Gholam-Ali Haddad-Adel hat sich als Kandidat für die iranische Präsidentschaftswahl registriert. Er ist Vertrauter und Berater des obersten politischen und geistlichen Führers Ajatollah Ali Chamenei.
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Iran wählt einen neuen Präsidenten. Die konservativen Anhänger des Geistlichen Führers Chamenei bringen sich in Stellung und verunglimpfen mögliche Kandidaten aus dem Reformlager. Gefährlich könnte den Konservativen aber der frühere Atomunterhändler Rouhani werden.
Von Rudolph Chimelli, Parismehr...
Im Juni entscheidet sich in Iran die Nachfolge von Präsident Ahmadinedschad. Kurz vor Fristablauf hat sich nun auch Akbar Haschemi Rafsandschani in die Kandidatenliste eingetragen. Der Ex-Präsidenten könnte den Wahlkampf entscheidend in Bewegung bringen.
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Der Einfluss von Ahmadinedschad in Iran schwindet: Der Wächterrat will dem scheidenden Präsidenten den Prozess machen. Der Vorwurf: unerlaubte Wahlkampfhilfe für einen Vertrauten.
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Die Minderheit der Bahai lebt in Iran ihren progressiven Glauben aus. Die Mullahs sehen dadurch ihre Macht bedroht. Und verfolgen sie gnadenlos. Willkommener Vorwand: Die Richtung der Gebete der Anhänger der religiösen Reformbewegung weist nach Israel.
Von Frederik Obermaiermehr...
In Iran ist man sicher, den Schuldigen gefunden zu haben: Der Westen habe die Währung des Landes entwertet, so ein einflussreicher Berater des Obersten Führers Ali Chamenei. Westliche Geheimdienstler vermuten dagegen, die iranische Regierung könnte Falschgeld verteilt haben.
Von Paul-Anton Krügermehr...
Meinung
Irans Außenminister Salehi gibt sich im Atomstreit mal wieder gesprächsbereit. An dieser Rhetorik ist nicht viel Neues. Dennoch tut sich jetzt eine Möglichkeit auf, Fortschritt in diesem Dauerkonflikt zu erzielen.
Ein Kommentar von Paul-Anton Krügermehr...
Keine Verhandlungen mit dem "Erzfeind": Ajatollah Ali Chamenei, der oberste religiöse Führer Irans, hat direkte Atom-Gespräche mit den USA abgelehnt, obwohl noch vor wenigen Tagen beide Länder ihre Bereitschaft zu Gesprächen angedeutet hatten. Ist die plötzliche Kehrtwende eine Reaktion auf neue Sanktionen der USA gegen das Regime?
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Meinung
Am Ende bestimmt nur einer über das Schicksal des iranischen Volkes: Ayatollah Ali Chamenei, sein oberster religiöser Führer. Wenn er jetzt weitere Verhandlungen im Atomstreit mit den USA ausschließt, bedeutet das aber kein endgültiges Nein. Doch im Moment fürchtet er nur eines: die kulturelle Invasion durch den Westen.
Ein Kommentar von Rudolph Chimellimehr...
Vom Plausch mit Fidel Castro bis zum Skandal um Holocaust-Leugner Williamson, vom Lehrschreiben über die Liebe bis zu Kondomen für männliche Prostituierte. Die wichtigsten Stationen des Pontifikats von Papst Benedikt XVI.
Von Martin Mühlfenzl und Oliver Das Guptamehr...
Der Vorstoß kommt überraschend: Kurz nach dem Atomtest in Nordkorea hat sich ausgerechnet Iran für ein weltweites Verbot von Atomwaffen ausgesprochen. Zeitgleich besucht der Chef der internationalen Atomenergiebehörde IAEA das Land.
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Viele Republikaner halten den neokonservativen Kommentator William Kristol für eine Nervensäge, seine Meinung aber nehmen sie ernst. Von der amerikanischen Rechten fordert er seit Jahren, angriffslustiger und konsequenter zu sein. Für den republikanischen Vize-Kandidaten Paul Ryan hat er schon geworben, als noch niemand mit ihm rechnete.
Von Nicolas Richter, Washingtonmehr...
Ein Zerbrechen der "Achse des Widerstands" gegen Israel will Iran nicht zulassen: Teheran hat seine Unterstützung für den syrischen Machthaber Assad bekräftigt. Der kündigte die Fortsetzung des Kampfes gegen die Rebellen an.
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Sie stoppten den Bus, nahmen die Männer als Geiseln und führten sie in einem Video vor. Seit dem Wochenende haben syrische Rebellen 48 Iraner in ihrer Gewalt. Die Konsequenz: Das Regime in Teheran streitet offenbar darüber, ob es Syriens Machthaber Assad weiter stützen soll.
Von Paul-Anton Krügermehr...
Der Iran hat mehrere Öltanker umbenannt - mit mäßigem Erfolg. Die Regierung in Teheran versucht, die verschärften Sanktionen von EU und USA zu unterlaufen. Und so eskaliert die Krise im Golf in Zeitlupe vor sich hin.
Von Paul-Anton Krügermehr...
"Acht Jahre sind genug": Mahmud Ahmadinedschad will sich nach dem Ende seiner zweiten Amtszeit als iranischer Präsident im kommenden Frühjahr aus der Politik zurückziehen - und stattdessen in die Wissenschaft zurückzukehren.
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Der Atomstreit mit Iran steht im Mittelpunkt einer Tagung der Internationalen Atomenergiebehörde in Wien. IAEA-Chef Amano hofft auf Kooperationsbereitschaft seitens Teheran. Für Freitag ist abschließend ein Treffen mit iranischen Vertretern geplant, bei dem eine Vereinbarung zur Kontrolle der umstrittenen Atomanlage Parchin unterzeichnet werden könnte.
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Mit Ali Laridschani hat das neue iranische Parlament erneut einen Kritiker von Präsident Ahmadinedschad zu seinem Präsidenten gewählt.
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Schwere Vorwürfe: Laut einem Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde hat Iran die Leistung seiner Atomanlage in Fordow verdoppelt. Außerdem vermuten die Experten, dass das Regime von Präsident Mahmud Ahmadinedschad auch in einem Militärkomplex in Partschin an der Entwicklung von Nuklearwaffen arbeitet.
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Alarmierende Erkenntnisse: Der neue Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde legt offen, dass Iran die Uran-Anlage Fordow fast fertiggestellt hat. Außerdem wurden offenbar Spuren möglicher Experimente zur Entwicklung von Atomwaffen verwischt.
Von Paul-Anton Krügermehr...
Dicke Luft beim Blockfreien-Gipfel: Irans geistlicher Führer Chamenei ätzt gegen die UN und versichert, sein Land strebe nicht nach Atomwaffen. Ägyptens Präsident Mursi überrascht mit einem Bekenntnis zur Revolution in Syrien - und verärgert damit die mit Assad verbündeten Iraner.
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Das geplante Attentat auf einen saudischen Diplomaten in den USA trägt nicht die Handschrift des iranischen Geheimdienstes - doch es gibt genügend Kräfte in Iran, die sich so ein dilettantisches Komplott ausdenken können. Sicher ist: Teheran muss im Kampf gegen Erzfeind Saudi-Arabien einen Rückschlag hinnehmen. Irans Ziel, Amerikaner und Saudis zu entfremden, ist in weite Ferne gerückt.
Von Tomas Avenariusmehr...
Zerstört das angebliche Mordkomplott gegen den saudischen Botschafter in Washington das saudisch-iranische Verhältnis vollends? Riad erwägt ein entschiedenes Vorgehen gegen die Hintermänner der Attentatspläne. Hochrangige Vertreter der US-Regierung äußern derweil öffentlich Zweifel an einer führenden Rolle Teherans: Dafür gebe es keine harten Beweise.
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Ein konservatives Bündnis um Parlamentspräsident Ali Laridschani hat Irans Präsident Ahmadinedschad bei der Stichwahl um Dutzende Parlamentssitze eine klare Niederlage zugefügt. In seinem letzten Jahr wird es für den Amtsinhaber deswegen schwierig, innenpolitische und wirtschaftliche Inhalte durchzusetzen.
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