Nur witzig sind die Simpsons schon lange nicht mehr. In der 500. Folge der US-Serie um die Chaosfamilie aus Springfield geht es so politisch zu wie selten. Als Gaststar tritt ein Prominenter auf, der in Wirklichkeit unter Hausarrest steht.
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Carolin Gasteigermehr...TV-Blog
Rick Santorum möchte mit homophoben Sprüchen Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner werden. Schwule Aktivisten rächen sich dafür mit einer sogenannten "Google-Bombe": Wer nach Santorum sucht, bekommt erstaunliche Treffer. Der konservative Hardliner ist nicht das einzige Opfer dieser neuen Form der politischen Attacke.
Von
Hannah Beitzermehr...
Denkzettel für den mächtigsten Mann des Landes: Putins Partei "Einiges Russland" wird bei der Wahl abgestraft und erreicht gerade noch die absolute Mehrheit. Wieso Putin dennoch Präsident werden wird und was das Ergebnis für Medwedjew bedeutet.
Die wichtigsten Fragen und Antworten. Von
Matthias Kolbmehr...
"Heute endet das Jahrzehnt der Herrschaft des Cavaliere": Nach der historischen Schlappe bei dem wichtigen Referendum stimmen italienische Medien den Abgesang auf die Ära Berlusconi ein. Auch im Ausland wird dem Ministerpräsidenten nicht mehr viel zugetraut.
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Kriminelle Reporter, Privatdetektive und korrupte Polizisten: Großbritannien erlebt in der Affäre um die Zeitung "News of the World" eine erschütterte Mediendynastie, Rücktritte und jetzt auch einen Todesfall. Gegen wen wird ermittelt? Wer übernimmt die Verantwortung in Rupert Murdochs Konzern?
Wer ist wer im Abhörskandal? Von
Jannis Brühlmehr...
Nach einem Zwischenfall ist die Befragung von Rupert Murdoch im britischen Parlament unterbrochen worden. Ein Mann hat versucht, den Medienunternehmer zu attackieren. Seine Frau Wendi wehrte den Angreifer ab. Murdoch, sein Sohn James und Ex-Chefredakteurin Brooks haben bei der Anhörung ihr Vorgehen im Abhörskandal verteidigt - und jede Kenntnis der illegalen Recherchemethoden abgestritten.
Der Ablauf der Befragung
in der Ticker-Nachlese.mehr...
Abgehörte Telefone, bestochene Polizisten und ein unbedarfter Premierminister: Der Skandal um "News of the World" ist mehr als nur eine Debatte um die rabiaten Methoden eines Boulevardblattes. Der Fall macht deutlich, wie in Großbritannien in den vergangenen Jahren Politik gemacht wurde, und wie sehr sich die Eliten in Staat und Regierung zu willfährigen Höflingen des Medienfürsten degradieren ließen.
Ein Kommentar von
Stefan Korneliusmehr...
Auftritt des britischen Premierministers vor dem Unterhaus: David Cameron erklärt, dass er "rückblickend" den früheren "News of the World"-Chefredakteur Coulson nicht mehr engagieren würde. Dass er mit Murdoch-Leuten über das BSkyB-Angebot gesprochen habe, leugnet er nicht. Doch die Gespräche seien angemessen gewesen. Auch der Opposition wirft er Fehler vor.
Die Entwicklungen in der
Tickernachlese.mehr...
Bei seinem Statement wurde er mehrmals von wütenden Zwischenrufen unterbrochen: Großbritanniens Premier Cameron hat im Unterhaus Stellung zum Abhörskandal bezogen - und sich ein hitziges Wortgefecht mit den Parlamentariern geliefert. Zwar erklärt er, dass er es bedauere, seinen früheren Kommunikationschef Coulson engagiert zu haben. Eine Entschuldigung aber lehnt er ab - und schiebt der Opposition eine Mitschuld zu.
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Akribisch hat Anders Behring Breivik über Jahre nach passenden Mosaiksteinchen gesucht, um seine abstruse Vorstellung von einer islamischen Verschwörung gegen die "eingeborenen Europäer" zu untermauern. Am Ende war er überzeugt, er müsste sich zur Speerspitze einer europaweiten bewaffneten Widerstandsbewegung machen. Die Schuld an seinem Verbrechen gibt er den Opfern selbst.
Von
Markus C. Schulte von Drachmehr...
Es ist eine der letzten verbliebenen Bastionen Gaddafis: Kämpfer der neuen libyschen Führung haben die Wüstenstadt Bani Walid umzingelt - und bereiten sich auf einen möglichen Angriff vor. Unterdessen wird bekannt, dass auch deutsche Sicherheitsdienste mit dem Gaddafi-Regime zusammengearbeitet haben sollen.
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Seine Häscher fügten ihm 93 Verletzungen in 36 Stunden zu: Der irakische Zivilist Baha Mousa wurde 2003 in britischer Gefangenschaft zu Tode geprügelt. Ein Untersuchungsbericht erhebt schwere Vorwürfe gegen das Militär. Die angewandten Verhörtechniken seien schon lange verboten gewesen. Das Verteidigungsministerium nennt das Ergebnis "beschämend" - und gelobt Besserung.
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Risse im eigenen Weltbild kitten und andere dämonisieren: Autor Daniel Kulla erklärt, wie Anhänger von Verschwörungstheorien ticken, welche Rolle das Internet bei der Verbreitung von Gerüchten spielt - und warum viele Verschwörungsgläubige jüdische Drahtzieher hinter den Anschlägen vom 11. September wähnen.
Interview:
Bastian Brinkmannmehr...
Wir sind alle eine große Familie: In einer Welt, die geprägt ist von Orientierungslosigkeit und Unsicherheit, taugt das System der Trauzeugen und Taufpaten noch immer als gesellschaftlicher Kitt. Mit einem (unvollständigen) Who is Who.
Von
Martin Zipsmehr...
Weiterer Skandal in einer langen Reihe von Pannen britischer Politiker und Behörden: Oliver Letwin, Amtschef von Premier Cameron, erledigte seine Korrespondenz im St. James's Park - und entsorgte dann selbst sensible Dokumente über die Geheimdienste und al-Qaida in öffentlichen Abfallkörben. Nicht nur für die Opposition ist das "wirklich dämlich".
Von
Markus C. Schulte von Drachmehr...
Ein Staatsmann und seine Kinder - dieses Bild hat schon immer gezogen. Dennoch will Nicolas Sarkozy nach der Geburt seiner Tochter auf Inszenierungen verzichten und das private Glück auf keinen Fall für seinen Wahlkampf instrumentalisieren. Muss er auch nicht. Denn die Strategie, die Rolle seiner Familie demonstrativ herunterzuspielen, funktioniert sogar noch besser.
Von
Violetta Simonmehr...
Chauvinismus und Eitelkeit über alles: Silvio Berlusconi verordnete seinem Land eine Kulturrevolution aus Botox und Haarfarbe. Über ein Land, das erstarrte wie ein zu stark geliftetes Gesicht.
Von
Birgit Schönau, Rommehr...
Wegen des Skandals um Rupert Murdochs Boulevardblätter und illegal abgehörte Mailboxen muss nun Rebekah Brooks um ihren Chefposten bei "News of the World" bangen.
Von
Andreas Oldagmehr...
Vom Saulus zum Paulus: Piers Morgan gibt sich heute bei CNN als charmanter und einfühlsamer Talker. Früher gehörte er allerdings zu den besonders brutalen Chefredakteuren, die Rupert Murdoch in London groß gemacht hatte. Diese Vergangenheit könnte ihn jetzt einholen.
Von
Nicolas Richtermehr...
Die Abhör-Affäre und ihre politische Dimension: Der frühere Chefredakteur des Boulevardblatts "News of the World" arbeitete später für Englands Premier. Damit gerät nun auch David Cameron unter Druck. Welche Rolle die britische Polizei in dem Medien-Skandal spielte, ist noch unklar.
Von
Alexander Menden, Londonmehr...
Gaddafi ist tot, verscharrt in der Wüste. Er war der letzte große Befreiungstheologe und in seiner Bedeutung mit Che Guevara vergleichbar. Der sogenannte Revolutionsführer finanzierte die Eta, die IRA, Carlos, palästinensische Splittergruppen und über Umwege auch die RAF. Niemand hat so massiv in die Weltpolitik eingegriffen wie der Impresario des Terrors aus Libyen. Trotzdem pilgerten erst Schily und Kreisky, später dann Schröder, Blair, Putin, Sarkozy, Berlusconi und Condoleezza Rice zu ihm. Jetzt geht auch ein Kapitel des Staatsterrorismus zu Ende - Zeit, die Archive zu öffnen.
Von
Willi Winklermehr...
Während der Recherche ist Buchautor Robert Harris richtig wütend geworden: wütend auf die Hedgefonds-Manager, die jenseits aller Moral Gewinne maximieren, selbst wenn der Preis der Weltuntergang wäre. Harris über Angst, Geldhaie - und wie Hitler seinen Landsitz finanzierte.
Interview:
Alexander Hagelüken und Hannah Wilhelmmehr...
Ist der deutsche Atomausstieg wirklich ein weltweiter Sonderweg? Nein. Wer sich die Entwicklungen genau anschaut, der stellt fest: Die Kernkraft hat in Demokratien und Marktwirtschaften keine Zukunft, sie ist die Energieform der totalitären Staaten.
Ein Kommentar von
Karl-Heinz Büschemannmehr...
Als Antwort auf die Ausschreitungen beschwört der britische Premierminister Cameron Moral und Zusammenhalt und verschleiert damit seine Politik. Denn staatliche Zuwendungen, die gekürzt werden, sind durch Gefühlsäußerungen nicht zu ersetzen. Und über die Exzesse des britischen Liberalismus halten Camerons Konservative weiterhin ihre schützende Hand.
Von
Johan Schloemanmehr...
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