Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will dem Personalmangel in der Pflege auch mit Mitarbeitern aus dem Ausland entgegenwirken.
Berlin
:Suchtberatungsstellen begrüßen Forderung nach mehr Geld
Berlin (dpa/bb) - Berliner Suchtberatungsstellen haben die Forderungen der Bundes-Drogenbeauftragten begrüßt, die Stätten mit mehr Geld auszustatten. "Viele Einrichtungen sind schlichtweg nicht ausfinanziert", sagte Silke Biester, Fachreferentin für Suchthilfe und Psychiatrie der Berliner Caritas, der Deutschen Presse-Agentur. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), hatte Anfang März verlangt, die "notorische Unterfinanzierung der kommunalen Suchthilfe" zu beenden.
Magdeburg
:Suchtexpertin: Mehr Menschen könnten beraten werden
Magdeburg (dpa/sa) - Die Landesstelle für Suchtfragen hält die Kapazitäten bei den Beratungsstellen in Sachsen-Anhalt für zu gering. "Die Beratungsnachfrage stabilisiert sich auf hohem Niveau. Sicher könnten noch mehr Menschen beraten werden, wenn mehr Personal für die Beratung zur Verfügung stünde", sagte die Leiterin der Landesstelle, Helga Meeßen-Hühne, in Magdeburg. Die Zahl der Beraterinnen und Berater im Land entspreche 70 Vollzeitbeschäftigten. Sie verteilten sich auf 34 Suchtberatungsstellen. Seit Jahren seien die Zahlen nahezu konstant. Nötig sei ein Plus aber, weil der Beratungsbedarf bei Konsumenten der Synthetikdroge Crystal sehr groß sei.
Rostock
:Ab Herbst erste vietnamesische Pflegekräfte in Uniklinik
Rostock (dpa/mv) - In der Rostocker Uniklinik werden zu Beginn des Ausbildungsjahres 2018/19 bis zu 20 vietnamesische Pflegekräfte erwartet. Aktuell seien sie in ihrer Heimat noch in der Sprachausbildung, sagte der Pflegevorstand der Universitätsmedizin Rostock, Annett Laban, der Deutschen Presse-Agentur. Sie seien ausgebildete Pflegekräfte. Allerdings werde in Vietnam weit über den Bedarf ausgebildet, so dass viele Examinierte in anderen Branchen arbeiteten. "Wir ziehen dem Land nicht die dort notwendigen Pflegekräfte ab. Wir geben ihnen vielmehr die Chance, wieder in der Pflege Fuß zu fassen", sagte Laban.
München
:Gesundheitsministerin Huml will mehr Ärzte in Bayern
München (dpa/lby) - Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) will mehr Ärzte in Bayern ausbilden lassen. "Wir setzen dabei insbesondere auf den Ausbau der Medizinstudienplätze und eine Stärkung der Allgemeinmedizin in der Ausbildung", erklärte Huml am Samstag laut Mitteilung. Dafür will sie mit dem Wissenschaftsministerium neue Anreize entwickeln.
Gesundheit
:Spahn setzt auf ausländische Pflegekräfte
Berlin (dpa) - Zur Bekämpfung des Personalmangels in der Pflege setzt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auch auf Kräfte aus dem Ausland. "Pflegekräfte aus unseren Nachbarländern einzuladen, ist die nächstliegende Option", sagte der CDU-Politiker der "Rheinischen Post". Er verwies auf die in der EU geltende Arbeitnehmerfreizügigkeit. Der Minister mahnte zugleich eine schnellere Anerkennung von Abschlüssen für Pflegekräfte und Ärzte an.
Potsdam
:Ministerium: Grippewelle in Brandenburg ebbt ab
Potsdam (dpa/bb) - In der aktuellen Grippesaison sind in Brandenburg bislang zwölf Menschen an dem Virus gestorben. In der Saison 2016/2017 seien es sechs Fälle gewesen, wie das Gesundheitsministerium am Freitag in Potsdam auf Anfrage mitteilte.
Neuenrade
:Landarzt gesucht: Neuenrade bietet Prämie für Mediziner
Neuenrade (dpa/lnw) - Die Kleinstadt Neuenrade im Sauerland geht im Kampf gegen den Hausärztemangel ungewöhnliche Wege. Die Kommune hat eine Prämie von 10 000 Euro ausgeschrieben für die erfolgreiche Vermittlung eines neuen Arztes in den 12 000-Einwohner-Ort. "Wir haben hier auch schon ein Gespräch dazu geführt", sagte Bürgermeister Antonius Wiesemann der Deutschen Presse-Agentur. Es sei aber noch nicht konkret, ob daraus auch etwas werde.
Gesundheit
:Wie Crossfit das Zirkeltraining aufmotzt
Berlin (dpa/tmn) – Trainerin Gemma macht unmissverständliche Bewegungen, um mich von meiner Wasserflasche zu vertreiben, "weil jetzt keine Pause ist". Pause ist beim heutigen Crossfit "Workout of the Day" nämlich erst nach 15 Minuten. Das muss reichen.
Berlin
:Zahl der Ärzte in Baden-Württemberg steigt
Stuttgart (dpa/lsw) - In Baden-Württemberg ist die Zahl der Ärzte leicht gestiegen. Im vergangenen Jahr waren hier 49 348 Mediziner tätig - 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit lag der Südwesten allerdings leicht hinter dem Bundesdurchschnitt von 1,7 Prozent. Das geht aus Zahlen hervor, die die Bundesärztekammer am Donnerstag veröffentlichte. Im gesamten Bundesgebiet waren rund 385 000 Ärzte beschäftigt. Bei der Arztdichte liegt Baden-Württemberg im mittleren Feld, 222 Personen kommen auf einen Arzt. Bundesweit liegt die Arztdichte bei 214 Einwohnern.
Dresden
:Linke und AfD kritisieren Notarztversorgung in Sachsen
Dresden (dpa/sn) - Sachsen hat nach Einschätzung der Linken erhebliche Probleme mit der medizinischen Versorgung durch Notärzte. "Wir alle sind darauf angewiesen, dass schnell Hilfe kommt, wenn wir sie brauchen. Bei der Erfüllung dieses Anspruchs klaffen immer größere Lücken in Sachsen", erklärte Linke-Sozialpolitikerin Susanne Schaper am Donnerstag in Dresden. Die Notarztversorgung werde immer schlechter, obwohl die Beschäftigten alles geben. Schaper hatte im Landtag eine Kleine Anfrage zu dem Thema gestellt, über deren Ergebnisse am Donnerstag bereits die "Sächsische Zeitung" berichtete.
Berlin
:Brandenburg ist das Schlusslicht bei der Arztdichte
Potsdam (dpa/bb) - In keinem anderen Flächen-Bundesland hat die Zahl der Ärzte im Jahr 2017 so stark zugenommen wie in Brandenburg. Trotzdem liegt das Land bei der Arztdichte in Deutschland weiterhin auf dem letzten Platz. Im vergangenen Jahr gab es in Brandenburg 9929 Mediziner, wie die Bundesärztekammer am Donnerstag in Berlin mitteilte. Das ist ein Anstieg von 2,4 Prozent. Damit lag man deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 1,7 Prozent. Im gesamten Bundesgebiet gab es 385 149 berufstätige Mediziner.
Berlin
:Arztdichte in Sachsen-Anhalt bleibt niedrig
Magdeburg (dpa/sa) - Die Zahl der Ärzte in Sachsen-Anhalt ist im Jahr 2017 leicht angewachsen - die Arztdichte bleibt aber weiter deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Insgesamt waren in dem Bundesland im vergangenen Jahr 9283 Mediziner tätig, wie die Bundesärztekammer am Donnerstag in Berlin mitteilte. Das ist ein Anstieg von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Berlin
:Zahl der Ärzte in Sachsen gestiegen
Dresden (dpa/sn) - Die Zahl der Ärzte in Sachsen ist im Jahr 2017 auf 17 637 angewachsen. Das ist ein Anstieg von 1,9 Prozent, wie die Bundesärztekammer am Donnerstag in Berlin mitteilte. Damit lag der Freistaat mit der Zuwachsquote leicht über dem Bundesdurchschnitt von 1,7 Prozent. Im gesamten Bundesgebiet gab es 385 149 berufstätige Mediziner. In Sachsen liegt die Arztdichte den Angaben zufolge bei 231 Einwohnern je Arzt, bundesweit kommen 214 Personen auf einen Arzt.
Berlin
:Zahl der Ärzte in Berlin angestiegen
Berlin (dpa/bb) - Die Zahl der Ärzte in Berlin ist im Jahr 2017 auf 22 529 angewachsen. Das ist ein Anstieg von 2,1 Prozent, wie die Bundesärztekammer am Donnerstag in Berlin mitteilte. Damit lag die Hauptstadt leicht über dem Bundesdurchschnitt von 1,7 Prozent. Im gesamten Bundesgebiet gab es 385 149 berufstätige Mediziner. In Berlin liegt die Arztdichte den Angaben zufolge bei 159 Einwohnern je Arzt. Nur in Hamburg ist die Quote besser.
Gesundheit
:Grippewelle ebbt ab - bisher fast 1000 registrierte Tote
Berlin (dpa) - Die Grippewelle in Deutschland hat ihren Höhepunkt überschritten. In der vergangenen Woche meldete das Robert Koch-Institut gut 25 200 bestätigte Influenzafälle. Das waren nur noch rund halb so viele wie zwei Wochen zuvor. Am stärksten betroffen ist noch der Osten Deutschlands, in allen Regionen gingen die Ansteckungszahlen aber zurück. In dieser Grippesaison erkrankten insgesamt nachweislich rund 300 000 Menschen. Die Krankheitsfälle liegen in der Realität deutlich höher.
Berlin
:Mehr Ärzte in Thüringen
Erfurt (dpa/th) - Die Zahl der Ärzte in Thüringen ist im Jahr 2017 auf 9473 angewachsen. Das ist ein Anstieg von 1,9 Prozent, wie die Bundesärztekammer am Donnerstag in Berlin mitteilte. Damit lag Thüringen mit der Zuwachsquote leicht über dem Bundesdurchschnitt von 1,7 Prozent. Im gesamten Bundesgebiet gab es 385 149 berufstätige Mediziner. In Thüringen liegt die Arztdichte bei 228 Einwohnern je Arzt, bundesweit kommen 214 Personen auf einen Arzt.
Düsseldorf
:Zahl der Ärzte in Nordrhein-Westfalen nimmt weiter zu
Berlin/Köln (dpa/lnw) - In Nordrhein-Westfalen gibt es immer mehr Ärzte. Insgesamt stieg die Zahl im vergangenen Jahr um fast 1400 auf etwa 82 000 Ärzte, wie aus einer am Donnerstag von der Bundesärztekammer vorgelegten Statistik hervorgeht. Demnach kamen 2017 in NRW auf jeden berufstätigen Arzt 218 Einwohner. 2016 hatten die beiden Landesärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe zusammen noch rund 80 600 Ärzte gezählt.
Gesundheit
:Zahl der Ärzte in Deutschland nimmt weiter zu
Berlin (dpa) - In Deutschland gibt es immer mehr Ärzte. Insgesamt stieg die Zahl im vergangenen Jahr um 6500 auf rund 385 000, wie die Bundesärztekammer in Berlin mitteilte.
Velten
:Altenpflege: Giffey will sich für Verbesserungen einsetzen
Velten (dpa/bb) - Die neue Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) will sich dafür einsetzen, soziale Berufe attraktiver zu gestalten. Bei ihrem Besuch eines Seniorenheims in Velten (Oberhavel) am Donnerstag gemeinsam mit Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sprach sie mit Bewohnern, Auszubildenden und Pflegekräften über die Situation in der Altenpflege. "Es kann nicht sein, dass Menschen, die in die Pflege wollen, sich fragen müssen: "Kann ich mir das überhaupt leisten?"", sagte sie. Besonders in der Ausbildung und bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf will die neue Ministerin für Verbesserungen sorgen.
Dresden
:Zahl der Grippetoten steigt in Sachsen auf 93
Dresden (dpa/sn) - Während der aktuellen Grippewelle sind nach Behördenangaben bisher 93 Menschen in Sachsen gestorben. In der vergangenen Woche habe es zwei Todesfälle gegeben, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag in Dresden mitteilte. Die Patienten seien 46 und 55 Jahre alt und nicht geimpft gewesen. Dazu seien Nachmeldungen aus den Vorwochen gekommen. Die verstorbenen 48 Frauen und 45 Männer im Alter zwischen 37 und 96 Jahren stammten aus verschiedenen Städten und Landkreisen. Die Grippewelle im Winter 2016/2017 hatte 83 Menschen das Leben gekostet.
Koblenz
:Grippewelle ebbt ab: Zahlen immer noch auf hohem Niveau
Koblenz (dpa/lrs) - Die heftige Grippewelle ist in Rheinland-Pfalz am Abebben. "Die Zahlen sind jetzt eindeutig rückläufig, aber im Vergleich zu anderen Saisons immer noch auf hohem Niveau", berichtete das Landesuntersuchungsamt (LUA) in Koblenz. Insgesamt wurden in der vergangenen Woche rund 1050 neue Fälle gemeldet. Zum Vergleich: Zwei Wochen zuvor auf dem Höhepunkt der Grippewelle waren es noch deutlich mehr als doppelt so viele Meldungen gewesen (2551).
Wiesbaden
:Grippewelle in Hessen ebbt ab: bisher 43 Todesfälle
Wiesbaden (dpa/lhe) - Der Höhepunkt der Grippewelle in Hessen ist offenbar überschritten. Die gemeldeten Influenza-Fälle seien deutlich rückläufig, sagte eine Sprecherin des Sozialministeriums in Wiesbaden am Donnerstag. Demnach sanken die gemeldeten Erkrankungen auf unter 500 pro Woche. Anfang März lagen sie bei wöchentlich über 2500 neuen Fällen. In Hessen sind in diesem Jahr bisher 14 645 an Influenza erkrankte Menschen gemeldet worden. 43 sind an der Erkrankung gestorben. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 3769 Influenzafälle registriert, davon betrug die Zahl der Todesfälle 26.
Gesundheit
:Grippewelle ebbt ab: Bisher fast 1000 registrierte Tote
Berlin (dpa) - Die Grippewelle in Deutschland hat ihren Höhepunkt überschritten. In der zwölften Kalenderwoche (19. bis 25. März) registrierte das Robert Koch-Institut 25.216 bestätigte Influenzafälle.
Krankenhäuser
:Multiresistente Keime bei Frühgeborenen in Charité gefunden
Berlin (dpa) - Bei drei Frühgeborenen in einem Klinikum des Berliner Unikrankenhauses Charité sind multiresistente Keime gefunden worden. Man habe Erreger aus der Gruppe der MRSA-Stämme auf der Haut der Babys nachgewiesen, sagte eine Charité-Sprecherin. Bei einem der Frühchen habe zwischenzeitlich eine Infektion vorgelegen, die mit den Keimen in Zusammenhang stand, diese sei aber erfolgreich behandelt worden. Aktuell zeige keines der Frühchen Krankheitssymptome oder Anzeichen einer Infektion, so die Sprecherin.
Berlin
:Multiresistente Keime bei Frühgeborenen gefunden
Berlin (dpa) - Bei drei Frühgeborenen in einem Klinikum des Berliner Universitätskrankenhauses Charité sind multiresistente Keime gefunden worden. Man habe Erreger aus der Gruppe der MRSA-Stämme auf der Haut der Babys nachgewiesen, sagte eine Charité-Sprecherin am Mittwoch. Bei einem der Frühchen habe zwischenzeitlich eine Infektion vorgelegen, die mit den Keimen in Zusammenhang stand, diese sei jedoch erfolgreich behandelt worden. Aktuell zeige keines der Frühchen Krankheitssymptome oder Anzeichen einer Infektion, so die Sprecherin. Über den Keimfund hatten zuvor die "B.Z." und die "Berliner Morgenpost" berichtet.
Kinderspielzeug
:Keime aus der Badeente
Im Inneren von Badespielzeugen wuchern Bakterien und Pilze, die krank machen können. Ein simpler Trick hilft dagegen.
Gesundheit
:Bakterien und Pilze im Gummi-Spielzeug
Zürich (dpa) - Glücklich spielt das Kind mit den knallgelben Quietscheentchen in der Badewanne. Doch hinter dem Gummi lauert in vielen Fällen versteckt ein üppiger Teppich aus Bakterien und Pilzen, der Eltern die Sorgenfalten auf die Stirn treiben könnte.
Rostock
:Zahl der Grippefälle sinkt deutlich: 19 Menschen starben
Rostock (dpa/mv) - Die Zahl der gemeldeten Grippe-Erkrankungen in Mecklenburg-Vorpommern ist erstmals seit Jahresbeginn deutlich gesunken. In der vergangenen Woche wurden 1200 Influenza-Infektionen gemeldet, in der Woche zuvor waren es noch 1804 gewesen, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Mittwoch in Rostock berichtete. Gleichzeitig sei die Zahl der Menschen, die an Grippe starben, auf 19 gestiegen. Sie gehörten mindestens einer Risikogruppe an. Dazu zählen ein höheres Lebensalter oder eine chronische Erkrankung. "Die Meldedaten belegen eine besonders schwere und langwierige Grippewelle", sagte Lagus-Chef Heiko Will.
Stuttgart
:Höhepunkt der Grippewelle vorbei - aber weiter Gefahr
Stuttgart (dpa/lsw) - Die Grippewelle im Südwesten hat ihren Höhepunkt überschritten. Dennoch bleibt die Influenza-Aktivität nach Angaben des Landesgesundheitsamtes wohl auch über die Osterfeiertage noch erhöht. In der Meldewoche vor Ostern seien allein bis Dienstag bereits 255 Influenza-Erkrankungen registriert worden, teilte das Regierungspräsidium in Stuttgart mit.
Gesundheit
:Von Yoga bis Qigong: Stress abbauen und entspannen
Mainz (dpa/tmn) - Nicht nur Fitness, sondern auch innere Ruhe und Ausgeglichenheit: Das wünschen sich viele von ihrem Sportprogramm. Kleine Auszeiten vom Alltag bieten Entspannungssportarten. Ein Überblick.
Gesundheit
:Lässt sich der Darm gesund sanieren?
Hamburg/München (dpa/tmn) - Längst ist es kein Geheimnis mehr: Der Darm ist viel mehr als nur ein Verdauungsorgan. Das Immunsystem, die Vitaminversorgung, Hitzeresistenz und sogar Ausdauer werden mit dem Organ in Verbindung gebracht. Heilpraktiker und Naturheilkundler werben mit Darmsanierungen.
Gesundheit
:Gähnen aktiviert das Nervensystem
Berlin (dpa/tmn) - Es gibt Tage, an denen man ständig den Mund aufreißt - nicht um kluge Dinge von sich zu geben, sondern um zu gähnen. Vor allem im Job kann das peinlich werden. Sieht es doch so aus, als langweile einen die Tätigkeit. Trotzdem lohnt es sich, den Körper mal machen zu lassen.
Hannover
:Inzwischen 60 Grippetote in Niedersachsen
Hannover (dpa/lni) - Obwohl die heftige Grippewelle in Niedersachsen inzwischen stark abebbt, hat die Krankheit in dieser Saison bereits 60 Menschen das Leben gekostet. Das teilte das Landesgesundheitsamt am Dienstag in seinem wöchentlichen Grippebericht mit. Der Krankenstand sei inzwischen deutlich zurückgegangen, wie auch die Zahl der Neuerkrankungen. Seit Beginn der Grippe-Saison im Oktober wurden in Niedersachsen inzwischen rund 16 100 Fälle registriert.
München
:Hilfspfleger in zweitem Mordfall dringend tatverdächtig
München (dpa/lby) - Nach der Verhaftung eines Hilfspflegers in München ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei in einem zweiten Fall wegen Mordverdachts gegen den Mann. Ein Pflegebedürftiger im Landkreis Kitzingen sei während der dreitägigen Betreuung durch den 36-Jährigen im Januar gestorben, erklärten die Ermittler am Dienstag.
Dresden
:Sächsinnen nutzen Krebsfrüherkennung am stärksten
Dresden (dpa/sn) - Fast die Hälfte aller Frauen in Sachsen sind nach Angaben der Krankenkasse Barmer im vergangenen Jahr zu einer Untersuchung zur Früherkennung von Krebs gegangen. Mit einer Quote von über 44 Prozent seien sie bundesweit an der Spitze und lagen über dem Bundesdurchschnitt von 41 Prozent. Bei den Männern lag die Teilnehmerquote bei der Früherkennung von Prostatakrebs diesen Angaben zufolge in Sachsen bei nur knapp 12 Prozent, leicht über dem Bundesdurchschnitt von 11,4 Prozent. "Je früher Krebs erkannt wird, desto besser sind bei vielen Krebserkrankungen in der Regel die Heilungschancen", betonte Fabian Magerl, Landesgeschäftsführer der Krankenkasse in Sachsen.
Gesundheit
:Dekubitus mit Finger-Test erkennen
Hamburg (dpa/tmn) - Liegt ein Pflegebedürftiger viel, kann ein sogenannter Dekubitus entstehen. Der Patient liegt sich wund. Besonders häufig betroffen sind der Hinterkopf, das Gesäß oder die Hacken.
Dresden
:Mehr Einsätze für Hubschrauber der DRF Luftrettung
Dresden/Zwickau (dpa/sn) - Die DRF Luftrettung ist im vergangenen Jahr in Sachsen häufiger zu Einsätzen ausgerückt als 2016. Die in Dresden und Zwickau stationierten Hubschrauber flogen 2017 zu 2605 Einsätzen, während es im Jahr zuvor 2544 waren, wie die Stiftung mit Sitz in Filderstadt am Dienstag mitteilte.
Gesundheit
:Was bei Clusterkopfschmerz vorbeugend hilft
Krefeld (dpa/tmn) - Er kommt anfallsartig, ist bohrend und wird als extrem belastend empfunden: Clusterkopfschmerz tritt im Frühjahr gehäuft auf. Das erklärt der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN).
Gesundheit
:Drei Todesfälle: Bornavirus für Menschen doch gefährlich
Berlin/Greifswald-Riems (dpa) - Drei Patienten in Deutschland sind an den Folgen einer Viruserkrankung gestorben, die bisher nur bei Tieren beobachtet wurde.
Göppingen
:40 Patienten mit Darmkeim VRE in Göppinger Klinik isoliert
Göppingen (dpa/lsw) - Die Zahl der Patienten mit multiresistentem Darmkeim ist in den Alb-Fils-Kliniken wieder leicht gestiegen. In der Klinik am Eichert in Göppingen und der Helfensteinklinik in Geislingen sind insgesamt 40 Patienten von dem Keim besiedelt und liegen isoliert von anderen Patienten, wie eine Sprecherin mitteilte. Mitte Februar waren noch 33 Patienten betroffen. Derzeit sei aber kein Patient infiziert - die sogenannten Vancomycin-resistenten Enterokokken (VRE) machen Menschen laut Klinik nur bei besonders geschwächtem Immunsystem krank.
Gesundheit
:Das blaue Wunder im Bett: 20 Jahre Viagra
Washington (dpa) - Vor 25 Jahren waren Pharmaforscher der Firma Pfizer eigentlich auf der Suche nach einem Medikament gegen Bluthochdruck. Doch als Minenarbeiter in England den Wirkstoff in einer Studie testeten, traten unerwartete Nebenwirkungen zu Tage.
Gesundheit
:Weltweiter Antibiotika-Verbrauch ist immens gestiegen
New York (dpa) - Der weltweite Antibiotikaverbrauch ist einer Hochrechnung zufolge in den vergangenen 15 Jahren um rund 65 Prozent gestiegen. Besonders in wirtschaftlich aufstrebenden Ländern sei die Zunahme "dramatisch", berichten Wissenschaftler um Eili Klein vom US-Forschungszentrum CDDEP. Die Forscher hatten auf Basis von Verkaufsdaten den Verbrauch von Antibiotika in 76 Ländern zwischen 2000 und 2015 untersucht und daraus auf weltweite Trends geschlossen.
Medizin
:Weltweiter Antibiotika-Verbrauch stark angestiegen
Wissenschaftler warnen: Der Antibiotika-Verbrauch ist in 15 Jahren um 65 Prozent gestiegen. Immer häufiger greifen Ärzte auf Reserve-Antibiotika zurück, weil herkömmliche Varianten nicht mehr wirken.
Intervallfasten
:Gewichtiger Einwand
Essen, was man will - aber eben nur zu bestimmten Uhrzeiten oder an fünf Tagen pro Woche: Intermittierendes Fasten ist in Mode. Aber ist die Diät medizinisch sinnvoll?
Altötting
:Chemikalie im Trinkwasser: Fast Tausend bei Bluttest
Altötting (dpa/lby) - Fast tausend Menschen aus dem Raum Altötting haben nach dem Fund einer womöglich krebserregenden Chemikalie im Trinkwasser an freiwilligen Bluttests teilgenommen. Die Blutentnahmen seien damit abgeschlossen, teilte das Landratsamt am Montag mit. Ergebnisse werde es aber voraussichtlich erst im Herbst geben.
Halle (Saale)
:Superschneller Computertomograf in Halle in Betrieb
Halle (dpa/sa) - Am Universitätsklinikum Halle ist seit Montag ein Exemplar des derzeit wohl weltbesten kommerziell verfügbaren Computertomografen (CT) im Einsatz. Finanziert wurde das 1,755 Millionen Euro teure Gerät aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt, teilte das Universitätsklinikum am Montag mit. Demnach erzeugt der Tomograf in sehr hoher Geschwindigkeit sehr präzise Aufnahmen. In weniger als einer Sekunde könne der Oberkörper abgetastet werden, kleinste Metastasen seien erkennbar. Auch sei die Strahlendosis deutlich geringer als bei anderen Gerätetypen. Eingeweiht wurde der Tomograf von Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD). "Mit dem neuen CT-Gerät schließt das Uniklinikum Halle zur Weltspitze auf", sagte Willingmann. Bundesweit sind etwa ein Dutzend dieser Geräte im Einsatz.
Gesundheit
:Vergiss die Altersgrenze: „Du hast fünf Leben!“
Hamburg (dpa) - Wir leben immer länger, aber was wollen wir mit dem Gewinn an Lebenszeit anfangen? Dieser Frage gehen der Hamburger Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski und sein österreichischer Kollege Peter Zellmann in ihrem neuen Buch
"Du hast fünf Leben!" nach.
Gesundheit
:Lebenserwartung in Deutschland nimmt weiter zu
Wiesbaden (dpa) - Die Lebenserwartung in Deutschland ist erneut leicht angestiegen. Ein neugeborener Junge kann im Schnitt 78 Jahre und vier Monate alt werden. Mädchen können mit einem Alter von 83 Jahren und zwei Monaten rechnen, wie das
Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.
Dessau-Roßlau
:Zahl der Grippefälle geht deutlich zurück
Dessau-Roßlau (dpa/sa) - Die Grippewelle in Sachsen-Anhalt flaut ab. In der vergangenen Woche wurden 2084 Neuinfektionen registriert, weniger als halb so viele wie in der Woche zuvor, wie das Landesamt für Verbraucherschutz am Montag mitteilte. Die Meldedaten deuteten auf ein Nachlassen der Influenza-Aktivität hin, hieß es. Seit Beginn der Saison im vergangenen September gab es den Angaben zufolge 23 602 Grippefälle im Land. 53 Menschen starben bislang an den Folgen der Infektion. Es handele sich um 28 Frauen und 25 Männer im Alter von 20 bis 94 Jahren, wie eine Behördensprecherin sagte.