Eckart von Hirschhausen

Erste Reihe oder letzte Bank?

In einem Zeugnis stand: "Eckart ist ein ständiger Unruheherd" - entsprechend oft wurde ich auch umgesetzt.

Influencer oder Follower?

Klassensprecher - das war das sozial Medialste, was es damals gab.

Mein Hobby in der Pause?

Basketball!

Meine größte Stunde?

In "Darstellendes Spiel" auf der Bühne in einem Stück von Horvath. Mein Talent für die Bühne früh entdecken zu dürfen, ist wahrscheinlich das Folgenreichste, was ich in der Schule gemacht habe.

Das würde ich gern vergessen:

Habe ich schon!

Ein Denkmal gebührt ...

... Fridays for Future, weil Überleben wichtiger ist als Unterricht.

Lernen ist...

The brain runs on fun! Aber das muss man erleben, um es zu glauben. Über das Hirn denken viele: So was Kompliziertes möchte ich mir lange frisch erhalten, in dem ich es möglichst selten einsetze.

Noten sind...

... wie beim Jazz nicht das Ziel, sondern der Ausgangspunkt.

Schule müsste...

... Lebenskompetenz vermitteln: ein Grundverständnis für wissenschaftliches Denken, wie gelingt Gemeinschaft, Glück und Sinn. Ok, dafür müssten ein paar andere Fächer gestrafft werden.

Entschuldigen muss ich mich bei...

... allen, die ich zu Beginn meiner Karriere auf Schulfesten mit langatmigen Zaubertricks und ollen Witzen genervt habe. Aber man muss lange schlecht sein dürfen, um dann irgendwann besser zu werden.

Entschuldigen muss sich bei mir...

... keiner. Ab 18 darf sich jeder die Entschuldigungen selber schreiben.

Zur Schule hat jeder was zu sagen. Lesen Sie als nächstes, welche Übersetzung aus dem Lateinunterricht der Grünen-Politikerin Claudia Roth heute noch peinlich ist.

Bild: Frank Eidel 25. März 2020, 05:022020-03-25 05:02:36 © SZ.de/dd/berk