Der Umweltminister auf Kuschelkurs: Bei seiner Regierungserklärung zum Endlagersuchgesetz beschwört Peter Altmaier den großen Konsens mit der Opposition. Die stellt allerdings weiterhin Bedingungen.
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Die Atomkraftgegner im deutsch-französischen Grenzgebiet können aufatmen: Das Atomkraftwerk Fessenheim wird abgeschaltet. Der französische Präsident setzt damit eines seiner Wahlkampfversprechen um. Regelmäßig kommt es in dem Meiler zu Zwischenfällen.
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Gundremmingen ist eines der leistungsstärksten Kernkraftwerke in Deutschland - doch immer wieder gibt es dort technische Fehler. Nun wurde der einer der beiden Reaktoren außerplanmäßig abgeschaltet. Der Grund: Ein tropfender Messstutzen.
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Wo sollen die 26 Castoren hin, die demnächst anlanden? Das will Bundesumweltminister Altmaier bei einem Treffen mit den Energiekonzernen ausloten. Doch Gorleben ist tabu, viele Bundesländer verweigern sich, die Betreiber wollen nicht zahlen. So gerät der Endlagerkonsens in Gefahr.
Von Michael Bauchmüller, Berlinmehr...
Der Tag nach dem Endlagerkonsens sieht so aus: Die Kanzlerin ist beglückt, Experten gratulieren. Doch die Betroffenen formieren sich zum Widerstand. Und auch die Atomindustrie stellt sich quer.
Von Michael Bauchmüller und Christopher Schrader, Berlinmehr...
China wächst, und neue Giganten erscheinen auf der Weltbühne: Die ersten beiden Plätze der Forbes-Liste der größten Unternehmen besetzen erstmals zwei chinesische Banken. Einen großen Sprung nach vorn machte ein deutsches Unternehmen.
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Mit dem schwarz-gelben Atomausstieg ist das Ende der Kernkraft in Deutschland beschlossene Sache. Doch was passiert danach mit den Atomkraftwerken? Wahrscheinlich müssen die Betreiber sie zurückbauen - so wie den Meiler Rheinsberg in Brandenburg. Den nehmen Techniker schon seit 16 Jahren auseinander. Der Rückbau in Bildern.
Von Jannis Brühlmehr...
Es wird das wohl teuerste und größte Abrissprogramm in der deutschen Geschichte. Doch die Atombranche warnt vor jahrelangen Verzögerungen beim Rückbau ihrer Kernkraftwerke - im schlimmsten Fall könnten die Meiler erst in 45 Jahren endgültig verschwinden. Offen ist vor allem die Frage: Wohin mit dem strahlenden Müll?
Von Markus Balsermehr...
Über Umwege zu längeren Restlaufzeiten? Die Pläne für ein sogenanntes Reserve-Atomkraftwerk erzürnten die Kritiker. Doch nun entscheidet sich die Bundesnetzagentur dagegen - und erklärt zugleich, wie andere konventionelle Energieträger drohende Stromengpässe im Winter vermeiden sollen.
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Seit 20 Jahren nicht für Atomkraftwerke zu forschen, hat Auswirkungen - auch auf die Geschäftsleitung - sagt der frühere Chefingenieur des schwedischen AKW Forsmark.
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Der Atomausstieg wird aufgeweicht: Seit der Katastrophe von Fukushima sind sieben Atomkraftwerke abgeschaltet. Nun soll nach Einschätzung der Bundesnetzagentur eines wieder ans Netz gehen - als Reserve-Reaktor. Deutschland droht sonst eine Lücke bei der Stromversorgung.
Von Markus Balsermehr...
Erst kurz vor dem inneren Sicherheitsbereich fiel die explosive Fracht auf: Auf dem Gelände des schwedischen Atomkraftwerks Ringhals ist bei einer Routinekontrolle Sprengstoff entdeckt worden. Der Betreiber will von einer konkreten Gefahr jedoch nichts wissen.
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Energiekommissar Günther Oettinger will eine Pflichtversicherung gegen Unfälle in Atomkraftwerken einführen. Das könnte den Strom erheblich verteuern. Es sei nicht seine Aufgabe, "durch Sicherheitsdumping den Kernkraftstrom billig zu machen", sagte Oettinger.
Von Javier Cáceres, Brüsselmehr...
In Japan und der Welt wächst nach dem verheerenden Erdbeben die Angst vor einer atomaren Katastrophe: In der Nacht fielen auch im AKW Fukushima 2 die Kühlsysteme aus. In der Nähe des beschädigten Atommeilers Fukushima 1 ist bereits radioaktives Cäsium festgestellt worden sein. Die Atomsicherheitskommission warnte, es könne eine Kernschmelze in Gange sein.
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Gefährliche Pannenserie: Mehr als 120.000 Liter radioaktiv verseuchtes Wasser sind bisher schon in japanischen Boden versickert - und am havarierten Atomkraftwerk Fukushima gibt es immer wieder neue Vorfälle.
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Viele der weltweit 442 Atommeiler stehen mitten im Erdbebengebiet - etwa in Taiwan und Iran. Allein in Kalifornien leben mehr als sieben Millionen Menschen in der Umgebung eines gefährdeten Meilers.
Ein Überblick von Lena Jakatmehr...
Schwarze Rauchschwaden über der Anlage, die Feuerwehr eine Stunde im Einsatz: Im französischen Atomkraftwerk Tricastin hat ein Transformator gebrannt. Radioaktivität soll nicht ausgetreten sein, auch Menschen wurden offenbar nicht verletzt - das AKW gilt wegen vieler Störfälle als Pannenanlage.
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Das japanische Unternehmen Tepco versucht weiterhin, die Krise in Fukushima-1 unter Kontrolle zu bekommen. Nur wenige Kilometer von der Atomanlage entfernt ist nun in einem anderen AKW ein Feuer ausgebrochen - Radioaktivität trat wohl nicht aus.
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300 Menschen sind tot, Präsident Obama spricht von "herzzerreißenden" Verlusten. Nach der schlimmsten Tornado-Serie seit Jahrzehnten in den USA kam es in Alabama auch zu einem AKW-Störfall.
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Das Atomkraftwerk Hamaoka steht auf einer Erdbeben-Bruchlinie, im Ernstfall müsste Tokio evakuiert werden. Jetzt hat sich Japans Regierungschef Kan mit dem korrupten Atom-Klüngel angelegt - und den Meiler dichtgemacht.
Von Christoph Neidhardt, Tokiomehr...
In Berlin kursiert ein Papier des Umweltministeriums. Die Sicherheitsstandards für AKWs sollen so stark erhöht werden, dass kein Meiler weiter betrieben werden könnte. Minister Röttgen spricht von einer "Materialsammlung".
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Die Lage in Fukushima-1 eskaliert. Gegen Mitternacht deutscher Zeit gab es wieder eine Explosion - diesmal im Reaktor 2 des Atomkraftwerks. Offenbar ist auch dieser bisher stabilere Block nun schwer beschädigt, der Schutzmantel könnte Risse haben - ersten Messungen zufolge ist Radioaktivität in die Umwelt gelangt.
Alle Entwicklungen im Tagesprotokoll.mehr...
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