Mit Thunfischen ist Radioaktivität von Japan an die US-Küste gelangt. Die Cäsium-Werte liegen deutlich höher als in vergleichbaren Fängen - sind aber offenbar nicht gesundheitsgefährdend.
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Diese Einschätzung stammt nicht aus dem Argumentationsleitfaden einer radikalen Umweltgruppe, sondern von einem Max-Planck-Institut: Die Reaktoren, die noch 20 bis 25 Jahre am Netz bleiben, könnten in dieser Zeit zwei Kernschmelzen produzieren. Allerdings regt sich gegen diese Hochrechnung auch Widerspruch.
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Christopher Schradermehr...
Wie gesundheitsschädlich ist radioaktive Strahlung? UN-Experten zufolge sind die Befürchtungen vieler Menschen nach der Havarie des Atomkraftwerks im japanischen Fukushima überzogen - zumindest, was eine Zunahme von Krebserkrankungen angeht. Gravierend seien hingegen die psychischen Folgen.
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Eine zehn Meter hohe Welle überflutet die Nordostküste Japans. Mehr als tausend Tote werden befürchtet. Das Kühlsystem eines Atomkraftwerks ist ausgefallen, die Strahlung im Inneren angeblich um das Tausendfache erhöht - und die Evakuierungszone um die Anlage wird ausgeweitet. Denn möglicherweise ist sogar Radioaktivität ausgetreten.
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4000 Millisievert pro Stunde: Der Fukushima-Betreiber Tepco muss die höchste bisher in der Luft gemessene Radioaktivität in dem zerstörten AKW einräumen. Verantwortlich ist offenbar ein Leck, aus dem kontaminierter Wasserdampf unkontrolliert austritt.
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Das Bundesamt für Strahlenschutz misst im maroden Endlager Asse Höchstwerte von radioaktivem Cäsium - mehr als doppelt so viel wie vor drei Jahren. Verstrahlte Lauge hat sich offenbar in einem Bohrloch angesammelt, doch woher die Radioaktivität genau stammt, konnten die Experten noch nicht feststellen.
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Michael Bauchmüllermehr...
1979 ereignete sich im Kernkraftwerk Three Mile Island der größte Atomunfall der USA. Nun ist wieder Radioaktivität freigesetzt worden - angeblich, ohne Arbeiter zu gefährden.
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Die Atomanlage Majak ist berüchtigt - zu Sowjetzeiten ereignete sich dort das schrecklichste Atomunglück aller Zeiten. Die Öffentlichkeit erfuhr erst nach dem Kalten Krieg davon. Nun trat erneut Radioaktivität aus.
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Die Strahlenbelastung im havarierten Atomkraftwerk Fukushima nimmt deutlich zu - Betreiber Tepco muss immer noch 70.000 Tonnen hochradioaktiv verseuchtes Abwasser beseitigen. Und der Pegelstand steigt.
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Wie gefährlich ist Radioaktivität? Das hängt von der Strahlendosis ab - und davon, wie die radioaktiven Partikel mit dem Körper in Kontakt kommen. Die wichtigsten Fakten im Erklärvideo.
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Die einen Experten vermuten 4000 Krebstote, die anderen 93.000. Die Folgen der Strahlen sind schwer abzuschätzen. Klar ist, dass die Betroffenen des Nuklear-Unfalls betreut und immer wieder untersucht werden müssen - ihr Leben lang.
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Christopher Schradermehr...
Nach dem Erdbeben in Japan muss der Betreiber des Atomkraftwerks Kashiwazaki zugeben, dass mehr Fässer mit Atommüll umgestürzt sind als zunächst angegeben.
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Erster (kleiner) Erfolg für Tepco: Der Betreiber des AKW Fukushima kann die Betonwand im Reaktor 2 abdichten. Kritisch bleibt die Lage im Block 1: Dort müssen die Techniker jetzt Stickstoff einleiten, um eine Explosion zu verhindern.
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Christoph Neidhart und Paul-Anton Krügermehr...
Die Bilder waren aus weiter Ferne aufgenommen, unscharf. Die Meldungen überschlugen sich - wurden zunehmend prekärer. Vor einem Jahr hat die Welt gebannt nach Japan geblickt. Erdbeben, Tsunami, Atomkatastrophe - die dramatischen Ereignisse im Minutenprotokoll.
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Supermärkte, in denen niemand mehr einkauft, Sporthallen, in denen niemand mehr spielt, Parkplätze, wo niemand mehr parkt: In einem Radius von 20 Kilometern rund um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima-1 zeugen Geisterorte vom vergangenen Alltag.
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Zehntausende leben in Japan noch immer in Containern, viele Kinder werden in Schulen weit weg von ihrem früheren Wohnort unterrichtet. Zwar sind zum Jahrestag der Katastrophe Andachten geplant, doch die meisten Japaner begehen ihn mit Fatalismus, Und die Regierung will nach den Gedenkfeiern bald wieder Kernreaktoren in Betrieb nehmen.
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Christoph Neidhartmehr...
Japans Regierung hat strengere Sicherheitsvorschriften für Atomkraftwerke beschlossen. Mehr als ein Jahr nach der Atomkatastrophe von Fukushima läuft zurzeit nur ein Reaktor, zwei Meiler könnten in Kürze wieder ans Netz gehen.
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Ein Jahr nach der Atomkatastrophe in Japan sind in Deutschland Atomkraftgegner auf die Straße gegangen. Vor allem an deutschen Atommeilern und rund um das Atommülllager Asse fanden Demonstrationen statt. Die Veranstalter sprechen von 50.000 Teilnehmern, die Polizei nennt niedrigere Zahlen.
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Naoto Matsumura lebt in einem Geisterdorf: Er weigert sich, die verseuchte Sperrzone zu verlassen. Hautnah erlebt er mit, wie sein Heimatdorf an der Atomkatastrophe zugrunde geht - und ist von der Tatenlosigkeit der Firma Tepco und der japanischen Regierung enttäuscht.
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Christoph Neidhart, Tokiomehr...
Der deutsche Katastrophenschutz ist einer aktuellen Studie zufolge nicht ausreichend auf ein Atomunglück wie das von Fukushima vorbereitet. Einem Bericht des "Spiegel" zufolge sieht die Notfallplanung ein so großes Ausmaß an Verseuchung nicht vor.
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Die japanische Gesellschaft hat sich seit der Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima-1 verändert, doch die Regierung gibt weiterhin nur Durchhalteparolen aus. Agrarökonom Kouichi Koike und Umweltaktivistin Akiko Yoshida über Bio-Obst aus Fukushima, die neu erwachte Erinnerung an Atombomben-Opfer und die quälenden Fragen, die bleiben.
Interview:
Jasmin Offmehr...
Günter Grass warnt davor, Israels Politik könnte zur Auslöschung des iranischen Volkes führen. Aber welche Auswirkungen hätte ein Angriff auf die iranischen Nuklearanlagen wirklich?
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Markus C. Schulte von Drachmehr...
Mehr Lecks als befürchtet und tödliche Strahlenwerte im Sicherheitsbehälter: Die Probleme im Katastrophen-AKW Fukushima-Daiichi nehmen nicht ab. Der havarierte Reaktorblock 2 ist nur zu 60 Zentimetern mit Kühlwasser gefüllt.
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Christopher Schradermehr...
Radioaktive Strahlung kann auf manche Organismen eine positive Wirkung haben: Pilze, die den Farbstoff Melanin enthalten, können daraus offenbar Energie gewinnen.
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Tina Baiermehr...
Schon seit Anfang der 1990er Jahre tritt in dem Bergwerk Asse II radioaktiv verseuchte Salzlauge aus. Warum informierte der Betreiber nicht die Öffentlichkeit?
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Christopher Schradermehr...
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