Kanzlerin Angela Merkel spricht ihren Mitarbeitern in deren persönlichen Krisen oft ihr "vollstes Vertrauen" aus. Meist müssen diese Mitarbeiter dann bald gehen.
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"Sie haben die Hausaufgaben nicht gemacht": Umweltminister Altmaier übt Kritik an seinen Vorgängern Röttgen, Gabriel und Trittin. Er will die CDU zur Partei der "bürgerlichen Moderne" machen - und die Energiewende zu deren Projekt.
Von Michael Bauchmüller und Robert Roßmann, Berlinmehr...
Norbert Röttgen hat einen dramatischen Abstieg erlebt: als CDU-Spitzenkandidat in
Nordrhein-Westfalen gescheitert, als Umweltminister entlassen. Nun ist er
wieder einfacher Abgeordneter. Auszüge eines SZ-Gesprächs über die Zeit nach dem Höhenflug.
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Der frühere Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) wird sich bis zur Bundestagswahl 2013 der Außenpolitik zuwenden. Röttgen ziehe in den Auswärtigen Ausschuss des Bundestages ein, bestätigte das Büro des CDU-Politikers am Mittwoch einen Bericht der Financial Times Deutschland.
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Mit einem Zehn-Punkte-Programm will Peter Altmaier Energiewende, Klimawandel und den Atommüll in den Griff bekommen. Trotz gewaltiger Probleme lässt sich der neue Umweltminister bei seinem ersten großen Auftritt nicht aus der Ruhe bringen. Nicht einmal von einem Fauxpas in den ersten Minuten.
Von Sebastian Gierkemehr...
Als Norbert Röttgen noch Umweltminister war, gab er den Bürgern aus der Umgebung des Salzstocks Asse ein Versprechen: einen Zeitplan, wann die heiklen Fässer aus dem einsturzgefährdeten Bergwerk geholt werden sollen. Doch das nun genannte Datum schockiert die Betroffenen - und spült gravierende Probleme an die Oberfläche.
Von Jens Schneidermehr...
"Ihn aufzugeben wäre so, als würde Bayern München Arjen Robben aufgeben, nur weil er einen Elfmeter verschossen hat": Angeblich will CDU-Mann Norbert Röttgen erneut für das Amt des Vize-Bundesvorsitzenden kandidieren - sein Parteikollege Ruprecht Polenz hält die Wiederwahl für möglich.
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Joschka Fischer hat einmal gesagt: "Wenn Deutschland ruft, darf man nie Nein sagen." Das gilt aber auch umgekehrt, wie der Fall um den geschassten Umweltminister Röttgen gezeigt hat. Antritt und Rücktritt sind keine Frage des Wollens, sondern des Gehorchens. Aufbegehren darf der Betroffene trotzdem.
Ein Kommentar von Nico Friedmehr...
Peter Altmaier legt im Bundestag seinen Amtseid ab - in der CDU grummeln manche weiter darüber, dass die Kanzlerin Röttgen gefeuert hat: nun mischt sich sogar CDU-Veteran und Merkel-Unterstützer Heiner Geißler mit deutlichen Worten ein.
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Es endet mit einer Zeremonie im Schloss Bellevue: Norbert Röttgen wird mit mahnenden Worten von Bundespräsident Gauck und einem Händedruck von Kanzlerin Merkel aus dem Amt geleitet. Der neue Umweltminister Altmaier gibt seinen Beamten per Twitter einen ersten Auftrag.
Von Michael Königmehr...
Der eine kommt, der andere geht: Bundespräsident Gauck ernennt Peter Altmaier zum neuen Umweltminister - anstelle von Röttgen. Verantwortung werde nur auf Zeit vergeben, mahnt Gauck. Altmaier habe "immense Herausforderungen" vor sich. Um den Rauswurf des NRW-Wahlverlierers Röttgen gibt es weiterhin Ärger.
Von Thorsten Denkler, Berlin, und Michael Königmehr...
"Der Norbert hat den Shitstorm der Kanzlerin abgekriegt": In Nordrhein-Westfalen wächst der Unmut über die Entlassung des ehemaligen Umweltministers Norbert Röttgen und die Kritik an Kanzlerin Merkel. Schockiert ist man dort über den "Affront gegen die NRW-Landesgruppe".
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Was ist wirklich vorgefallen zwischen Merkel und Röttgen? Darüber kursieren in Berlin mehrere Geschichten. Sie reichen von einem Kandidaten mit "partiellem Realitätsverlust" bis hin zu einer eiskalten Kanzlerin, die um ihren eigenen Kopf fürchtet. Der Fall Röttgen ist ein gutes Beispiel für den Kampf um die Deutungshoheit in der Politik.
Von Michael Bauchmüller, Nico Fried und Robert Roßmann, Berlinmehr...
Mit dem Rausschmiss ihres einstigen Lieblingsministers hat Merkel zwar harte Kante gezeigt - aber auch den mächtigen CDU-Landesverband NRW gegen sich aufgebracht. Außerdem lässt Röttgen gerade eine gute Geschichte über die wahren Umstände seiner Demission verbreiten. Und die könnte der Kanzlerin gefährlich werden.
Eine Analyse von Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Röttgens Rauswurf aus der Ministerriege durch Kanzlerin Merkel sorgt für Unruhe in der CDU. "In der Union kann jeder seine Meinung sagen", sagt Unionsfraktionschef Kauder - und fordert vom Ex-Umweltminister zugleich, eben das zu unterlassen. Rückendeckung bekommt Röttgen hingegen vom früheren Arbeitsminister Blüm.
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Nato-Gipfel, Eurovision Song Contest und Pfingsten: Manchmal ist es besser, die Dinge vorher zu wissen. Darum informiert unsere Vorschau darüber, was in den nächsten sieben Tagen wichtig wird.
Von Charlotte Haunhorstmehr...jetzt.de
Der Kanzlerin droht Ärger: Der geschasste Bundesumweltminster Norbert Röttgen will die Umstände seiner Entlassung öffentlich machen. Hochrangige Unionsmitglieder verteidigen das harte Durchgreifen von Merkel.
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Röttgen ist weg, die Probleme bleiben. Schwarz-Gelb hat in Umfragen keine Mehrheit. CDU, CSU und FDP liegen bei vielen Themen über Kreuz. Jetzt will Kanzlerin Merkel den Streit auf einem Koalitionsgipfel schlichten. Es gibt viel zu tun: Mindestlohn, Betreuungsgeld, Fiskalpakt - ein Überblick über die schwarz-gelben Problemfelder.
Von Hannah Beitzermehr...
Kanzlerin Merkel hat ihren Umweltminister Röttgen geschasst - nun herrscht in der CDU Unruhe. Für die drastische Wahlniederlage in NRW seien Fehler Röttgens "nicht alleine ausschlagend gewesen", sagt etwa der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach der SZ - und fordert eine Kursdebatte.
Von Robert Roßmann, Berlinmehr...
Meinung
Merkels neuer Umweltminister ist einer, der gut über die Menschen denkt und redet. Altmaiers Güte wird der Unionsfraktion fehlen. Nun hat er nicht viel Zeit, um sich als Umweltminister zu bewähren. Wenn die bisher vertrödelte Energiewende überhaupt noch gut hinzukriegen ist, dann mit einem wie ihm, der für die Politik lebt und twittert.
Ein Kommentar von Heribert Prantlmehr...
Merkels Prestigeprojekt stockt: Für die Energiewende fehlt es an Stromleitungen und Reservekraftwerken, bei der Förderung von Ökostrom herrscht Wirrwarr. Peter Altmaier hat als Nachfolger des geschassten Umweltministers Röttgen viel vor sich.
Von Michael Bauchmüller, Berlinmehr...
Selber zurücktreten oder zurückgetreten werden - vor diese Wahl hat Merkel ihren einstigen Vertrauten beim entscheidenden Gespräch im Kanzleramt gestellt. In der CDU mehren sich nun die Stimmen, die die Kanzlerin scharf für den Rauswurf von Umweltminister Röttgen kritisieren: "Wenn jemand am Boden liegt, muss man nicht noch drauftreten."
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Auch wenn es bislang nur wenige bemerkt haben: Peter Altmaier war schon lange vor seiner Berufung zum Bundesumweltminister ins Zentrum der Macht gerückt. Einst "junger Wilder", zog der Saarländer die Strippen im Hintergrund. Jetzt tritt der begeisterte Twitterer ins Rampenlicht.
Von Sebastian Gierkemehr...
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