Die das Bayerische Landesamt für Umwelt und die „Deutsche Wildtier Stiftung“ schreiben den Schneehasen zur Fahndung aus. Der täuscht sich mit seiner Tarnung immer öfter selbst.
Tiergarten Nürnberg
:Löwin Aarany bringt sechs Babys zur Welt
Ein Jungtier ist allerdings kurz nach der Geburt am zweiten Weihnachtsfeiertag gestorben. Besucher bekommen die kleinen Raubkatzen vorerst nicht zu Gesicht.
Invasive Art
:Die Quagga-Muschel bedroht das Ökosystem Chiemsee
Im Dezember 2024 haben Chiemsee-Fischer die erste Muschel vom Netz gezupft – seither wuchert die invasive Art den Seegrund zu. Und ein Gartenzwerg hilft der Wasserwacht bei der Beobachtung.
H5N1
:Vogelgrippe im Augsburger Zoo - Tropenhaus bleibt zu
Im Augsburger Zoo wurde H5N1 bei einer Rothalsgans nachgewiesen. Diese Maßnahmen gelten jetzt für Besucher und Tiere.
Tierpark Hellabrunn
:Eben eingezogen: das kleinste Säugetier der Welt
Der Tierpark Hellabrunn hat einige neue Bewohner. Es sind vor allem kleine Tiere, die nicht sofort auffallen. Ihre Geschichten aber sind ziemlich spannend.
Tierpark Hellabrunn
:Giraffe Bahati im Zoo gestorben
Besucher entdeckten das leblose Tier im Außengehege des Tierparks. Der unerwartete Tod sei ein „Schock für alle Beteiligten“, sagt der Direktor.
Nürnberger Tiergarten
:Schon 2011 wurde ein Pavian getötet – auch damals gab es Ermittlungen
Der Nürnberger Zoo legte vor der Tötung gesunder Paviane vor einem Monat Wert auf Transparenz. Ein Detail ließ er unerwähnt: 2011 musste schon einmal ein Pavian sterben. Er hatte nach Angaben des Zoos damals Jungtiere, die noch auf Muttermilch angewiesen waren, ihren Müttern weggenommen.
„Relikt des 19. Jahrhunderts“
:Grüne Jugend will Augsburger Zoo schließen
Stattdessen sollen natürliche Lebensräume gestärkt werden. Die politische Konkurrenz ist außer sich – und die Grünen-Fraktion versucht zu retten, was zu retten ist.
Vantara rettet nach eigener Aussage Tiere aus Not. Auf Kritik am indischen Megazoo reagiert nun der indische Supreme Court: Ein Ermittlungsteam soll eine lange Liste von Vorwürfen in den Blick nehmen.
Ausverkauf im Zoo
:Alligator für 47 000 Dollar zu verkaufen
Ein Zoo mit 130 Reptilien muss schließen. Doch wohin mit den ganzen Tieren? Einfach mal ein Preisschild dranhängen, dachte sich die Einrichtung im US-Bundesstaat Washington.
Tiergarten Nürnberg
:Paviane töten? Ja, wenn es das Richtige ist
Dag Encke verantwortet als Zoodirektor einen höchst unpopulären Schritt, den er aber mit Artenschutz erklärt. Dass er sich mal darum kümmert, hätten seine Biologie-Lehrer früher wohl nicht vermutet.
Mitten in Augsburg
:Damit sie wieder zubeißen können – auch Tiger müssen zum Zahnarzt
Ein entzündeter Eckzahn kann einer Großkatze das Leben und das Fressen ziemlich schwer machen. Rettung kommt vom Zahnarzt, aber nur wenn die Anästhesie passt, sonst wird es gefährlich – für den Arzt.
Zoos
:Warum mussten die Paviane sterben?
Der Nürnberger Tiergarten hat zwölf Paviane getötet, aus Platzmangel. Ähnliche Probleme haben viele Zoos. Geht es wirklich nicht anders? Über eine Entscheidung, die weitreichende Folgen haben könnte.
Paviane in Nürnberg verfüttert
:„Es spielt keine Rolle, ob ich ein Tier im Zoo töte oder ein getötetes Tier zukaufe“
Die öffentliche Verfütterung geköpfter Guinea-Paviane hat bei einigen Zoobesuchern Empörung ausgelöst. Aber wie und womit füttern andere Zoos und Wildparks in Bayern eigentlich ihre Raubtiere? Ein Überblick.
Neben unzähligen Hasskommentaren auf sozialen Medien gehen beim Tiergarten in Nürnberg derzeit auch per Brief und E-Mail Drohschreiben ein – zehn davon werden als konkrete Morddrohung bewertet.
Tierethikerin im Interview
:„Die Paviane zu töten, wäre skandalös“
Der Tiergarten Nürnberg zieht in Betracht, Paviane wegen einer Überpopulation zu töten. Dagegen wendet sich die Philosophin und Tierethikerin Judith Benz-Schwarzburg vehement. Zoos sind für sie grundsätzlich ein „Auslaufmodell“.
MeinungTierschutz
:Es gibt Schlimmeres, als Paviane im Zoo zu töten
Der Nürnberger Tierpark hat sich aus Platzmangel zu einem drastischen Schritt entschlossen. Das ist traurig, aber das falsche Beispiel, um gegen den Umgang des Menschen mit den Arten zu protestieren.
Nürnberg
:Demo gegen Tötung von Pavianen – Aktivisten kleben sich am Tiergarten fest
Das Pavian-Gehege im städtischen Zoo in Nürnberg ist zu voll. Der Tiergarten sieht keine andere Möglichkeit, als einige Tiere zu töten. Tierschützer kritisieren das seit Wochen. Ihr Protest hört nicht auf.
MeinungTiergarten Nürnberg
:Die Aufregung über die Tötung von Tieren in Zoos ist übertrieben
Man muss nur mal in die Wildnis schauen. Die Welt der Affen und Löwen ist alles andere als friedlich. Und der Mensch wütet im Schlachthaus noch viel schlimmer.
Tiere in der Hitze
:Immer schön cool bleiben
Die hohen Temperaturen in Europa setzen nicht nur dem Menschen zu, auch Tiere schwitzen mit. Macht doch mal die verdammte Klimaanlage an! Eine Bildergalerie.
ExklusivWildtierhandel
:„Wir nehmen fast alles!“
Der indische Mega-Zoo Vantara behauptet, eine Rettungsstation für Tiere in Not zu sein – und für keines auch nur einen Cent zu bezahlen. SZ-Recherchen zeigen nun, wie ein Artenschützer aus Brandenburg für seine „indischen Freunde“ offenbar auf große Einkaufstour geht und die seltensten Tiere gegen Geld beschafft.
Tierpark Hellabrunn
:Warum der Tod eines kleinen Elefanten die Münchner so bewegt
Eine der ersten Lektionen, die unser Zoo-Reporter gelernt hat: Tiere soll man nicht vermenschlichen. Trotzdem hat ihn der Tod von Otto mitgenommen – so wie viele andere Menschen auch. Weil sich Gefühle eben nicht immer an Regeln halten.
Münchner Zoo
:„Elefanten trauern, oder?“
Der vierjährige Elefantenbulle Otto ist an einer Herpes-Infektion gestorben. Ein Besuch im Tierpark Hellabrunn an einem Tag, an dem noch viele Fragen offen sind.
Tierpark Hellabrunn
:Elefantenbulle Otto ist gestorben
Der viereinhalbjährige Elefant Otto hatte sich ein gefährliches Herpesvirus zugezogen. Zuletzt hatte sich sein Zustand weiter verschlechtert.
Tiergartendirektor Dag Encke im SZ-Interview
:„Wir werden Paviane töten müssen“
Darf der Mensch Primaten töten? Zum Zweck des „Populationsmanagements“ wäre das einmalig in Deutschland. Warum Tiergartenchef Dag Encke das Töten von Pavianen trotzdem für vertretbar hält – und es wohl so kommen dürfte.
Unheimlicher Eindringling in Kreuth
:Bär, Katze oder Affe?
Ein Murmeltier macht in Kreuth am Tegernsee eine Wohnung unsicher. Inzwischen ist es wieder droben am Berg, aber dort wird es ihm wohl auch langsam zu warm.
Eine Münchner Studentin auf besonderer Mission im Indischen Ozean
:Von fliegenden Fischen und gefräßigen Nagern
Auf der Marion-Insel im Indischen Ozean gefährden hungrige Mäuse das Ökosystem. Biologiestudentin Claudia Weidner berichtet in der Zoologischen Staatssammlung vom „Projekt Mouse-Free Marion“.
Artenschutz
:„Wir spielen in gewisser Weise Gott“
Über 100 Jahre lang galten Desertas-Schnecken als ausgestorben. Nachdem Forscher eine kleine Population wiederentdeckt hatten, begannen sie mit der Nachzucht. Aber was bringt das eigentlich?
MeinungPro und Contra
:Sind Zoos noch zeitgemäß? Immer wieder regt sich Kritik
Affen hinter Glas, Löwen hinter Gittern: Tierliebhaber lieben es, in den Zoo zu gehen. In ein paar Tagen steht nun wieder die Wahl zum Zootier des Jahres an. Doch dieses Prinzip der Zurschaustellung wird immer öfter infrage gestellt.
Kreaturen
:Eine Kinderbuchfigur wird erwachsen
Der Grüffelo ist mit 25 Jahren endlich selbständig. Die Berliner Panda-Zwillinge erhalten amtliche Namen. Und ein japanischer Braunbär verbringt ein ganzes Wochenende im Supermarkt.
Thailand
:Das süßeste Schweinefleischbällchen der Welt
Was haben der FC Bayern, Kosmetikketten und das Internet gemeinsam? Alle haben sich in das Nilpferd-Baby Moo Deng verliebt. Besuch bei einem Megastar, der unweit von Bangkok in einem Gehege wohnt.
SZ-Kolumne „Bester Dinge“
:Wenn der Panda plötzlich bellt
Ein chinesischer Zoo stellt eine seltene Art aus: als Pandas angemalte Hunde. Ihr Hecheln machte Besucher misstrauisch. Es ist nicht das erste Mal, dass in China an der Echtheit eines Bären gezweifelt wird.
Tiere
:Panda bringt zwei Mini-Meerschweinchen zur Welt
Meng Meng freut sich in Berlin über Nachwuchs, der schwule Pinguin Magic trauert um seinen Partner, und in Sydney wird ein Buckelwal spektakulär gerettet.
Tierpark Hellabrunn
:Partnerbörse für Affen
Der Münchner Tierpark betreibt ein „Parship für den Drill“: Die Primaten-Art ist bedroht, ein europäisches Projekt soll dafür sorgen, dass die Fortpflanzung schneller vorangeht als das Aussterben.
Elefantensprache
:"Da wird sehr viel geplaudert"
Elefanten trompeten, brummen, quietschen und können sogar Koreanisch imitieren. Die Biologin Angela Stöger über die Gespräche einer erstaunlichen Tierart.
Biologie
:Forscher rütteln an einem Grundsatz der Biologie
In Lehrbüchern der Biologie ist zu lesen, dass gleichwarme Tiere in kalten Regionen der Welt größer sind als jene am Äquator. Eine aktuelle Studie liefert nun Hinweise dafür, dass das nicht stimmt. Ist die "Bergmannsche Regel" falsch?
Interview mit der Zoologin Lucy Cooke
:„Ich war schockiert und begeistert von dieser zügellosen Weiblichkeit“
Eine entfesselte Löwin brachte die Zoologin Lucy Cooke auf ganz neue Gedanken: Ein Interview über dominante Weibchen, die erstaunlichen Genitalien der Tüpfelhyänen und den Macho Charles Darwin.
Protest gegen Tötung von Primaten
:Aktivisten blockieren Eingang des Nürnberger Tiergartens
Nachdem der Nürnberger Zoo im Februar eine "notwendige Tötungen von Pavianen" angekündigt hat, ketten sich Tierschützer am Samstag vor dem Haupteingang fest.
Tierpark Hellabrunn
:Unterricht zwischen Erdmännchenbau und Löwengehege
Nachhaltigkeit kann man lernen, und das auch noch spielerisch: In der Hellabrunner Tierparkschule drücken Kinder jeden Alters und jeder Schulart die Schulbank. Die Unesco hat jetzt das Konzept prämiert.
Tierpark-Führung am Valentinstag
:Können Tiere lieben?
Fische kuscheln, Gibbon-Paare haben ihr eigenes Lied: Doch ist das wirklich Liebe oder bloße Paarbindung? Das fragt sich Ilse Tutter, Zoo-Guide in Hellabrunn, nicht nur am Valentinstag. Für einige Bewohner des Tierparks werden Dates gar arrangiert - ganz unromantisch.
Paviane im Nürnberger Tiergarten
:Gehört die Tötung von Tieren in die Öffentlichkeit?
Seit Tiergartendirektor Dag Encke einen drastischen Schritt für den Artenschutz angekündigt hat, geht es rund im Netz. Drohungen halten Freunde höherer Ethik offenbar für angemessen.
Tiergarten Nürnberg
:"Ich habe lange sehr gehadert mit diesem unguten Gefühl"
Zoodirektor Dag Encke bereitet den Nürnberger Stadtrat auf einen drastischen Schritt vor: auf "notwendige Tötungen von Pavianen", die Entnahme von Primaten also. Er spricht von einem "ethischen Dilemma".
Zoologie
:Kleiner Weißer
Erstmals im Bild: Ein neugeborener Weißer Hai taucht vor der Küste Kaliforniens auf und löst womöglich ein großes Rätsel der Wissenschaft.
Artenschutz
:Die Vogelgrippe bedroht viele seltene Arten
Das Virus infiziert immer mehr Wildvögel. Für seltene Arten, die ohnehin ums Überleben kämpfen, könnte der Erreger das endgültige Aus bedeuten.
Fünf für München
:Geehrt, gefördert, gesammelt
Polina Gordienko wird mit dem Helene-Weber-Preis ausgezeichnet, Valerie Hentschel will mit einer App den Buchhandel unterstützen, Thassilo Franke präsentiert "Coole Tiere" - unsere Münchnerinnen und Münchner der Woche.
In der Zoologischen Staatssammlung lagern fast 22 Millionen Tiere. Alle tot und fein säuberlich beschriftet. Warum es so eine Sammlung braucht - und weshalb eine alte Holzkiste Forschende in Kanada glücklich machte.
MeinungZoologie
:Wer braucht den Hitlerkäfer?
Nach Straßenschildern sind nun die Tiere und Pflanzen dran: Forscher streiten um historisch knifflige Namen in Flora und Fauna.
Oberfranken
:Känguru Willi aus dem Hofer Zoo ausgebrochen
Das Beuteltier wird seit dem Wochenende vermisst. Wie sich Menschen verhalten sollen, die ihm begegnen.
Zoos in Bayern
:Wie sich Zoos für die Zukunft aufstellen
Der Tiergarten Nürnberg ist ein Landschaftszoo, Augsburg hat das Wasser als Alleinstellungsmerkmal. Warum halten manche Zoos andere Tiere als andere - und woran orientieren sie sich bei ihrer Ausrichtung?
Affen im Zoo
:„Ich werde die Yakis vermissen“
Mehr als 30 Jahre lang kümmerte sich Bernhard Pütz um die Schopfmakaken im Darmstädter Zoo, lernte viel über die vom Aussterben bedrohten Primaten. Nun, kurz vor der Rente, fragt sich der Tierpfleger: Wie zeitgemäß ist Zootierhaltung?