Als Norbert Röttgen noch Umweltminister war, gab er den Bürgern aus der Umgebung des Salzstocks Asse ein Versprechen: einen Zeitplan, wann die heiklen Fässer aus dem einsturzgefährdeten Bergwerk geholt werden sollen. Doch das nun genannte Datum schockiert die Betroffenen - und spült gravierende Probleme an die Oberfläche.
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Jens Schneidermehr...
Kann ein parteiübergreifender Konsens über eine neue Suche nach einem Atommüll-Endlager hergestellt werden? Nach einem Spitzentreffen im Bundesumweltministerium erwartet Umweltminister Röttgen eine baldige Lösung. Auch die Grünen signalisieren Verhandlungsbereitschaft.
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Die Bundesregierung legt erstmals einen Gesetzentwurf für die Suche nach einer Atommüll-Deponie vor. Der Entwurf, der der SZ vorliegt, sieht für die Suche nach einem Endlager eine "Ethikkommission" sowie ein völlig neues Bundesinstitut vor - und setzt auf die Beteiligung der Bürger.
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Michael Bauchmüllermehr...
Atommüll strahlt ewig. Deshalb müssen Forscher Warnschilder ersinnen, die auch in 10.000 Jahren noch unmissverständlich sind. Ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima-1 wird diese Aufgabe wichtiger denn je.
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Alexandra Lau und Roland Schulzmehr...SZ-Magazin
Energie sparen, Stromquellen erschließen, Endlager suchen: Die Bundesregierung hat den Rahmenplan für den Atomausstieg beschlossen. Was die Energiewende in Deutschland verändern wird.
Eine Übersicht von
Corinna Nohnmehr...
Vertreter der Länder kommen heute im Bundesumweltministerium zusammen, um über Alternativen zum Atom-Endlager Gorleben zu diskutieren. Der Zeitpunkt für die Debatte scheint so günstig zu sein wie nie.
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Michael Bauchmüllermehr...
Vor 34 Jahren war Gorleben als Endlager für strahlenden Müll festgelegt worden - und genauso alt ist der Widerstand gegen diese Entscheidung. Nun haben sich Bund und Länder darauf geeinigt, nach weiteren möglichen Standorten zu suchen. Der Salzstock von Gorleben steht aber weiter zur Diskussion. Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann will dazu die Bürger befragen.
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Mehr als drei Jahrzehnte haben sich Politik und Atom-Gegner an Gorleben abgearbeitet, jetzt beginnt die Suche nach einem Endlager von vorne. Immerhin hat man eines gelernt: Ein Lager für Atommüll kann nicht durch noch so viele günstige Gutachten durchgesetzt werden - sondern nur durch ein Auswahlverfahren, das für alle nachvollziehbar ist.
Ein Kommentar von
Michael Bauchmüllermehr...
"Es geht jetzt ausschließlich um die Geologie, nicht mehr um Geographie und Ideologie": Der neue Umweltminister Huber schließt als Erster ein Atommüll-Endlager an der Donau nicht mehr aus. Unterdessen werden rund um das Atomkraftwerk Gundremmingen erhöhte Strahlenwerte gemessen.
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Stefan Mayrmehr...
Schon in drei Jahren sollte im Schacht Konrad in Niedersachsen schwach- und mittelradioaktiver Atommüll lagern. Doch das Projekt verzögert sich, weil es zwischen Bund, Land und der Stadt Salzgitter Streit um Baugenehmigungen gibt. Mittlerweile geht man von einer Inbetriebnahme erst für 2019 aus - und es könnte auch noch längern dauern.
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Michael Bauchmüllermehr...
Früher Atom-Manager, heute Gorleben-Gutachter: Die Karriere von Bruno Thomauskes als Leiter der Kernkraftsparte von Vattenfall endete mit Pannen in Atomkraftwerken. Jetzt spielt er eine nicht unwichtige Rolle bei der Sicherheitsanalyse des Salzstocks in Gorleben.
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Michael Bauchmüllermehr...
Seit 30 Jahren wird um Gorleben gestritten wie um kein zweites Bauprojekt. Und seit anderthalb Jahren erforschen Abgeordnete, wie es zur Entscheidung für den Standort kam. Was sie feststellen, ist ernüchternd.
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Michael Bauchmüllermehr...
In Deutschland gibt es bislang kein sicheres Endlager. Umweltminister Röttgen will nun erneut den Salzstock in Gorleben erkunden lassen. Durch die Laufzeitverlängerung fällt nun noch mehr giftiger Atommüll an.
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Christopher Schradermehr...
Nach dem Ausstieg ist vor der Endlagerdebatte: In den vergangenen Jahrzehnten versuchte die Politik mit aller Macht, den Salzstock Gorleben als Atommülldeponie durchzusetzen. Jetzt will Schwarz-Gelb eine neue Suche starten. Das lässt die Gegner von Gorleben hoffen, doch der Streit um den Salzstock dürfte noch nicht zu Ende sein. Die Schweiz ist da weiter - ausgerechnet mit Hilfe eines Expertenberichts, der in Deutschland in der Versenkung verschwand.
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Kathrin Haimerl und Thorsten Denklermehr...
Teurer Müll: Noch auf Jahrzehnte wird es den Bund Milliarden kosten, die Atomreaktoren und Kernforschungsanlagen zu schließen. Kurzmeldungen im Überblick.
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Tagelang wurde quer durch die Republik nach strahlendem Material aus dem Forschungsreaktor Jülich gefahndet. Dann zeigte sich, es war nie verschwunden. Dafür sucht Rot-Grün in NRW nun etwas anderes: Erklärungen für die Informationspanne.
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Der Landesregierung von NRW sind mehr als 2000 Brennelementekugeln aus dem Forschungszentrum Jülich abhandengekommen. Die Behörden schieben sich gegenseitig die Verantwortung zu. Aus dem Atommüll ließen sich mehrere schmutzige Bomben bauen.
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Wer über Gorleben als Endlager für hoch radioaktiven Müll diskutiert, muss sich darüber klar sein, dass auch Salzstöcke Gefahren bergen. Andere Länder vertrauen auf Granit und Tongestein.
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Christopher Schradermehr...
Der niedersächsische Umweltminister nimmt den Greenpeace-Vorschlag auf, alternative Zwischenlager für Atommüll zu erkunden. Derweil will Bayern Niedersachsen nicht auf den Kosten des Castor-Transports sitzen lassen.
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Mindestens 25 Millionen Euro wird der Polizeieinsatz rund um den Castor-Transport wohl kosten. Die will Niedersachsen nicht alleine tragen. Aber wer soll zahlen? Der Bund? Die Atomindustrie? Oder gar die "illegalen Demonstranten"?
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Malte Conradimehr...
Bilder
Nichts beschäftigt Deutschland mehr als die Atommüll-Transporte. Klar, dass sich kein Politiker so ein Thema entgehen lässt. Eine Typologie der Meinungen.
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Abkehr vom Atomausstieg: Mit der schwarz-gelben Mehrheit beschließt der Bundestag die Verlängerung der Atomlaufzeiten - und ein FDP-Politiker löst einen Eklat aus.
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Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Alle brauchen ein Endlager, doch keiner will es vor der eigenen Haustür. Warum Landesregierungen aus dem Süden bei der Suche nach Alternativen zu Gorleben immer wieder bei Gorleben landen.
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Michael Bauchmüllermehr...
Misstrauen begleitet die lange Geschichte des Projekts Gorleben, seit der Salzstock 1977 erstmals als mögliches Endlager ins Auge gefasst wurde. Auch Umweltminister Röttgen tut wenig, dies zu ändern.
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Michael Bauchmüllermehr...
Die EU drängt ihre Mitglieder mit einer neuen Richtlinie zu nuklearen Endlagern - und löst damit heftigen Protest von Umweltschützern aus.
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Markus Balser und Cerstin Gammelinmehr...
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