienten mit Demenzerkrankungen einstellen. Das gelte etwa für ein Demenz-Screening, sagte eine Sprecherin des Alzheimer-Bundesverbandes der Deutschen Presse-Agentur. Bei einem solchen Check können bei Patienten, die etwa wegen einer Operation in die Klinik müssen, schon bei der Aufnahme Anzeichen für Demenz erkannt werden. Bundesweit wird das nach Beobachtungen der Gesellschaft nur punktuell getestet. Ein Grund sei das knappe Personal in Kliniken. Das Sozialministerium in Erfurt hat im 7. Thüringer Krankenhausplan den rund 42 Kliniken im Freistaat ein Demenz-Screening bei alten Patienten empfohlen.
Mainz
:Land liegt bei Krankenhausförderung pro Kopf im Mittelfeld
Mainz (dpa/lrs) - Die rheinland-pfälzischen Krankenhäuser liegen bei den Fördermitteln pro Einwohner im bundesweiten Mittelfeld. Im Jahr 2016 erhielten sie 29,56 Euro pro Kopf, das waren knapp fünf Euro weniger als im deutschlandweiten Vergleich. Diese Zahlen weist die Deutsche Krankenhaus-Gesellschaft in ihrem Bericht von Juni 2018 zu Krankenhausplanung und Investitionen aus. Der Stadtstaat Bremen lag mit 57,78 Euro pro Einwohner an der Spitze, bei den westdeutschen Flächenländern war Hessen mit 43,31 Euro vorn. In Sachsen, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland, Thüringen und Sachsen-Anhalt - dem Schlusslicht mit 19,28 Euro pro Einwohner - erhielten die Krankenhäuser weniger Fördermittel als in Rheinland-Pfalz.
Kiel
:Garg: Gebührenfreie Ausbildung für alle Gesundheitsberufe
Kiel (dpa/lno) - Schleswig-Holsteins Sozialminister Heiner Garg hat den Bund aufgefordert, die Abschaffung des Schulgeldes für alle Gesundheitsberufe zügig anzupacken. "Jetzt sind konkrete Schritte gefordert", sagte der FDP-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Nicht zuletzt wegen des Wettbewerbs um Fachkräfte sei eine rasche Umsetzung dringend erforderlich." Schulgeld sei gesundheitspolitisch nicht zu rechtfertigen. Union und SPD hatten eine Abschaffung im Koalitionsvertrag vereinbart. Davon wären dann auch Physiotherapie, Logotherapie und Ergotherapie betroffen.
Erfurt
:Nach Zeckenstichen in diesem Jahr acht FSME-Fälle
Erfurt (dpa/th) - In Thüringen sind seit Jahresbeginn acht Menschen nach Zeckenstichen an der seltenen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) erkrankt. Das sind genauso viele wie 2017 und 2016 jeweils im gesamten Jahresverlauf, wie das Thüringer Gesundheitsministerium auf Anfrage mitteilte.
Kassenmedizin
:Erst zum Hausarzt, dann zum Spezialisten
Gesundheitsminister Spahn will Patienten schneller zu Terminen beim Facharzt verhelfen. Landarzt Gernot Rüter lobt die Idee: So könnten Praxen Zeit gewinnen.
München
:Urlaubszeit führt zu weniger Blutspenden
München (dpa/lby) - Weniger Blutspenden verzeichnen die bayerischen Blutspendedienste wegen der Urlaubszeit und der hohen Temperaturen. "Es sind schon etliche Spenderliegen leer geblieben", sagte der Sprecher des Blutspendedienstes des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), Christian Kohl, der Deutschen Presse-Agentur.
Jena
:Abrissbagger an alter Klinik in Jena-Lobeda im Einsatz
Jena (dpa/th) - Die 1980 eröffnete Klinik für Innere Medizin am Universitätsklinikum Jena weicht einem Neubau. Am Montag beginnt der Abriss des in typischer DDR-Plattenbauweise errichteten Mehrgeschossers, wie das Klinikum mitteilte.
Berlin
:Blutspendedienste kämpfen gegen leere Liegen
Berlin (dpa/bb) - Mit Eis und kleinen Geschenken versuchen die Berliner Charité und andere Anbieter Blutspender zu gewinnen oder zu halten. Denn diese sind derzeit rar. "Aufgrund der Ferienzeit und dem anhaltend sehr schönen und sehr warmen Wetter haben wir in der Tat einen Rückgang von rund 20 Prozent der Vollblutspenden zu verzeichnen", berichtete etwa der Sprecher des privaten Anbieters Haema, Jan Noack. "Wir haben etwa 40 Blutspender am Tag. Dabei bräuchten wir für die Versorgung unserer Patienten etwa drei Mal so viele", sagte die Ärztin Yvonne Tauchmann vom Institut für Transfusionsmedizin der Charité. Auch bei Hitze spreche bei gesunden Menschen nichts gegen eine Blutspende, erklärte Susanne von Rabenau, Referentin des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost.
Stuttgart
:Verband für Pflegedienste sucht Fachkräfte aus dem Ausland
Stuttgart (dpa/lsw) - Ambulante Pflegedienste im Südwesten müssen zunehmend Menschen wegschicken, weil Personal fehlt. "Von den Einrichtungen erhalten wir immer wieder Meldungen, dass Kunden wegen Personalknappheit abgewiesen werden müssen", sagte der Landesbeauftragte des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (BPA), Berthold Denzel, in Stuttgart. Der Verband betreut etwa 670 private Dienste im Südwesten. Zwar habe man in den vergangenen Jahren steigende Mitarbeiterzahlen bei den Pflegediensten verzeichnet. Mit Blick auf immer mehr alte und pflegebedürftige Menschen sei das aber nicht ausreichend.
Gesundheit
:Erleichterungen bei der Pflegeheim-Suche in Sicht
Berlin (dpa) - Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen bei der Suche nach einem Heim künftig auf aussagekräftige Bewertungen vertrauen können. "Es dürften erhebliche Unterschiede zwischen den Einrichtungen sichtbar werden", sagte Pflegewissenschaftler Klaus Wingenfeld der dpa. Er leitet ein Projekt, das Grundzüge eines neuen Pflege-TÜV liefert. Das Ergebnis soll noch in diesem Monat Heimbetreibern, Pflegekassen sowie den Kommunen als Kostenträger übergeben werden. Beim Pflege-TÜV werden Heime und Pflegedienste vom Medizinischen Dienst der Kassen geprüft und benotet.
Gesundheit
:Cool bleiben in der Hitze
Im entspannten Ruhemodus vor sich hin dösen statt sich mit kalten Duschen quälen: Um große Hitze gut zu überstehen, müsste man auch sein Verhalten darauf einstellen.
Gesundheit
:Spahn will Kliniken Vorgaben für Pflegepersonal machen
Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will den Krankenhäusern konkrete Vorgaben zum Pflegepersonal machen. Das berichtete die "Berliner Zeitung" und bezieht sich auf einen überarbeiteten Entwurf für das "Pflegepersonal-Stärkungsgesetz". Ab 2020 solle für jedes Krankenhaus das Verhältnis zwischen der Zahl der Pflegekräfte und dem anfallenden Pflegeaufwand errechnet und veröffentlicht werden, heißt es. Werde von einem Krankenhaus eine bestimmte Grenze unterschritten, soll es Honorarkürzungen geben.
Dessau-Roßlau
:Deutlich mehr Fälle von Hepatitis E registriert
Dessau-Roßlau (dpa/sa) - Die Zahl der diagnostizierten Leberentzündungen durch Hepatitis-E-Viren haben in Sachsen-Anhalt deutlich zugenommen. Im vergangenen Jahr wurden 193 Fälle gemeldet - 100 mehr als 2016, wie das Landesamt für Verbraucherschutz zum Welt-Hepatitis-Tag am Samstag mitteilte. Innerhalb eines Jahres hat sich die Zahl der registrierten Infektionen damit mehr als verdoppelt. Die Entwicklung lässt sich den Angaben zufolge zumindest teilweise darauf zurückführen, dass Ärzte mehr auf diese Form der Hepatitis-Infektion achten und sie besser erkennen können.
Gesundheit
:Spahn plant Vorgaben für Pflegepersonal in Kliniken
Berlin (dpa) - Zur Verbesserung der Qualität der Pflege will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den Krankenhäusern konkrete Vorgaben zum Pflegepersonal machen. Das geht aus dem überarbeiteten Entwurf für das "Pflegepersonal-Stärkungsgesetz" hervor, der der "Berliner Zeitung" vorliegt.
Gesundheit
:Experten fordern Tempo bei neuem Pflege-TÜV
Berlin (dpa) - Sozialverbände und Experten fordern mehr Tempo bei der seit mehr als einem Jahr verzögerten Reform des Pflege-TÜV.
Köln
:Kinder- und Jugendärzte: Keinen Sinn in der Landarztquote
Düsseldorf (dpa/lnw) - An der geplanten Landarztquote für Medizinstudenten in Nordrhein-Westfalen gibt es erhebliche Kritik aus der Ärzteschaft. Die Quote werde den Ärztemangel nicht beheben, sagte der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte in NRW, Thomas Fischbach, der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Am wichtigsten sei es, die Gesamtzahl der Medizin-Studienplätze um etwa 30 Prozent aufzustocken, da es nicht nur auf dem Land, sondern in allen Versorgungsbereichen Nachwuchsprobleme gebe.
Ratingen
:Hitze schreckt Blutspender ab
Köln/Ratingen (dpa/lnw) - Die Hitzewelle drückt nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) die Zahl der Blutspenden in Nordrhein-Westfalen. "Je heißer es ist, desto weniger Spender kommen", sagte der Sprecher des DRK-Blutspendedienstes West in Ratingen, Stephan David Küpper, der Deutschen Presse-Agentur. "Wir liegen um etwa 15 Prozent unter dem, was wir bräuchten." In NRW würden täglich durchschnittlich 2000 Blutkonserven benötigt.
Gesundheit
:Kliniken sollen für Notfallversorgung mehr Geld bekommen
Berlin (dpa) - Bei der Neustrukturierung der Notfallversorgung sollen vorbildliche Kliniken mehr Geld bekommen. Anders als bisher geplant sollen aber andere Krankenhäuser nicht schlechter gestellt werden. "Wir wollen, dass Krankenhäuser mit guter Qualität einen Zuschlag bekommen. Aber wir wollen nicht, dass es dabei durch Umverteilung zu Verwerfungen zwischen den Krankenhäusern kommt", sagte Gesundheitsminister Jens Spahn dem "Münchner Merkur". Es werde daher auch zusätzliches Geld ins System fließen müssen. Der entsprechende Gesetzentwurf soll am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen werden.
Gesundheit
:Welt-Aids-Konferenz endet mit Warnung
Amsterdam (dpa) - Zum Abschluss der Welt-Aids-Konferenz in Amsterdam hat der frühere US-Präsident Bill Clinton davor gewarnt, im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit nachzulassen.
Gesundheit
:Wespen nicht einfach erschlagen
Berlin (dpa/tmn) - Ausgebliebene Überflutungen und das gute Wetter bieten Wespen in diesem Jahr perfekte Bedingungen. "Es ist ein super Wespenjahr", sagt die Biologin Melanie von Orlow von der Bundesarbeitsgruppe Hymenoptera (Hautflügler) beim Naturschutzbund (Nabu).
Fredersdorf-Vogelsdorf (dpa/bb) - Anwohner einiger Straßen in Fredersdorf-Vogelsdorf (Märkisch-Oderland) müssen seit Freitag ihr Trinkwasser abkochen. Grund hierfür ist, dass bei Bauarbeiten in dem betroffenen Gebiet Leitungen verschmutzt wurden, wie der Landkreis Märkisch-Oderland auf Anfrage mitteilte. Zuvor hatte der rbb darüber berichtet. Die Leitungen werden einem Kreissprecher zufolge derzeit durchgespült. Man hoffe, dass im Laufe der nächsten Woche die Mängel behoben sein werden.
Dresden
:Welt-Hepatitis-Tag: Klepsch mahnt zur Impfung
Dresden (dpa/sn) - Sachsens Gesundheitsministerin Barbara Klepsch (CDU) hat dazu aufgerufen, sich gegen Hepatitis zu schützen. Eine Impfung gegen Hepatitis A und B sei eine wirksame Vorsorge, teilte sie am Freitag in Dresden anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages mit. Die Impfung sei gut verträglich, versäumte könnten nachgeholt werden.
Gesundheit
:Wie man Kopfschmerzen bei Hitze vorbeugen kann
Marburg (dpa/tmn) - Hitze und Sonne machen nicht nur dem Kreislauf zu schaffen - manche Menschen bekommen auch Kopfschmerzen. Wie man dem vorbeugt, erklärt die Stiftung Kopfschmerz.
Medizin
:Deutschland ist Weltmeister im Blutverbrauch
An deutschen Kliniken gibt es mehr Transfusionen als nötig. Das könnte auch an ökonomischen Verflechtungen liegen.
Gesundheit
:Krafttraining nur bei gut eingestelltem Bluthochdruck
Berlin (dpa/tmn) - Sport tut fast jedem gut - auch Menschen mit Vorerkrankungen wie Übergewicht oder Diabetes. Hat jemand einen hohen Blutdruck, empfiehlt sich Ausdauertraining.
Gesundheit
:Vier Übungen für gesunde Venen
Königstein (dpa/tmn) - Bewegung tut den Venen in den Beinen gut. Ideal seien zum Beispiel Spaziergänge oder Radfahren, heißt es in der Zeitschrift "Naturarzt" (Ausgabe 8/2018).
Düsseldorf (dpa/lnw) - Ambulante Pflegedienste in Nordrhein-Westfalen müssen nach Angaben ihrer Dachverbände zunehmend Menschen wegschicken. "Sieben von zehn Einrichtungen sind jeden Tag damit befasst, Kunden abzuweisen", sagte ein Landesbeauftragter des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (BPA). Der Verband betreut über 700 private Dienste in NRW. Als einen Gründe für das Problem führt der Verband den demografischen Wandel und den Personalmangel in der Pflege an. Die Dienste besuchen ihre Kunden - oft Senioren - zuhause, wo sie etwa bei Medikamenteneinnahme, beim Anziehen, Waschen oder im Haushalt helfen.
Wiesbaden
:Mehr FSME-Fälle in Hessen gemeldet
Wiesbaden (dpa/lhe) - Schon im Sommer gibt es in Hessen fast so viele FSME-Fälle wie sonst im ganzen Jahr. Die Viruserkrankung wird durch Zecken übertragen. Nach Angaben des hessischen Sozialministeriums wurden bis zum 24. Juli 18 Fälle gemeldet. Im gesamten Jahr 2017 waren es 20, im Jahr davor 21 Fälle.