Was passiert eigentlich im Körper und im Geist, wenn ein Mensch aus dem Leben scheidet? SZ-Magazin-Autor Roland Schulz hat sich auf eine fesselnde Reise in unser Innerstes begeben.
Hannover
:Kassenärzte fordern bessere Verteilung von Kinderarztpraxen
Hannover (dpa/lni) - In Niedersachsen gibt es aus Sicht von Ärzteverbänden in einigen Regionen nicht genügend Kinderärzte. Die Bedarfsplanung sei nicht mehr der Realität angepasst, sagte der Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), Detlef Haffke. "Das ist graue Theorie und hat mit Versorgungsrealitäten vor Ort wenig zu tun." Die Kassenärzte, das Gesundheitsministerium in Hannover und der Landesverband der Kinderärzte hoffen nun darauf, dass die Bedarfsplanung wie von Bundesminister Jens Spahn (CDU) angekündigt, zügig angepasst wird. Im ländlich geprägten Kreis Holzminden etwa liegt die rechnerische Versorgung unter 75 Prozent.
Gesundheit
:Während der Feiertage dreistündige Esspausen einlegen
Berlin (dpa/tmn) - Hier ein Lebkuchenherz, dort ein paar Marzipankartoffeln, und dann gibt es auch schon wieder Abendessen: An den Feiertagen schlemmt sich manch einer non-Stop durch den Tag. Wer das vermeiden will, legt ganz bewusst Esspausen ein.
Insektizide
:Wie ein Gift in die Supermärkte kam
Das Insektizid Chlorpyrifos steht im Verdacht, der geistigen Entwicklung von Kindern zu schaden. Weshalb wurde der Stoff dann zugelassen?
Gesundheit
:Ärzte wehren sich gegen mehr Sprechstunden für die Patienten
Berlin (dpa) - Arztpraxen sollen aus Sicht der Krankenkassen öfter abends und samstags öffnen. "Krankheiten richten sich nicht nach den Lieblingsöffnungszeiten der niedergelassenen Ärzte", sagte der Vize-Vorstandschef des Spitzenverbands, Johann-Magnus von Stackelberg. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung wies die Forderung als "dreist und frech" zurück. Vielmehr verweigerten die Kassen den Ärzten ausreichend Honorar.
Daun
:Zusätzlicher Rettungswagen ersetzt Geburtshilfe in Daun
Daun (dpa/lrs) - Nach der Entscheidung die Geburtshilfe zum Jahresende zu schließen, steht dem Krankenhaus Maria Hilf in Daun (Kreis Vulkaneifel) seit dieser Woche ein zusätzlicher Rettungswagen zur Verfügung. So könne man schwangeren Frauen vor der Entbindung schnell Hilfe anbieten, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler bei einer außerordentlichen Sitzung des Runden Tischs Geburtshilfe am Freitag. "Mit diesem Angebot können wir zumindest den Transport in das nächste Krankenhaus schnell und sicher gewährleisten". Der Rettungswagen solle zunächst für eine Übergangszeit, insbesondere für den kommenden Winter, vorgehalten werden.
Bad Ems
:Zahl der Empfänger von Pflegeleistungen gestiegen
Bad Ems (dpa/lrs) - Immer mehr Menschen in Rheinland-Pfalz erhalten nach Angaben des Statistischen Landesamtes Pflegeleistungen. Demnach bekamen zum Jahresende 2017 rund 161 200 Menschen im Bundesland Leistungen der Pflegeversicherung, wie die Behörde in Bad Ems am Donnerstag mitteilte. Dies waren knapp 29 000 Menschen und damit 22 Prozent mehr als in der Untersuchung im Jahr 2015. Hintergrund der Entwicklung sei einerseits die wachsende Zahl älterer Menschen, hieß es. Zudem werde das sogenannte Pflegestärkungsgesetz II angepasst, das etwa den Bedarf von Demenzkranken besser abdecken soll.
Frankfurt am Main
:Zeitung: Krebspatienten an Uniklinik zweifelhaft therapiert
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Ärzte des Universitätsklinikums Frankfurt sollen einem Bericht des "Spiegel" zufolge Tumorpatienten jahrelang mit zweifelhaften Methoden behandelt haben. Danach verabreichten sie auch Männern mit Prostatakrebs die sogenannte PSMA-Therapie ("Prostataspezifische Membranantigen-Therapie"), bei denen zuvor keine Chemo- oder Hormon-Therapie eingesetzt wurde.
Gesundheit
:Grippesaison in Brandenburg läuft erst langsam an
Potsdam (dpa/bb) - Die Grippesaison in Brandenburg läuft erst langsam an. Bislang seien 20 Influenzafälle gemeldet worden, im Vorjahr waren es bis zur 51. Kalenderwoche 27 Fälle gewesen, wie das Potsdamer Gesundheitsministerium am Donnerstag auf Anfrage mitteilte. Experten rechnen mit einem Höhepunkt der Saison erst für Januar oder Februar. In der gesamten Saison 2017/2018 waren mehr als 10 000 Erkrankungen gezählt worden, 18 Fälle verliefen tödlich. Experten gehen dabei von einer hohen Dunkelziffer aus, weil nicht immer Laboruntersuchungen angeordnet werden.
Berlin
:Grippe-Impfstoffe in Berlin gehen zur Neige
Berlin (dpa/bb) - Auch in Berlin gibt es inzwischen Engpässe bei der Versorgung mit Grippe-Impfstoffen. Es sei eine "gewisse Knappheit" eingetreten, sagte eine Sprecherin des Landesamts für Gesundheit und Soziales (Lageso) am Donnerstag auf Anfrage. Zahlen dazu lägen allerdings nicht vor. Vermutlich sei es auch eher eine Frage der Verteilung: Wer sich noch zur Impfung entscheide, müsse womöglich bei mehreren Ärzten anfragen. Zuvor hatte die "Berliner Morgenpost" berichtet.
Potsdam
:Gründung einer Pflegekammer rückt näher
Potsdam (dpa/bb) - Die Pflegekräfte in Brandenburg haben sich in einer Umfrage der Landesregierung mehrheitlich für die Schaffung einer Pflegekammer ausgesprochen. 56 Prozent der 1700 telefonisch und online befragten Pflegekräfte votierten dafür. "Pflegekräfte wollen und brauchen eine starke Interessenvertretung", sagte Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij (Linke) am Donnerstag in Potsdam. Der Landtag hatte 2015 diese Befragung gefordert, bevor er möglicherweise entsprechende Gesetze beschließt.
München
:Ärzte weisen Forderung nach längeren Sprechstunden zurück
München (dpa/lby) - Der Bayerische Hausärzteverband weist Forderungen der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) nach Praxisöffnungszeiten auch an Wochenenden als haltlos zurück. Der Vorstoß des Vize-Vorstandsvorsitzenden des GKV-Spitzenverbands, Johann-Magnus von Stackelberg, sei ein "Schlag ins Gesicht für alle Hausärztinnen und Hausärzte", sagte der Vorsitzende des Bayerischen Hausärzteverbandes, Markus Beier, am Donnerstag. "Die Äußerungen offenbaren, dass Herr von Stackelberg entweder ahnungslos ist oder bewusst Fake-News verbreitet. Tatsache ist, dass Patienten in Bayern auch außerhalb der normalen Praxisöffnungszeiten versorgt sind."
Hannover
:Grüne-Kritik an Weil-äußerung zu Klimaziel: „VW-Lobbyismus“
Hannover (dpa/lni) - Die Kritik von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) an den neuen Brüsseler Klimaschutz-Zielen stößt bei den Grünen auf Unverständnis. "Das EU-Klimaschutzziel planlos und unverantwortlich zu nennen und dabei den Verlust von 200 000 Arbeitsplätzen an die Wand zu malen, ist VW-Lobbyismus pur", kritisierte der niedersächsische Grünen-Landesvorsitzende, Hans-Joachim Janßen, am Donnerstag.
Stuttgart
:OP-Nadel: Bundesrepublik muss Schmerzensgeld zahlen
Stuttgart (dpa/lsw) - Weil Ärzte im Bundeswehrkrankenhaus in Ulm bei einer Operation eine Nadel im Unterleib einer Patientin vergessen haben, muss die Bundesrepublik Deutschland ihr Schmerzensgeld zahlen. In einem Berufungsverfahren gab das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart am Donnerstag einer heute 30-Jährigen aus Aalen Recht und verurteilte den Träger des Krankenhauses zur Zahlung eines Schmerzensgeldes von 10 000 Euro. Das sind zwar 3000 Euro weniger, als ihr das Landgericht Ulm in erster Instanz zugesprochen hatte - aber mehr als der Bund geben wollte: nämlich nichts.
Leserdiskussion
:Welche Vorschläge haben Sie für die Verbesserung von Arztpraxen?
Die Kassenärztlichen Vereinigungen müssten für patientenfreundlichere Sprechzeiten sorgen, fordern die gesetzlichen Krankenversicherungen. Welche konstruktive Vorschläge haben Sie?
Rostock
:Kurbäder und Therapiezentren erhalten mehr Geld
Rostock (dpa/mv) - Therapieeinrichtungen in Kurorten und Heilbädern in Mecklenburg-Vorpommern bekommen von Januar an mehr Geld für ihre Behandlungen. In Verhandlungen mit den Krankenkassen habe der Bäderverband eine Preiserhöhung um 5,47 Prozent erreicht, teilte der Verband am Donnerstag mit. Behandlungen auf Naturheilbasis erfreuten sich zunehmender Beliebtheit, hieß es. Im Nordosten seien dies vor allem Moor, Kreide, Meer und Sole. Zukünftig will der Verband erreichen, dass die Kassen die Behandlungskosten auch für Einwohner der Kurorte übernehmen. Bisher zahlen sie die so genannten ortsgebundenen Heilmittel nur im Rahmen von Kuren.
Arzttermine
:Krankenkassen fordern flexiblere Sprechzeiten
Mittwoch- und Freitagnachmittag sowie abends und am Wochenende haben die meisten Praxen geschlossen. Das soll sich ändern.
Stendal
:Flucht: Patient aus Maßregelvollzug nutzt Gruppenspaziergang
Uchtspringe (dpa/sa) - Ein 31 Jahre alter Patient des Maßregelvollzugs in Uchtspringe (Landkreis Stendal) hat einen Ausgang zur Flucht genutzt. Der psychisch kranke Mann und zwei weitere Patienten seien am Dienstagnachmittag gemeinsam mit Pflegedienstmitarbeitern in der Ortschaft unterwegs gewesen, teilte die Salus gGmbH als Träger des Landeskrankenhauses für Forensische Psychiatrie am Mittwoch mit. Die Fahndung laufe.
Gesundheit
:Krankenkassen für mehr Sprechstunden abends und samstags
Berlin (dpa) - Deutlich mehr Arztpraxen sollten aus Sicht der gesetzlichen Krankenversicherungen auch am frühen Abend und samstags für die Patienten da sein. "Krankheiten richten sich nicht nach den Lieblingsöffnungszeiten der niedergelassenen Ärzte", sagte der Vize-Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands, Johann-Magnus von Stackelberg, der dpa. Die viele Arbeit außerhalb der traditionellen Kernzeiten dürfe nicht an wenigen Ärzten hängenbleiben, die etwa schon samstags da seien. Die Kassenärztlichen Vereinigungen müssten für patientenfreundlichere Sprechzeiten sorgen.
Gesundheit
:Wenn Diabetiker Alkohol trinken
Berlin (dpa/tmn) - Diabetes und Alkohol - das galt früher als verbotene Kombination. Heute sind die Experten nicht mehr ganz so streng. "Ein oder zwei Gläschen Wein, Bier oder Spirituosen dürfen auch Diabetiker trinken", sagt Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Diabetes-Hilfe (DiabetesDE).
Potsdam
:Karawanskij stellt Befragung zur Pflegekammer vor
Potsdam (dpa/bb) - Brandenburgs Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij (Linke) will heute die Ergebnisse einer Beschäftigtenbefragung zur Einrichtung einer Pflegekammer vorstellen. Dabei geht es um eine Selbstverwaltungseinrichtung von Pflegefachkräften, wie es sie für Architekten oder Rechtsanwälte längst gibt. In der Branche ist das Vorhaben allerdings umstritten. Im Frühjahr hatte das Gesundheitsministerium deshalb eine Befragung der Beschäftigten gestartet. Dies hatte zuvor der Landtag gefordert, bevor er ein entsprechendes Gesetz erlassen könnte.
Stuttgart
:Vergessene OP-Nadel: Gericht gibt Entscheidung bekannt
Stuttgart (dpa/lsw) - Im Stuttgarter Berufungsverfahren um eine von Ärzten im Unterleib einer Frau vergessenen Operationsnadel will das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart heute eine Entscheidung verkünden. Bei der Verhandlung vergangene Woche hatte der Vorsitzende Richter durchblicken lassen, dass er die Haftung beim Bundeswehrkrankenhaus in Ulm und beim Verteidigungsministerium sehe.
Genetik
:Wenn Cousin und Cousine heiraten
Die Ehe zwischen engen Verwandten ist in vielen Ländern noch immer Tradition - und erhöht das Risiko für Erbkrankheiten enorm. Wie drastisch die Folgen sind, können Forscher immer genauer belegen.
Potsdam
:Ansiedlungs-Prämien: Millionen für Arztpraxen auf dem Land
Potsdam (dpa/bb) - Auch im kommenden Jahr können Ärzte wieder Ansiedlungs-Prämien in Anspruch nehmen, wenn sie in unterversorgten Regionen eine Praxis eröffnen oder übernehmen. Für 2019 seien 21 Förderregionen ausgewählt worden, teilten die Verbände der Krankenkassen und die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg am Mittwoch mit. Zu den Förderregionen für Hausärzte gehören etwa Eisenhüttenstadt, Guben, Lübben und Schwedt.
Gesundheit
:Warum man nicht mit Kontaktlinsen schlafen sollte
Washington (dpa) - Keine Frage, Träger von Kontaktlinsen müssen besonders diszipliniert sein. Sie sollten die hygienischen Vorgaben streng einhalten. Dazu gehört es, alte Linsen rechtzeitig auszutauschen, um eine Hornhautinfektion zu vermeiden.
Kiel
:Krankenhäuser und Kassen einig über Ausbildungskosten
Kiel (dpa/lno) - Die Kliniken und Krankenkassen in Schleswig-Holstein haben sich auf die Finanzierung der Ausbildung im Jahr 2019 geeinigt. Demnach steigt das Volumen von 64 auf 77 Millionen Euro, wie die Ersatzkassen am Mittwoch mitteilten. Damit sei künftig nicht nur die Ausbildung für die 2770 angehenden Pflegekräfte und die Hebammen schulgeldfrei, sondern auch für die etwa 400 Auszubildenden in den Gesundheitsfachberufen an den Kliniken.
Neue Opioide
:Schmerzen stillen, Süchte killen
Opioide sollen eigentlich Leiden lindern - doch vielerorts sind sie selbst zur Epidemie geworden. Forscher arbeiten nun an neuen Stoffen, die effektiv Schmerz stillen ohne Patienten süchtig zu machen.
Berlin
:Bei Krankheit findet sich auch an den Feiertagen ein Arzt
Berlin (dpa/bb) - Nicht jeder Hausarzt ist an Weihnachten und zum Jahreswechsel erreichbar - Kranke müssen deshalb aber nicht gleich in die Notaufnahme. "Patienten, die in dieser Zeit akut erkranken, können eine der geöffneten Praxen von niedergelassenen Ärzten oder eine der KV-Notdienstpraxen aufsuchen", teilte die Kassenärztliche Vereinigung (KV) am Mittwoch in Berlin mit. Zusätzlich gebe es noch den Bereitschaftsdienst, der Hausbesuche macht.
Stendal
:Patient aus Maßregelvollzug bei Spaziergang geflüchtet
Uchtspringe (dpa/sa) - Ein 31 Jahre alter Patient des Maßregelvollzugs in Uchtspringe (Landkreis Stendal) hat einen Ausgang zur Flucht genutzt. Der psychisch kranke Mann und zwei weitere Patienten seien am Dienstagnachmittag gemeinsam mit Pflegedienstmitarbeitern in der Ortschaft unterwegs gewesen, teilte die Salus gGmbH als Träger des Landeskrankenhauses für Forensische Psychiatrie am Mittwoch mit. Die Fahndung laufe. Der Mann sei wegen Hausfriedensbruchs mit versuchtem Totschlag verurteilt. Das Gericht hatte einen Zusammenhang zwischen der Tat und der psychischen Erkrankung des Mannes festgestellt. Der Mann durfte im Rahmen von Vollzugslockerungen an Gruppenausführungen teilnehmen.
Schwerin
:Anteil Dicker in MV nicht gestiegen
Schwerin (dpa/mv) - Salatblatt oder Gänsebraten: Diese Frage könnten sich zu Weihnachten 60 Prozent der Erwachsenen in Mecklenburg-Vorpommern stellen, denn sie sind laut Statistik übergewichtig. Die gute Nachricht: Ihr Anteil an der Bevölkerung ist in den vergangenen fünf Jahren konstant geblieben, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Schwerin mitteilte.
Demmin
:Land unterstützt Millionen-Investitionen in Krankenhäusern
Demmin (dpa/mv) - Das Gesundheitsministerium in Schwerin unterstützt weitere Bau- und Sanierungsvorhaben an Kliniken im Osten Mecklenburg-Vorpommerns. Bei einem Besuch in Demmin übergab Ressortchef Harry Glawe (CDU) am Mittwoch einen Zuwendungsbescheid an das dortige Kreiskrankenhaus. Mit einem dreigeschossigen Anbau und zusätzlichen Umbauten sollen dort die Bedingungen unter anderem für die Intensivmedizin, die Unfallchirurgie und die Geburtshilfe verbessert werden.
Halle (Saale)
:Junge Menschen sterben oft an Verletzungen und Vergiftungen
Halle (dpa/sa) - Junge Menschen bis 35 Jahre sind in Sachsen-Anhalt zuletzt besonders häufig an Verletzungen und Vergiftungen gestorben. Mit 30,6 Prozent seien das die häufigsten Todesursachen in dieser Altersklasse gewesen, teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch zur Todesursachenstatistik 2016 mit. Bei den Vergiftungen seien Medikamente und Alkohol besonders oft die Ursache gewesen. Durch Unfälle hätten 48 Menschen unter 35 Jahren ihr Leben verloren. In der Altersgruppe seien in dem Jahr landesweit 192 Männer und 86 Frauen gestorben. Jeder 10. von ihnen sei einem Krebsleiden erlegen, jeder 13. einer Krankheit des Kreislaufsystems.
Gesundheit
:Wie Versicherte einen Rehaplatz in der Wunschklinik bekommen
Berlin (dpa/tmn) - Ein Bandscheibenschaden, Depressionen oder eine Knieverletzung - für eine Reha kann es verschiedene Gründe geben. Damit sich der Aufenthalt lohnt, ist es wichtig, eine passende Klinik auszuwählen.
Gesundheit
:Was es bei der Zahnpflege zu beachten gibt
Berlin (dpa/tmn) - Morgens und abends putzen - und am besten auch noch einmal nach dem Mittagessen: Wie häufig sich Menschen mit ihren Zähnen auseinandersetzen sollte, ist den meisten bekannt. Was es dabei zu beachten gibt, oft nicht. Wichtige Fragen und Antworten.
Gesundheit
:Gute-Laune-Tipps für Weihnachtsmuffel
Köln (dpa/tmn) - Der Lebkuchen lauert schon seit September in den Regalen und allerspätestens Ende November schallt einem von irgendwo "Last Christmas" von Wham entgegen.
Gesundheit
:Wann eine Online-Therapie sinnvoll ist
Leipzig (dpa/tmn) - Wer ein psychisches Problem hat, sieht sich nicht selten mit einem weiteren konfrontiert: einen Therapieplatz zu finden. Oft sind die Wartelisten lang oder die Praxis ist so weit weg, dass ein regelmäßiger Besuch kaum möglich ist.
Gesundheit
:Was bei „Blockaden“ im Rücken hilft
Hamburg (dpa/tmn) - "Ich habe eine Blockade" - Fast jeder hat diesen Satz schon mal gehört und vielleicht auch selbst schon mal die unangenehme Erfahrung gemacht. Das Gute ist aber: Der Körper regelt das meist von selbst. Eine Voraussetzung muss aber erfüllt sein.
Gesundheit
:Umstrittene E-Zigarette Juul kommt nach Deutschland
Washington (dpa) - Die unscheinbare E-Zigarette mit dem Namen Juul sieht aus wie ein zu langer USB-Stick und ist für Nathan Behr nicht mehr aus seinem Leben wegzudenken.
Weimar (dpa/th) - Mehr als 1250 Ärzte sowie mehr als 1000 weitere Mitarbeiter von Gesundheitsdiensten werden über Weihnachten und Neujahr in Thüringen Bereitschaftsdienste schieben. Insgesamt stünden in Notfällen in 28 Bereichen über den ganzen Freistaat verteilt Bereitschaftsdienste zur Verfügung, teilte die Kassenärztliche Vereinigung am Dienstag in Weimar mit. In den meisten Fällen würden die Bereitschaftsdienste in Praxen auf dem Gelände der örtlichen Krankenhäuser angeboten. Zu erreichen sind die Bereitschaften den Angaben nach über die kostenfreie Rufnummer 116117.
Hannover
:Niedersachsenmetall-Chef warnt vor Job-Verlusten
Hannover (dpa/lni) - Niedersachsens Metallarbeitgeber kritisieren die neuen Klimaschutz-Ziele für neue Autos als "Einführung der Elektromobilität mit der Brechstange". "Wer glaubt, dass das keine Auswirkungen auf Wachstum und Arbeitsplätze in Deutschland hat, hat von wirtschaftlichen Zusammenhängen herzlich wenig Ahnung", sagte Niedersachsenmetall-Chef Volker Schmidt am Dienstag in Hannover.
Hannover
:Frauen in MV häufiger beim Arzt als Männer
Schwerin (dpa/mv) - Männer in Mecklenburg-Vorpommern gehen zwar deutlich seltener zum Arzt als Frauen, nehmen im Bundesvergleich mit ihren Geschlechtsgenossen aber doch häufiger medizinische Hilfe in Anspruch. Wie aus einer Datenanalyse der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) hervorgeht, suchten im vergangenen Jahr 87,9 Prozent der dort versicherten Männer einen Allgemein- oder Fachmediziner auf. Das war der dritthöchste Wert aller Bundesländer. Die geringste Quote verzeichnete Hamburg mit knapp 79 Prozent, Spitzenreiter waren Sachsen-Anhalt mit 88,4 und das Saarland mit 89,7 Prozent.
Schwerin
:Pflege: Wenn Angehörige aufgeben, droht der Pflegenotstand
Schwerin (dpa/mv) - Der größte Pflegedienst Deutschlands - die Familie - stößt an seine Grenzen. Viele pflegende Angehörige sind erschöpft, wie aus einer am Dienstag in Schwerin vorgestellten Studie der Krankenkasse Barmer hervorgeht. Ohne die Angehörigen gehe es nicht, sagte der Landesgeschäftsführer der Barmer, Henning Kutzbach. Dann drohe der Pflegenotstand. In Mecklenburg-Vorpommern müssen nach seinen Angaben prozentual mehr Menschen gepflegt werden als in jedem anderen Bundesland. Fünf Prozent der Bevölkerung im Nordosten seien pflegebedürftig, im Bundesschnitt seien es nur 3,7 Prozent. Gut drei Viertel der Menschen werden zuhause von der Familie betreut. 58 000 Männer und Frauen im Nordosten seien als Hauptpflegepersonen registriert, 4350 von ihnen würden diese Aufgabe gerne abgeben.
Hannover
:Studie bestätigt erhöhte Krebsrate im Kreis Rotenburg
Hannover (dpa/lni) - Eine Studie hat die erhöhte Krebsrate in der Nähe von Erdgasförderstätten im Kreis Rotenburg bestätigt. In anderen Ergas- und Erdölförderregionen konnten Experten dagegen insgesamt keine Auffälligkeiten feststellen. Es gebe aber den Bedarf für weitere Untersuchungen, unter anderem um einen möglichen Zusammenhang zwischen Erdgasförderung und Krebserkrankungen bei Frauen aufzuklären, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Umweltepidemiologen vom Universitätsklinikum München hatten im Auftrag des Ministeriums Krebsfälle in 15 Landkreisen untersucht.
Schöneck/Vogtland
:AOK Plus hält Beiträge in Sachsen und Thüringen stabil
Schöneck (dpa/sn) - Die AOK Plus bleibt bei einem stabilen Beitragssatz von 15,2 Prozent. Das hat der Verwaltungsrat der sächsisch-thüringischen Gesundkeitskasse einstimmig beschlossen, teilte die AOK am Dienstag in Schöneck (Vogtland) mit. Damit bleibe der Beitragssatz einer der günstigsten in Deutschland und liege 0,3 Prozentpunkte unter dem durchschnittlichen Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung für 2019.
Gesundheit
:Tausende Azubis an Krankenhäusern bekommen erstmals Geld
Berlin (dpa) - Tausende Auszubildende an Deutschlands Krankenhäusern bekommen vom 1. Januar an durch eine Tarifeinigung erstmals eine Vergütung.
Eisenberg (Pfalz)
:Krankenhausplan sieht moderaten Bettenabbau vor
Mainz (dpa/lrs) - Der neue Krankenhausplan für Rheinland-Pfalz sieht landesweit den Abbau von insgesamt 223 Betten vor. Das ist deutlich weniger, als vom Landesrechnungshof und in einem von der Landesregierung in Auftrag gegebenen Gutachten gefordert wurde. Reduziert werden solle vor allem dort, wo dank Möglichkeiten neuer Operationstechniken weniger Bedarf an der stationären Unterbringung von Patienten herrsche, teilte das Gesundheitsministerium in Mainz am Dienstag mit. Beispiele seien die Chirurgie, Gynäkologie, Urologie und die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Mehr Betten soll es in der Altersmedizin geben. Der neue Plan gilt für die Jahre 2019 bis 2025 und betrifft 77 sogenannte Plankrankenhäuser an 97 Standorten in Rheinland-Pfalz.
Düsseldorf
:Vor dem Brexit: Mehr Briten in NRW wollen deutschen Pass
Düsseldorf (dpa/lnw) - Vor dem Hintergrund des geplanten Austritts von Großbritannien aus der Europäischen Union haben 2017 überdurchschnittlich viele Briten in NRW die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen. Wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Düsseldorf berichtete, wurden in Nordrhein-Westfalen 1741 Briten eingebürgert. 2016 hatten 684 Briten einen deutschen Pass bekommen. 2015 waren es lediglich 132 gewesen. Insgesamt wurden 2017 in NRW mehr als 27 000 Nicht-Deutsche aus 152 Nationen eingebürgert, das waren 1,3 Prozent mehr als 2016. Mit rund 8500 kommt die größte Gruppe aus EU-Staaten. Etwa 6200 stammen aus asiatischen Ländern wie Irak und Iran. Mehr als 4400 türkische Staatsbürger wurden Deutsche.
Hamburg
:E-Zigarette Juul kommt in deutsche Läden
Hamburg (dpa) - Die umstrittene E-Zigarette Juul aus den USA wird ab Mittwoch (19.12.) in Deutschland erhältlich sein. Der Verkauf beginne zunächst in rund 1000 Tabakgeschäften und sogenannten Vape Stores im gesamten Bundesgebiet, teilte der Hersteller Juul Labs in Hamburg mit, wo die deutsche Tochtergesellschaft ihren Sitz hat.
Halle (Saale)
:Krankenhauskosten steigen
Halle (dpa/sa) - Die stationäre Versorgung von Patienten in den Krankenhäusern in Sachsen-Anhalt ist im vergangenen Jahr mit 2,6 Milliarden Euro zu Buche geschlagen. Im Zehn-Jahres-Vergleich entspricht das einem Plus von 33 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Halle mitteilte. 2007 hatten die Krankenhauskosten noch bei 1,9 Milliarden Euro gelegen. Alles in allem seien im vergangenen Jahr knapp 605 000 Patienten vollstationär behandelt worden. Je Fall seien damit durchschnittlich 4274 Euro fällig geworden.
Erfurt
:Zahl der Pflegebedürftigen deutlich gestiegen
Erfurt (dpa/th) - Die Zahl der Pflegebedürftigen ist in Thüringen deutlich gestiegen. Nach den jüngsten vorliegenden Zahlen waren im vergangenen Jahr 115 620 Thüringer pflegebedürftig, wie das Landesamt für Statistik am Dienstag in Erfurt mitteilte. Dies habe einem Anstieg von 22,6 Prozent im Vergleich zum Jahr 2015 entsprochen. Frauen stellen mit einem Anteil von 62,9 Prozent die Mehrheit der Pflegebedürftigen.