Ringen hat eine große olympische Tradition: Es gehört nicht nur von Anfang an zum Programm der modernen Spiele, auch bei den Olympischen Spielen der Antike traten Sportler zum sogenannten "Pale" gegeneinander an - damals noch nackt. Seit 2004 ringen auch Frauen bei Olympia miteinander. Gekämpft wird in den verschiedenen Gewichtsklassen entweder im Freistil, bei dem der ganze Körper als Angriffsfläche dient, oder im klassischen griechisch-römischen Stil, bei dem nur Griffe oberhalb der Gürtellinie erlaubt sind. Ziel ist es, den Gegner mit verschiedenen Wurf-, Griff- oder Haltetechniken so auf die Matte zu bringen, dass beide Schultern aufliegen. Gelingt dies nicht, gewinnt der Ringer, der von den Kampfrichtern am höchsten bewertet wurde.
Ringen will um jeden Preis olympisch bleiben. Dafür startet der Weltverband nach Jahren des Stillstands tiefgreifende Reformen. Neue Regeln sollen bewirken, dass Taktik weniger belohnt wird - und die Kämpfer im Ring wieder mehr riskieren.
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Besser trainierte Körper gibt es nirgends: Bei der Europameisterschaft im Ringen messen sich muskelbepackte Athleten aus aller Welt im Kampf auf der Matte. Sollte ihre Sportart tatsächlich aus dem Olympischen Programm gestrichen werden, hieße das: Adieu von der Ästhetik des Körpers.
Von Johannes Mitterermehr...
Ringen soll aus dem olympischen Programm verschwinden. Doch die Ringer kämpfen entschlossen um den Erhalt ihrer Sportart. Weltweit kommt es zu überraschenden Allianzen.
Von René Hofmannmehr...
Der FC Porto gewinnt im Achtelfinal-Hinspiel knapp gegen den FC Malaga, Jupp Heynckes nimmt Spekulationen um ein Engagement auf Schalke "zur Kenntnis". Kießling-Berater streut Gerüchte über Wechsel zum BVB, Schalke baut gegen Istanbul auf die Rückkehr von Stürmer Huntelaar.
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Meinung
Wofür soll Olympia künftig stehen? Kommen die Spiele bei der Jugend der Welt überhaupt noch an? Das Sportfest war immer auch von Wandel geprägt, Sackhüpfen und Dreibeinlauf trauert heute keiner mehr nach. Wie es jedoch mit dem Ringen bei Olympia weitergeht, wird viel aussagen über die Olympischen Spiele.
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Die Damen und Herren vom Internationalen Olympischen Komitee wollen das Ringen aus dem Programm nehmen. "So nicht!" schreit die Sportwelt. Doch wer weiß, wie der Sport mit seinen Traditionen umgeht, erkennt: Das Ringen hat keine Chance.
Von Thomas Hummel, Ivonne Wagner und Jasmin Offmehr...
Beide Länder sehen sich durch die Olympia-Verbannung der Sportart benachteiligt. LeBron James feiert einen NBA-Rekord, Handball-Torwart Johannes Bitter schließt baldiges Comeback in der Nationalmannschaft aus. Die Bayern-Basketballer treffen bereits im Pokal-Halbfinale auf Alba Berlin.
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Schon bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit gehörte Ringen fest zum Programm - der erste Olympiasieger war ein Deutscher, später sorgte der "Kran von Schifferstadt" für Furore. Nun hat das IOC überraschend das Ende der Sportart bei den Spielen verkündet. Impressionen aus der olympischen Geschichte.
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Meinung
Das Olympische Komitee will sich keine Karteileichen mehr leisten - deshalb wird der Traditionssport Ringen aussortiert. Seit sich die Jugend der Welt immer extremeren Sportarten zuwendet, blickt das IOC sorgenvoll in die Zukunft. Action, Spannung, Rasanz sind die modernen Kriterien, Bildschirm-kompatibel muss das Ganze sein.
Ein Kommentar von Thomas Kistnermehr...
Mit Ringen kippt das IOC eine traditionsreiche Sportart aus dem olympischen Programm. Die deutschen Vertreter äußern sich überrascht, traurig und geschockt über das Aus. Bei den Entscheidern des Exekutivkomitees sieht man das anders.
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Die deutschen Ringer reagieren geschockt auf die Verbannung der Sportart aus dem Programm für die Olympischen Spiele 2020. Der Beschluss der IOC-Exekutive sei ohne Vorwarnung gekommen, klagt Verbandspräsident Werner. Der traditionsreichen Sportart droht der Absturz in die Bedeutungslosigkeit.
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Ringen ist ein Rätsel für viele Olympiabeobachter. Eigentlich ist aber alles ganz einfach. Aus dem Stand muss der Gegner in Bodenlage und mit beiden Schultern auf die Matte gebracht werden. Und auch die Sache mit den Stilen Griechisch-römisch und Freistil ist viel unkomplizierter als es klingt. Die Geheimnisse der Sportart im SZ-Video.
Von Thomas Hahn, Johannes Schäfer und Jasmin Offmehr...
Bei den Europameisterschaften der Ringer in Belgrad behaken sich die Kontrahenten mit aller Kraft. Besonders stark präsentieren sich die Kämpfer aus Russland - aber auch eine Deutsche gewinnt gleich zu Beginn eine Medaille. Weniger gut läuft es für die Männer des Deutschen Ringer-Bundes.
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Mann gegen Mann, Frau gegen Frau: Doch bei den Weltmeisterschaften im Ringen wird nicht immer mit fairen Mitteln gekämpft. Die Türken feiern ihre Sieger, die deutsche Mannschaft erlebt dagegen in Istanbul ein Debakel.
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Mit wenig Geld und vielen einheimischen Talenten hat sich Unterföhring in die höchste bayerische Klasse durchgerungen. Jetzt reizt den SC Isaria die 2. Liga. Athleten von Außerhalb sollen aber die Ausnahme bleiben.
Von Stefan Gallermehr...
Zimperlich sind die Ringer bei ihrer Weltmeisterschaft in Dänemark nicht: Wer Gold will, muss seinen Gegner aushebeln. Ein Plan, der nicht selten ins Auge geht.
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