Wien

Wien

Serie „Original aus Wien“, Folge 26
:Die Mutter vom Pudding-Pauli

Christine Nöstlinger brachte viel Fantasie und eine Luftveränderung in die Kinderbuchszene. Ihre Mädchen und Jungen rebellierten, was anfangs nicht allen Eltern gefiel.

Von Gerhard Fischer

Outdoor
:Ab nach draußen!

Manche Tage fühlen sich nach Frühling an, aber nur bis zum nächsten Frost – der Februar ist ein wankelmütiger Monat. Egal bei welchem Wetter: Fünf Gründe für einen Winterspaziergang.

SZ PlusVon Johanna Pfund

Serie „Original aus Wien“, Folge 25
:Wenn Schurli schlofn geht

Der Liedermacher Georg Danzer sang für den Frieden und ein besseres Morgen. Bekannt wurde er aber mit einem Nackerten im Café Hawelka.

Von Gerhard Fischer

Psychologie
:Wie Städte lebenswerter werden

Von Superblocks bis Pocket-Parks: Es gibt viele Ansätze, mit denen Städte versuchen, das Wohlbefinden ihrer Einwohner zu steigern. Doch nicht alle werden gut angenommen. Fünf Beispiele aus aller Welt.

SZ PlusVon Berit Uhlmann

Burgtheater Wien
:Oben Champagner, unten nichts

Endlich mal wieder ein Nestroy am Burgtheater! Das Wiedersehen mit dem Wiener Klassiker macht aber bei der Sozialkomödie „Zu ebener Erde und erster Stock“ wenig Freude.

SZ PlusVon Wolfgang Kralicek

Wiener Philharmoniker in Erl
:Jonas Kaufmann bekommt sie alle

Als Intendant in Erl macht Jonas Kaufmann alles richtig. Nun hat er auch noch von einem außergewöhnlichen Geburtstagsgeschenk für seinen Geldgeber Hans Peter Haselsteiner profitiert.

SZ PlusKritik von Michael Stallknecht

Unvergessen – Große Kriminalfälle
:Die Mörderin und ihre Männer

Eine junge Frau erfüllt sich in Wien einen Traum und eröffnet einen Eissalon. Bald machen Bauarbeiter in ihrer Kühltruhe eine grausame Entdeckung.

SZ PlusText: Verena Mayer, Collagen: Stefan Dimitrov

Serie „Original aus Wien“, Folge 24
:Pro Zeile eine Zigarette

Der Dichter H. C. Artmann war ein Vagabund, der viele Sprachen und die Sprache beherrschte – und einmal sogar mit „Asterix“ sein Geld verdiente.

Von Gerhard Fischer

Tom Engels Pläne für den Münchner Kunstverein
:Der neue Mann im Hofgarten

Alle fünf Jahre wechselt die künstlerische Leitung der mehr als zwei Jahrhunderte alten Münchner Institution. Jetzt heißt es für den Belgier Tom Engels: neuer Job und neue Chance, seine Auftraggeber sichtbar zu machen.

Von Susanne Hermanski

Serie „Original aus Wien“, Folge 23
:Die wilde Wanda

Wanda Kuchwalek war die erste und vermutlich bisher einzige Zuhälterin Wiens. Obwohl sie furchtbar brutal vorging, faszinierte sie die Menschen. Bis heute.

Von Gerhard Fischer

MeinungÖsterreich
:Wie Österreich die Schulen reformiert

Die Bundesregierung will nach ihrer Klausur noch gezielter arbeiten, vor allem gegen die Teuerung. In einem Bereich ist sie schon innovativ: der Schulbildung.

Kolumne von Vinzent-Vitus Leitgeb

Fotografie
:„Sie hasst mit einer aktiven Linse“

Die Wiener Albertina zeigt eine tolle Ausstellung zum Werk von Lisette Model, Pionierin der Straßenfotografie. Und macht deutlich, warum ihre Bilder bis in die Gegenwart wirken.

SZ PlusVon Marc Hoch

SZ-Podcast „Das Thema“
:Die politische Mitte in Österreich und Deutschland unter Druck

Das Recht des Stärkeren feiert weltweit ein Comeback. Und in Deutschland und Österreich versuchen sich Zweckbündnisse. Worauf es für sie ankommt.

Von Vinzent-Vitus Leitgeb und Verena Mayer

Signa-Pleite
:René Benko sitzt in Haft – womöglich nicht mehr lange

In vier Ländern wird gegen den österreichischen Milliardenpleitier ermittelt. Viele Indizien scheinen erdrückend, aber die juristische Aufarbeitung ist kompliziert. Warum 2026 im Fall Benko ein wegweisendes Jahr wird.

SZ PlusVon Michael Kläsgen und Uwe Ritzer

Wien
:Der Priester, der mit seiner Freundin über rote Teppiche flaniert

Der Wiener Dompfarrer Toni Faber nennt den Zölibat einen „dehnbaren Begriff“, zeigt sich gerne mit Prominenten und tanzt sich mit seinen wechselnden Lebensgefährtinnen durch die Bälle. Wie hält die katholische Kirche so jemanden aus – und umgekehrt? Ein Besuch.

SZ PlusVon Martin Zips

Ausstellung
:Endstation Sehnsucht

Auch wenn es sich die Modewelt sehr wünscht, Helmut Lang denkt nicht an ein Comeback. Jetzt gibt es immerhin eine sehenswerte Retrospektive seines Werks in Wien.

Von Silke Wichert

Wien
:Es knarzt, kreischt und wackelt

Im Wiener Burgtheater kommt man derzeit den Deckengemälden von Gustav Klimt über ein Baugerüst ganz nah. Was sich dort oben neben nahezu antiken Bierflaschen alles entdecken lässt.

SZ PlusVon Martin Zips

Nachruf
:Der Über-Maler

Arnulf Rainer malte auf bestehende Werke und wurde damit weltberühmt. Nun ist der österreichische Künstler im Alter von 96 Jahren gestorben.

SZ PlusVon Peter Richter

Theater
:In Goebbels’ Vorzimmer

Andrea Breth inszeniert am Wiener Theater in der Josefstadt etwas harmlos einen Monolog über eine, die kaum etwas mitbekommen haben will: die Sekretärin des Propagandaministers Joseph Goebbels.

SZ PlusVon Wolfgang Kralicek

Serie „Original aus Wien“, Folge 21
:Mit Noblesse, Charme und Haltung

Vilma Degischer spielte die strenge Schwiegermutter Sophie in der „Sissi“-Trilogie der 1950er-Jahre. Es war ein kurzer Ausflug in die Filmwelt, denn die elegante Schauspielerin war am Theater in der Josefstadt zu Hause.

Von Gerhard Fischer

Debatte
:Was bringt diese Art der politischen Hygiene?

In Wien steht ein Antiquar vor Gericht, der Naziliteratur aus einem Forschungsnachlass anbot, in Berlin fliegt die „Bibliothek des Konservatismus“ aus einem Verband. Dabei wäre es vielleicht besser, die bösen Bücher zu studieren.

SZ PlusVon Claudius Seidl

Serie „Original aus Wien“, Folge 19
:Zwischen Wiesengrund und Wurschtel

Lotte Tobisch war Schauspielerin und Society Lady. Sie organisierte 15 Jahre lang den Wiener Opernball, schrieb Briefe an Adorno – und hatte für Richard Lugner eine besonders schöne Bezeichnung.

Von Gerhard Fischer

MeinungMünchen
:Mietern glangt’s, Spekulanten glangt’s ned

14 000 Euro pro Quadratmeter für eine Wohnung in der Innenstadt? Das kommt davon, dass das Land nie auf Hans-Jochen Vogel und dessen Idee von 1972 gehört hat.  Aber trotzdem: Ochs und Esel, wehrt euch!

SZ PlusKolumne von Hans Well

Literatur
:Ein Dackel der Geschichte

Noch immer sind so viele Schicksale des 20. Jahrhunderts nicht erzählt. Aber die Geister der Erinnerung leben unter uns, zeigt der Schriftsteller Marko Dinić – in seinem beeindruckenden Roman „Buch der Gesichter“ und bei einem Spaziergang in Wien.

SZ PlusVon Verena Mayer

André Hellers neue Show „Remassuri“
:„Das Wiener Lied ist eine transportable Heimat“

Der große Kulturpoet André Heller zeigt seine neue Erfolgsrevue erstmals außerhalb von Wien. In der kleinen Münchner Black Box singt er zwar nicht selbst, bringt aber virtuose Musiker mit – und zwei Helden aus der ORF-Schatzkiste.

Interview von Michael Zirnstein

Nicholas Ofczarek als Richard III. in Wien
:Unser liebster Massenmörder

Shakespeares „Richard III.“  ist eines der blutigsten Stücke der Theatergeschichte. An der Wiener Burg zeigt Nicholas Ofczarek den Tyrannen jetzt als verwahrlostes Monster. Was sagt das über die Weltlage?

SZ PlusVon Wolfgang Kralicek

Einkaufen in der Stadt
:Schöner stöbern

Gegen das Sterben der Innenstädte hilft es, sehr gute Gründe anzubieten, warum es sich in Zeiten des Onlinehandels immer noch lohnt, zum Einkaufen ins Zentrum zu gehen. Ein Hoch auf den Innenstadtbummel – und fünf außergewöhnliche Läden im Porträt.

SZ Plus

Vea Kaisers Roman „Fabula Rasa“
:Millionenbetrug aus Mutterliebe

Vea Kaiser erzählt in ihrem Roman „Fabula Rasa“ von einer sympathischen Hochstaplerin mit Kind. Inspiriert hat die Autorin der reale Fall einer Buchhalterin in einem Wiener Nobelhotel. Wie die Österreicherin Wahrheit und Fiktion vermischt, ist furios.

Von Bernhard Blöchl

Serie „Original aus Wien“, Folge 16
:Peter Alexander der Große

Der Schauspieler, Sänger und Entertainer Peter Alexander war einer der populärsten Unterhaltungskünstler der Nachkriegsjahre. Er galt als „Mensch gewordene heile Welt“.

Von Gerhard Fischer

Österreich nach 1945
:Von Helden und Mythen befreit

Ganz ohne Pathos, aber mit zahlreichen Anekdoten gewürzt erzählt der ungarische Historiker György Dalos die Geschichte Österreichs seit 1945. Das ist unterhaltsam für Einsteiger, mehr aber auch nicht.

Rezension von Michael Frank

MeinungÖsterreich
:Warum das neutrale Österreich einen UN-Sitz beherbergt

Österreich hat seine Neutralität manchmal unpreußisch gelassen ausgelegt. Warum das Land, das derzeit fest an der Seite der Ukraine steht, einen von vier Amtssitzen der UN beherbergt.

Kolumne von Tobias Zick

Theater
:Letzter Vorhang für den polternden Unruhegeist

Noch eine Gedenkfeier für Claus Peymann: Am Berliner Ensemble beschworen Schauspielgrößen und Wegbegleiterinnen die vielen Facetten des großen Theaterzampanos. Zum Schluss gab es einen Totenzug, den der Regisseur einst selbst in Wien inszenierte.

SZ PlusVon Christine Dössel

Serie „Original aus Wien“, Folge 14
:Schwarzer Humor mit schwarzer Brille

„Geh ma Tauben vergiften im Park“: Diese Liedzeile machte Georg Kreisler berühmt. Wer war der Mann, der nicht nur Kabarettist war, sondern auch Nazi-Größe Julius Streicher verhörte?

Von Gerhard Fischer

Ungleichheit
:Wie man mit Reichensteuern viele Milliarden einnehmen könnte

Das Vermögen der Deutschen ist immer ungleicher verteilt. Gleichzeitig braucht der Staat für viele Aufgaben Geld. Drei Wege, wie sich Reiche stärker in die Verantwortung nehmen lassen.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken und Lea Hampel

Serie „Original aus Wien“, Folge 13
:Königin mit klarer Sprache

Elisabeth Orth stammte aus der berühmten Hörbiger-Familie, wechselte aber den Namen und ging auch ansonsten auf Distanz. Über eine politisch engagierte Frau und Schauspielerin, die 50 Jahre am Burgtheater spielte.

Von Gerhard Fischer

Österreich
:Gefangen in einer Spirale der Gewalt

Über Monate terrorisieren Jugendliche eine Lehrerin, bestehlen und vergewaltigen sie. Erst als ihre Wohnung brennt, wendet sich die Frau an die Polizei. Wie konnte die Lehrerin nur in das Martyrium geraten?

SZ PlusVon Verena Mayer

Wohnen in Österreich
:Die Schatzsucherin

Figuren aus fernen Ländern, Möbel aus verschiedenen Epochen und jede Menge persönliche Erinnerungsstücke schmücken die Wohnung von Andrea Eckert. Ein Besuch bei der Schauspielerin in Wien.

SZ PlusVon Gerhard Fischer und Andreas Jakwerth (Fotos)

Serie „Original aus Wien“, Folge 12
:„Das Publikum? Lachte Tränen“

Der Humorist, Schauspieler und Regisseur Otto Schenk galt als Österreichs Staatskomödiant. In München gibt es eine Operninszenierung, die über seinen Tod hinaus zu sehen ist.

Von Gerhard Fischer

Serie „Original aus Wien“, Folge 11
:Tod am Ruhetag

Josefine Hawelka führte das berühmte Wiener Café mit ihrem Mann mehr als 60 Jahre lang. Warum es folgerichtig erscheint, dass sie ausgerechnet an einem Dienstag gestorben ist.

Von Gerhard Fischer

Klassik
:Kaum auszuhalten

Zum 200. Geburtstag von Johann Strauss überfrachtet Regisseur Stefan Herheim die Jahrtausendoperette „Fledermaus“ im Theater an der Wien, wo sie 1874 uraufgeführt wurde.

SZ PlusVon Michael Stallknecht

Serie „Original aus Wien“, Folge 10
:Entblößung mit Hut

Helmut Qualtinger glänzte mit seinem Bühnenstück über den „Herrn Karl“ und wurde damit Kult. Vor allem, weil er damit Durchschnittsbürger entlarvte.

Von Gerhard Fischer

Schienenverkehr
:Nachtzüge von Berlin und Wien nach Paris werden eingestellt

Die ÖBB verkündet das Ende zweier Verbindungen quer durch Europa. Der Grund: Frankreich hat die Zuschüsse gestrichen.

Serie „Original aus Wien“, Folge 9
:„Liebes Wiener Mädel mit echtem Blondhaar“

Ob als Mariandl oder als Rössl-Wirtin: Waltraut Haas wurde als Schauspielerin in Heimatfilmen und Operetten bekannt. Ihr wohl berühmtester Film ist bis heute drei Mal täglich im Hotelfernsehen am Wolfgangsee zu sehen.

Von Gerhard Fischer

Wohnungen für Alleinerziehende
:„Unsere Gesellschaft hat nach wie vor die Paarfamilien im Kopf“

Alleinerziehende haben es schwer auf dem Wohnungsmarkt. Aber es geht auch anders, das zeigen Projekte in der Stadt Wien. Sarah Zeller konzipiert sie und erklärt, warum kleine Zimmer sinnvoll und Keller eher unpraktisch sind.

SZ PlusInterview von Eva Dignös

Abschied von Claus Peymann
:Fast meinte man, ihn glucksen zu hören

Das Wiener Burgtheater verabschiedet seinen langjährigen Intendanten Claus Peymann mit einer besonderen Trauerfeier. Eindrücke von der Heiligsprechung eines Theaterzampanos.

SZ PlusVon Christine Dössel

Serie „Original aus Wien“, Folge 8
:Das Schweigen des Nockerl

Josef Bratfisch war der Leibfiaker des Kronprinzen Rudolf. Als der Prinz seine Geliebte und sich auf Schloss Mayerling erschoss, hätte der Kutscher etwas Licht ins Dunkel bringen können.

Von Gerhard Fischer

Trauerfeier für Claus Peymann
:„Die Toten des Burgtheaters sind oft lebendiger als die Lebenden“

Zwei Monate nach dem Tod des Theaterdirektors Claus Peymann wird sein Leichnam von Berlin nach Wien gebracht und im Sarg um das Burgtheater herumgefahren. Was hat es mit diesem Ritual auf sich? Sein Nachfolger Stefan Bachmann erklärt es.

SZ PlusInterview von Martin Zips

Volkstheater Wien
:Der Weltuntergang ist abgewendet

Und das Theater lebt: Jan Philipp Gloger eröffnet seine Intendanz am Wiener Volkstheater mit einer Jura-Soyfer-Revue und Felicitas Brucker adaptiert Hanekes Film „Caché“.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Serie „Original aus Wien“, Folge 7
:Festgesteckt in 800 Grad Hitze

Niki Lauda wurde dreimal Formel-1-Weltmeister und gründete eine Fluglinie. In Erinnerung bleibt auch sein dramatischer Unfall auf dem Nürburgring.

Von Gerhard Fischer

Theater
:Absurde Szenen

Daniel Kehlmanns Pandemie-Stück „Ostern“ in Wien wirkt eher wie eine komplizierte Spätfolge. So bekommt man Corona erzählerisch leider nicht in den Griff.

SZ PlusVon Wolfgang Kralicek

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