Nach dem Untergang der Deepwater Horizon wurde hektisch Lösungsmittel im Golf von Mexiko ausgebracht. Dieser Versuch, die Ölpest einzudämmen, hat womöglich mehr geschadet als genutzt. Denn die beste Hilfe im Kampf gegen das Öl waren offenbar Bakterien.
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7,8 Milliarden Dollar bekommen die Geschädigten der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, das hat die US-Justiz nun genehmigt. Hunderte Millionen Liter Erdöl strömten damals ins Meer, die Folgen für Fischer und Umwelt: verheerend.
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Es ist das Ende eines Albtraums für Tausende Passagiere: Nach einem Brand auf einem Luxus-Kreuzfahrtschiff im Golf von Mexiko fällt der Strom aus, Toiletten sind defekt, es herrscht unerträglicher Gestank. Jetzt hat die US-Küstenwache die "Carnival Triumph" in den Hafen von Mobile geschleppt.
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Ein Stück Frottee als Entschädigung für eine Odyssee auf dem navigierunfähigen Kreuzfahrtschiff "Carnival Triumph": Tagelang trieb der US-Luxusliner stinkend durch den Golf von Mexiko. Nun hat die Reederei den Reisenden ihre Bademäntel geschenkt. Die haben dafür nur Hohn und Spott übrig.
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Hat der Ölkonzern BP bei der Katastrophe um die Plattform "Deepwater Horizon" grob fahrlässig gehandelt? Diese Frage bestimmt die Höhe des Schadenersatzes, über den das US-Justizministerium und das Unternehmen derzeit verhandeln. Jetzt sollen beide Seiten zu einer Übereinkunft gekommen sein.
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Er soll brisante SMS gelöscht und damit Beweise vernichtet haben: Ein ehemaliger BP-Ingenieur ist in den USA wegen seiner Verwicklung in den "Deepwater Horizon"-Skandal festgenommen worden. Mehr als zwei Jahre nach der verheerenden Ölkatastrophe im Golf von Mexiko muss sich nun erstmals ein Beteiligter juristisch verantworten.
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Jemand muss für die schlimmste Ölpest in der Geschichte der USA zahlen - neben BP steht auch die Betreiberfirma Transocean im Fokus. Die Katastrophe hat den selbst zugeschriebenen Wert der Firma vernichtet, nun fährt sie ein deftiges Minus ein. Die Aktionäre reagieren gelassen.
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Als wäre nichts gewesen: BP hat die Ölpest im Golf von Mexiko nicht nur als Unternehmen überlebt, der britische Ölkonzern macht auch wieder ordentlich Gewinn. 2011 verdiente das Unternehmen fast 24 Milliarden Dollar.
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Dort, wo nach der Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" drei Monate lang etwa 780 Millionen Liter Öl ins Meer geflossen sind, erkranken nun Fische und Garnelen. Ein Zusammenhang scheint offensichtlich. Doch beweisen lässt er sich kaum.
Von Hubertus Breuermehr...
Droht die nächste Ölverschmutzung im Golf von Mexiko? Aus einer Pipeline des US-Energiekonzern Chevron soll Öl entwichen sein - auf Anfragen, um welche Mengen es sich handelt, reagiert das Unternehmen nicht.
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"Die Folgen unserer Untätigkeit sind jetzt klar vor unseren Augen": Als Konsequenz aus der Ölpest im Golf von Mexiko fordert US-Präsident Barack Obama ein Umdenken in der Energiepolitik. Die Nutzung sauberer Energien erklärt er zur "nationalen Mission" - und droht BP.
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Der Zementpfropfen sitzt, die Quelle ist versiegelt. Fast auf den Tag genau fünf Monate dauerte das Drama um das Ölleck im Golf von
Mexiko. Gewaltige Mengen Öl flossen ins Meer.
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Millionen Meerestiere treiben tot in einem Flussarm
nahe dem Mississippi-Delta. Die Behörden vermuten einen Zusammenhang mit der Ölpest im Golf von Mexiko.
Von Camilo Jiménezmehr...
Wer ist schuld an der Explosion der Plattform "Deepwater Horizon"? Der Konzern BP gibt nun erstmals technische und menschliche Fehler zu - will aber nicht die volle Verantwortung übernehmen.
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14 Seiten voller Vorwürfe: US-Politiker beschuldigen den Ölkonzern BP und seinen Chef Tony Hayward, aus Profitsucht Menschen und Umwelt geschädigt zu haben. Die üblichen Sicherheitsstandards seien missachtet worden.
Von Christopher Schradermehr...
BP will im Golf von Mexiko zwar mehr Öl auffangen, der politische Druck wird jedoch stärker: US-Abgeordnete fordern bis zu 20 Milliarden Dollar Schadensersatz. In Deutschland könnte derweil das Benzin teurer werden.
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Nach einer Analyse von US-Wissenschaftlern ist die Ölpest im Golf von Mexiko noch längst nicht so eingedämmt, wie von der US-Regierung berichtet.
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US-Präsident Barack Obama hat nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko viel versprochen, aber wenig umgesetzt. Der Ölindustrie ihre Grenzen aufzuzeigen, fällt ihm mehr als schwer.
Ein Kommentar von Silvia Liebrichmehr...
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Verschweigt BP das wahre Ausmaß der Ölkatastrophe? US-Wissenschaftler haben eine neue Ölschwade im tiefen Wasser entdeckt - wovon BP bislang nichts wissen will.
Von Katarina Lukacmehr...
Mit einer über dem Leck platzierte Absaugglocke schafft BP es offenbar endlich, einen Teil des Öls aufzufangen - trotzdem strömen weiterhin Tausende Liter in den Golf von Mexiko. BP-Chef Haywards lehnt indes trotz massiver Kritik einen Rücktritt weiterhin ab.
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Erst der 11. September, dann Katrina, später die Finanzkrise, jetzt die Ölpest: An ihren Katastrophen zeigen die USA, wie hilflos ihre Gesellschaft seit Jahren ist.
Von Jörg Häntzschelmehr...
Die Hightechsäge von BP ist im Rohr der explodierten Ölbohrinsel steckengeblieben. Zeitgleich zu dem jüngsten Versuch, die Ölpest in den USA in den Griff zu bekommen, fordert Präsident Obama einen politischen Kurswechsel.
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Der BP-Konzern bekommt das sprudelnde Bohrloch im Golf von Mexiko nicht unter Kontrolle - und gesteht sein Scheitern ein. US-Präsident Obama nutzt unterdessen die öffentliche Empörung als Druckmittel für seine bisher recht erfolglose Klimapolitik.
Von Reymer Klüvermehr...
Im Golf von Mexiko verteilt sich das ausströmende Öl auf eine neue Weise. Während es sonst auf der Wasseroberfläche schwimmt, haben sich hier Ölschwaden unter Wasser gebildet. Das gesamte Leben im Meer ist bedroht.
Von Christopher Schradermehr...
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