Islam

Schlagzeilen

  1. Neues Bahnprojekt
    :Es fährt ein Zug nach Mekka

  2. SZ PlusGraphic Novel
    :Freundschaft, die religiösen Dogmatismus besiegt

  3. Indiens Nationaltier
    :Soll die Kuh den Tiger ablösen?

  4. Muslimisches Opferfest
    :Gartenparty im Grünen - mit Gebetspausen

  5. SZ PlusDem Geheimnis auf der Spur
    :Hilfe aus dem Paradies

  6. Festlichkeiten in Berlin
    :„Teilen und Mitgefühl“: Muslime feiern Opferfest

  7. San Diego
    :Tote bei Angriff auf Moschee

  8. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk
    :Islamrat fordert Prüfung einer „Klar“-Folge beim BR

  9. Alle Schlagzeilen

Weitere Artikel

Neues Bahnprojekt
:Es fährt ein Zug nach Mekka

Die Türkei und Saudi-Arabien wollen Istanbul und die heiligen Stätten per Zug verbinden. Und dabei einem Rivalen eins auswischen.

Von Bernd Dörries

Graphic Novel
:Freundschaft, die religiösen Dogmatismus besiegt

Die ehemalige SZ-Redakteurin Jutta Pilgram legt mit „Glaub mir“ ihr Graphic-Novel-Debüt vor. Eine einfühlsame Coming-of-Age-Geschichte über Freundschaft, Familie und Religion.

SZ PlusVon Jürgen Moises

Indiens Nationaltier
:Soll die Kuh den Tiger ablösen?

Indien diskutiert darüber, den Tiger als Nationaltier zu ersetzen. Und zwar mit der Kuh, die für die hinduistische Mehrheit ohnehin schon heilig ist. Der Vorschlag aber kommt von Muslimen. Warum?

Von Thomas Hahn

Muslimisches Opferfest
:Gartenparty im Grünen - mit Gebetspausen

Im Riemer Park feiern Musliminnen und Muslime das Opferfest. Allein am Samstag kommen nach Angaben der Veranstalter etwa 9000 Menschen – zu einem Familienfest ohne Alkohol und Zigaretten.

Von Sabine Buchwald

Dem Geheimnis auf der Spur
:Hilfe aus dem Paradies

Ein Brief aus dem Jahr 1165 behauptete, ein mächtiger Priesterkönig könne dem Abendland beistehen. Was hat es damit auf sich?

SZ PlusVon Josef Scheppach

San Diego
:Tote bei Angriff auf Moschee

Bei einem Angriff auf ein islamisches Zentrum in der kalifornischen Stadt San Diego sind drei Menschen getötet worden. Zwei mutmaßliche Angreifer im Alter von 17 und 18 Jahren seien zudem in einem Auto auf dem Parkplatz tot aufgefunden worden, sagte ...

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk
:Islamrat fordert Prüfung einer „Klar“-Folge beim BR

Nach Kritik an einer „Klar“-Folge mit Moderatorin Julia Ruhs will der Islamrat eine Prüfung durch den Bayerischen Rundfunk. Im Fokus: die Darstellung von Islamismus und muslimischem Alltag im Beitrag.

MeinungHisbollah und Iran
:Wer stirbt, hat noch lange nicht verloren

Der Tod ist nur eine Art Joker, denn als Märtyrer wird man im nächsten Leben belohnt: Wer seine Zerstörungswut im Krieg gegen Schiiten auslebt, sollte dringend deren Geschichte kennen.

SZ PlusKommentar von Bernd Dörries

Indien
:Wie die machtbewusste Mamata Banerjee ihrem Land schadet

Indien ist die größte Demokratie der Welt, doch das Beispiel Westbengalen zeigt, wie undemokratisch es in manchen Bundesstaaten zugeht. Ein Besuch.

SZ PlusVon Thomas Hahn

Exklusiv„Islamischer Staat“
:Wie das BKA ehemalige IS-Terroristen in Deutschland aufspürt

Unbemerkt von den Behörden lebten jahrelang mutmaßliche Milizionäre des „Islamischen Staats“ in Deutschland. Jetzt kann das Bundeskriminalamt die Islamisten reihenweise enttarnen – dank eines gigantischen Datensatzes.

SZ PlusVon Jörg Diehl, Florian Flade und Christoph Koopmann

Erstes Halal-Food-Festival in München
:30 Essensstände für die Völkerverständigung

Food-Festival-Organisator Muhammed El-Metnawi über den Zeitpunkt des Fests, welche Veranstaltungen folgen sollen und Befürchtungen von Kritikern.

SZ PlusInterview von Jacqueline Lang

Religion
:Die Bundeswehr sucht erstmals muslimische Seelsorger

Wie christliche und jüdische Soldaten sollen auch Muslime in der Armee mit Geistlichen ihres Glaubens sprechen können. Ein muslimischer Soldat fragt sich allerdings, wie das Angebot in der überwiegend christlichen Truppe ankommt.

SZ PlusVon David Kulessa

Psychologie
:Was tun, wenn die Apokalypse naht?

Ein Drittel der US-Amerikaner erwartet den Weltuntergang noch zu Lebzeiten – Tiefreligiöse wie säkulare Wissenschaftsanhänger. Ob sie eher handeln oder resignieren, hängt davon ab, wen sie dafür verantwortlich machen.

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

Debatte
:Der Geist des Widerstands ist das Leitmotiv der Islamischen Republik

Kollektives Leiden als Geburtsmythos des Glaubens: Das ist der Kern der Schia. Warum ein Blick auf die zweitgrößte religiöse Strömung des Islam hilft, um besser zu verstehen, was nach dem Tod von Chamenei in Iran passiert.

SZ PlusEssay von Tomas Avenarius

Ramadan
:Austausch beim Fastenbrechen

Ministerpräsident Söder folgt der Einladung des Islamischen Zentrums zum interreligiösen Iftar nach Penzberg und ist sich mit Imam Benjamin Idriz einig: Es braucht mehr Dialog.

Von Alexandra Vecchiato

Aktuelles Lexikon
:Fastenzeit

An diesem Mittwoch beginnt für Christen wie Muslime die Zeit des Verzichts. Über eine Tradition, die es schafft, alle Unterschiede zu überwinden.

Von Sara Maria Behbehani

Zu wenige Moscheen
:In München müssen Muslime schon in Schichten beten

Der Andrang ist riesig, der Platz zum Beten in der Innenstadt aber knapp – und jetzt beginnt auch noch der Ramadan. Welche Probleme die Gläubigen haben.

Von Andrea Schlaier

MeinungRamadan
:Wer fastet, möchte nicht bemitleidet werden

An diesem Mittwochabend beginnt wieder die Zeit, in der viele Musliminnen und Muslime einen als Aufmunterung gemeinten Zuruf hören: „Gutes Durchhalten!“ Als ob es darum ginge.

SZ PlusKommentar von Saimah Jiwa

Kommunalpolitik und Muslime
:Sind Sie für eine Moschee im Zentrum Münchens?

Dieser und vielen anderen Fragen stellen sich einen bewegten Abend lang Kandidatinnen und Kandidaten fürs Rathaus. Im Münchner Forum für Islam liegt Spannung in der Luft.

Von Andrea Schlaier

Bangladesch vor der Wahl
:Und sie fragen sich: Haben sie vergeblich ihr Leben riskiert?

Vor eineinhalb Jahren stürzte die Generation Z die autoritäre Premierministerin Sheikh Hasina. Jetzt wählt Bangladesch – und die jungen Menschen fürchten wieder um ihre Freiheit.

SZ PlusVon Thomas Hahn

Iran
:Zwei Tage, die ein Land zum Schweigen brachten

Vor einem Monat ließ Teheran die größten Proteste seit Jahrzehnten brutal niederschlagen. Seitdem trauen sich die Menschen kaum noch auf die Straße. Langsam lassen sich die schicksalhaften Tage rekonstruieren, die Irans Geschichte verändern dürften.

SZ PlusVon Saimah Jiwa, Leonard Scharfenberg und Lea Weinmann

Iran
:Nach dem Massaker

Es hat sich gezeigt, dass die Theokratie in Iran offenbar nicht auf der Straße zu besiegen ist. Die Islamische Republik muss zum globalen Paria werden. Die Welt muss handeln.

SZ PlusGastbeitrag von Navid Kermani

Syrien
:Der Traum von Rojava ist Geschichte

Syriens Kurden haben ihren Kampf verloren. Der Zentralstaat unter der neuen Regierung setzt sich durch. Szenen aus einem Land, in dem die Menschen nicht wissen, was jetzt auf sie zukommt.

SZ PlusVon Tomas Avenarius

Moscheen in Bayern
:Brauchen Imame Nachhilfe in Sachen Demokratie?

Die Grünen machen jetzt im Landtag Druck bei dem Thema: Außer „markigen Sprüchen“ gehe bei der Imam-Ausbildung nichts voran.

SZ PlusVon Johann Osel und Niklas Schneider

ExklusivBundesregierung
:Verhüllungsverbot, Mindestlohn-Aufweichung: CDU geht mit strittigen Forderungen in Parteitag

Die CDU will auf dem Parteitag in Stuttgart ihr konservatives Profil schärfen. Das dürfte Ärger in der Koalition mit der SPD auslösen.

SZ PlusVon Daniel Brössler und Sina-Maria Schweikle

Aktuelles Lexikon
:Was ist ein Mullah?

Er ist formal nichts anderes als ein islamischer Geistlicher oder Rechtsgelehrter. Seit der Islamischen Revolution 1979 sind die so Titulierten Teil des Machtapparats in Iran.

Von Sara Maria Behbehani

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Iran: Ist ein Systemwechsel möglich?

Seit Ende Dezember gibt es Proteste im ganzen Land. Der Druck auf Irans Staatschef wächst immer mehr – von innen und von außen.

Von Raphael Geiger und Justin Patchett

Iran
:Er verkörpert den Traum von einem Leben ohne die Mullahs

Reza Pahlavi ist, wenn man so will, das freundliche Gesicht der anderen, 1979 abgeschafften Diktatur. Und doch:  Derzeit rufen viele Iranerinnen und Iraner nach einer Rückkehr der Monarchie.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Iran
:Der lange Lauf zur Freiheit

Die Machthaber in Iran müssen zusehen, wie ihnen das Land mehr und mehr entgleitet. Die Frauen ignorieren Verbote und erkämpfen sich neue Möglichkeiten – vor allem dank der Macht der Masse.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Religion
:Es geht hier nicht um die Verteidigung des Abendlands

In Berlin kocht ein Streit um eine Veranstaltung namens „Decolonizing Christmas“. Dabei haben wir doch längst gelernt, dass das Fest der Liebe sich sehr gut behaupten kann gegen jede historisch-kritische Frage.

SZ PlusVon Claudius Seidl

Islam
:Österreich verbietet Kopftuch für Mädchen in Schulen

Eine große Mehrheit stimmt im österreichischen Parlament für die neue Regelung. Dabei ist unklar, ob sie überhaupt verfassungskonform ist.

SZ PlusVon Vinzent-Vitus Leitgeb

Orbán in Istanbul
:Besties am Bosporus

Der türkische Präsident Erdoğan erfreut sich großer Beliebtheit. Nicht in seinem Land, aber auf der Weltbühne. Am Montag bekam er Besuch vom ungarischen Premier Orbán. Der dankte dem Gastgeber für nichts weniger als die Rettung Europas.

Von Raphael Geiger

Veranstaltung zu Religionen in München
:Dann erklimmt Alt-OB Ude unangekündigt das Podium

Im Alten Rathaus feiern die Münchner Religionen ihre gemeinsame Werte-Charta. Doch die Abwesenheit von Vertretern der beiden jüdischen Gemeinden der Stadt sorgt für Unmut.

Von Andrea Schlaier

Afrika
:Nun entdeckt Trump Nigeria

Der US-Präsident droht mit einem Militärschlag gegen islamistische Kräfte in Westafrika. Sie sind tatsächlich eine ernste Bedrohung, auch wenn der Konflikt keineswegs ein Genozid an Christen ist.

Von Arne Perras

Verleihung des Thomas-Dehler-Preises an Imam Benjamin Idriz
:„Er ist kein Antisemit“

„Judenhass ist für Muslime ein absolutes No-Go“, sagt Benjamin Idriz. Am Mittwochabend wurde der Penzberger Imam in München als „Brückenbauer“ für interreligiösen Dialog mit dem Thomas-Dehler-Preis ausgezeichnet. Vorausgegangen war massive Kritik.

SZ PlusVon Andrea Schlaier

Saudi-Arabien
:Der erste Großmufti, der wenig zu sagen hat

Der 90 Jahre alte Saleh al-Fausan ist der neue religiöse Führer in Saudi-Arabien. Früher war das Amt des Großmufti von großer Bedeutung. Aber welche Rolle kann er spielen neben dem Modernisierer Kronprinz Mohammed bin Salman?

SZ PlusVon Bernd Dörries

Thomas-Dehler-Preis
:Geplante Ehrung für Imam löst Kontroverse aus

Eine FDP-nahe Stiftung will Benjamin Idriz als „Brückenbauer“ zwischen den Religionen ehren. Kritiker werfen dem Geistlichen wegen Aussagen zum Krieg in Nahost „Terrorverharmlosung“ vor. Münchner Politiker widersprechen.

SZ PlusVon Martin Bernstein, René Hofmann und Andrea Schlaier

MeinungNahost
:Nie waren die Chancen auf ein Ende dieses Krieges so groß wie jetzt

Doch entscheidend ist, wie es weitergeht zwischen Israelis und Palästinensern. Überzeugende Lösungen hat kein Staatsmann vorzuweisen. Und ob Trump nun seinen Nobelpreis kriegt? Den meisten Menschen in Tel Aviv und Gaza dürfte es egal sein.

SZ PlusKommentar von Tomas Avenarius

Tag der offenen Moschee
:„Für uns ist Penzberg auch Mekka“

Die islamische Gemeinde in Penzberg feiert die Eröffnung ihrer Moschee vor 20 Jahren. Der evangelisch-lutherische Regionalbischof Thomas Prieto Peral betont als Gastredner die Würde eines jeden Menschen.

Von Alexandra Vecchiato

Tag der offenen Moscheen
:Dialog und Begegnung mit dem Islam

Die islamische Gemeinde in Penzberg lädt ein zu Führungen durch die Moschee. Der evangelisch-lutherische Regionalbischof Thomas Prieto Peral ist Gastredner.

Zwei Bücher über Integration
:Die falsche Toleranz der „Migrantenversteher“

Der eine schreibt über „Fascholand“, die andere über „Heimatland“. Zwei sehr unterschiedliche Analysen von Canberk Köktürk und Güner Yasemin Balci darüber, was in Deutschland bei der Integration alles schiefläuft.

SZ PlusRezension von Viola Schenz

Brandanschlag von Solingen
:„Begegnet Hass nicht mit Hass“

Ein Buchprojekt erinnert an Mevlüde Genç, die 1993 beim Brandanschlag von Solingen fünf enge Verwandte verlor. Es ist für Kinder geschrieben, hat aber eine Botschaft an alle.

Rezension von Robert Probst

Nach Sturz des Assad-Regimes
:Wie ein Winzer in Syrien den Islamisten trotzt

Meinen es die neuen Herrscher in Syrien ernst mit der versprochenen Toleranz? Die Zukunft des Weingutes von Yousef al-Jarjour könnte ein Gradmesser dafür werden.

SZ PlusVon Bernd Dörries

Glaube
:„Die Religion erfährt derzeit einen historisch beispiellosen Bedeutungsrückgang“

Neue Studien zeigen, dass die Bedeutung der Religion weltweit abnimmt, sogar in Iran und den USA. Sollte uns das beunruhigen? Ein Gespräch mit dem Religionssoziologen Detlef Pollack.

SZ PlusInterview von Christian Weber

Iran
:Was bedeutet die Fatwa gegen Trump?

Immer wieder werden Prominente durch Fatwas mit dem Tode bedroht. Nun trifft es den US-Präsidenten. Doch eigentlich hat das islamische Rechtsgutachten eine andere Funktion.

SZ PlusVon Sonja Zekri

SZ-Serie: Dahoam in ...
:„Manchmal nennt mich jemand statt Ali einfach Alois“

Auf Menschen zugehen, offen sein – das war Ali Uysal immer wichtig und das erwartet er auch von anderen Muslimen. Aufgewachsen in der Hallertau hat der Bayer mit türkischen Wurzeln in Penzberg eine neue Heimat gefunden, nicht zuletzt wegen der vorbildlichen Integrationsarbeit der Islamischen Gemeinde.

SZ PlusVon Alexandra Vecchiato

Rassismus gegen Muslime
:„Wir sind so vielfältig, aber die Gesellschaft will von ihrem Vorurteil nicht lassen“

Sie werden beleidigt und bespuckt: Deutschlandweit steigt die Zahl antimuslimischer Übergriffe, vorwiegend auf Frauen. Eine Lehrerin und eine Geschäftsfrau, die für Musliminnen gehalten werden, berichten über tief reichenden Rassismus – der nicht immer augenscheinlich ist.

SZ PlusVon Andrea Schlaier

SZ-Podcast „Das Thema“
:Berliner Grundschule: Schüler mobben homosexuellen Lehrer

Ein Lehrer outet sich als schwul und wird danach von seinen Schülern beleidigt, bedroht, gemobbt – jahrelang. Ein Einzelfall?

Von Thorsten Schmitz und Timo Nicolas

Opferfest im Luitpoldpark
:„Kirchweih-Stimmung“ unter Münchens Muslimen – getrübt von Islamismus-Vorwürfen

Tausende Muslime feiern am Pfingstmontag im Luitpoldpark „Eid al-Adha“. Ein buntes Volk begegnet sich hier zwischen Hüpfburg und Gebetsrunden. Bereits vor der Veranstaltung gab es die Warnung, Radikale könnten die Feier unterwandern.

Von Andrea Schlaier

Kriminalität
:Islamfeindliche Straftaten in Bayern nehmen zu

Laut Zahlen des Innenministeriums gab es im vergangenen Jahr 213 Fälle. Die meisten Täter sind Rechtsextreme.

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: