Wikileaks versteht sich als Speerspitze der absoluten Transparenz, Gründer Julian Assange predigt von Freiheit durch Information. Auf dieser Themenseite finden Sie Hintergründe und aktuelle Informationen rund um das Enthüllungsportal und seine Betreiber.
Mini-Beträge statt Millionen: Die deutsche Wau-Holland-Stiftung stellt die finanzielle Förderung der umstrittenen Enthüllungsplattform Wikileaks weitgehend ein. Grund für die drastische Kürzung sei das sinkende Spendenaufkommen.
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Ein echtes Leak ist es nicht - brisante Enthüllungen erhofft sich Wikileaks aber dennoch: Die Plattform von Julian Assange hat Hunderttausende Dokumente der US-Regierung aus den siebziger Jahren ins Netz gestellt. In den "Kissinger Cables" sollen Informationen zu diplomatischen Verwicklungen mit Diktatoren zu finden sein.
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Erstmals seit seiner Flucht in die Botschaft Ecuadors vor zwei Monaten zeigt sich Julian Assange der Öffentlichkeit. Auf dem Balkon dankt er dem ecuadorianischen Präsidenten Correa für seinen Mut, ihm politisches Asyl zu gewähren - und richtet einen Appell an die USA und Präsident Obama.
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Der Amerikaner Cody Wilson hatte die Baupläne für eine Plastikwaffe aus dem Drucker veröffentlicht. Ist der Mann nun irre, gefährlich oder mutig? Die US-Regierung hat reagiert.
Von Matthias Kolb und Nicolas Richtermehr...
Meinung
Es passt ins Bild, dass das US-Justizministerium heimlich Verbindungsdaten von Journalisten auswertet. Der einstige liberale Hoffnungsträger Obama hat längst jedes Gefühl dafür verloren, wie eine Regierung ihre Macht einsetzen darf - und wie nicht.
Ein Kommentar von Johannes Kuhnmehr...
Er habe eine "öffentliche Debatte" anstoßen wollen: Der wegen Veröffentlichung geheimer Dokumente angeklagte US-Soldat Bradley Manning hat sich vor Gericht geäußert - und sein Handeln verteidigt. Er will sich in einigen Anklagepunkten schuldig bekennen - nur nicht in jenen, die lebenslange Haft bedeuten könnten.
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Ist es der nächste Coup des Enthüllungsportals? Wikileaks hat angekündigt, mehr als zwei Millionen Mails syrischer Behörden und Organisationen zu publizieren. Das werde "peinlich für Syrien, aber auch für dessen Gegner", sagt Julian Assange. Ein erster Einblick in das Material lässt jedoch viele Fragen offen.
Von Johannes Kuhnmehr...
Wikileaks will sich in den US-Wahlkampf einmischen. Dafür hat die Enthüllingsplattform Tausende Mails des privaten Nachrichtendienstes Stratfor veröffentlicht, die Mitt Romney betreffen. Allerdings verlangt Wikileaks eine Spende für den Zugriff auf die Mails.
Von Andrian Kreyemehr...
Die Enthüllungsplattform Wikileaks meldet sich mit der Veröffentlichung eines alten Guantanamo-Handbuchs zurück. Spannender ist die Ankündigung, Material zu US-Geheimgefängnissen in Europa publizieren zu wollen. Chef-Enthüller Julian Assange könnte allerdings bald neue Konkurrenz erhalten - aus den Reihen von Anonymous.
Von Johannes Kuhnmehr...
Falscher Text, falsche Seite, falsche Twitter-Botschaften: Mit einem gefälschten "New York Times"-Kommentar will Wikileaks auf die Finanzblockade gegen die Enthüllungsplattform aufmerksam machen. Der vermeintliche Autor ist verärgert.
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Es ist ein erster Sieg für Wikileaks-Gründer Julian Assange: Ein isländisches Gericht erklärte die Sperrung der Spendenkonten der Enthüllungsplattform durch Mastercard und Visa für gesetzeswidrig. Das letzte Wort ist in dem Fall aber noch nicht gesprochen.
Von Gunnar Herrmannmehr...
Aggressiv und fähig sei sie, das schon. Doch dass Margaret Thatcher jemals Premierministerin in Großbritannien werden sollte, bezweifelten die Amerikaner zunächst. Das zeigen jetzt von Wikileaks aufbereitete Regierungsdokumente.
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Es hätte niemals passieren dürfen. Nach der Datenpanne kämpft Wikileaks eine Schlacht um Glaubwürdigkeit, die nur schwer zu gewinnen ist. Julian Assange forderte radikale Transparenz und muss feststellen: An diesem Anspruch scheitert die Enthüllungsplattform nun selbst.
Von Andrian Kreyemehr...
Chef-Enthüller Julian Assange gibt auf - vorerst zumindest: Bis auf weiteres will Wikileaks keine weiteren Geheimdokumente publizieren. Offiziell spricht Assange von Geldproblemen, die durch die Blockade von Spenden entstanden seien. Doch es könnte auch ein anderer Grund dahinterstecken.
Von Mirjam Hauck und Johannes Kuhnmehr...
Visa und Mastercard sperren seit Tagen alle Spenden an Wikileaks, radikale Organisationen dürfen weiter mit den Diensten der Unternehmen rechnen. Jetzt liefert Wikileaks neue Munition: Die USA sollen Lobbyarbeit geleistet haben - für Visa und Mastercard.
Von M. Conradi und J. Kuhnmehr...
Für die Enthüllungsplattform Wikileaks ist es ein Desaster, für ihre Quellen besteht große Gefahr: Geheime US-Botschaftsdepeschen kursieren im Internet - mitsamt den Namen von Informanten und dem nötigen Passwort. Die Organisation räumt das Leck ein, weist die Schuld aber anderen zu: Ein britischer Journalist habe den Zugangsschlüssel eigenmächtig veröffentlicht. Der weist die Vorwürfe als "Unsinn" zurück.
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Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat nach eigenen Angaben begonnen, E-Mails der US-Sicherheitsfirma Stratfor zu veröffentlichen - Millionen sollen schon im Netz zu finden sein. Darin enthalten: Informationen über die Angriffe der US-Regierung auf Julian Assange.
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Dokumente auf der Plattform Wikileaks lassen Rückschlüsse auf ausländische Informanten der USA zu - sie könnten dadurch in ihren Heimatländern Probleme bekommen. Unterdessen verschärft sich der Machtkampf zwischen Julian Assange und seinen Ex-Mitarbeitern.
Von Janek Schmidtmehr...
Eigentlich wollte Daniel Domscheit-Berg auf dem Treffen des Chaos Computer Clubs nur sein neues Projekt Openleaks präsentieren. Doch es kam zu Eklat: Der weitweit bekannte Hacker-Verein hat den Wikileaks-Aussteiger ausgeschlossen und schaltet sich damit in den Machtkampf zwischen Domscheit-Berg und Wikileaks-Gründer Julian Assange ein.
Von Janek Schmidtmehr...
Deutschland hat seine eigene Enthüllungsplattform: Das Portal Openleaks ist ab sofort im Internet erreichbar. Das gab der Gründer der Website, Daniel Domscheit-Berg, auf einem Hackertreffen bekannt. Die Openleaks-Macher wollen, dass Veröffentlichungen genauer kontrolliert und Tippgeber besser geschützt werden als bei Wikileaks.
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Mit diesem Schritt dürfte sich der frühere Wikileaks-Sprecher Daniel Domscheit-Berg bei seiner alten Plattform keine Freunde machen: Einem Bericht zufolge hat er 3500 unveröffentlichte Dateien der Enthüllungsplattform gelöscht - darunter brisante Informationen über deutsche Rechtsextreme.
Von Johannes Boiemehr...
Während die Fangemeinde der "Simpsons" seinem Auftritt in der gleichnamigen Comicserie entgegenfiebert, geht es in London um die Zukunft des realen Julian Assange: In höchster Instanz wird dort entschieden, ob der Wikileaks-Gründer den schwedischen Behörden übergeben wird. Die legen dem 40-Jährigen Sexualdelikte zur Last.
Von Lena Jakatmehr...
Nach der schweren Datenpanne um die geheimen US-Botschaftsdokumente geht Wikileaks in die Offensive. Die Enthüllungsplattform hat den kompletten Datensatz jetzt selbst online veröffentlicht.
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