:Videospiele in Pflegeheimen sollen Gesundheit fördern
Kiel (dpa) - Pflegebedürftige Menschen sollen mit speziell dafür entwickelten Videospielen ihr Gedächtnis und ihre Beweglichkeit trainieren.
Erfurt
:Momentan kein Grippeimpfstoff für Apotheken erhältlich
Erfurt (dpa/th) - Apotheker in Thüringen können derzeit keine Grippeimpfstoffe mehr erhalten. "Bei allen Lieferanten ist momentan nichts zu holen", sagte der Vorsitzende des Thüringer Apothekerverbandes, Stefan Fink. Sollte es zu einer Grippewelle kommen, "dann schauen wir in die Röhre." Die Verantwortung für die Situation sah Fink bei der Pharmaindustrie und den Krankenkassen. Die Kassenärztliche Vereinigung Thüringens hat unterdessen keine Kenntnisse darüber, dass es in den Hausarztpraxen momentan Engpässe gibt, wie ein Sprecher sagte.
Kiel
:Pilotprojekt: Videospiele in Pflegeheimen
Kiel (dpa/lno) - Pflegebedürftige Menschen sollen mit speziell dafür entwickelten Videospielen ihr Gedächtnis und ihre Beweglichkeit trainieren. Das ist die Grundidee eines Pilotprojektes, das Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) als Schirmherr am Mittwoch in Kiel in einem Pflegeheim mit vorstellte. Dieses Präventionsangebot könne zur Gesundheitsförderung beitragen, sagte Garg. In einer ersten Pilotphase wurden bereits zwei Jahre lang die gesundheitlichen Aspekte des Videospielens mit der Spielekonsole MemoreBox für Senioren in Einrichtungen in Berlin und Hamburg getestet. In der jetzt begonnenen zweiten Pilotphase werden sich bundesweit 100 Pflegeeinrichtungen, darunter fünf aus Schleswig-Holstein, beteiligen - unter wissenschaftlicher Begleitung der Humboldt Universität in Berlin.
Schwerin
:Mehr jugendlichen Komasäufer in Mecklenburg-Vorpommern
Schwerin (dpa/mv) - Immer mehr Kinder und Jugendliche in Mecklenburg-Vorpommern trinken sich ins Koma. Die Zahl der Mädchen und Jungen, die nach einem Alkoholgelage ins Krankenhaus müssen, hat im dritten Jahr in Folge zugenommen, wie die DAK-Gesundheit am Mittwoch unter Berufung auf das Statistische Amt des Landes mitteilte. 2017 kamen demnach 473 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 20 Jahren mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Das seien 87 oder 22,5 Prozent mehr gewesen als 2016. Die Jungs waren mit 273 in der Überzahl. Ihr Anteil stieg im Vergleich zu 2016 um 28 Prozent, bei den Mädchen gab es einen Anstieg um 15,6 Prozent.
Karlsburg
:Erforschung neuer Behandlungen bei Diabetesfolgeerkrankungen
Karlsburg/Schwerin (dpa/mv) - Mit zwei neuen Forschungsprojekten sollen im Kompetenzzentrum Diabetes in Karlsburg (Landkreis Vorpommern-Greifswald) neue Behandlungen für Diabetiker entwickelt werden. Die beiden Verbundprojekte sind am Mittwoch vorgestellt worden, teilte das Wirtschaftsministerium mit.
Gesundheit
:Sauna-Knigge: Wie nackig ist nackig genug?
Neuruppin (dpa/tmn) - Wenn draußen die Kälte klirrt, gibt es für manche nichts Schöneres, als in der Sauna zu schwitzen. Wer noch nie oder lange nicht mehr in einer öffentlichen Sauna war, droht jedoch in das eine oder andere Fettnäpfchen zu treten. Wie Sie den Besuch gesund und ohne Peinlichkeiten überstehen:
Düsseldorf
:Grippe-Impfstoff wird in NRW vereinzelt knapp
Düsseldorf (dpa/lnw) - Die frühe Nachfrage nach Grippe-Impfungen führt in den NRW-Praxen vereinzelt zu Impfstoffmangel. Im Rheinland habe es Einzelmeldungen von Praxen gegeben, die Impfstoff benötigten, sagte ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein. Auch im Gebiet Westfalen-Lippe sei von einzelnen Ärzten ein Mangel berichtet worden, erklärte der Sprecher der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung. Die Apothekenverbände Nordrhein und Westfalen-Lippe meldeten ebenfalls Engpässe in jeweils wenigen Apotheken.
Stuttgart
:Bisher kein Engpass bei Grippe-Impfstoff im Südwesten
Stuttgart (dpa/lsw) - Während in manchen Bundesländern ein Engpass beim Grippe-Impfstoff droht, ist die Versorgung im Südwesten bisher gesichert. "Von einem massiven Mangel ist uns nichts bekannt", teilte eine Sprecherin des Sozialministeriums in Stuttgart mit. Zwar habe es Meldungen gegeben, wonach in manchen Regionen Baden-Württembergs der Impfstoff vergriffen sei. Für ein größeres Gebiet gelte das bisher aber nicht.
Hamburg (dpa/lno) - Mehr Personal, bessere Bezahlung und mehr Tarifverträge fordert die Gewerkschaft Verdi an ihrem Aktionstag zur Altenpflege. Für Mittwoch hat Verdi Hamburg die Beschäftigten ambulanter Pflegedienste sowie teil- und vollstationärer Pflegeheime aufgerufen, sich an einer Demonstration in der Innenstadt (12.00 Uhr/Gewerkschaftshaus) zu beteiligen. Verdi wolle daran erinnern, dass die Bedingungen für gute Pflege in der stationären und ambulanten Pflege durch die Abschaffung des arbeitsfreien Buß- und Bettages 1994 nicht besser geworden seien, teilte Verdi Hamburg mit.
Dessau-Roßlau
:Erkältungswelle erfasst Sachsen-Anhalt
Dessau-Roßlau (dpa/sa) - Eine Erkältungswelle hat derzeit Sachsen-Anhalt erfasst. "Oktober und November sind typische Zeiten für Erkältungen", sagte eine Sprecherin des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin. Erst ab Januar ist normalerweise mit einer Zunahme von Grippe-Erkrankungen zu rechnen. Derzeit liegen nach Angaben des Landesamts für Verbraucherschutz keine Grippe-Fälle im Land vor. Die Symptome einer Grippe und einer Erkältung decken sich laut RKI weitestgehend. Deshalb kommt es hin und wieder zu Verwechslungen. Eine Erkältung beginnt jedoch eher schleichend und nur selten ist sie von starken Gliederschmerzen und hohem Fieber begleitet.
Saarbrücken
:Mehr Nachfragen als Grippe-Impfstoff im Saarland
Saarbrücken (dpa/lrs) - Wer im Saarland in dieser Grippesaison noch nicht geimpft ist, geht nach Einschätzung der Apothekenkammer des Landes leer aus. Im Vergleich zum Vorjahr gebe es zwar keine Unterversorgung. Aber: "Wir haben jetzt ein Problem, weil die Nachfrage hoch ist und die Saison noch jung", sagte der Geschäftsführer der Apothekenkammer, Carsten Wohlfeil. Die Impfdosen seien bereits den Patienten gegeben. "Alles, was jetzt kommt, wird nicht mehr geimpft."
Hannover
:Grippe-Impfstoffe: Bestellung soll besser organisiert werden
Hannover (dpa/lni) - Angesichts von Engpässen bei Grippe-Impfstoffen in diesem Jahr soll deren Bestellung in Niedersachsen zukünftig anders geregelt werden. Insgesamt gebe es zwar genug Grippe-Impfstoff, die Impfdosen seien nur teilweise falsch verteilt, sagte der Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), Detlef Haffke, der dpa. Hintergrund ist Haffke zufolge, dass einige Arztpraxen sehr viel bestellt haben und sich bei anderen nun die Lieferungen verzögern. Zudem könne einer der drei großen Hersteller am Markt in Niedersachsen überhaupt keinen Grippe-Impfstoff in dieser Saison mehr liefern.
Dresden
:Grippesaison in Sachsen hat begonnen
Dresden (dpa/sn) - Die Grippesaison in Sachsen lässt sich ruhig an. Die Zahl der akuten Atemwegserkrankungen ist leicht angestiegen, aber bewegt sich auf einem für die Jahreszeit üblichen Niveau, wie aus der jüngsten Einschätzung der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) in Chemnitz für die zweite Novemberwoche hervorgeht. Danach wurden bisher 30 Influenza-Fälle registriert. Das Sozialministerium ruft sieben Monate nach einer der schwersten Infektionswellen im Freistaat seit Jahren zur Schutzimpfung auf. Der Landesapothekerverband berichtet jedoch von Engpässen bei dem Impfstoff. "Einige Ärzte haben keinen, andere haben Impfstoff", beschreibt eine Sprecherin die Lage.
Mainz
:Noch kann in Rheinland-Pfalz gegen Grippe geimpft werden
Mainz (dpa/lrs) - Viele Apotheken und Ärzte in Rheinland-Pfalz haben in dieser Saison keinen Grippe-Impfstoff vorbestellt - Grund zur Sorge gibt es dem Apothekerverband in Mainz zufolge derzeit aber nicht. "Es ist eigentlich in jedem Jahr so, dass der Grippeimpfstoff irgendwann schlicht alle ist", sagte ein Verbandssprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Noch könne in Rheinland-Pfalz geimpft werden. "Die Ärzte haben in ihren Praxen in ihrem Kühlschrank noch Impfstoff."
Offenbach am Main
:Grippeimpfstoff wird in Hessen knapp
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - In Hessen geht der Grippeimpfstoff zur Neige. Nach Angaben des hessischen Apothekerverbands sind die Vorräte erschöpft. Der Verband hatte nach eigenen Angaben mit einem Hersteller ein Kontingent vereinbart und den hessischen Apotheken angeboten, etwas daraus zu ordern. Seit Montag könne nichts mehr nachbestellt werden, sagte Sprecherin Katja Förster der Deutschen Presse-Agentur.
Berlin
:Grippeimpfstoffe: Berliner Behörden sehen keine Engpässe
Berlin (dpa/bb) - Anders als in mehreren anderen Bundesländern sehen die Behörden in Berlin bisher keine Engpässe bei Grippeimpfstoffen. "Die Kühlschränke sind noch gut gefüllt", sagte ein Sprecher der Gesundheitsverwaltung auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Er verwies auf eine Rahmenvereinbarung mit der AOK Nordost, die frühzeitige Impfstoff-Bestellungen ermöglicht habe.
Gesundheit
:Mangel an Grippe-Impfstoffen in vielen Teilen Deutschlands
Berlin (dpa) - Grippe-Impfstoffe werden in vielen Teilen Deutschlands knapp. "Alles, was jetzt kommt, wird nicht mehr geimpft", heißt es etwa bei der Apothekenkammer des Saarlandes. Auch aus anderen Bundesländern wie Sachsen, Thüringen, Niedersachsen und Hessen werden Lieferverzögerungen oder Engpässe gemeldet. Die Patienten hätten in diesem Jahr möglicherweise viel früher angefangen, sich impfen zu lassen, sagte eine Sprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts. Sie hält die große Grippewelle in der vergangenen Saison für einen möglichen Grund für das aktuelle Interesse.
Gesundheit
:An Fingern und Füßen: Nietnägel richtig behandeln
Hamburg (dpa/tmn) - Klar, sie können brechen und reißen. Oder sie spalten ein Stückchen ab, das dann höllisch schmerzt. Aber im Großen und Ganzen machen Fuß- und Fingernägel einen richtig guten Job: Sie schützen sehr empfindliche Stellen unseres Körpers.
Gesundheit
:Trotz Instagram innerlich zufrieden bleiben
Berlin (dpa/tmn) - Essensfotos, so lecker aussehend, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Reisebilder, so paradiesisch anmutend, dass sich automatisch Fernweh einstellt. Selfies, so schön getroffen, dass sie den Selbstwert des Betrachters stark auf die Probe stellen:
Mainz
:Zentrum für psychische Gesundheit im Alter wird eingeweiht
Mainz (dpa/lrs) - Ein neues Zentrum für psychische Gesundheit im Alter (ZpgA) wird heute in Mainz eingeweiht. Es gehe darum, alten Menschen Handlungsstrategien und Lebensqualität zu erhalten und ihnen langwierige Krankenhausaufenthalte zu ersparen, sagte ein Sprecher des Landeskrankenhauses, das die Einrichtung zusammen mit der Universitätsmedizin Mainz betreibt. "Das ist bundesweit das erste Zentrum dieser Art", sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums.
Ernährung
:Radikalkur gegen Erdnussallergie
Allergische Reaktionen auf Erdnüsse sind selten, mitunter aber lebensbedrohlich. Forscher haben nun gezeigt, dass sich Betroffene langsam an die Gefahr gewöhnen lassen - wenn sie hart im Nehmen sind.
Bad Reichenhall
:Heilbäder fordern mehr finanzielle Unterstützung
Bad Reichenhall (dpa) - Der Bayerische Heilbäder-Verband (BHV) fordert von der Staatsregierung eine stärkere finanzielle Förderung von Heilbädern und Kurorten. "Wir möchten eine Anhebung der Investitionspauschale um fünf Millionen Euro", sagte der Vorsitzende des Verbandes, Klaus Holetschek zum Abschluss des Bayerischen Heilbädertages in Bad Reichenhall am Dienstag. Dieser Pauschalbetrag der Staatsregierung liegt laut Verband bei sieben Millionen Euro und soll nun auf zwölf Millionen steigen.
Altersheim
:Was der neue Pflege-TÜV bringt
Bislang bekommen fast alle Heime die Note "sehr gut". Ein neuer Pflege-TÜV soll nun realistischer bewerten und die Heimbewohner stärker mit einbeziehen. Doch das geplante System hat Tücken.
Laatzen
:Zahl der übergewichtigen Kinder in Rehakliniken steigt
Laatzen (dpa/lni) - Eine wachsende Zahl von Kindern und Jugendlichen in Niedersachsen mit Übergewicht und anderen chronischen Erkrankungen wird in Rehakliniken behandelt. Wie die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover am Dienstag mitteilte, liegt dies zum einen an der steigenden Zahl junger Menschen, die wegen Bewegungsmangel und falscher Ernährung spürbar zu dick sind. Andererseits führe eine Gesetzesänderung, dank der die jungen Patienten neben stationären auch ambulante Behandlungen nutzen können, zu der gestiegenen Zahl. Viele junge Leute leiden außerdem an Allergien, Asthma oder an Entwicklungsstörungen des Sprechens und der Sprache.
Gesundheit
:Tätowiermittel gefährlicher als von vielen angenommen
Berlin (dpa) - Tätowierungen liegen seit Jahrzehnten im Trend. Knapp die Hälfte der deutschen Bevölkerung hält sie für gesundheitlich wenig riskant, berichtete das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zu Ergebnissen einer Umfrage.
Hannover
:Stimmtraining soll lärmbelasteten Lehrern helfen
Hannover (dpa/lni) - Angesichts der Lärmbelästigung in vielen Klassenzimmern startet das niedersächsische Kultusministerium eine Präventionskampagne. Lehrkräfte aller Schulformen können sich für ein kostenloses Stimmtraining anmelden. Die Pädagogen müssen an einem Vormittag oft stundenlang vor 30 Schülern reden - hinzu kommt meist eine schlechte Raumakustik. "Umso wichtiger ist ein sensibler Umgang mit der eigenen Stimme, um Stimmstörungen zu vermeiden und das "Berufswerkzeug" gesund zu erhalten", sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Dienstag in Hannover. Jede dritte Lehrkraft erkranke im Laufe ihres Lebens an einer Stimmstörung, ergänzte Ulla Beushausen, Professorin für Logopädie an der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen.
Gesundheit
:Laktoseintoleranz vom Arzt bestätigen lassen
Köln (dpa/tmn) - Bauchweh, Blähungen oder Durchfall nach dem Verzehr von viel Milch: Das sind typische Symptome einer Laktoseintoleranz. Wer Milch und Milchprodukte schwer verdaut, sollte aber nicht einfach gleich seine Ernährung umstellen.
Gesundheit
:Großstädter häufig beim Arzt: Kasse fordert mehr Geld
Berlin (dpa) - Die vergleichsweise häufigen Arztbesuche von Großstadtbewohnern sollten sich aus Sicht der Techniker Krankenkasse auch in höheren Zuweisungen aus dem Finanzausgleich der Kassen niederschlagen. Es müsse "eine Regionalisierung geben, also vereinfacht gesagt für Großstädter mehr Geld als für Versicherte auf dem Land", sagte TK-Chef Jens Baas der "Rheinischen Post". Die derzeitige Regelung sei nicht mehr zeitgemäß: Großstädter gehen demnach deutlich häufiger zum Facharzt und verursachen so auch deutlich höhere Kosten als Versicherte auf dem Land.
Gesundheit
:Großstädtern häufig beim Arzt: Kasse fordert mehr Geld
Berlin (dpa) - Die vergleichsweise häufigen Arztbesuche von Großstadtbewohnern sollten sich aus Sicht der Techniker Krankenkasse auch in höheren Zuweisungen aus dem Finanzausgleich der Kassen niederschlagen. Es müsse "eine Regionalisierung geben, also vereinfacht gesagt für Großstädter mehr Geld als für Versicherte auf dem Land", sagte TK-Chef Jens Baas der "Rheinischen Post". Die derzeitige Regelung sei nicht mehr zeitgemäß: Großstädter gehen demnach deutlich häufiger zum Facharzt und verursachen so auch deutlich höhere Kosten als Versicherte auf dem Land.
München
:Immer mehr Menschen haben Angst vor Demenz
München (dpa/lby) - Demenz und Krebs - vor diesen Krankheiten fürchten sich die Menschen im Freistaat am meisten. Nach einer Forsa- Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit steigt vor allem die Angst, dement zu werden: Jeder Zweite in Bayern (50 Prozent, Vorjahr: 41 Prozent) habe Angst vor Demenz, berichtete die Kasse am Dienstag. Das bedeutet einen Anstieg um neun Prozentpunkte innerhalb eines Jahres. Bei älteren Menschen sei dies besonders ausgeprägt: 42 Prozent der unter 30-Jährigen machten sich entsprechende Sorgen, aber rund 61 Prozent der über 60-Jährigen.
Erfurt
:Jugendliche öfter mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus
Erfurt (dpa/th) - Häufiger als früher landen Kinder und Jugendliche mit Alkoholvergiftung in Thüringens Krankenhäusern. Insgesamt 620 Patienten im Alter von 10 bis 19 Jahren wurden im vergangenen Jahr wegen eines gefährlichen Alkoholrausches in den Kliniken behandelt. Das seien 17 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor, wie die Krankenkasse DAK Gesundheit mit Verweis auf Zahlen des Thüringer Landesamtes für Statistik am Dienstag mitteilte. Nach den amtlichen Angaben gab es seit Jahren nicht so viele Fälle jugendlicher Komasäufer wie 2017.
Dresden
:Drastischer Anstieg bei jugendlichen Komasäufern in Sachsen
Dresden (dpa/sn) - In Sachsen sind im vergangenen Jahr so viele junge Komasäufer ins Krankenhaus gekommen wie seit Jahren nicht. Insgesamt wurden 1130 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung in Kliniken eingeliefert. Das waren rund 19 Prozent mehr als 2016, wie die Krankenkasse DAK Gesundheit unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Landesamtes mitteilte.
Bad Frankenhausen/Kyffhäuser
:900 Menschen protestieren gegen Schließung von Krankenhaus
Bad Frankenhausen (dpa/th) - Gegen eine drohende Schließung des defizitären Manniske-Krankenhauses in Bad Frankenhausen (Kyffhäuserkreis) haben am Montagabend 900 Menschen protestiert. Sie hätten sich etwa eineinhalb Stunden lang auf dem Parkplatz vor dem Krankenhaus versammelt, teilte die Polizei mit.
Hannover
:Lehrer sollen trotz Lärms in der Schule bei Stimme bleiben
Hannover (dpa/lni) - Der Lärmpegel auf Schulfluren und in Klassenzimmern belastet Schüler und Lehrer gleichermaßen. Hinzu kann Baustellenlärm von draußen kommen oder eine ungünstige Akustik des Unterrichtsraumes. Damit die Lehrkräfte an ihrem schwierigen Arbeitsplatz bei Stimme bleiben, startet das Land Niedersachsen eine Präventionskampagne mit dem Titel "Stimme - Lärm - Akustik". Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) stellt das Projekt heute in Hannover vor. Es sei ein Beitrag zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, teilte das Ministerium vorab mit. Bereits 2014 sei die Entwicklung von Stimmseminaren für Lehrkräfte sowie die Qualifizierung von Stimmtrainern in Auftrag gegeben worden.
Altötting
:Chemikalie in Altötting: Industrie übernimmt Filterkosten
Altötting (dpa/lby) - Nach der Verunreinigung von Trinkwasser im Landkreis Altötting mit der möglicherweise Krebs erregenden Chemikalie PFOA ist die Chemieindustrie bereit, Filteranlagen zu finanzieren. Die Industrie werde die Kosten für den Einsatz von Aktivkohlefiltern für die Städte Altötting und Neuötting sowie die Gemeinden Burgkirchen und Kastl sowie die Betriebskosten übernehmen, heißt es in einer Einladung des Ersten Bürgermeisters von Altötting, Herbert Hofauer (Freie Wähler), zur Unterzeichnung des entsprechenden Vertrages an diesem Mittwoch. Die "Passauer Neue Presse" und der Bayerische Rundfunk (BR) hatten zuvor darüber berichtet. Laut BR soll es insgesamt um eine Millionensumme gehen.
Berlin
:Schüler demonstrieren für bessere Toiletten
Berlin (dpa/bb) - In Berlin sind am Montag Schüler für saubere Schultoiletten auf die Straße gegangen. Mit Klobrillen, zerbrochenen Toilettenschüsseln und einer selbstgebauten Schultoilette demnonstrierten sie für das Recht auf den Zugang zu sauberen, sicheren und hygienischen Schultoiletten für alle Kinder weltweit, wie die Deutsche Toilettenorganisation "German Toilet Organization" GTO mitteilte.
Kutzenhausen
:Siebenschläfer verschmutzt Trinkwasser
Kutzenhausen/Weißenhorn (dpa/lby) - Weil ein Siebenschläfer in einen Hochbehälter geraten ist, müssen Bewohner im schwäbischen Kutzenhausen bei Augsburg ihr Trinkwasser abkochen. Rund 250 Haushalte im Ortsteil Rommelsried seien betroffen, teilte das Landratsamt am Montag mit. Am Samstag hatten die Behörden im Wasser sogenannten coliformen Keimen entdeckt. Diese Keime können, insbesondere bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem, zu Durchfallerkrankungen führen. Die Menschen wurden unter anderem mit Handzetteln informiert. Wie lange das Wasser erhitzt werden muss, war zunächst unklar. Der Siebenschläfer starb im Hochbehälter.
Verhütung
:Beipackzettel der Pille warnt nun vor einem Suizidrisiko
Eine groß angelegte Studie hatte als Nebenwirkung des Verhütungsmittels eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Depression und Suizidalität festgestellt.
Gesundheit
:Bei Diabetes Typ 2 reicht oft strenge Diät
Berlin (dpa/tmn) - Menschen mit Diabetes Typ 2 haben gute Chancen, ihre Krankheit durch eine Ernährungsumstellung und mehr Bewegung in den Griff zu bekommen. Übergewichtige Diabetiker sollten vor allem abnehmen, erklärt der Diabetologe Prof. Knut Mai von der Charité in Berlin. Denn Übergewicht und Diabetes Typ 2 hängen eng zusammen.
Gesundheit
:Alle zwei Minuten stirbt ein Kleinkind an Malaria
Maputo (dpa) - Nach jahrelangen Erfolgen im Kampf gegen Malaria steigen die Infektionszahlen wieder an. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) registrierte im Jahr 2017 zum zweiten Mal in Folge mehr Malariafälle.
03:04
Diät
:Der Jo-Jo-Effekt macht krank
Ständige Gewichtsschwankungen sind eine große Belastung für den Körper. Sie sind weitaus schädlicher als ein leichtes Übergewicht.
Fürstenfeldbruck
:Nach Computervirus in Klinik: Rettungswagen fahren wieder
Fürstenfeldbruck (dpa/lby) - Nach einer Computervirus-Attacke kehrt am Klinikum Fürstenfeldbruck wieder Normalität ein. Das Krankenhaus könne wieder von Krankenwagen angefahren werden, sagte der Vorstand des Klinikums, Alfons Groitl, am Montag. "Wir sind aktuell wieder angemeldet bei der Leitstelle", sagte Groitl. "Alle Patienten werden versorgt. Der Betrieb läuft." Es werde aber noch eine Weile dauern, bis alle Stellen im Klinikum wieder Computer hätten. Rund 130 von etwa 400 Rechnern seien wieder im Einsatz. Pro Stunde würden 10 bis 15 Computer gesäubert und mit Softwareprogrammen neu aufgesetzt.
Gesundheit
:Kosmetikseminare helfen krebskranken Frauen
Mainz (dpa) - Marita Ranzenberger ist eine Frau, die viel lacht - und sie hat Brustkrebs. Ihre Angst: "Dass ich hinterher nicht mehr die Gleiche bin wie vorher", sagt die 59-jährige Rheinhessin.
Stuttgart
:Umfrage: Mehrheit lehnt Tabakwerbung ab
Stuttgart (dpa/lsw) - Mehr als zwei Drittel der Baden-Württemberger sind für ein Werbeverbot für Tabakwaren. Hingegen ist der Tabakkonsum im Südwesten mit 15 Prozent regelmäßigen Rauchern und 7 Prozent Gelegenheitsrauchern noch sehr hoch, wie es in einer Mitteilung der AOK Baden-Württemberg heißt. Sie bezieht sich dabei auf eine von ihr in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage. Demnach werden im Durchschnitt 14 Zigaretten oder Zigarillos am Tag geraucht. Knapp jeder dritte Raucher (29 Prozent) konsumiert pro Tag bis zu fünf Zigaretten oder Zigarillos. Jeweils 18 Prozent rauchen zwischen sechs und zehn beziehungsweise elf und fünfzehn Stück. Fast ebenso viele (17 Prozent) greifen zu täglich 16 bis 20 Glimmstängeln. Knapp jeder Zehnte nennt eine Stückzahl von mehr als 20, also mehr als eine ganze Packung. 7 Prozent der Raucher mögen ausschließlich E-Zigaretten, Shisha, Zigarre oder Pfeife.
Berlin
:Mehr Jugendliche trinken sich ins Koma
Potsdam (dpa/bb) - Die Zahl der sich ins Koma trinkenden Kinder und Jugendlichen ist in Brandenburg leicht gestiegen: 435 Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 20 Jahren mussten 2017 mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden - zwei Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das geht aus Daten des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Die aktuellen Zahlen zeigten, dass mit der Kampagne "bunt statt blau" weiter aufgeklärt werden müsse, sagte Anke Gubitz, Leiterin der Landesvertretung der Krankenkasse DAK-Gesundheit in Brandenburg.
Berlin
:Mehr als 230 junge Rauschtrinker im vergangenen Jahr
Berlin (dpa/bb) - Knapp 240 Kinder und Jugendliche sind im Vorjahr mit Alkoholvergiftungen in Berliner Krankenhäuser gekommen. 34 von ihnen waren zwischen 10 und 14 Jahre alt, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Insgesamt betroffen waren demnach 134 Jungen und 102 Mädchen unter 20 Jahren. "Jede Alkoholvergiftung eines Kindes oder Jugendlichen ist eine zu viel", erklärte Volker Röttsches von der Krankenkasse DAK-Gesundheit in Berlin. Insgesamt sei die Entwicklung beim Komasaufen in Berlin aber seit mehreren Jahren rückläufig. Die Kasse will 2019 zum zehnten Mal mit einer Kampagne Schüler aufklären.
Mainz
:Zehntausende bekommen jedes Jahr die Diagnose Krebs
Mainz (dpa/lrs) - Jedes Jahr erkranken Zehntausende Rheinland-Pfälzer an Krebs. In seinem aktuellsten Bericht spricht das Krebsregister in Mainz von fast 22 500 Neuerkrankungen. Die Zahl bezieht sich auf das Jahr 2014. Die Zahl sei über die vergangenen zehn Jahre weitgehend gleich geblieben, erklärt die ärztliche Leiterin des Registers, Sylke Zeißig. Tendenzen gebe es dagegen bei einigen Krebsarten.
Stade
:Klageflut von Krankenkassen erreicht Sozialgerichte
Stade (dpa/lni) - Die Sozialgerichte in Niedersachsen ächzen unter einer Flut von Klagen der gesetzlichen Krankenkassen. Wie das Landessozialgericht in Stade mitteilte, seien in kürzester Zeit wegen einer Gesetzesänderung mehr als 10 000 Krankenhausabrechnungen vor den acht Sozialgerichten in Niedersachsen gelandet. Sozialgerichte gibt es in Aurich, Braunschweig, Hildesheim, Hannover, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück und Stade.
Gesundheit
:Gutachter schlagen neue Bewertungen für „Pflege-Tüv“ vor
Berlin (dpa) - Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen für die Suche nach einem guten Heim künftig aussagekräftigere Bewertungen bekommen. Das sehen Empfehlungen für einen neuen "Pflege-Tüv" vor, die Wissenschaftler nun vorgelegt haben. Damit soll die tatsächliche Situation in den Einrichtungen realistischer erfasst werden. Abgelöst werden soll auch das bisherige System mit umstrittenen Pflegenoten, die generell so positiv ausfallen, dass kaum Vergleiche möglich sind. Kommen soll die Umstellung voraussichtlich im Herbst nächsten Jahres.
Hannover
:Kassenärzte in Niedersachsen gegen längere Sprechzeiten
Hannover (dpa/lni) - Die Kassenärzte in Niedersachsen laufen Sturm gegen den Plan von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), die Sprechstunden für gesetzliche Versicherte auszubauen. Ein Gesetzentwurf von Spahn sieht vor, dass Kassenärzte wöchentlich künftig mindestens 25 statt 20 Stunden Sprechzeit für gesetzlich Versicherte anbieten sollen.