Gordon BrownEr will einfach nicht gehen

Schwach gestartet, stark nachgelassen: Premier Brown hat eine schlechte Bilanz. Doch ihn abzuschreiben wäre falsch.

Als Tony Blair und Gordon Brown in den neunziger Jahren die Strategie für New Labour planen, um die Herrschaft der konservativen Tories nach 18 Jahren zu beenden, lässt Brown dem sympathischeren Blair den Vortritt. Der wird nach Labours Sieg 1997 Premierminister, Brown wird Schatzmeister.

Beide schwimmen auf einer Welle des Erfolges und werden 2001 wiedergewählt - mit einem furiosen Ergebnis. Sechs Jahre später wird der Gegenwind für Blair zu stark. Als im Irak nach der amerikanisch-britischen Invasion keine Massenvernichtungswaffen gefunden werden und auch kein Frieden Einzug hält, verkündet Blair, für keine dritte Amtszeit als Regierungschef zur Verfügung zu stehen. Brown wird von der Labour-Führung zu seinem Nachfolger gekürt ...

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30. April 2010, 16:072010-04-30 16:07:00 ©