Eritrea - SZ.de

Eritrea

Eritrea

Straßenschlacht beim Eritrea-Festival
:Erstes Urteil nach dem "Gewaltrausch" in Stuttgart

Er habe sich gefühlt wie im Krieg, sagt ein Polizist über den Einsatz bei Krawallen rund um das Eritrea-Festival in Stuttgart im September 2023. Einer der mutmaßlichen Rädelsführer muss nun für mehrere Jahre ins Gefängnis.

Von Max Ferstl und Roland Muschel

Äthiopien
:Vorstoß zur Küste

Äthiopien fehlt ein Hafen, findet Premier Abiy - und schließt einen Deal mit Somaliland, das Zugang zum Golf von Aden hat. Doch die Region gehört offiziell zu Somalia. Mogadischu ist in Rage. Provoziert der Hafenstreit einen weiteren Krieg?

Von Arne Perras

SZ PlusSZenario
:"Wow, was für eine Frau"

Die eritreische Schriftstellerin Yirgalem Fisseha Mebrahtu erhält den Georg-Elser-Preis der Stadt München für Zivilcourage.

Von Stefanie Witterauf

Ausschreitungen bei Eritrea-Festen
:Was hinter den Krawallen der eritreischen Diaspora steckt

Stuttgart, Gießen - aber auch Stockholm, Tel Aviv, Toronto, Seattle, Zürich: Bei eritreischen Veranstaltungen im Ausland eskaliert neuerdings häufig die Gewalt. Über die Hintergründe und Zusammenhänge.

Von Max Ferstl, Christoph Koopmann und Arne Perras

Stuttgart
:Ausschreitungen bei Eritrea-Veranstaltung

Bis zu 200 Personen greifen Teilnehmer und Polizisten an, viele Beamte und weitere Personen werden verletzt. Nun werden die Forderungen nach schnellen Konsequenzen laut.

Von Max Ferstl

Stuttgart
:Ausschreitungen bei Eritrea-Veranstaltung

Bis zu 200 Personen greifen Teilnehmer der Veranstaltung und Polizisten mit Steinen, Flaschen und Holzlatten an. 26 Beamte werden nach Polizeiangaben verletzt.

SZ PlusMeinungEritrea-Festival
:Ein Verbot wäre besser gewesen

Die Justiz sollte bei solch erwartbaren Eskalationen nicht tatenlos zusehen. Und im Umgang mit ausländischen Konflikten in Deutschland kann die Politik noch viel lernen.

Kommentar von Wolfgang Janisch

Nach Ausschreitungen in Gießen
:Woher die Wut auf das Eritrea-Festival kommt

26 verletzte Polizisten, 100 Festnahmen: Gewaltsam entladen sich in Gießen Spannungen zwischen Eritreern. Über den Konflikt in einer besonderen Diaspora.

Von Paul Munzinger und Gianna Niewel

SZ PlusDer Fall Illerkirchberg
:23 Stiche

Dass Okba B. zwei Mädchen attackierte, dass er eines von ihnen tötete, steht kurz vor Prozess-Ende außer Frage. Selbst die Verteidigerin spricht von einer "Wahnsinnstat". Aber kann das Gericht den Wahnsinn erklären?

Von Max Ferstl

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Illerkirchberg: Tödliche Attacke und viele offene Fragen

Im kleinen schwäbischen Ort Illerkirchberg hat mutmaßlich ein Asylbewerber ein Mädchen getötet. Was wir über das Gewaltverbrechen wissen.

Von Max Ferstl und Lars Langenau

SZ PlusHorn von Afrika
:Noch ein langer Weg zum Frieden

Äthiopien hat es in der jüngeren Geschichte noch nie geschafft, seine Konflikte am Verhandlungstisch zu lösen. Nun soll ein Abkommen die Waffen zum Schweigen bringen. Kann das gelingen?

Von Bernd Dörries

SZ PlusHorn von Afrika
:Der äthiopische Knoten

In Südafrika beginnen Friedensverhandlungen, um eine Lösung für den Krieg in Äthiopien zu finden. Gibt es Aussichten auf Erfolg?

Von Bernd Dörries

SZ PlusCorona
:Wir impfen nicht

Drei Länder in Afrika haben für ihre Bevölkerung bisher keine Impfstoffe bestellt. Dazu zwingen kann man sie wohl nicht. Die Impfverweigerung hat Konsequenzen für die eigene Bevölkerung - aber auch für den Rest der Welt.

Von Bernd Dörries

Äthiopien
:Das Volk muss weiter auf Wahlen warten

Nach der zweiten Verschiebung der Parlamentswahl zweifelt die Opposition, welchen Wert der Urnengang überhaupt noch hat. Gegner von Ministerpräsident Abiy Ahmed sitzen in Haft oder stecken im bewaffneten Kampf, auch der Konflikt in Tigray tobt weiter.

Von Bernd Dörries

Äthiopien
:Zeichen der Entspannung in Tigray

Das Nachbarland Eritrea wolle seine Truppen aus der Konfliktregion abziehen, sagt der äthiopische Premier Abiy Ahmed. Zuvor hatte er deren Präsenz lange bestritten.

Äthiopien
:Berichte über Massaker in Tigray

Amnesty International spricht von Hunderten getöteten Zivilisten und äußert den Verdacht, eritreische Soldaten könnten Kriegsverbrechen begangen haben.

Von Anna Reuß

Äthiopien-Konflikt
:Amnesty International: Hunderte tote Zivilisten bei Massaker

In dem von Unruhen erschütterten Land sollen einheimische Kämpfer und Soldaten aus dem benachbarten Eritrea systematisch Menschen ermordet haben. Menschenrechtler sprechen von einem "Verbrechen gegen die Menschlichkeit".

Äthiopien
:Der Kampf geht weiter

Die Regierung von Friedensnobelpreisträger Abiy Ahmed behauptet, in Tigray nur "Recht und Ordnung" wiederherstellen zu wollen. Doch durch den Krieg droht Millionen Menschen eine Hungersnot.

Von Bernd Dörries

Eritrea
:Raketen auf Asmara

Der bisher regional begrenzte Krieg im Norden Äthiopiens gerät außer Kontrolle. Der Konflikt könnte das ganze Horn von Afrika destabilisieren.

Von Bernd Dörries

SZ PlusVerfolgte Schriftstellerin
:Die Freiheit, zu sagen, was ist

Die Lyrikerin Yirgalem Fisseha Mebrahtu saß in Eritrea sechs Jahre lang unschuldig im Gefängnis. Mithilfe des PEN-Zentrums kam sie nach München. Jetzt schreibt sie gegen den Schmerz, die Wut und die Trauer an. Und kann wieder lachen.

Von Julia Huber

Reisefotograf Andreas Trenker
:Bilder, die tiefer gehen

Der Südtiroler Andreas Trenker will auf seinen Reisen unter die Oberflächen sehen. So lernt er andere Seiten von Eritrea oder Iran kennen - und erfährt Mitgefühl statt Rassismus in Asmara.

Von Katja Schnitzler

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Abiy Ahmed: Der Preis für das unmögliche Unterfangen

Der äthiopische Premier hat den Nobelpreis bekommen, weil er Frieden mit Eritrea geschlossen hat. Seine Strahlkraft geht weit über Afrika hinaus. Doch er hat mächtige Gegner.

Eritrea
:Zwei Gesichter eines Landes

Der Krieg mit Äthiopien ist beendet, nun wurden die UN-Sanktionen aufgehoben. Das Land, aus dem viele Flüchtlinge kommen, könnte sich öffnen. Und tut es nicht.

Von Bernd Dörries

Architektur
:Asmara - The Sleeping Beauty

Man muss schon genau hinsehen, denn mit dem ersten Blick ist man sofort in Italien, irgendwo südlich von Rom: die Halle mit den Marmorsäulen und dem großen Oberlicht, die einzelnen Schalter und natürlich das lange Stehpult, um komplizierte Formulare ...

Von Laura Weissmüller

SZ PlusAsmara in Eritrea
:Im Freiluftmuseum

Endlich herrscht Frieden in Eritrea. Doch was bedeutet das für das architektonische Gesamtwunder Asmara? Rettung? Oder wird es jetzt zur Beute der Investoren?

Von Bernd Dörries

Afrika
:Friedensschluss in Dschidda

Eritrea und Äthiopien unterzeichnen nach jahrzehntelangem Konflikt ein formales Friedensabkommen.

Von Bernd Dörries

Frieden in Eritrea
:Am Flughafen wartet das neue Leben

In Eritrea weckt die Aussöhnung mit Äthiopien Hoffnung. Viele verzweifeln an einem Staatsdienst, der der Sklaverei nahe kommt. Besuch in einem bislang abgeschotteten Land.

Von Bernd Dörries

Afrika
:Ein Hoffnungsträger für Äthiopien

Ministerpräsident Abiy krempelt das autoritäre Regime des Landes um. Unter anderem will er besetzte Gebiete an den Nachbarn Eritrea zurückgeben.

Kommentar von Bernd Dörries

Folteropfer
:"Ich hatte so starke Angst, dass ich die Schmerzen nicht merkte"

Die Ärzte und Therapeuten im "Zentrum Überleben" betreuen Folteropfer. Die Patienten kommen jetzt wieder öfter aus der Türkei. So wie Saime T.

Von Lars Langenau

Flucht aus Afrika
:Die wichtigsten Fluchtrouten aus Afrika

Die Strecke Libyen-Italien wird wieder zur Hauptroute über das Mittelmeer nach Europa. Wo die Flüchtlinge herkommen und welche Wege sie hinter sich haben.

Von Isabel Pfaff

Italien
:Rätsel über Schleuser-Boss: Ist er es, oder ist er es nicht?

Einer der meist gesuchten Menschenschmuggler der Welt wurde angeblich nach Italien ausgeliefert. Aber jetzt kommen Zweifel auf: Wurde ein Unschuldiger Opfer einer Verwechslung?

Von Oliver Meiler

Fluchtland Eritrea
:Asmara - die verschwiegene Stadt

Die eritreische Hauptstadt hat alles, was eine Metropole lebenswert macht: sanftes Klima, Art déco, vier Kinos. Warum also fliehen die Menschen? Eine Recherche.

Reportage von Alex Rühle

SZ PlusEritrea
:Sie strampeln um ihr Leben

Der Giro d'Eritrea ist eines der gefährlichsten Radrennen der Welt. Trotzdem rasen die einheimischen Fahrer bergab, als gäbe es keine Bremsen. Ihr Ziel: Freiheit in dieser afrikanischen Diktatur.

Von Alex Rühle

SZ MagazinFlüchtlingsrouten in Afrika
:Auf den Spuren der Menschenhändler

Tausende Flüchtlinge sammeln sich in Khartoum zur Weiterfahrt nach Europa. Wie gefährlich ist diese Reise und wie funktioniert das Geschäft der Schlepper genau? SZ-Magazin-Reporter haben vor Ort recherchiert.

Eritrea
:"Keine Ahnung, was Sie meinen"

Zehntausende fliehen aus dem Land. Der Informationsminister des Regimes sagt im Gespräch, es gebe weder Folter noch politische Häftlinge.

Interview von Stefan Klein

SZ PlusEritrea
:Land ohne Jugend

Sklaverei ist ein starkes Wort, aber wie soll man das hier sonst nennen? Eindrücke aus einem Staat, in dem eine ganze Generation junger Männer darüber nachdenkt zu gehen.

Von Stefan Klein

Eritrea
:Vom Sportprofi zum Asylbewerber

Zehn Fußballer aus Eritrea nutzen ein WM-Qualifikationsspiel in Botswana zur Flucht.

Eritrea
:Das Land, aus dem jeden Monat 5000 Menschen fliehen

Sie flüchten vor politischer Repression, gewaltsamen Auseinandersetzungen und staatlich verordneter Zwangsarbeit.

Leichtathletik-WM in Peking
:Teenie aus Eritrea gewinnt überraschend Marathon

Es ist die erste Goldmedaille überhaupt für sein Land: Der 19-jährige Ghirmay Ghebreslassie läuft bei brütender Hitze der hochkarätigen Konkurrenz davon.

Eritrea
:Im Griff der Angst

Der Staat im Osten Afrikas gilt als besonders abschreckendes Beispiel. Das Regime Eritreas treibt die Menschen zu Tausenden aus dem Land.

Von Tobias Zick

Afrikaner bei der Tour de France
:Eritreas Diktator kauft die besten Räder

Irgendwann wollen sie die Tour gewinnen: Daniel Teklehaimanot und Merhawi Kudus aus Eritrea stehen für den Aufschwung des afrikanischen Radsports. Aber ihre Geschichte ist auch eine politische.

Von Johannes Aumüller

Flüchtlings-Protokolle
:Der schreckliche Weg nach Europa

Sie saßen im Gefängnis, wurden von Schleppern misshandelt und wären fast im Mittelmeer ertrunken: Die meisten Flüchtlinge sind traumatisiert von ihrem Weg nach Deutschland. Zwei junge Eritreer erzählen.

Von Christina Waechter

Umstrittenes Krim-Referendum
:Jede Abspaltung ist eine Amputation

Osttimor, Südsudan, Eritrea: ja. Kurdistan, Tibet, Palästina: nein. Eine erfolgreiche Sezession ist vor allem von der Zustimmung der globalen und regionalen Großmächte abhängig. Juristisch hingegen spricht alles gegen die Rechtmäßigkeit des Krim-Referendums.

Von Andreas Zielcke

Menschenhandel im Sinai
:"Sie vergewaltigten meine Töchter vor meinen Augen"

Eritrea behandelt Bürger wie Gefangene. Viele flüchten in der Hoffnung auf ein besseres Leben und landen in den Händen brutaler Folterer. Auf der Sinai-Halbinsel haben Kriminelle Zehntausende Flüchtlinge entführt, um Lösegeld zu erpressen. Die niederländische Forscherin Mirjam van Reisen hat 200 Augenzeugenberichte dokumentiert. Im Interview spricht sie über das Millionengeschäft mit traumatisierten Opfern.

Von Isabel Stettin

Überwachungsstaat Eritrea
:Flucht aus dem "Nordkorea Afrikas"

Die EU will die "Festung Europa" nicht öffnen, obwohl es massive Kritik an ihrer Asylpolitik gibt. Die Bedingungen in den Herkunftsländern zu verbessern, allein darüber wird auf dem Gipfel in Brüssel geredet. Das Problem, das völlig ausgeblendet wird: Viele der Flüchtlinge kommen aus Eritrea - aber wie verbessert man die Lage in einer solchen Militärdiktatur?

Von Isabel Pfaff

Überfall auf Reisegruppe in Äthiopien
:Angst der Afar

Hinter der Entführung von Touristen in Äthiopien könnten Nomaden stecken, die für den Erhalt ihrer Kultur kämpfen. Doch die selbst ernannten "Revolutionäre" des Afar-Volkes haben ein Problem: Die Zentralregierung hat sie bislang als Gegner nicht besonders ernst genommen, sie streitet deren Existenz sogar ab. Hat dies die Angreifer zu einer besonders dreisten Tat angestachelt?

Arne Perras, Kampala

Nach Überfall auf Reisegruppe in Äthiopien
:Vermisste Deutsche sollen nach Eritrea verschleppt worden sein

Die in Äthiopien entführten Mitglieder einer Reisegruppe - darunter zwei Deutsche - werden nach Angaben des Außenministeriums in Addis Abeba in Eritrea vermutet. Unterdessen ist die Identität der beiden bei dem Überfall erschossenen Deutschen vermutlich geklärt: Es soll sich um einen 58-Jährigen aus Cottbus und einen 74-Jährigen aus Schleswig-Holstein handeln.

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