Was nichts kostet, kann weg? Das soll sich für Plastikbeutel ändern. Das Umweltbundesamt schlägt vor, eine Abgabe auf die Tüten einzuführen, um die Müllmenge zu reduzieren. Auch Häfen sollten EU-weit für ihren Abfall zahlen.
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Nach dem Petersberger Klimadialog hat Umweltminister Peter Altmaier versucht, Optimismus zu verbreiten. Lutz Wicke sieht dazu keinen Anlass. Für ihn befinden wir uns in einer "absolut verzweifelten Situation". Und daran, so erklärt er im Interview, sind auch Klimawissenschaftler wie er selbst verantwortlich.
Von Markus C. Schulte von Drachmehr...
Auf jedem Quadratkilometer Ozean treiben 13.000 Plastikteile. Tiere vom Sturmvogel bis zur Robbe verenden daran. Organisationen auf der ganzen Welt kämpfen gegen den Müll.
Von Christopher Schradermehr...
Ein paar Minuten wird sie benutzt. Danach legen wir die Plastiktüte ab und nehmen uns vor, sie wiederzuverwerten. Meistens klappt das nicht. Und so sammeln sich die Tüten in der Wohnung, werden irgendwann entsorgt oder schwimmen als Müllteppich auf den Weltmeeren. Eigentlich der blanke Irrsinn.
Michael Bauchmüllermehr...
Das Umweltbundesamt will den Verkehr in den Griff bekommen - und plädiert für eine flächendeckende Pkw-Maut. Auf Autofahrer könnten Zusatzkosten von mehreren hundert Euro jährlich zukommen.
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Eine Studie des Umweltbundesamts zeigt: Deutschland könnte schon relativ bald vollständig auf erneuerbare Energien umsteigen. Längere Laufzeiten von Atomkraftwerken wären demnach unnötig.
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Nach Berechnungen der Umweltbehörde muss Deutschland jährlich vier Milliarden Euro für Klimaschutzmaßnahmen aufwenden - denn nur durch eine massive Reduzierung der Treibhausgase könne die Erderwärmung aufgehalten werden.
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Atomausstieg, Boom bei Braunkohle, Heizen gegen die Kälte: Der Ausstoß von Treibhausgasen im Land der Energiewende steigt erstmals seit Jahren wieder an. Eigentlich eine Niederlage für Umweltminister Altmaier - doch genau das könnte ihm politisch helfen.
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Erdgas lässt sich aus tiefen Gesteinsschichten holen, indem Wasser, Sand und bestimmte Chemikalien in den Boden gepresst werden. Doch dabei können gesundheitsschädliche Stoffe in Flüsse und Seen geschwemmt werden, warnen US-Wissenschaftler. In Deutschland gilt die Sorge allerdings eher dem Grundwasser.
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Gefährliche Plastik-Weichmacher und Gifte wie DDT sind verboten. Trotzdem sind Kinder in Deutschland den Substanzen in einem bedenklichen Ausmaß ausgesetzt.
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Können Menschen Energie sparen, wenn sie die Heizung herunterstellen, während sie außer Haus sind? Die Antworten auf diese Frage sind alles andere als eindeutig. Das Umweltbundesamt überarbeitet deshalb derzeit seine Empfehlungen.
Von Christopher Schradermehr...
Schon geringe Rückstände von Beruhigungsmitteln im Wasser reichen, um scheue Barsche in fresswütige Draufgänger zu verwandeln. Solche Verhaltensänderungen sind mehr als kuriose Anekdoten. Sie können ganze Ökosysteme aus dem Gleichgewicht werfen.
Von Hanno Charisiusmehr...
Was beschäftigt die Deutschen, wenn sie über die großen Dinge nachdenken? Die Finanzkrise? Ihre Arbeitsplätze? Das Umweltministerium hat eine Antwort: der Umweltschutz. Allerdings schlägt sich das drastisch gestiegene Umweltbewusstsein nicht unbedingt im Handeln der Bundesbürger nieder.
Von Hans von der Hagenmehr...
Die Koalition will noch vor der Bundestagswahl mit neuen Regeln die Förderung von Schiefergas in Deutschland möglich machen. Eine Arbeitsgruppe "Fracking" von Union und FDP hat sich auf Eckpunkte geeinigt und fordert die Regierung in einem Brief zu Gesetzesvorschlägen auf.
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Die Belastung der Luft mit Feinstaub schwankt täglich, nicht nur in Großstädten werden die Grenzwerte immer wieder überschritten. Auch ländliche Gebiete werden mitunter von den feinen Partikeln aus Abgasen, Heizungen und der Landwirtschaft verpestet. Das liegt vor allem am Wetter.
Von Hanna Metzenmehr...
Macht Lärm krank? Um diese Frage ist vor dem Bau einer dritten Start- und Landebahn im Erdinger Moos ein heftiger Streit entbrannt. Wissenschaftler René Weinandy hat eine klare Meinung: Wer dauerhaft Lärm erdulden muss, bekommt eher einen Herzinfarkt oder Schlaganfall.
Interview: Kassian Strohmehr...
Auf dem Land ist die Luft zwar gemeinhin besser als in der Stadt. Doch hohe Feinstaubwerte werden dort trotzdem gemessen. Schuld daran ist auch die Landwirtschaft.
Von Markus C. Schulte von Drach und Hanna Metzenmehr...
Deutsche Behörden warnen vor den möglichen Folgen der Erderwärmung. Die Bürger sind demnach nicht ausreichend auf die bevorstehenden Extremereignisse vorbereitet. Deshalb soll das Warnsystem ausgebaut werden.
Von Christopher Schradermehr...
Sie enthält Quecksilber, hat zuweilen Startschwierigkeiten und wurde den EU-Bürgern aufgezwungen: die Energiesparlampe. Immerhin - sie schont den Geldbeutel. Doch worauf sollten Verbraucher beim Kauf achten? Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Energiesparlampe.
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Das Umweltbundesamt schließt eine Gefahr für das Trinkwasser durch den aggressiven Ehec-Keim aus und warnt vor Panikmache. Doch einige Experten empfehlen, dass zumindest kleine Wasserversorger häufiger auf die Bakterien testen sollten.
Von Markus C. Schulte von Drachmehr...
Verfechter der Atomkraft warnten stets, dass der Atomausstieg Deutschland die Klimabilanz verhageln würde. Zu Unrecht, wie nun eine Bilanz des Umweltbundesamtes für das Jahr 2011 zeigt: Obwohl sieben Atomkraftwerke vom Netz gingen und die Wirtschaftsleistung anzog, stieß die deutsche Industrie weniger Treibhausgase aus als 2010.
Von Markus Balsermehr...
Sieben Atomkraftwerke wurden in Deutschland bereits vom Netz genommen. Die Befürworter der Kernkraft hatten stets gewarnt, dass der Atomausstieg zu mehr Kohlendioxidemissionen führe. Doch der CO2-Ausstoß der Energie- und Industrieanlagen ist nicht gestiegen, meldet das Umweltbundesamt. Im Gegenteil.
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