Atommüll - aktuelle Themen & Nachrichten - SZ.de

Atommüll

Landkreis Landshut
:Atommüll: Bürgermeister fordert Entschädigung für Kommunen

"800 000 bis 1,3 Millionen Euro pro Jahr und Kommune" hält Josef Klaus, Bürgermeister der Gemeinde Niederaichbach, laut einem Medienbericht für angemessen. Als Vorbild für solche Kompensationszahlungen nennt er unter anderem Gorleben.

Energiewende
:Atommeiler Isar 2: Rückbau mit der Großbandsäge

Bis 2040 soll das Kraftwerk von seinem Standort in Niederbayern gänzlich verschwunden sein. Für die direkt betroffenen Gemeinden Essenbach und Niederaichbach stellt sich die Frage: Was kommt danach?

SZ PlusAtomausstieg
:Zahlen, bitte

Seit einem Jahr sind alle deutschen Atomkraftwerke vom Netz. Und das Land? Steht immer noch. Wie der Wissenschaftler Bruno Burger versucht, einen ewigen Streit zu versachlichen – und daran verzweifelt, wie sehr die Fakten verdreht werden.

Von Jan Schmidbauer

SZ PlusAtomkraft
:"In keinem der Länder ist ein Durchbruch abzusehen"

Kann eine neue Generation von Reaktoren die Probleme heutiger Atommeiler überwinden? Das Endlager-Bundesamt hat das untersuchen lassen. Sein Ergebnis ist ernüchternd.

Von Michael Bauchmüller

SZ PlusEndlager
:Der Mann für den strahlenden Müll

Wo landet der Atomabfall? Eine Bundesbehörde soll die Suche steuern und Gegner einbinden. Christian Kühn heißt der Mann, der sich nun den Job als deren Chef antut.

Von Michael Bauchmüller

SZ PlusJahresrückblick
:Was hat der Atomausstieg gebracht?

2023 sind die letzten drei deutschen Kernkraftwerke vom Netz gegangen. Doch die Atom-Sicherheitslage in Deutschland hängt auch von den Nachbarländern ab.

Von Theresa Palm

Atomkraftwerk
:Japan beginnt Ableitung von Fukushima-Kühlwasser ins Meer

Die Behörden versichern, dass die radioaktiven Elemente aus dem Wasser gefiltert werden und die Ableitung unbedenklich ist. Nun startet am Donnerstag die Verklappung. Regionale Fischerverbände protestieren.

Atommüll
:Bayern pocht auf Einfluss

Sachlich und fair sollte es zugehen bei der neuen Endlagersuche für Atommüll. Doch nun streiten die Länder über die Besetzung des Nationalen Begleitgremiums.

Von Michael Bauchmüller

SZ PlusExklusivMinisterpräsident a.D.
:Günther Beckstein und die Suche nach dem Endlager

Ein Gespräch mit dem Ex-Ministerpräsidenten über den Ruhestand, seinen Nach-Nachfolger und über ein demokratisches Experiment mit dem Atommüll. Und darüber, warum verlorene Volksbegehren die Herrschaft der CSU sichern.

Von Klaus Ott

SZ PlusEndlager
:Wohin soll der deutsche Atommüll?

Die letzten Atomkraftwerke sind abgeschaltet, die letzten Brennelemente in den Abklingbecken. Doch was passiert jetzt mit dem hochradioaktiven Müll? Warum die Suche nach einem Endlager hierzulande so lange dauert - und weshalb das ein Problem ist.

Von Michael Bauchmüller und Marlene Weiß

SZ PlusKernkraft
:Wie man einen Kernreaktor zerlegt

Das letzte Kapitel der Atomkraft ist eines der kompliziertesten: der Rückbau der Reaktoren. Erfahrung damit haben nur wenige Firmen. Wie sie die Kraftwerke zerlegen - und wie teuer das wird.

Von Michael Bauchmüller, Berlin, und Björn Finke, Düsseldorf

SZ PlusAtomkraft in Japan
:Die letzte Generation

Im japanischen Suttsu gibt es fast nur noch Alte. Alles dämmerte so vor sich hin, bis der Bürgermeister das Dorf als Endlagerstandort für Atommüll vorschlug. Jetzt schmeißen hier Achtzigjährige Molotow-Cocktails.

Von Thomas Hahn
01:03

Atomkraftwerke
:Bundesumweltministerin wirft Söder Verantwortungslosigkeit vor

Der Ausstieg aus der Kernenergie ist vollzogen. Ministerpräsident Söder will in Bayern einen Reaktor in Eigenverantwortung weiterbetreiben - und stößt auf Widerstand.

Von Constanze von Bullion und Claus Hulverscheidt

Historisches Ende der Atomkraft
:Die drei letzten Kernkraftwerke sind abgeschaltet

Nach mehr als 60 Jahren ist Deutschland aus der Kernenergie raus. Politisch bleibt der Atomausstieg umstritten. Bayerns Ministerpräsident Söder will nach eigenen Angaben den abgeschalteten Meiler Isar 2 in Landesverantwortung weiter betreiben.

SZ PlusAtomenergie
:Wie es nach dem Ausstieg weitergeht

Steigende Emissionen, steigende Strompreise, Nachteile im Wettbewerb: Was ist dran an den Sorgen rund um das Ende der Atomkraft? Wichtige Fragen und Antworten.

Von Michael Bauchmüller und Thomas Hummel

SZ PlusMeinungAtomkraft
:Das Zeitalter der Kernkraft in Deutschland ist zu Ende

Aber wo und wie soll künftig erneuerbare Energie produziert werden? Da besteht Einigkeit im Land: Nicht hier bei mir.

Kommentar von Detlef Esslinger

SZ PlusAtomkraft
:Für immer und ewig

Am Samstag werden die letzten deutschen Atomkraftwerke abgeschaltet. Damit endet eine Ära – doch der Müll wird noch lange ein Thema sein.

Von Elisa von Grafenstein, Julia Kraus, Isabel Kronenberger, Olivia von Pilgrim und Marlene Weiß

Kernkraft
:Atommüll soll nach Niederbayern transportiert werden

Sieben Castor-Behälter aus der Wiederaufbereitung in Frankreich und Großbritannien sollen ins Zwischenlager Isar bei Landshut kommen. Bislang gab es keinen solchen Transport nach Bayern.

SZ PlusAusstieg aus der Atomkraft
:Als wir einmal reich waren

Die Neckarwestheimer haben lange mit und von ihrem Atomkraftwerk gelebt. So gut, dass sie sich ein Schloss gekauft haben. Und jetzt? Bleibt ihnen bald nur noch der Müll.

Von Max Ferstl

SZ PlusAtommüllendlager
:Finnland entsorgt Brennstäbe unter 437 Metern Granit

Besuch in einem Land, in dem sogar die Grünen für "gute Atomkraft" sind. In einem Stollen auf der finnischen Insel Olkiluoto soll von 2025 an Atommüll für 100 000 Jahre gelagert werden.

Von Alex Rühle

Atomsicherheit
:Kann ein Endlager dem Klimawandel trotzen?

Trotz Erdbeben, Vergletscherung und Überschwemmungen: Forscher meinen, es könne einen sicheren Ort für radioaktiven Müll geben. Die Lösung liegt in der Tiefe.

SZ PlusExklusivKernenergie
:Atom-Endlager kommt nicht vor 2046

Eigentlich sollte bis 2031 der Ort feststehen, unter dessen Boden Deutschlands radioaktiver Müll entsorgt werden soll. Nun zeigen interne Unterlagen: Das ist völlig unmöglich.

Von Michael Bauchmüller

Kernenergie
:Bund kann Frist für Endlager-Standort nicht einhalten

Wo soll der radioaktive Atommüll hin? Die Suche nach einem Ort gestaltet sich zäh. Nun räumt das Umweltministerium ein: Bis zum im Gesetz festgeschriebenen Datum, dem Jahr 2031, wird es nichts.

SZ PlusNiedersachsen
:Voller Energie

Flüssiggas, Windkraft, Atommüll – Niedersachsen spielt überall eine wichtige Rolle. Wer das Bundesland in Zukunft regiert, kann in der Krise wichtige Weichen stellen.

Von Thomas Hummel, Michael Bauchmüller und Julia Kraus

SZ PlusAtomendlager
:Der ewige Müll der Nachbarn

Das badische Hohentengen liegt nur zwei Kilometer entfernt vom geplanten Schweizer Atomendlager. Die Bewohner werden es nicht sehen, aber es wird da sein, für immer. Über ein Dorf in Aufruhr.

Von Max Ferstl

Atom-Endlager in der Schweiz
:"Wir bringen dieses Opfer für die ganze Schweiz"

In Nördlich Lägern, Kanton Zürich, nahe der deutschen Grenze soll das Schweizer Endlager für radioaktive Abfälle entstehen. Proteste? In der Schweiz kaum. Dafür wächst die Wut bei den Deutschen. Ein Besuch auf beiden Seiten des Rheins.

Von Max Ferstl und Isabel Pfaff

SZ PlusMeinungAtomares Endlager
:Wie die Schweiz selbst heikelste Projekte löst

Die Eidgenossen mögen manche Probleme haben, aber vieles gehen sie überlegter an als andere europäische Staaten. Jüngstes Beispiel: die Lagerstätten für Atommüll. Was man von den Schweizern lernen kann.

Kommentar von Isabel Pfaff

Atom-Endlager in der Schweiz
:"Es war ein eindeutiger Entscheid"

Geologie und Sicherheit: So begründen die Schweizer Verantwortlichen, warum das atomare Endlager des Landes im Norden an der Grenze zu Deutschland entstehen soll. Definitiv ist aber noch nichts - und das letzte Wort hat das Volk.

Von Isabel Pfaff

Schweiz
:Atommüllendlager soll aus geologischen Gründen an die Grenze

Die Schweiz will nahe der Grenze zu Baden-Württemberg ein Endlager für radioaktiven Abfall errichten. Der Ort eignet sich wegen der dortigen Gesteinsschichten, sagen Fachleute.

Atommüll
:Schweizer Beispiel

Nach jahrelanger Suche stellt Bern diesen Montag den Standort für sein künftiges Endlager vor. Der liegt zwar in Sichtweite Deutschlands. Viel zu meckern gibt es trotzdem nicht.

Kommentar von Michael Bauchmüller

Atommüll
:"Was gibt es für Störfallszenarien und wie ist man darauf vorbereitet?"

Die Schweizer Atommüll-Behörde Nagra will ein Endlager an der deutschen Grenze bauen - wenige Kilometer südlich der Gemeinde Hohentengen. Deren Bürgermeister fordert mehr Informationen.

Energiegewinnung
:Ärger über Söders Fracking-Forderung

Während sich viele über die Unverfrorenheit des bayerischen Ministerpräsidenten aufregen, alles Riskante und Unschöne dem Norden aufzubürden, beklagen sich andere über die Versäumnisse der CSU.

Besuch in Prag
:Auf gute Nachbarschaft

Bayerns Ministerpräsident Söder reist erstmals nach Tschechien. Es gibt viel Übereinstimmung, nur nicht, wenn es um ein atomares Endlager geht.

Garchinger Reaktor
:Hinweise für den Störfall

In einer aktuellen Broschüre informieren TU, Landratsamt und Regierung, wie sich Anwohner bei einem atomaren Unglück zu verhalten haben.

Garchinger Atomstreit
:Der Reaktor spaltet weiter

Auch die rot-grün-gelbe Bundesregierung duldet im Forschungszentrum Garching weiter den Betrieb mit hoch angereichertem Uran. Doch was, wenn es in die falschen Hände gelangt?

Von Irmengard Gnau

Garching
:Forschungsreaktor darf weiterlaufen

Auch mit der Ampel gibt es keine schnelle Neuorientierung in der Atompolitik - jedenfalls was den Garchinger Forschungsreaktor angeht. Die neu gewählte Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP sieht derzeit keinen Anlass für eine raschere Umstellung ...

Garching
:Grüne kritisieren "Entsorgungschaos" beim Forschungsreaktor

Die Aufbewahrungsgenehmigung für das Zwischenlager im nordrheinwestfälischen Ahaus steht noch immer aus. Am FRM II probt man dennoch bereits für den Abtransport verbrauchter Brennelemente.

Von Irmengard Gnau

Garching
:Atomkraft-Gegner beklagen "Freifahrtschein" für Reaktor

In einer zwischen Bundesregierung und Freistaat vor zwei Jahren geschlossenen Vereinbarung sehen Umweltschützer den Versuch, den Betrieb mit hoch angereichertem Uran auf unbestimmte Zeit hinauszuzögern.

Von Lars Brunckhorst und Irmengard Gnau

SZ PlusKrieg in der Ukraine
:Welche Gefahr geht von Tschernobyl aus?

Russische Soldaten haben das Sperrgebiet um die Reaktorruinen eingenommen. Experten sorgen sich um die langfristigen Folgen.

Von Hanno Charisius und Patrick Illinger

TU München
:Panne am Reaktor in Garching - keine Radioaktivität freigesetzt

Ein Frühwarnsystem hatte nach Angaben der TU das Austreten einer geringen Menge Flüssigkeit gemeldet. Die Grünen und Umweltschützer fordern die endgültige Abschaltung.

Von Irmengard Gnau

MeinungAtommüll
:Das verdrängte Problem

Die Frage der Endlagerung des radioaktiven Abfalls muss endlich geklärt werden - auch um die Forschung in Garching zu sichern.

Von Irmengard Gnau

SZ PlusKernkraft
:Lohnt sich Atomenergie finanziell und fürs Klima?

Kernkraftwerke gegen den Klimawandel: Was daran realistisch ist, und wie teuer Atomenergie wirklich kommt - eine Bilanz. Fünfter und letzter Teil der SZ-Serie.

Von Christoph von Eichhorn und Thomas Hummel

SZ PlusAtomkraft
:Das Märchen von der sauberen Energie

Seit 32 Jahren demonstriert Thomas Wolf jeden Sonntag gegen das Atomkraftwerk Gundremmingen. Nächste Woche wird es stillgelegt. Zu feiern gibt es allerdings nichts, der Kampf fängt ja gerade wieder an.

Von Michael Bauchmüller und Jan Schmidbauer

Frankreich
:"Die Atomkraft ist Teil der nationalen Größe"

Die Soziologin Sezin Topçu erklärt, warum der Nachbar Frankreich neue Meiler bauen will und die Risiken ganz anders bewertet als die Deutschen.

Von Thomas Kirchner

Atomenergie
:Lebe wohl, Gorleben!

Rund 40 Jahre lang galt der Salzstock im Wendland als künftiger Atommüll-Standort - ein ganzes Endlager-Bergwerk entstand dort. Nun soll es endgültig verfüllt werden.

Von Michael Bauchmüller

Atomkraft
:Salzstock Gorleben wird endgültig geschlossen

Jahrzehntelang war das Erkundungsbergwerk als Standort für ein Atommüllendlager im Gespräch. Nun hat der Bund die Stilllegung eingeleitet.

Von Oliver Klasen und Kassian Stroh

Umweltpolitik
:Staatsregierung sieht Fehler in Zwischenbericht zu Atom-Endlagern

Vor einem halben Jahr hatte der Bericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung für Kritik gesorgt. Nun verlangt Umweltminister Glauber von der Bundesbehörde, ihre Einschätzung zur Eignung bayerischer Gebiete zu korrigieren.

Atommüll
:Endlager im Landkreis Erding denkbar

Auch der Landkreis Erding möchte nicht Standort für ein Atommüll-Endlager werden. Auf Anregung des Fraunberger Bürgermeisters Johann Wiesmaier (CSU), der auch Sprecher der Gemeinden des Landkreises im Gemeindetag ist, wird sich der Kreisausschuss ...

Atomendlager
:Rechtzeitig Widerstand leisten

Bockerl fahr zua!" nennt sich ein Modelleisenbahnverein, der in liebevoller Weise die romantische Eisenbahnstrecke der Holledauer Lokalbahn darstellt. Quer durch die Hopfengärten ging es da, auf denen der Landstrich im Norden des Freisinger ...

Von Peter Becker

Atomares Endlager im Kreis Freising
:Die Hallertau macht mobil

Au, Nandlstadt, Rudelz- und Hörgertshausen, Mauern und Gammelsdorf planen eine Zweckgemeinschaft. Landrat Petz sagt Unterstützung zu und nimmt am Wochenende an einer Fachkonferenz zur geologischen Voraussetzung teil.

Von Peter Becker

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