1. 500. Folge "Simpsons" — Grillen mit Julian Assange

    Nur witzig sind die Simpsons schon lange nicht mehr. In der 500. Folge der US-Serie um die Chaosfamilie aus Springfield geht es so politisch zu wie selten. Als Gaststar tritt ein Prominenter auf, der in Wirklichkeit unter Hausarrest steht. Von Carolin Gasteiger mehr... TV-Blog

  2. Internetaktion gegen Republikaner — Santorum und der Analsex

    Rick Santorum möchte mit homophoben Sprüchen Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner werden. Schwule Aktivisten rächen sich dafür mit einer sogenannten "Google-Bombe": Wer nach Santorum sucht, bekommt erstaunliche Treffer. Der konservative Hardliner ist nicht das einzige Opfer dieser neuen Form der politischen Attacke. Von Hannah Beitzer mehr...

  3. Putins Partei mit Verlusten bei Parlamentswahl — "Einiges Russland ist die KPdSU von heute"

    Denkzettel für den mächtigsten Mann des Landes: Putins Partei "Einiges Russland" wird bei der Wahl abgestraft und erreicht gerade noch die absolute Mehrheit. Wieso Putin dennoch Präsident werden wird und was das Ergebnis für Medwedjew bedeutet. Die wichtigsten Fragen und Antworten. Von Matthias Kolb mehr...

  4. Presseschau: Niederlage für Berlusconi — Ohrfeige, Tiefpunkt - Ende

    "Heute endet das Jahrzehnt der Herrschaft des Cavaliere": Nach der historischen Schlappe bei dem wichtigen Referendum stimmen italienische Medien den Abgesang auf die Ära Berlusconi ein. Auch im Ausland wird dem Ministerpräsidenten nicht mehr viel zugetraut. mehr...

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  6. "News of the World"-Skandal — Die Meister der dunklen Künste

    Bilder Kriminelle Reporter, Privatdetektive und korrupte Polizisten: Großbritannien erlebt in der Affäre um die Zeitung "News of the World" eine erschütterte Mediendynastie, Rücktritte und jetzt auch einen Todesfall. Gegen wen wird ermittelt? Wer übernimmt die Verantwortung in Rupert Murdochs Konzern? Wer ist wer im Abhörskandal? Von Jannis Brühl mehr...

  7. Abhörskandal: Tumult bei Anhörung in London — Mann attackiert Murdoch im Sitzungssaal

    Nach einem Zwischenfall ist die Befragung von Rupert Murdoch im britischen Parlament unterbrochen worden. Ein Mann hat versucht, den Medienunternehmer zu attackieren. Seine Frau Wendi wehrte den Angreifer ab. Murdoch, sein Sohn James und Ex-Chefredakteurin Brooks haben bei der Anhörung ihr Vorgehen im Abhörskandal verteidigt - und jede Kenntnis der illegalen Recherchemethoden abgestritten. Der Ablauf der Befragung in der Ticker-Nachlese. mehr...

  8. "News of the World"  — Eine vierte Gewalt namens Murdoch

    Abgehörte Telefone, bestochene Polizisten und ein unbedarfter Premierminister: Der Skandal um "News of the World" ist mehr als nur eine Debatte um die rabiaten Methoden eines Boulevardblattes. Der Fall macht deutlich, wie in Großbritannien in den vergangenen Jahren Politik gemacht wurde, und wie sehr sich die Eliten in Staat und Regierung zu willfährigen Höflingen des Medienfürsten degradieren ließen. Ein Kommentar von Stefan Kornelius mehr...

  9. Abhörskandal in Großbritannien — Cameron gesteht ein - und teilt aus

    Auftritt des britischen Premierministers vor dem Unterhaus: David Cameron erklärt, dass er "rückblickend" den früheren "News of the World"-Chefredakteur Coulson nicht mehr engagieren würde. Dass er mit Murdoch-Leuten über das BSkyB-Angebot gesprochen habe, leugnet er nicht. Doch die Gespräche seien angemessen gewesen. Auch der Opposition wirft er Fehler vor. Die Entwicklungen in der Tickernachlese. mehr...

  10. David Cameron im Unterhaus zum britischen Abhörskandal — Der Lächelnde geht in die Offensive

    Bei seinem Statement wurde er mehrmals von wütenden Zwischenrufen unterbrochen: Großbritanniens Premier Cameron hat im Unterhaus Stellung zum Abhörskandal bezogen - und sich ein hitziges Wortgefecht mit den Parlamentariern geliefert. Zwar erklärt er, dass er es bedauere, seinen früheren Kommunikationschef Coulson engagiert zu haben. Eine Entschuldigung aber lehnt er ab - und schiebt der Opposition eine Mitschuld zu. mehr...

  11. Anschläge in Norwegen — Wie Breivik sein wirres Weltbild ersponnen hat

    Akribisch hat Anders Behring Breivik über Jahre nach passenden Mosaiksteinchen gesucht, um seine abstruse Vorstellung von einer islamischen Verschwörung gegen die "eingeborenen Europäer" zu untermauern. Am Ende war er überzeugt, er müsste sich zur Speerspitze einer europaweiten bewaffneten Widerstandsbewegung machen. Die Schuld an seinem Verbrechen gibt er den Opfern selbst. Von Markus C. Schulte von Drach mehr...

  12. Krieg in Libyen — Rebellen kreisen Gaddafi-Hochburg ein

    Es ist eine der letzten verbliebenen Bastionen Gaddafis: Kämpfer der neuen libyschen Führung haben die Wüstenstadt Bani Walid umzingelt - und bereiten sich auf einen möglichen Angriff vor. Unterdessen wird bekannt, dass auch deutsche Sicherheitsdienste mit dem Gaddafi-Regime zusammengearbeitet haben sollen. mehr...

  13. Misshandlung irakischer Gefangener — Bericht prangert "abstoßende Gewalt" britischer Soldaten an

    Seine Häscher fügten ihm 93 Verletzungen in 36 Stunden zu: Der irakische Zivilist Baha Mousa wurde 2003 in britischer Gefangenschaft zu Tode geprügelt. Ein Untersuchungsbericht erhebt schwere Vorwürfe gegen das Militär. Die angewandten Verhörtechniken seien schon lange verboten gewesen. Das Verteidigungsministerium nennt das Ergebnis "beschämend" - und gelobt Besserung. mehr...

  14. Krude Theorien um 9/11 — "Verschwörungsglaube - eine Ideologie aus der Mitte der Gesellschaft"

    Risse im eigenen Weltbild kitten und andere dämonisieren: Autor Daniel Kulla erklärt, wie Anhänger von Verschwörungstheorien ticken, welche Rolle das Internet bei der Verbreitung von Gerüchten spielt - und warum viele Verschwörungsgläubige jüdische Drahtzieher hinter den Anschlägen vom 11. September wähnen. Interview: Bastian Brinkmann mehr...

  15. Von Paten und Trauzeugen — Die Tauf-Masche

    Wir sind alle eine große Familie: In einer Welt, die geprägt ist von Orientierungslosigkeit und Unsicherheit, taugt das System der Trauzeugen und Taufpaten noch immer als gesellschaftlicher Kitt. Mit einem (unvollständigen) Who is Who. Von Martin Zips mehr...

  16. Peinliche Panne in London — Der Park, der Minister und sein Müll

    Weiterer Skandal in einer langen Reihe von Pannen britischer Politiker und Behörden: Oliver Letwin, Amtschef von Premier Cameron, erledigte seine Korrespondenz im St. James's Park - und entsorgte dann selbst sensible Dokumente über die Geheimdienste und al-Qaida in öffentlichen Abfallkörben. Nicht nur für die Opposition ist das "wirklich dämlich". Von Markus C. Schulte von Drach mehr...

  17. Mein Deutschland — Private Freude

    Die Franzosen wollen statt Baby-Geschrei lieber greifbare Krisenlösungen. Eine Kolumne von Pascale Hugues mehr...

  18. Sarkozy zwischen Weltpolitik und Vaterschaft — Die Kunst der Nicht-Inszenierung

    Ein Staatsmann und seine Kinder - dieses Bild hat schon immer gezogen. Dennoch will Nicolas Sarkozy nach der Geburt seiner Tochter auf Inszenierungen verzichten und das private Glück auf keinen Fall für seinen Wahlkampf instrumentalisieren. Muss er auch nicht. Denn die Strategie, die Rolle seiner Familie demonstrativ herunterzuspielen, funktioniert sogar noch besser. Von Violetta Simon mehr...

  19. Italien und Berlusconis Erbe — Kosmos der Miezen und Mumien

    Chauvinismus und Eitelkeit über alles: Silvio Berlusconi verordnete seinem Land eine Kulturrevolution aus Botox und Haarfarbe. Über ein Land, das erstarrte wie ein zu stark geliftetes Gesicht. Von Birgit Schönau, Rom mehr...

  20. News of the World: Rebekah Brooks — Die eiserne Lady wackelt

    Wegen des Skandals um Rupert Murdochs Boulevardblätter und illegal abgehörte Mailboxen muss nun Rebekah Brooks um ihren Chefposten bei "News of the World" bangen. Von Andreas Oldag mehr...

  21. Talkmaster Morgan und der Murdoch-Skandal — Letzter einer vulgären Art

    Vom Saulus zum Paulus: Piers Morgan gibt sich heute bei CNN als charmanter und einfühlsamer Talker. Früher gehörte er allerdings zu den besonders brutalen Chefredakteuren, die Rupert Murdoch in London groß gemacht hatte. Diese Vergangenheit könnte ihn jetzt einholen. Von Nicolas Richter mehr...

  22. "News of the World" und David Cameron — Gefährliche Nähe

    Die Abhör-Affäre und ihre politische Dimension: Der frühere Chefredakteur des Boulevardblatts "News of the World" arbeitete später für Englands Premier. Damit gerät nun auch David Cameron unter Druck. Welche Rolle die britische Polizei in dem Medien-Skandal spielte, ist noch unklar. Von Alexander Menden, London mehr...

  23. Impresario des Staatsterrorismus — Muammar al-Gaddafi - Fürst der Finsternis

    Gaddafi ist tot, verscharrt in der Wüste. Er war der letzte große Befreiungstheologe und in seiner Bedeutung mit Che Guevara vergleichbar. Der sogenannte Revolutionsführer finanzierte die Eta, die IRA, Carlos, palästinensische Splittergruppen und über Umwege auch die RAF. Niemand hat so massiv in die Weltpolitik eingegriffen wie der Impresario des Terrors aus Libyen. Trotzdem pilgerten erst Schily und Kreisky, später dann Schröder, Blair, Putin, Sarkozy, Berlusconi und Condoleezza Rice zu ihm. Jetzt geht auch ein Kapitel des Staatsterrorismus zu Ende - Zeit, die Archive zu öffnen. Von Willi Winkler mehr...

  24. Reden wir über Geld: Robert Harris — "Die Finanzmärkte treten uns ins Gesicht"

    Während der Recherche ist Buchautor Robert Harris richtig wütend geworden: wütend auf die Hedgefonds-Manager, die jenseits aller Moral Gewinne maximieren, selbst wenn der Preis der Weltuntergang wäre. Harris über Angst, Geldhaie - und wie Hitler seinen Landsitz finanzierte. Interview: Alexander Hagelüken und Hannah Wilhelm mehr...

  25. Ausstieg aus der Kernenergie — Atom - der totalitäre Strom

    Ist der deutsche Atomausstieg wirklich ein weltweiter Sonderweg? Nein. Wer sich die Entwicklungen genau anschaut, der stellt fest: Die Kernkraft hat in Demokratien und Marktwirtschaften keine Zukunft, sie ist die Energieform der totalitären Staaten. Ein Kommentar von Karl-Heinz Büschemann mehr...

  26. David Camerons Appell — Arm, aber redlich

    Als Antwort auf die Ausschreitungen beschwört der britische Premierminister Cameron Moral und Zusammenhalt und verschleiert damit seine Politik. Denn staatliche Zuwendungen, die gekürzt werden, sind durch Gefühlsäußerungen nicht zu ersetzen. Und über die Exzesse des britischen Liberalismus halten Camerons Konservative weiterhin ihre schützende Hand. Von Johan Schloeman mehr...

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