Uber

Die Chauffeur-App

Lieferdienst
:Bei den Beschäftigten von Lieferando geht die Angst um

Lange galt Lieferando als vergleichsweise attraktiver Arbeitgeber in der Branche – weil das Unternehmen seine Fahrer im Gegensatz zur Konkurrenz selbst anstellte. Das ändert sich gerade. Handelt jetzt die Politik?

SZ PlusVon David Kulessa

Fahrdienste in China
:Uber oder Überwachung?

Dem Fahrdienstvermittler Uber wird in den USA vorgeworfen, nicht genug gegen sexuelle Übergriffe zu tun. In China dagegen schwärmen Nutzer, die Fahrdienste im Land seien „sicherer als jeder Ort, von dem du kommst“. Aber zu welchem Preis?

SZ PlusVon Lea Sahay

Debatte um Uber-Fahrpreise
:„Wer hat uns verraten?“

Im Münchner Stadtrat sollte eigentlich ein Mindestpreis für Fahrten mit Unternehmen wie Uber beschlossen werden. Doch es kam anders. OB Dieter Reiter erntete dafür nicht nur von den Taxifahrern Kritik, die vor dem Rathaus protestierten.

Von Martin Bernstein, Martin Mühlfenzl und Andreas Schubert

MeinungPro und Contra
:Sollen Mindestpreise für Uber eingeführt werden?

Die einen freuen sich, dass die Heimfahrt kaum mehr kostet als eine Halbe Bier, die anderen sorgen sich um die Bedingungen von meist prekär Beschäftigten. Ist es gut, wenn die App-gesteuerten Fahrdienstplattformen reguliert werden?

SZ PlusKommentare von Martin Mühlfenzl und Astrid Becker

Deutschlandweiter Protest
:Taxistreik: Was steckt hinter dem Ärger über Uber?

An diesem Mittwoch protestierten Taxifahrerinnen und -fahrer in ganz Deutschland. Was die Branche fordert und warum.

SZ PlusVon Julia Bergmann, Tobias Bug und Martin Mühlfenzl

Taxis in New York
:Mit den Yellow Cabs stirbt ein Stück des amerikanischen Traums

Sie sind ein rollendes Stück New York – und ein Versprechen für Einwanderer, die an ihrem Steuer sitzen. Doch nun verschwinden die Yellow Cabs, weil sie von Uber und Co. verdrängt werden. Unterwegs mit den letzten ihrer Art.

SZ PlusVon Ann-Kathrin Nezik

Streit um Mindestpreise
:Hunderte Taxifahrer demonstrieren gegen Uber und Bolt

Die Fahrerinnen und Fahrer werfen der Billig-Konkurrenz Sozialdumping und Verstöße gegen das Personenbeförderungsgesetz vor. Die Branche fordert Mindestpreise. Das Rathaus vertagt den geplanten Beschluss.

Von Andreas Schubert

Mobilität
:Lyft kauft Freenow: Was hinter dem Deal mit der Taxi-App steckt

Wer in Deutschland ein Taxi bestellen will, kann sich seine Fahrt über die App von Freenow buchen. Jetzt hat ein US-Anbieter die Firma gekauft. Es ist auch eine Kampfansage an Uber.

SZ PlusVon Christina Kunkel, München, und Jürgen Schmieder, Los Angeles

Streit um Fahrtkosten
:Uber-Fahrer protestieren gegen Festpreise

Nach Willen von SPD und Grünen in München sollten die Taxi-Festpreise bald auch für Fahrten von Uber oder Bolt anfallen. Während die Unternehmen protestieren, wirft das Kreisverwaltungsreferat diesen systematische Regelverstöße vor.

Von Andreas Schubert

Mobilität
:Wie Uber und Tesla mit autonomen Taxis Geld verdienen wollen

Selbstfahrende Autos werden in Zukunft flächendeckend unterwegs sein, aber Hersteller und Betreiber suchen noch nach einem lohnenden Geschäftsmodell. Ein Besuch in Austin zeigt, was funktionieren könnte.

SZ PlusVon Jürgen Schmieder

Mobilität
:In Stuttgart kann man jetzt Taxis auch über die Uber-App bestellen

Die Fronten zwischen den klassischen Taxiunternehmen und dem US-Fahrdienstvermittler waren lange verhärtet. Nun geht man aufeinander zu: In Stuttgart kooperiert Uber erstmals mit einer Taxizentrale. Doch noch sind nicht alle überzeugt.

Von Tobias Bug

Mercedes
:Taxi ohne Stern

Das klassische Taxi in Deutschland ist elfenbeinfarben, hat ein knallgelbes Taxischild auf dem Dach und den Mercedes-Stern auf dem Kühlergrill. Doch diese Zeiten sind vorbei.

SZ PlusVon Tobias Bug

Unternehmenszahlen
:Uber profitiert von Rückkehr ins Büro

Bei Umsatz und Gewinn hat der Taxi- und Lieferdienst die Markterwartungen übertroffen.

Scheinselbständigkeit
:Uber und Lyft siegen gegen Gewerkschaften

Kaliforniens Oberstes Gericht stuft Mitarbeiter von Plattform-Unternehmen endgültig als Selbständige ein. Gewerkschaften und Fahrer sind enttäuscht.

Von Helmut Martin-Jung

Karaoke-Aktion eines Fahrdienstes
:Auf der Rückbank Taylor Swift schmettern

Ein Fahrdienstleister greift die Euphorie um die US-Sängerin auf – und schickt einen Karaoke-Van auf Münchens Straßen. Darin können die Fahrgäste Songs von Taylor Swift singen. Auch für die Chauffeurin eine neue Erfahrung.

SZ PlusVon Sophia Coper

Lieferdienste
:Uber steigt bei Delivery Hero ein

Schon lange versucht das Berliner Unternehmen, einen Großteil seines Geschäfts in Asien loszuwerden. Jetzt ist ihm das zu einem Teil gelungen - mit einem Deal, der mehr als eine Milliarde US-Dollar umfasst.

Von Simon Groß

MeinungMehr Rechte für Plattformarbeiter
:Erfolg und Blamage

Menschen, die Essen ausliefern oder andere im Auto kutschieren, sollen EU-weit mehr Rechte bekommen. Das ist eine gute Nachricht. Die Bundesregierung kommt aber wieder mal nicht gut weg.

SZ PlusKommentar von Jan Diesteldorf

Lyft-Aktie
:Was für eine Null

Die Finanzabteilung des US-Fahrdienstvermittlers Lyft vertut sich um eine Ziffer - und der Aktienwert schießt hoch. Allerdings nicht lange.

Von Harald Freiberger

Fahrdienstvermittler
:Der Fahrdienstvermittler Uber verdient jetzt Geld

Der Fahrdienstvermittler hat 2023 zum ersten Mal über ein ganzes Geschäftsjahr hinweg schwarze Zahlen geschrieben. Angesichts der Bilanzen aus den Vorjahren ist das verblüffend.

SZ PlusVon Jürgen Schmieder

Lobbyismus
:Wieso Handwerker und Spediteure mit Bauern protestieren

Unternehmer und Verbandsvertreter teilen die Wut der Landwirte auf die Ampel-Regierung - wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Interessant ist die Position der Taxibranche.

Von Björn Finke

Großbritannien
:Uber kapert die Londoner Taxis

Amerikanischer Fahrdienstleister will seine Plattform für die legendären Black Cabs öffnen. Das stößt nicht überall auf Begeisterung.

Fahrdienst-Vermittler
:Uber macht erstmals echten Gewinn

Der Fahrdienst-Vermittler schreit zum ersten Mal auch ohne Sondereinnahmen schwarze Zahlen. Das soll von nun an so weitergehen.

Verkehr
:München führt als erste deutsche Stadt Festpreis für Taxis ein

Der bange Blick aufs Taxameter hat ein Ende: Künftig können Fahrgäste in der Landeshauptstadt schon vor der Fahrt einen Tarif vereinbaren. So funktioniert das neue Angebot.

IT-Sicherheit
:Uber böse gehackt

Der Angreifer ist wohl erst 18 Jahre alt, hatte Zugriff auf viele interne Daten - und schrieb den Mitarbeitern dann noch direkt in ihren Slack-Kanal. Die Folgen für Uber könnten dramatisch sein.

Von Helmut Martin-Jung

USA
:Frauen verklagen Uber wegen sexueller Übergriffe von Fahrern

Der Fahrdienstleister sei jahrelang nicht genug gegen Belästigungen und Gewalt durch Fahrer vorgegangen. Ein Anwalt kritisiert: "Uber könnte so viel mehr tun."

Frankreich
:Ärmel hoch und Angriff

Konfrontiert mit heftiger Kritik an seinem Engagement für den US-Konzern Uber, dreht Emmanuel Macron den Spieß einfach um: Er würde es genauso wieder machen, sagt er - und serviert einen deftigen Spruch dazu.

Von Thomas Kirchner

MeinungUber Files
:Mehr Transparenz, bitte

Die Uber Files zeigen eindrücklich, was die neue digitale Konkurrenz aus der alten analogen Welt herübergerettet hat: das Lobbyieren. Per se keine schlechte Sache, wäre da nicht diese Heimlichtuerei.

Kommentar von Ralf Wiegand

Uber Files
:Straßenkampf

Uber und andere Fahrdienstleister haben den Markt für Menschen verändert, die per Chauffeur von A nach B kommen wollen. Das Klima zwischen dem alten Taxigewerbe und der smarten Mobilität könnte besser sein.

SZ PlusVon Nina Bovensiepen

Uber Files
:Macron nach Berichten über Absprachen mit Uber unter Druck

Nach den Enthüllungen aus den Uber Files wirft die Opposition Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vor, private Interessen über jene des Landes gestellt zu haben. Auch die EU-Kommission hat Fragen - an die ehemalige Kommissarin Neelie Kroes.

Von Jan Diesteldorf

ExklusivUber Files
:Wie russische Oligarchen den Konzern unterstützten

In Russland versuchte Uber, mit Hilfe von Oligarchen die Taxi-Gesetzgebung zu verändern. Dabei sollte auch ein Lobbyist helfen, der fürstlich dafür entlohnt wurde.

SZ PlusVon Mauritius Much

Uber Files
:"Unser bester Zugang ist Kai Diekmann"

Um in Deutschland Stimmung für sich zu machen, traten die Manager des Chauffeur-Dienstes Uber an einige der mächtigsten Medienkonzerne des Landes heran. Den größten Erfolg hatten sie dabei offenbar bei Springer.

SZ PlusVon Petra Blum und Jan Diesteldorf

ExklusivUber Files
:Wer schreibt, bleibt

Wie sich Uber mit Hilfe von wohlmeinenden Gutachten und Texten einen guten Stand in Deutschland verschaffen wollte.

SZ PlusJan Diesteldorf, Catharina Felke und Mauritius Much

ExklusivUber Files
:Endgegner: Personenbeförderungsgesetz

Ob und wie Player auf Deutschlands Straßen und Schienen fahren dürfen, regelt das Personenbeförderungsgesetz. 2021 wurde es geändert - und digitale Fahrtenvermittler wie Uber erstmals erwähnt. Im Vorfeld wurden Uber und Co. von der Taxilobby vehement bekämpft.

Lena Kampf, Mauritius Much

Investigativprojekt
:Was man über die Uber Files wissen muss

Wer hat in Deutschland für Uber lobbyiert? Wie ging das Unternehmen in anderen europäischen Ländern vor? Und wie erfolgreich war es dabei? Die wichtigsten Fakten zu den Uber Files.

Von Mauritius Much und Ralf Wiegand

Uber Files
:Mit Wildwest-Methoden auf den deutschen Markt

Wie die Taxi-Alternative Uber versucht hat, sich den Weg aus dem Silicon Valley nach Deutschland und in andere europäische Länder freizuräumen.

SZ PlusVon Nina Bovensiepen, Jan Diesteldorf, Lena Kampf, Sophie Menner, Mauritius Much und Ralf Wiegand

Gründer-Mythos
:Die neuen Bösewichte im Silicon Valley

Firmengründer wurden mal verehrt, nun sind sie gefallene Helden. Gleich drei Serien bereiten genüsslich und gehässig die Skandale bei Wework, Theranos und Uber auf. Was ist passiert?

SZ PlusVon Jürgen Schmieder

Online-Plattformen
:Wie die EU Radkurieren und Uber-Fahrern helfen will

Ein Gesetzentwurf würde viele Scheinselbständige zu Angestellten machen, mit allen Rechten. Eine Studie zeigt nun, wie sehr Online-Plattformen betroffen wären.

Von Björn Finke

MeinungTech-Konzerne
:So geht Ausbeutung heute

Apps wie vom Fahrdienst Uber sind so praktisch. Und so unheimlich günstig - für den Verbraucher. Den wahren Preis bezahlen Millionen "selbständige" Fahrer. Höchste Zeit, dass die EU das Problem angeht.

Kommentar von Simon Groß

Brisantes Gesetz
:EU will Uber-Fahrern und Radkurieren mehr Rechte geben

Eine neue Richtlinie soll Scheinselbständigkeit bei Online-Servicediensten beenden - Millionen Beschäftigte würden dann zu Angestellten.

SZ PlusVon Björn Finke, Brüssel, und Simon Groß

Fahrdienstleister
:Didi zieht sich von New Yorker Börse zurück

Erst vor einem halben Jahr ging der chinesische Uber-Rivale Didi an die Börse. Doch dann schritt auf einmal der chinesische Apparat ein - und nun ist die Erfolgsgeschichte schon wieder zu Ende.

Von Christoph Giesen

New York
:Vom Millionär zum Tellerwäscher

Wer in New York eine der begehrten Taxi-Zulassungen besaß, hatte ausgesorgt. Dann kamen Uber, Lyft und die Pandemie. Über das Platzen eines amerikanischen Traums.

SZ PlusVon Christian Zaschke

Tech-Konzerne
:Warum China die Fahrdienst-App Didi sperrt

Gerade an die Börse gegangen und nun das: Der Fahrdienstvermittler Didi darf keine Neukunden mehr werben. Die chinesische Regierung ist zum größten Rivalen der heimischen Tech-Konzerne geworden.

SZ PlusVon Christoph Giesen

US-Wirtschaft
:Konzerne geben sich netter als sie sind

Die amerikanischen Firmen Uber, Lyft und Chipotle heben die Preise an - um die Löhne bezahlen zu können, behaupten sie zumindest. Das ist aber nur die halbe Wahrheit.

Von Jürgen Schmieder

Fahrdienst
:Uber startet neue "Heimbringer-Option"

Bei dem Pilotprojekt werden Fahrten von allen Münchner U-Bahn-Endhaltestellen zu einem Festpreis von sechs Euro vermittelt - zu Zielen im Umkreis von 2,5 Kilometern.

Großbritannien
:Uber muss Fahrer als Mitarbeiter behandeln

Bezahlter Urlaub und Mindestlohn: Der Fahrdienstleister lenkt nach langem Rechtsstreit ein. Fahrer in Großbritannien bekommen mehr Rechte.

Künstliche Intelligenz
:Wo geht es zum Kühlschrank?

Künstliche Intelligenz ist meist schlecht darin, neue Umgebungen zu erkunden. Forscher von Uber wollen dieses Problem nun mit Hilfe von Atari-Spielen gelöst haben - und stellten sogleich etliche neue Highscores auf.

Von Christoph von Eichhorn

Polizei in München
:Uber-Fahrer begrapscht schlafende Kundin

Dem Begleiter der Frau fällt das auf und er ruft die Polizei. Gegen den Fahrer wird nun wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung ermittelt.

Fahrdienstleister
:Uber prüft Beteiligung an Taxivermittlung

Der Fahrdienstvermittler aus den USA ist am deutschen Konkurrenten Free Now interessiert.

Von Max Hägler

Fahrdienstleister
:Uber und Lyft spielen ein gefährliches Spiel

Ein neues Gesetz in Kalifornien verpflichtet Fahrdienstvermittler dazu, ihre Fahrer als Angestellte zu behandeln. Die Konzerne wehren sich - und wollen notfalls ein Franchise-Modell einführen.

Von Jürgen Schmieder

Uber
:Prognose zurückgezogen

Der US-Fahrdienst Uber muss wegen der Coronavirus-Pandemie Milliarden auf Minderheitsbeteiligungen abschreiben und zieht seine Jahresprognose für 2020 zurück. Es sei unmöglich, derzeit vorherzusehen, wie sich die Pandemie auf das Finanzergebnis ...

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