Leopard Panzer

Bundeswehr
:Im Feindesland

Auf dem Truppenübungsplatz in Munster zeigt die Bundeswehr, wie sie sich den Krieg der Zukunft so vorstellt: Drohnenschwärme, Laserwaffen, Elitesoldaten im Feindesland. Vor allem ist da eine Armee zu sehen, die man gern hätte, aber noch lang nicht hat.

SZ PlusVon Georg Ismar, Joachim Käppner (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

MeinungVerteidigung
:Der Staat wird Panzerbauer bei KNDS. Und das ist richtig so

Andernfalls hätte Deutschland wieder einmal die Souveränität über eine Schlüsseltechnologie abgegeben. Das Land muss  endlich  Industriepolitik betreiben. Der Einstieg ist dafür ein Beginn.

SZ PlusKommentar von Anna Lea Jakobs

Staatseinstieg bei KNDS
:„Leopard“ wird Staatspanzer

Deutschland beteiligt sich mit 40 Prozent am deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS. Damit will sich die Bundesregierung Einfluss gegenüber Paris sichern. Doch ob das Vorhaben aufgeht, ist offen.

SZ PlusVon Alexandra Föderl-Schmid, Thomas Fromm, Georg Ismar und Anna Lea Jakobs

KNDS
:Warum der Börsengang von KNDS ein Politikum ist

Der deutsch-französische Panzerbauer KNDS will vom Rüstungsboom profitieren und plant einen großen Börsengang. Ganz leicht wird das nicht, denn es geht nicht nur um Geld – sondern auch um handfeste politische Interessen.

Von Alexandra Föderl-Schmid, Thomas Fromm und Anna Lea Jakobs

Atomare Abschreckung und Rüstung
:„Das wäre eine verpasste Chance“

Präsident Macron will sich am Montag zur Zukunft des Atomschirms und zum deutsch-französischen Luftkampfsystems FCAS  äußern. Beteiligte warnen vor einem Scheitern. Auch gut funktionierende Kooperationen könnten nun bedroht sein.

SZ PlusJens Flottau, Alexandra Föderl-Schmid, Thomas Fromm und Anna Lea Jakobs

Einkäufe und Exporte
:Wie sich die Zeitenwende auf den Rüstungshandel auswirkt

Grafiken zeigen, wie groß die Auswirkungen sind, woher Deutschlands neue Waffen kommen – und wohin auch exportiert wird.

SZ PlusVon Torben Kassler und Joscha F. Westerkamp

Rüstung
:Zeitenwende in der Messehalle

Die Rüstungsbranche boomt. Davon wollen auch die Messegesellschaften in Deutschland profitieren. Aber ohne Unterstützung der Politik ist das schwierig.

SZ PlusVon Björn Finke

Rüstungsindustrie
:Warum eine U-Boot-Werft ihren Nachbarn kaufen will

Die Thyssenkrupp-Marinetochter TKMS ist seit Oktober an der Börse. Wie bei anderen Rüstungsaktien entwickelt sich der Kurs glänzend. Doch die Zeitenwende verändert die Branche grundlegend.

SZ PlusVon Björn Finke

Rüstung
:Panzer kommen an die Börse

Der deutsch-französische Hersteller des „Leopard“ bereitet einen Börsengang vor – und folgt damit anderen Rüstungsfirmen. Der Schritt aufs Parkett soll Übernahmen erleichtern. Da hatte der Konzern zuletzt Pech.

SZ PlusVon Björn Finke

Aufruf zum Jubeln
:Gefälschte Schreiben kündigen Panzerparade durch München an

In mehreren Straßen erhalten Anwohner einen angeblichen Brief vom Kreisverwaltungsreferat: Man möge zum Veteranentag bitte Autos umparken, um der 10. Panzerdivision Platz zu machen. Wie die Behörde reagiert – und warum auch die SZ von der Aktion betroffen ist.

Von Heiner Effern

Rüstungsindustrie
:Kartellamt winkt Anteilserhöhung von KNDS an Renk durch

Der Panzerhersteller war vor über einem Jahr bereits als Aktieninvestor bei Renk eingestiegen. Nach der Kartellamtsentscheidung plant KNDS sich zum größten Einzelaktionär aufzuschwingen.

ExklusivDeutsche Waffen in der Ukraine
:„Kriegstauglichkeit stark infrage gestellt“

Zu teuer, zu kompliziert, zu fehleranfällig: Erfahrungsberichte der ukrainischen Armee zeigen, dass viele der von Deutschland gelieferten Waffensysteme an der Front nur bedingt einsetzbar sind. Sollten Militärs und Politiker hierzulande bei den geplanten Milliardeneinkäufen umdenken?

SZ PlusVon Florian Flade, Jörg Schmitt und Sina-Maria Schweikle

Rüstungsmesse
:Schauen, Staunen, Schießen

Die Nürnberger Rüstungsmesse Enforce Tac ist nicht nur das Schaufenster einer sehr speziellen Industrie. Sie zeigt auch, wie normal der Umgang mit Waffen und Kriegsgerät aller Art inzwischen geworden ist. Ein Streifzug.

SZ PlusVon Thomas Fromm und Uwe Ritzer

Verteidigung
:Neue Leoparden für die Truppe

Verteidigungsminister Pistorius will 105 Kampfpanzer kaufen. Zugleich gibt der Rheinmetall-Konzern den größten Auftrag seiner Firmengeschichte bekannt.

Von Georg Ismar, Sina-Maria Schweikle

Schweiz
:Neue Töne zum Waffenexport

Die Schweiz hat bisher einige Waffenlieferungen an die Ukraine verhindert, sehr zum Ärger europäischer Freunde. Jetzt zeichnet sich eine neue Haltung ab – zumindest ein bisschen.

Von Nicolas Freund

Moskau
:Putin gegen den ganzen Westen

Vor der traditionellen Siegesparade am 9. Mai sind in Moskaus Straßen Panzer und Armeewagen aus England, Deutschland und den USA zur Schau gestellt. Die Trophäen aus dem Krieg sollen beweisen, dass Russland nicht nur gegen die Ukraine kämpft.

SZ PlusVon Silke Bigalke

Deutsch-französisches Rüstungsprojekt
:"Die Zukunft der Panzer"

In Paris unterzeichnen Boris Pistorius und der französische Verteidigungsminister Sébastien Lecornu eine Absichtserklärung für ein gemeinsames Landkampfsystem.

Von Sina-Maria Schweikle

„Leopard“-Panzer in der Ukraine
:Von der Wunderwaffe zum Problem

Rechts das Loch von einer Panzerabwehrrakete, links Spuren eines Drohnenangriffs: Ein Besuch hinter der Front im Donbass, wo beschädigte „Leopard“-Panzer wieder für die Front fit gemacht werden. Nicht jeder ist damit zufrieden.

SZ PlusVon Sonja Zekri (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

Rüstungsindustrie
:Gute Zeiten für Panzer-Aktien

Der Augsburger Rüstungslieferant Renk legt einen fulminanten Börsengang hin. Das zeigt: Investoren rechnen noch mit guten Geschäften.

Von Titus Blome

Verteidigungsindustrie
:Deutschlands Rüstungshersteller rücken enger zusammen

Der Augsburger Panzergetriebe-Produzent Renk geht am Mittwoch an die Börse. Dass sich der Rüstungskonzern KNDS schon jetzt einen großen Anteil der Aktien gesichert hat, ist kein Zufall.

SZ PlusVon Thomas Fromm

Rüstungsindustrie
:Leonardo will beim Leopard-Panzer einsteigen

Der italienische Staatsrüstungskonzern will sich an der nächsten Generation des deutschen Leopard-Panzers beteiligen.

ARD-Doku über Rheinmetall
:Im Innern einer Waffenfabrik

"Inside Rheinmetall" bietet ein erfreulich nüchternes Porträt eines großen deutschen Rüstungskonzerns in Zeiten des Krieges.

SZ PlusVon Joachim Käppner

Ukraine
:"Wir müssen unseren Mangel an Granaten mit Einfallsreichtum ausgleichen"

Im Krieg gegen die materiell oft stärkeren Russen überlebt die Ukraine auch dank Ingenieuren und Tüftlern. Wie baut man chinesische Drohnen und Leopard-Panzer um? Zu Besuch in einer geheimen Waffenschmiede.

SZ PlusVon Florian Hassel

Rüstungsindustrie
:Deutsche und Franzosen streiten über den neuen Kampfpanzer

Eigentlich wollten die beiden Länder eng zusammenarbeiten. Doch das Misstrauen wächst. Hat die Kooperation beim Panzer der nächsten Generation eine Zukunft? Erste Politiker bringen einen Abbruch ins Gespräch.

SZ PlusVon Georg Ismar und Mike Szymanski

Bundeswehr
:Geheimsache Meppen

Schon zu Kaiserzeiten wurde hier Munition getestet. Und im Grunde ist die "Wehrtechnische Dienststelle 91" der Bundeswehr noch immer ein Schießplatz - wenn auch ein ziemlich moderner.

SZ PlusVon Georg Ismar und Georg Mascolo

Gegenoffensive der Ukraine
:„Die russischen Eliteeinheiten erleiden herbe Verluste“

Die erste Phase der ukrainischen Offensive bringt Bilder von brennenden „Leopard“-Panzern, aber auch Meldungen von befreiten Dörfern. Mit welcher Taktik kämpfen die ukrainischen Verbände? Sind die russischen Truppen stärker als gedacht? Und haben sie wirklich deutsche Panzer erbeutet? Eine Analyse.

SZ PlusVon Sebastian Gierke, Christian Helten, Ben Heubl, Jonas Jetzig und Lorenz Mehrlich

Streit um Waffenlieferungen
:Deutschlands Panzer-Deal mit der Schweiz wackelt

Die Regierung im Nachbarland würde 25 "Leopard 2"-Panzer nach Deutschland verkaufen. Sie könnten Lücken füllen, die durch Waffenlieferungen an die Ukraine entstanden sind. Doch auch das Parlament muss zustimmen - und das ist alles andere als sicher.

SZ PlusVon Isabel Pfaff

SZ-Kolumne "Mitten in ..."
:Hilfe, Dingsbums!

Vor den Augen des SZ-Korrespondenten in China bricht ein Feuer aus. Hätte er mal bloß seine Vokabeln gelernt. Drei Anekdoten aus aller Welt.

Ukraine
:Waffen als Willkommensgruß

Pünktlich zum Besuch von Präsident Selenskij sagt die Bundesregierung die bisher größte Lieferung von Panzern, Drohnen und Luftabwehrsystemen an die Ukraine zu. Nur die USA unterstützen das Land mit noch mehr Kriegsgerät.

SZ PlusVon Paul-Anton Krüger

Militärische Unterstützung
:"Die Ukraine braucht dringend unsere Hilfe"

Auf dem US-Stützpunkt Ramstein zeigen sich die westlichen Unterstützer einig: Neben Munition benötigen die ukrainischen Streitkräfte vor allem Systeme für die Luftverteidigung. Aber Kiew bekommt nicht alles, was es will.

Von Matthias Kolb

Rüstungskonzern
:Rheinmetall, Arbeitgeber der Stunde

Rüstungskonzerne hatten lange ein Imageproblem, aber nun wollen viele dort arbeiten. Praktischerweise sucht der Panzer- und Munitionshersteller Rheinmetall Tausende neue Beschäftigte.

Von Björn Finke

Bundeswehr
:Sechs Wochen für die Panzer-Ausbildung

In Munster werden Ukrainer am Leopard 2 ausgebildet. Wofür deutsche Soldaten zwei Jahre Zeit haben, bleiben ihnen nur sechs Wochen. Denn an der Front zählt jetzt jeder Tag.

SZ PlusVon Joachim Käppner und Mike Szymanski

MeinungKrieg in der Ukraine
:Die Bedingung, die nicht so heißen darf

Die Bundesregierung will jeden Eindruck vermeiden, sie habe den USA die Zusage von "Abrams"-Panzern abgetrotzt. Das verrät viel über das Verhältnis von Olaf Scholz und Joe Biden.

SZ PlusKommentar von Nicolas Richter

Diplomatie
:Berlin und Washington widersprechen einander in der Panzerdebatte

Dem Weißen Haus zufolge wollte die Bundesregierung nur dann "Leoparden" an die Ukraine liefern, wenn die USA ihrerseits "Abrams" schickten. Die Bundesregierung dagegen bleibt dabei, dass es zwischen beiden Vorgängen kein Junktim gegeben habe.

SZ PlusVon Nicolas Richter

MeinungPanzer-Rhetorik
:Deutsch mit Schuss

Politikerinnen twittern Leoparden-Emojis, Magazine schwärmen von der "S-Klasse" unter den Panzern: Wie sprechen wir vom Krieg?

SZ PlusVon Joachim Becker

Krieg in der Ukraine
:Noch viel zu schrauben am "Leopard"

Weil andere Staaten nicht mitziehen, werden weniger "Leopard 2"-Panzer als geplant an die Ukraine geliefert - und überwiegend ältere mit wenig Ersatzteilen und Munition. Daher will Verteidigungsminister Pistorius nun zusammen mit Polen improvisieren.

Von Georg Ismar

ExklusivStreit mit der Slowakei
:Ein Zollproblem verzögert die Waffenhilfe für die Ukraine

In der Ukraine eingesetzte Raketenwerfer müssen zur Reparatur 2000 Kilometer Umweg machen, weil ein deutsches Wartungszentrum in der Slowakei an der Bürokratie scheitert. Nun naht eine Lösung.

SZ PlusVon Georg Ismar und Georg Mascolo

MeinungLieferung von Waffen
:Das große Verstecken in Europa

Olaf Scholz wurde gedrängt, "Leopard"-Panzer zu liefern. Es klang, als warteten die Partner nur auf ihn. Dann sagte er zu. Nun hängt für die Ukraine viel davon ab, ob er die Partner drängen kann.

SZ PlusKommentar von Daniel Brössler

MeinungKrieg gegen die Ukraine
:Nur Modellbau

Rheinmetall will Kiew seinen neuen "Panther"-Panzer zur Verfügung stellen - die Sache hat allerdings einen Haken.

SZ PlusKommentar von Mike Szymanski

Waffenlieferungen
:Wann ist man im Krieg?

Wo ist die Grenze zwischen notwendiger Unterstützung der Ukraine und Kriegseintritt? Diese Debatte muss geführt werden - und das ist möglich, ohne Russlands Narrativ zu befördern.

SZ PlusVon Kurt Kister

Ukraine-Reise
:Pistorius verspricht in Kiew mehr als 100 "Leopard 1"-Panzer

Die Reise war aus Sicherheitsgründen geheim gehalten worden. Der neue Verteidigungsminister hat für die Ukraine Nachrichten über mehr Waffenlieferungen im Gepäck.

Von Georg Ismar

Waffenlieferungen
:Wie viele Panzer haben wir überhaupt?

Dänemark zählt noch, Norwegen ist plötzlich sehr still geworden: Die Bereitstellung von "Leopard"-Panzern für die Ukraine kommt nur schleppend voran. Woran das liegt - und wer jetzt wirklich liefert.

SZ PlusVon Daniel Brössler und Alex Rühle

Panzerlieferung an Ukraine
:Eine schwer zu dosierende Hilfe

SZ-Leserinnen und -Leser befürchten weitere Eskalation im Konflikt und wünschen sich Szenarien mit einem Verhandlungstisch statt mit Waffen.

MeinungMilitärhilfe
:Europas Zauderer

Der deutsche Kanzler hat sich durchgerungen, der Ukraine "Leopard 2"-Panzer zu liefern - aber nun wollen viele EU-Staaten nur wenig oder veraltetes Gerät geben. Das ist riskant.

SZ PlusKommentar von Nicolas Richter

ExklusivProbleme bei Panzer-Allianz
:Ukraine sorgt sich um "Leopard"-Unterstützung

Erst wurde Kanzler Scholz Zögern vorgeworfen, dann entschied er sich für die Lieferung von "Leopard"-Kampfpanzern. Und jetzt? Zögern andere tatsächlich.

SZ PlusVon Georg Ismar

MeinungUkraine
:Es geht ums Überleben

Neuerdings wird in der Debatte mit großer Nonchalance das Wort "Abnutzungskrieg" herumgereicht. Der Begriff beschreibt jedoch etwas, das in der Praxis mit sehr viel Gewalt und Tod verbunden ist.

SZ PlusKommentar von Hubert Wetzel

ExklusivHilfe für die Ukraine
:Die schwierige Frage der Munition

Die Bundesregierung sucht weltweit nach Panzergeschossen für die Ukraine. Beim "Gepard" setzt sie auf Katar. Doch auch beim "Leopard 1" gibt es Engpässe.

SZ PlusVon Georg Ismar und Georg Mascolo

Autorengespräch
:"Leopard 2"-Entscheidung: SZ-Autor Stefan Kornelius beantwortete Leserfragen zum Ukraine-Krieg

Stefan Kornelius leitet das Politik-Ressort der SZ. Im Autorengespräch beantwortete er Leserfragen zu den möglichen Auswirkungen der angekündigten Panzerlieferung an die Ukraine.

SZ Plus

Altes Werk im Ruhrgebiet
:Die Renaissance des Panzerstahls

Vor nicht allzu langer Zeit stand die Friedrich-Wilhelms-Hütte vor der Insolvenz. Nun soll sie große Mengen des Materials produzieren, aus dem „Leopard“ und „Puma“ bestehen. Ein Rüstungskonzern plant sogar schon die Übernahme.

SZ PlusVon Georg Ismar (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

Exklusiv"Leopard"-Bestände der Bundeswehr
:Keine Panzerzählung vor Pistorius

Die Regierung muss auf Anfrage einräumen, dass es bis vor Kurzem keine Prüfung der für die Ukraine lieferbaren Panzer gab. Das entlarve das Agieren des Kanzlers, meint ein CDU-Politiker.

SZ PlusVon Georg Ismar

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