Europäische Union

MeinungEuropäische Union
:Warum die EU untergehen wird

SZ PlusEssay von Josef Kelnberger
Portrait Korrespondent in Brüssel Josef Kelnberger

Schlagzeilen

  1. SZ PlusEmpörung über Äußerungen
    :Merz geht auf Konfrontationskurs zur israelischen Regierung

  2. Wirtschaft
    :Die deutsche Industrie hat so viele Aufträge wie seit 2015 nicht mehr

  3. SZ PlusKlimakrise
    :So kann Deutschland seine Wasserversorgung sichern

  4. Nach Millionenstrafe
    :Apple nimmt nach EU-Strafe Änderungen im App-Store vor

  5. SZ PlusFairphone 6 Plus
    :Das Handy, das nicht gleich auf dem Müll landen soll

  6. Migration
    :Dobrindt will Grenzkontrollen bis mindestens Mitte März

  7. SZ PlusArbeitskräfte
    :Wird der Rechtsruck zum Problem für die deutsche Wirtschaft?

  8. SZ PlusMeinungNahost
    :Sanktionen gegen Israels Sicherheitsminister Ben-Gvir sind überfällig

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Weitere Artikel

Empörung über Äußerungen
:Merz geht auf Konfrontationskurs zur israelischen Regierung

Der Bundeskanzler verurteilt „die menschenverachtenden, völkerrechtswidrigen Appelle von Minister Ben-Gvir scharf“ und spricht von EU-Sanktionen.

SZ PlusVon Daniel Brössler

Wirtschaft
:Die deutsche Industrie hat so viele Aufträge wie seit 2015 nicht mehr

Der Bestand an Bestellungen ist im Juni erneut gestiegen. Das kann positive Auswirkungen auf die Konjunktur haben.

Klimakrise
:So kann Deutschland seine Wasserversorgung sichern

Vor mehr als drei Jahren wurde die Nationale Wasserstrategie beschlossen, um langfristig mit trockenen Sommern klarzukommen. Über die wichtigsten Vorschläge und den Stand bei der Umsetzung.

SZ PlusVon Uwe Ritzer

Fairphone 6 Plus
:Das Handy, das nicht gleich auf dem Müll landen soll

Nachhaltigkeit allein verkauft keine Smartphones. Deshalb legt Fairphone beim Chip nach – und will zeigen, dass Langlebigkeit und Leistung kein Widerspruch sind.

SZ PlusVon Mirjam Hauck

Arbeitskräfte
:Wird der Rechtsruck zum Problem für die deutsche Wirtschaft?

Deutschland braucht unterm Strich 400 000 Zuwanderer pro Jahr, um den Personalmangel abzufedern. Doch ausländische Fachkräfte fragen immer öfter, ob sie hier noch willkommen sind. Das ist ein Risiko für den deutschen Wohlstand.

SZ PlusVon Anna Lea Jakobs und Sina-Maria Schweikle

MeinungNahost
:Sanktionen gegen Israels Sicherheitsminister Ben-Gvir sind überfällig

Der Politiker verlangt, dass Nacht für Nacht bis zu 40 Menschen in Gaza getötet werden. Darauf muss es eine Antwort geben. Der deutschen Verantwortung für den jüdischen Staat steht dies nicht entgegen. Im Gegenteil.

SZ PlusKommentar von Daniel Brössler

Künstliche Intelligenz
:„KI steht im Brennpunkt der geopolitischen Konfrontation“

Künstliche Intelligenz birgt immense Risiken – aber die Weltgemeinschaft hinkt mit der Regulierung weit hinterher. Warum der Münchner Experte Urs Gasser dennoch optimistisch ist.

SZ PlusInterview von Thomas Kirchner

Waldbrände und Hitzetote
:Klimawandel? Belgiens Regierung lernt auf die harte Tour

Während der ersten Hitzewelle empfahl ein belgischer Minister noch, den Sommer mit einem Bierchen am Pool zu genießen. Nun will er einen „nationalen Brand-Aktionsplan“ entwerfen.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Ceuta
:Zurückgehen? Dann lieber sterben

Die meisten der 80 000 Marokkaner, die Ende Juli nach Ceuta kamen, sind zurückgegangen. Doch Tausende verstecken sich noch immer, hausen in den Gassen, den Wäldern. Sie kommen nur raus, wenn es bei Sabah Hamed Essen gibt.

SZ PlusVon Patrick Illinger

IW-Studie
:Deutsche Unternehmen machen Bogen um die USA

Das Engagement deutscher Firmen in den USA ist einer IW-Studie zufolge stark zurückgegangen. Besonders bei strategischen Neuinvestitionen halten sich die Unternehmen zurück.

Spanische Exklave
:Marokko nimmt mehr als 100 Migranten vor Ceuta fest

In sozialen Netzwerken verbreiteten sich in den vergangenen Tagen erneut Aufrufe zu einem massenhaften Grenzübertritt wie Ende Juli. Marokkanische und spanische Behörden verhinderten nun, dass Menschen die Grenze überquerten.

Brüssel
:Wie eine Bratpfanne den Weg ins Herz der EU fand

Der Versuch, den zentralen Platz im Brüsseler Europaviertel zu verschönern, erstickt in politischer Kleingeistigkeit – und der große Europäer Robert Schuman muss seinen Namen dafür hergeben.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Dürre
:Bauern müssen wegen Futtermangels notschlachten

Aufgrund der Hitze fehlt vielen Landwirten in Baden-Württemberg Futter. Bei einigen Schlachthöfen gibt es bereits Wartelisten. Der Bauernverband spricht von einer dramatischen Lage.

Banken
:EZB winkt Commerzbank-Übernahme wohl durch

Es gibt einige Bedenken, doch die Europäische Zentralbank wird der Übernahme der Commerzbank durch die italienische Unicredit wohl dennoch zustimmen. Das geht aus einem vertraulichen Dokument hervor.

Förderung
:Wenn die E-Auto-Prämie in das Luxusauto fließt

Einkommensgrenzen sollen die staatliche Prämie sozial gerecht machen. Doch neue Zahlen zeigen, dass einige Käufer offenbar bei der Förderung tricksen.

Von Christina Kunkel

SZ-Kolumne „Bester Dinge“
:Zwei Adoptivküken und ihre rührende Geschichte

Ursula von der Leyen, das Brüsseler Arbeitstier, ist auch bekannt für ihre Tierliebe. Deshalb bittet sie nun ganz Europa um Hilfe: Gesucht werden Namen für zwei Küken.

Von Josef Kelnberger

MeinungBürokratie
:Die EU-Verpackungsverordnung schadet mehr als sie nützt

Wer künftig Kartons verschickt, muss genau dokumentieren, wie sie recycelt und entsorgt werden, bis in den letzten Winkel der EU. Das ist kein Witz, sondern Teil der neuen Regeln in der EU – und nur ein Beispiel für eine außer Rand und Band geratene Bürokratie.

SZ PlusKommentar von Silvia Liebrich

EU-Binnenmarkt
:Neue Verpackungsverordnung bedroht kleine Onlinehändler

Von Mitte August an gelten neue Regeln für Versandpakete. Wer Waren von einem EU-Land in ein anderes schickt, ist künftig dafür verantwortlich, dass der Karton im Zielland recycelt wird. Das verursacht enormen Aufwand – und hohe Kosten.

SZ PlusVon Michael Kläsgen

Konjunktur
:Europas Wirtschaft leidet unter der Hitze

Die hohen Temperaturen könnten das ohnehin geringe Wachstum in der EU wieder zunichtemachen.

Migrationspolitik
:Zum ersten Mal seit Jahren: Deutschland will Asylbewerberin nach Italien abschieben

Die Bundesregierung pocht auf die EU-Asylreform, die Dublin-Überstellungen wieder vorsieht. Doch Rom weigert sich. Was bedeutet das für die guten Beziehungen zwischen Meloni und Merz?

SZ PlusVon Elisa Britzelmeier

Spanien und Italien
:Ihr Streit rührt an die Grundlagen der EU

Seit der Krise von Ceuta vergiftet das Thema Migration wieder das politische Klima in Europa, das zeigt sich insbesondere an der Fehde zwischen den Regierungschefs von Spanien und Italien. Gibt es einen Ausweg?

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Wein im Überfluss
:Aus Dornfelder wird Nagellackentferner

Winzer aus Rheinhessen und Württemberg bleiben auf Millionen Litern Rot- und Roséwein sitzen. Wohin mit dem Überschuss?

Von Titus Arnu

Podcast: „Auf den Punkt“
:Wie Gerüchte auf Social Media Menschen nach Ceuta gelockt haben

Zehntausende Menschen in Marokko dachten, die Grenze zur EU sei offen. Wie ist es dazu gekommen?

Von Pauline Claßen, Johannes Korsche und Leonard Scharfenberg

Modekonzerne
:Was das EU-Vernichtungsverbot für Kleidung wirklich bedeutet

Jahrelang ließen Modekonzerne tonnenweise neue Kleidung vernichten. Die EU zwingt sie nun zum Umdenken, lässt aber Schlupflöcher, die Fast-Fashion-Giganten längst entdeckt haben.

SZ PlusVon Michael Kläsgen

SAP-Chef Christian Klein
:„Nicht jeder ist ein Top-Performer“

SAP-Chef Christian Klein fordert ehrliches Feedback und transparente Gehälter. Ein Gespräch über faire Leistungsbeurteilungen, KI-Jobs der Zukunft und die Frage, wie sehr ihn der Aufstieg der AfD sorgt.

SZ PlusInterview von Tobias Bug und Alexander Mühlauer

Migration
:Nach der Krise von Ceuta gibt sich die EU wieder geschlossen

Die Innenminister beraten über Lehren aus der Migrationskrise in der spanischen Exklave und von der Leyen lobt den spanischen Premier. Bis alle Verwerfungen überwunden sind, dürfte es aber noch dauern.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Migration
:Warum Spaniens Premier so gelassen auf die Krise in Ceuta reagiert

Er ist Mr. Cool: Pedro Sánchez lässt Kritik gerne an sich abperlen. Auch jetzt, wo mehr als 20 EU-Staaten Spanien verfehlte Migrationspolitik vorwerfen.

SZ PlusVon Patrick Illinger

MeinungCeuta
:Diese 72 Toten sind der Welt egal

Schicksale verschwinden hinter Wörtern wie „Massenandrang“, „Ansturm“ oder „Angriff“. Die Lehre der vergangenen Tage ist: Hautfarbe und Herkunft entscheiden wieder darüber, ob ein Mensch überhaupt als Mensch gesehen wird.

SZ PlusKommentar von Sara Maria Behbehani

Ungarns neue Regierung
:„Wir streben eine pragmatische Beziehung zu Moskau an“

Wie kann man Ungarn wieder zu einer rechtsstaatlichen, prowestlichen Demokratie machen? Vizeregierungschefin Anita Orbán über die Rückabwicklung von 16 Jahren Fidesz-Herrschaft und den Umgang mit Russland.

SZ PlusInterview von Tobias Zick

MeinungAutofahren
:Es gibt kein Grundrecht auf billiges Benzin

Der Sprit ist wieder teurer geworden, doch niemand muss dem Tankrabatt nachtrauern. Im Gegenteil, die hohen Preise haben ihr Gutes. Und wenn die Regierung nun die Leute entlasten will, hätte sie bessere Möglichkeiten.

SZ PlusKommentar von Alexander Hagelüken

Flucht und Migration
:Marokko macht Falschinformationen für Krise in Ceuta mitverantwortlich

Die Regierung in Rabat sieht die Verantwortung für den Andrang auf die spanische Exklave Ceuta nicht bei sich. Sie geht auch davon aus, dass es deutlich weniger Migranten waren als bislang angegeben.

Podcast „Auf den Punkt“
:So lief die Krise in Ceuta ab – Eindrücke von vor Ort

Mindestens 50 000 Migranten hatten die spanische Exklave am Freitag erreicht. Wie war die Lage und was waren mutmaßlich die Gründe für den Ansturm?

Von Patrick Illinger und Nadja Schlüter

Migration
:EU erhöht Druck auf Spanien

Nach dem Grenzübertritt von Zehntausenden Menschen aus Marokko nach Spanien herrscht Unruhe in der EU. Am Dienstag sollen die Innenminister der Mitgliedstaaten über die Situation beraten.

Von Josef Kelnberger und Sina-Maria Schweikle

MeinungCeuta
:Sánchez zu kritisieren, ist mehr als nur Populismus

Spanien aus dem Schengenraum ausschließen? Das ist Unsinn. Doch die Kritik von 22 Staats- und Regierungschefs am dortigen Ministerpräsidenten hat einen ernsthaften Kern.

SZ PlusKommentar von Josef Kelnberger

MeinungAI Act
:Die neuen KI-Regeln kommen zum richtigen Zeitpunkt

Neue Regeln aus Brüssel sollen KI-Ausbrüche wie den bei Open AI verhindern und die Deepfake-Flut transparent machen. Ausnahmsweise ist die EU bei einem Thema vorne dran.

SZ PlusKommentar von Jannis Brühl

Migration
:Brief von EU-Staats- und Regierungschefs erhöht Druck auf Spanien

22 EU-Staaten werfen Madrid in dem Schreiben vor, mit jüngsten Entscheidungen unerwünschte Signale ausgesendet zu haben. Spaniens Regierungschef Sánchez wiederum klagt über Vorurteile und Falschmeldungen. In Ceuta selbst beruhigt sich die Lage.

Migration in Spanien
:Ceuta wird zum Stresstest für die europäische Migrationspolitik

Zehntausende Menschen, verschärfte Kontrollen, scharfe Töne aus den Hauptstädten: Die Ereignisse in der spanischen Exklave stellen die EU-Migrationspolitik auf die Probe und treffen Deutschland im Landtagswahlkampf.

Von Sina-Maria Schweikle

Migration in Spanien
:Weder zu essen noch zu trinken, und alle Läden zu – wie Ceuta dichtmacht

Nach dem Andrang von Flüchtlingen aus Marokko schließt die spanische Exklave ihre Geschäfte – um Tausende Migranten zur Rückkehr zu bewegen. Das Kalkül geht auf. Ein Besuch in Ceuta.

SZ PlusVon Patrick Illinger

MeinungWer darf in Deutschland als Arzt arbeiten?
:Ein neues Gesetz senkt die Hürden – doch leider viel zu weit

Die Bundesregierung will die bürokratischen Hürden für ausländische Ärzte und Pflegekräfte abbauen. Gute Idee – solange das nicht die Patienten gefährdet.

SZ PlusKommentar von Christina Berndt

Onlineshopping-Portal
:Neue Vorwürfe aus Brüssel gegen Temu

Der EU-Kommission zufolge soll das chinesische Shopping-Portal Ermittlungen zu illegalen Subventionen behindert haben. Das Unternehmen weist das zurück.

Neues KI-Gesetz
:Was bei Deepfakes fortan gilt

Neue Symbole für das Internet: Wer beruflich KI-generierte Inhalte postet, muss dies künftig kennzeichnen. Andernfalls drohen hohe Strafen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

SZ PlusVon Jerrit Schloßer

MeinungUefa
:So geht man mit Bullys um

Alle europäischen Mitglieder unterzeichnen eine Forderung gegen Infantinos Pläne, ohne sich gegeneinander ausspielen zu lassen. Davon könnte die Politik sich inspirieren lassen.

SZ PlusKommentar von Hubert Wetzel

Europa
:EU erschwert Flucht wehrpflichtiger Ukrainer

Fast 4,4 Millionen Menschen aus der Ukraine haben bisher in der Europäischen Union Schutz gefunden. Doch die EU erschwert ukrainischen Männern nun die Flucht vor dem Krieg gegen Russland: Wehrfähige Ukrainer profitieren in Deutschland und anderen ...

Klimawandel
:Wie die EU als freiwillige Feuerwehr Waldbrände bekämpft

Die EU-Kommission unterstützt den Kampf gegen die Flammen mit eigenen Experten und Löschflugzeugen.  Aber sie warnt: Wenn die einzelnen Staaten nichts gegen die Ursachen unternehmen, werden die Brände in den kommenden Jahren nicht mehr zu kontrollieren sein.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Handelskonflikt
:Trumps Zölle schaden Europa weniger als befürchtet

Vor einem Jahr ließ sich die EU auf einen schiefen Zolldeal mit den USA ein. Der ist nach wie vor ein wackeliges Konstrukt, doch die Handelsbeziehungen blieben – bei allen Verlusten – ziemlich stabil.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

Waldbrände in Südeuropa
:Mehr als 220 000 Menschen müssen französische Urlaubsregion verlassen

Eine neue Hitzewelle könnte die Löscharbeiten aber deutlich erschweren. In Spanien zeichnet sich derweil eine leichte Entspannung der Lage ab, ein Feuer auf der griechischen Insel Paros ist ebenfalls unter Kontrolle.

Studiengebühren in Bayern
:6000 Euro pro Semester, bitte!

Wer nicht aus der EU kommt und an der FAU in Erlangen und Nürnberg studieren möchte, muss künftig zahlen. Auch an der LMU in München wird das Thema derzeit „offen diskutiert“.

SZ PlusVon Max Weinhold Hernandez

Künstliche Intelligenz
:Für die Atomwaffen gibt es das rote Telefon. Und für die KI?

China plädiert für eine globale Regulierung der künstlichen Intelligenz. Warum es sich zugleich als Stimme der Schwellen- und Entwicklungsländer stilisiert und KI als Machtmittel nutzt, erklärt Expertin Antonia Hmaidi.

SZ PlusInterview von Thomas Kirchner und Lea Sahay

Gibraltar
:Die Grenze ist offen – aber die Emotionen kochen hoch

Seit 1713 gehört Gibraltar zu Großbritannien. Der Brexit und neue Schengen-Regeln drohten die Landspitze am Südende Spaniens abzuriegeln. Nun sind die Zäune abgebaut, doch die Animositäten bleiben.

SZ PlusVon Patrick Illinger

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