Daimler

Alle Informationen zum Unternehmen

Baden-Württemberg
:Wir können alles, außer aufgeben

Dass ihre Autoindustrie in der Dauerkrise steckt, erschüttert das Selbstverständnis der Schwaben. Andererseits: In Krisenzeiten kann man sich bestens neu erfinden. Ein ehemaliger Mercedes-Mann probiert es mit Tresoren statt Motoren.

SZ PlusVon Kerstin Bund (Text) und Catherina Hess (Fotos)

MeinungKrise der Autoindustrie
:Dies ist die letzte Chance für VW und Mercedes

Schon wieder kündigen zwei deutsche Hersteller Sparpläne an. Natürlich versetzt das die Arbeitnehmer in Wallung, und doch sollten sie sich nicht querstellen. Sonst könnte es bald zu spät sein.

SZ PlusKommentar von Christina Kunkel

Autoindustrie
:Mercedes verschärft Sparkurs: Mehr arbeiten für das gleiche Geld

Der Stuttgarter Autohersteller stellt die 35-Stunden-Woche infrage und stimmt die Belegschaft auf Einschnitte ein. Der Vorstand schreibt, die Situation in Deutschland sei „dramatisch.“

Von Christina Kunkel

Literatur
:„Dreihundert Männer“ von Konstantin Richter gewinnt den Deutschen Sachbuchpreis

In seinem Buch erzählt der Wirtschaftsjournalist die Geschichte der deutschen Wirtschaft seit dem Kaiserreich. Eine gute, aber auch ein bisschen deprimierende Wahl.

Von Jens-Christian Rabe

Regierungserklärung Cem Özdemir
:„Des Hemd schwitzt net von alloi“

Wirtschaft, Wachstum, Wohlstandssicherung: Cem Özdemir setzt in seiner ersten Regierungserklärung klare Prioritäten für Baden-Württemberg – und löst ungewollt eine Ermahnung aus.

SZ PlusVon Roland Muschel

Mercedes-Chef Ola Källenius
:„Solange ich diesem Stern diene, mache ich das Beste für diesen Stern“

Mercedes steckt in der Krise, mehrfach musste Konzernchef Ola Källenius die Strategie für viel Geld umkrempeln. Trotzdem ist er im Unternehmen unangefochten. Wie macht der Mann das?

SZ PlusVon Tobias Bug, Christina Kunkel und Stephan Radomsky

Lkw und Busse
:Gewinn bei Daimler Truck bricht stark ein

Das Konzernergebnis ist im vergangenen Jahr von rund 3,1 Milliarden Euro im Vorjahr auf zwei Milliarden Euro gesunken. Besonders in Nordamerika ging der Verkauf stark zurück.

Gehalt
:Mercedes-Chef verdient 31 Prozent weniger

Beim Autohersteller Mercedes lief es vergangenes Jahr schlecht. Das schlägt sich auch im Gehaltszettel von Ola Källenius nieder. Dennoch könnte er weiterhin der Bestverdiener unter den deutschen Auto-Chefs sein.

Von Christina Kunkel

Atomare Abschreckung und Rüstung
:„Das wäre eine verpasste Chance“

Präsident Macron will sich am Montag zur Zukunft des Atomschirms und zum deutsch-französischen Luftkampfsystems FCAS  äußern. Beteiligte warnen vor einem Scheitern. Auch gut funktionierende Kooperationen könnten nun bedroht sein.

SZ PlusJens Flottau, Alexandra Föderl-Schmid, Thomas Fromm und Anna Lea Jakobs

Mercedes-Benz
:"Im Prinzip müssten wir jetzt die Chinesen kopieren"

Mercedes-Benz, das war mal blechgewordene German Zuverlässigkeit. Aber nach all den Gewinneinbrüchen ist klar: Der Stern sinkt. Und mit ihm das Selbstverständnis der Nation. Auf den Spuren eines deutschen Mythos.

SZ PlusVon Max Ferstl, Jan Schmidbauer (Text) und Johannes Simon (Fotos)

Autoindustrie
:Gewinn bei Mercedes bricht um knapp die Hälfte ein

Bereits im dritten Jahr hintereinander verdient die Marke mit dem Stern weniger, auch die Verkaufszahlen fallen. Das liegt an Schwierigkeiten in China und den USA – aber auch an hausgemachten Problemen. Nun sollen die Autos billiger werden.

SZ PlusVon Christina Kunkel

Wirtschaftspolitik
:Mercedes-Chef warnt vor Rechtsruck

Mercedes-Chef Ola Källenius warnt vor einem wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands und vor einem politischen Rechtsruck. „Deutschland entwickelt sich wirtschaftlich seit etwa 10 bis 15 Jahren in eine falsche Richtung“, sagte Källenius dem Spiegel ...

Ex-Daimler-Chef Dieter Zetsche
:80 unangenehme Minuten für Dr. Z

Er hatte einst die Marke Mercedes cool gemacht, heute tritt der ehemalige Vorstandschef Dieter Zetsche nur noch selten auf. Jetzt muss er vor dem Oberlandesgericht Stuttgart pikante Fragen zum Dieselskandal beantworten.

Von Tobias Bug und Christina Kunkel

Autoindustrie
:Auf die neue S-Klasse von Mercedes kommt es nun an

Das Luxusauto gilt als Inbegriff deutscher Ingenieurskunst. Doch auch hier haben die Chinesen längst aufgeholt. Die erneuerte S-Klasse ist zum Erfolg verdammt.

SZ PlusVon Christina Kunkel und Gregor Scheu

Aufstieg und Fall der Deutschland AG
:Das Netzwerk der Entscheider

Wie dachten und handelten die Patriarchen der deutschen Wertarbeit? Konstantin Richter hat eine Geschichte der deutschen Wirtschaftsbosse seit dem Kaiserreich vorgelegt – ein spannend erzähltes und vor allem unterhaltsames Meisterwerk.

SZ PlusRezension von Daniel Siemens

MeinungKrise in der Autoindustrie
:Wird Stuttgart das zweite Detroit? Nicht wenn die Schwaben tun, was sie am besten können

Das Autoland Baden-Württemberg könnte an der Krise seiner wichtigsten Industrie zugrunde gehen – oder an ihr wachsen. Das hängt ganz davon ab, wie die Menschen dort auf den Wandel blicken.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

Autobauer
:Mercedes baut seinen Vorstand um

Der langjährige Entwicklungschef Markus Schäfer geht – eine der prägenden Figuren des Autokonzerns. AMG-Chef Michael Schiebe kommt dazu. Damit treibt Mercedes den Generationenwechsel in der obersten Chefetage weiter voran.

Von Tobias Bug

Messe IAA
:Der Schicksalswagen für Mercedes

Nach mehreren gefloppten Elektroautos präsentieren die Stuttgarter ihren neuen vollelektrischen GLC. Der muss nun wirklich ankommen, für Konzernchef Ola Källenius steht viel auf dem Spiel.

SZ PlusVon Tobias Bug

Klimaschutz
:Muss er bald einen Angriff auf die Energiewende abwehren?

Umweltminister Carsten Schneider tritt eher leise auf. Doch er ist fest entschlossen, energiepolitisch an Robert Habeck anzuknüpfen – und könnte demnächst in einen Konflikt geraten.

Von Michael Bauchmüller

Autoindustrie
:Mercedes und das böse L-Wort

Unter dem Stern von Stuttgart wollen sie nicht mehr von „Luxus“ reden, man sagt jetzt lieber „Top-End“. Sonst aber soll eigentlich alles weitergehen wie gehabt. Das ist vor allem eines: ziemlich deutsch.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

Unternehmen
:Daimler Truck leidet unter schwachem US-Geschäft

Das Unternehmen bekräftigt Pläne zum Stellenabbau in den USA, Mexiko und Deutschland. Der Absatz dürfte weiter schrumpfen.

Nutzfahrzeuge
:Daimler Truck will 5000 Jobs in Deutschland streichen

Daimler Truck hat in Europa mehrere Baustellen. Um wieder auf Kurs zu kommen, will das Unternehmen sparen. Tausende Jobs sollen hierzulande wegfallen, allerdings soll niemandem gekündigt werden.

Krise bei Mercedes
:Mercedes-Chef macht Krisen-Deal mit Betriebsrat

In der Krise verkünden der Mercedes-Vorstand um Ola Källenius und der Betriebsrat einen Deal: Etliche Stellen fallen weg, Tarifextras auch. Im Gegenzug wird die Zukunftssicherung für die Angestellten verlängert.

Von Tobias Bug

Mercedes
:Die Krise der Autobranche trifft die Mitarbeiter hart – und die Mitarbeiterinnen noch härter

Mercedes schafft das Home-Office für Führungskräfte ab, aus dem Vorstand verschwinden zwei von drei Frauen.  Managerinnen im Konzern machen sich deshalb Sorgen um ihre Karriere.

SZ PlusVon Kathrin Werner

ExklusivAutokrise
:Nullrunde für Mercedes-Manager – und das Ende des Home-Office

Die Krise der deutschen Autohersteller schlägt bei Mercedes ein – auch beim Führungspersonal. Manager sollen 2025 keine Gehaltserhöhung bekommen. Und fünf Tage die Woche im Büro erscheinen.

SZ PlusVon Kathrin Werner

MeinungKrankmeldungen
:Der Mercedes-Chef liegt falsch. Mehr Druck auf Arbeitnehmer schadet nur

„Es darf nicht so einfach sein, sich krankzumelden“, sagt Ola Källenius und fordert, die nächste Bundesregierung solle „unpopuläre Entscheidungen“ treffen und soziale Leistungen einschränken. Was für ein Trugschluss.

SZ PlusKommentar von Oliver Klasen

Mercedes-Chef
:„Man muss den Arbeitsmarkt reformieren“

Es kriselt stark bei Deutschlands Autobauern. Mercedes-Chef Ola Källenius findet, das liegt auch an der hiesigen Sozialpolitik, äußert Wünsche an die künftige Bundesregierung und erklärt, wie er Trump begegnen möchte.

SZ PlusInterview von Tobias Bug und Christina Kunkel

Daimler
:Weg vom Verbrenner – bei Stadtbussen funktioniert es

Das Geschäft mit den Bussen läuft bei Mercedes besser als das mit den Autos. Und das neuste Modell soll jetzt noch weiter fahren.

Von Tobias Bug

Nachruf
:Edzard Reuter – ein großer Visionär, der gescheitert ist

Der langjährige Daimler-Chef, der jetzt mit 96 Jahren gestorben ist, sorgte sich schon früh um die Zukunft der Autoindustrie und wollte einen großen Technologiekonzern schaffen. An seine Vision glaubte er bis zuletzt.

SZ PlusVon Caspar Busse

Stuttgart
:Ex-Daimler-Chef Reuter ist tot

Der ehemalige Chef von Daimler, Edzard Reuter, starb bereits am Sonntag im Alter von 96 Jahren.

Equal Pay
:Krach um die Managergehälter bei Daimler

Bekommen Managerinnen bei Mercedes und Daimler Truck weniger Gehalt als Manager ? Eine Abteilungsleiterin möchte so viel verdienen wie ihr Kollege – und zieht vor Gericht.

SZ PlusVon Kathrin Werner

Schwerlastverkehr
:Batterien oder Wasserstoff – wo geht die Lkw-Reise hin?

Dieselbetriebene Lkws sind CO₂-Schleudern, deswegen soll der Schwerlastverkehr umgerüstet werden. Eigentlich hatten sich die Hersteller auf E-Antrieb festgelegt – allerdings nicht so ganz.

SZ PlusVon Tobias Bug, Thomas Fromm

Autoindustrie
:Wie die Luxusstrategie von Mercedes zerbröselt

Nach BMW rechnet jetzt auch der schwäbische Autokonzern mit weniger Gewinn in diesem Jahr. Die Probleme von Mercedes liegen vor allem in China.

SZ PlusVon Tobias Bug, Christina Kunkel, Florian Müller

Autoindustrie
:Rådström wird neue Chefin von Daimler Trucks

Schon in wenigen Wochen übernimmt die Schwedin den Spitzenposten beim größten Nutzfahrzeughersteller der Welt. Sie folgt auf Martin Daum, der Ende des Jahres den Dax-Konzern verlässt.

MeinungEuropa und China
:Immer noch naiv bis unterwürfig

Viel zu viele weigern sich, im Umgang mit Peking die Lehren aus dem Desaster mit Putin zu ziehen. Man sieht es bei BASF und Mercedes, und auch neulich, als Scholz zu Xi reiste.

SZ PlusGastkommentar von Rezzo Schlauch

Manager-Bezüge
:Das meiste Geld fließt oft erst nach dem Ausscheiden

Welcher Dax-Chef 2023 wie viel verdient hat: Mercedes-Chef Källenius liegt im Moment auf Platz eins mit 12,7 Millionen Euro. Am lukrativsten ist aber oft das Ex-Chef-Dasein. Ein Überblick.

Fachkräftemangel
:Ihr Bewerberlein, kommet

Weil Fachkräfte weiterhin rar sind, müssen Unternehmen sich etwas einfallen lassen, um auf sich aufmerksam zu machen. Reichen Punsch und Waffeln, um Interessenten anzulocken?

Von Tobias Bug

Nachruf
:Der Unerschrockene

Heinz Dürr war erfolgreicher Unternehmer und Chef der Deutschen Bahn. Jetzt ist er mit 90 Jahren gestorben.

Autoindustrie
:Der Erklärer der Autowelt wechselt die Spur

Ferdinand Dudenhöffer, der meinungsfreudige Fachmann aus Bochum, und das von ihm gegründete Forschungsinstitut trennen sich - aber nicht im Guten. Es gibt eine längere Vorgeschichte.

Von Björn Finke

Nachhaltigkeit
:Die Wirtschaft ergrünt, aber zu langsam

Es gibt keine Alternative zu Energiewende und Klimaschutz. Das muss aber nicht zwangsläufig zur Deindustrialisierung führen. Aber für manche Fabriken könnte Deutschland nicht mehr der beste Standort sein.

SZ PlusVon Elisabeth Dostert

Verkehrswende
:"Ein ganz besonderes Gefühl, weil es so leise und sanft ist"

Karin Rådström, Chefin von Mercedes-Benz Trucks, über das Fahrgefühl von E-Lkw, fehlende Ladestationen - und den Vorwurf, dass das alles doch nur Greenwashing sei.

SZ PlusInterview von Tobias Bug und Kathrin Werner

ExklusivOla Källenius
:„Ein Mercedes hat schon immer ein bisschen mehr gekostet“

Zur IAA stellt der Hersteller ein elektrisches „Ein-Liter-Auto“ vor. Konzernchef Ola Källenius erklärt, warum seine Autos nicht billiger werden – und er nicht bereit ist, für Erfolg in China alles zu tun.

SZ PlusInterview von Christina Kunkel und Florian Müller

Nutzfahrzeuge
:Daimler Trucks und Toyota bauen neuen Lkw-Konzern

Die beiden Unternehmen planen eine Fusion der Töchter Fuso und Hino, die Details der Allianz werden nun ausgehandelt.

Arbeitszeit
:Heil lehnt generelle Viertagewoche ab

Die IG Metall will sich für eine kürzere Arbeitswoche einsetzen. SPD-Chefin Esken unterstützt den Vorschlag. CDU, FDP und Arbeitgeber lehnen ihn ab. Minister Heil hält das Modell nur im Einzelfall für sinnvoll.

Von Dimitri Taube

Arbeitszeit
:Neue Debatte um Vier-Tage-Woche

SPD-Chefin Esken ist dafür, die Arbeitszeit zu reduzieren. Damit ist sie nicht allein. Doch es gibt auch Kritik. Der Arbeitgeberverband BDA spricht von einer "Milchmädchenrechnung", die CDU fürchtet einen Schaden für die Wirtschaft. Und auch der Arbeitsminister ist skeptisch.

Von Dimitri Taube

Kleinaktionäre
:Hoch die Hände, Dividende

Für Gerd Verdion ist das Frühjahr schon immer die Zeit der Hauptversammlungen. Dann zieht er los und stellt den Vorständen unbequeme Fragen. Unterwegs mit einem, der weiß, wie das so funktioniert mit der Aktionärsdemokratie.

SZ PlusVon Jan Schmidbauer und Elisa Schwarz

MeinungManagement
:Wer schützt ein Unternehmen vor seinem zerstörerischen Chef?

Manche Manager dürfen lange weitermachen, obwohl sie ihrem Unternehmen schaden. Warnendes Beispiel: Bayer-Chef Werner Baumann. Es braucht Aufsichtsräte, die selbstherrliche Vorstandschefs in ihre Schranken weisen.

SZ PlusEssay von Karl-Heinz Büschemann

Industrie
:Auf dem Filetiertisch

Investoren mögen Konglomerate nicht und drängen auf eine Zerlegung. Das haben Siemens und Daimler schon hinter sich, Bayer oder Fresenius vielleicht noch vor sich. Die Frage ist nun: Schafft die Aufspaltung wirklich immer mehr Wert?

SZ PlusVon Elisabeth Dostert, Thomas Fromm

Elektromobilität
:Mercedes baut eigenes Ladenetz

Der Autobauer investiert Milliarden in eigene Schnellladesäulen. Warum macht Mercedes ausgerechnet jetzt das, was Tesla schon seit vielen Jahren tut?

Von Christina Kunkel

SZ-Wirtschaftsgipfel
:Warum es einfach nicht vorwärtsgeht mit der Nachhaltigkeit

Beim Klimaschutz herrscht in der deutschen Wirtschaft eine "toxische Unsicherheit". Viele Unternehmen sind regelrecht gelähmt. Woran das liegt und wie es sich ändern lässt.

Von Christina Kunkel

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