NSU-Ausschuss in Erfurt Rätselhafte Zeugin, rechte Verbindungen Der Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter gibt weiter Rätsel auf.

Im Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss legt eine Zeugin Verbindungen im Fall der ermordeten Polizistin Michèle Kiesewetter offen. Es handelt sich um ein teils bizarres Geflecht von Verwandten, Polizisten und rechten Akteuren. Von Tanjev Schultz mehr...

PK zum Abschlussbericht des NSU-Ausschusses Parlamentarische Aufklärung der Neonazi-Morde Auch Türkische Gemeinde will zweiten NSU-Ausschuss

Soll der nächste Bundestag die NSU-Morde weiter untersuchen? Einzig die Liberalen haben diese Idee bislang ins Spiel gebracht. Nun erhalten sie Unterstützung von der Türkischen Gemeinde in Deutschland. Die Linke wiederum bringt eine ganz andere Variante ins Spiel. Von Ronen Steinke, Berlin mehr...

Umstrittene Razzia 1998 NSU-Ausschuss will Böhnhardts Mutter vernehmen

Der Thüringer Neonazi-Untersuchungsausschuss wird erstmals einen Angehören eines NSU-Mitglieds vernehmen. mehr... Politicker

NSU-Untersuchungsausschuss Bayerischer Landtag NSU-Ausschuss macht Behörden massive Vorwürfe

Exklusiv Ahnungslos, ineffizient, fragwürdig: Im Entwurf für den Abschlussbericht des bayerischen NSU-Untersuchungsausschusses ist die Kritik am Verfassungsschutz des Freistaats vernichtend. Die bayerischen Abgeordneten sind sich einig, dass die Behörde refomiert werden muss. Von Mike Szymanski mehr...

Landtag NSU-Ausschuss prüft rechtsextreme Aktivitäten in Kasernen

Die NSU hat in Bayern die Hälfte ihrer Morde verübt - mehr als in jedem anderen Bundesland. Der Neonazi-Untersuchungsausschuss des Landtags weitet seine Arbeit nun auf die Bundeswehr aus. Untersucht werden sollen auch Neonazi-Aktivitäten in bayerischen Kasernen. mehr...

Rechter Terror Bayern setzt NSU-Ausschuss ein

Haben die Sicherheitsbehörden bei der Aufklärung des Rechtsterrorismus vesagt? Mit dieser Frage befasst sch nun ein Gremium - und untersucht das Versagens der Sicherheitsbehörden von 1994 bis heute. Von Frank Müller mehr...

Verfassungsschutzpraesident Fromm bittet um Entlassung Debatte um Verfassungsschutz Chef des NSU-Ausschusses beklagt Behinderung bei der Aufklärung

Präsident Fromm ist weg, doch der Verfassungsschutz muss sich nach wie vor unangenehme Fragen gefallen lassen. Innenminister Friedrich will Aufbau und Arbeit des Dienstes prüfen. Der Ausschuss-Vorsitzende Edathy beklagt, die Abgeordneten würden bei der Aufklärung behindert. Die FDP erwägt sogar rechtliche Schritte gegen die Behörde. mehr...

NSU Untersuchungsausschuss Thüringen NSU-Ausschüsse in Thüringen und Sachsen Zielfahndung im Niemandsland

Vor den NSU-Untersuchungsausschüssen in Erfurt und Dresden berichtet ein Kriminalbeamter über die Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz: Der Dienst habe den Fahndern wichtige Hinweise vorenthalten und Ermittlungen sabotiert. Der Beamte stellt sogar eine eigene Verschwörungstheorie auf. Von Tanjev Schultz mehr...

NSU-Ausschuss des Bundestages Das Schweigen der Dienste

Der NSU-Ausschuss des Bundestages offenbart, wie kompliziert eine Reform des umstrittenen V-Mann-Wesens ist. Die föderalen Strukturen behindern den Austausch von Informationen zwischen Verfassungsschützern auf Länder- und Bundesebene und der Polizei - manchmal fehlt auch schlicht der Wille. Von Hans Leyendecker und Tanjev Schultz mehr...

Siegfried Mundlos vor dem NSU-Untersuchungsausschuss in Erfurt. Vater Mundlos vor NSU-Ausschuss "Lieber in den Untergrund zum Spitzeln"

Der Vater von Uwe Mundlos tritt erstmals vor dem NSU-Untersuchungsausschuss auf - und beschuldigt den Verfassungsschutz, für den Aufbau der rechten Szene in Thüringen verantwortlich zu sein. Über den NSU-Täter Uwe Böhnhardt präsentiert er eine erstaunliche Theorie. Von Tanjev Schultz, Erfurt mehr...

Vor Thüringer NSU-Ausschuss Böhnhardts Mutter zweifelt an Polizeiarbeit

Starke Skepsis gegenüber den Fahndern: Die Mutter von Uwe Böhnhard, einem der drei mutmaßlichen Rechtsterroristen, hat sich vor dem NSU-Untersuchungsausschuss in Thüringen geäußert - und stellt die Arbeit der Ermittler in Frage. mehr...

NSU-Ausschuss im Landtag Merk entschuldigt sich - sieht aber keine Versäumnisse

Letzte Zeugenvernehmung im NSU-Ausschuss: Justizministerin Beate Merk hat nach ihrem Amtsantritt 2003 zunächst wenig Interesse an der Mordserie gezeigt - nun entschuldigt sie sich bei den Opfern. Eigene Fehler kann sie allerdings nicht erkennen. mehr...

NSU-Ausschuss im Landtag Wohl kein einheitlicher Abschlussbericht

Die Untersuchung ist abgeschlossen, ein einheitliches Fazit nicht in Sicht: Die Parteien ziehen zum Ende des NSU-Ausschusses im Landtag sehr unterschiedliche Schlüsse und Konsequenzen. SPD und Grüne fordern etwa radikale Veränderungen beim Verfassungsschutz. Von Mike Szymanski mehr...

Abschluss des NSU-Ausschusses Bessere Kooperation gegen Rechts

Regierung und Opposition sind sich zum Ende des NSU-Ausschusses weitgehend einig: Die Gefahr von Rechts wurde von allen Behörden unterschätzt. Nun verlangen die Politiker eine bessere Kooperation. Bei der Zukunft des Verfassungsschutzes allerdings liegt man weiter über Kreuz. mehr...

NSU-Ausschuss in Bayern Autoname als Eselsbrücke

Verwunderung im NSU-Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags: Ein Kriminalbeamter will schon 2007 vom NSU gehört haben. Von Mike Szymanski und Tanjev Schultz mehr...

NSU-Ausschuss im Bayerischen Landtag Versagen ohne Versager

Meinung Fünf Menschen erschoss der NSU in Bayern, doch die Ermittler tappten im Dunkeln: Die Mordserie gilt im Freistaat als "zentrale Niederlage" der Polizei - grobe Fehler wollen die bayerischen Ermittler aber bis heute nicht erkennen. Doch ein wirklicher Anfang ist erst dann gemacht, wenn die Behörden zu ihren Fehlern stehen. Ein Kommentar von Mike Szymanski mehr...

Streit im NSU-Prozess "Es ist ungehörig, wenn Sie mir so kommen!"

Der Vater des ermordeten Halit Yozgat will im NSU-Prozess eine Erklärung abgeben. Daraufhin liefern sich sein Anwalt und Richter Götzl ein Wortgefecht. Und dann mischt sich auch noch Zschäpes Verteidiger ein. Aus dem Gericht von Tanjev Schultz mehr...

Saechsischer Landtag NSU-Ausschuss in Sachsen Die NPD ermittelt mit

In Sachsen sitzt ein NPD-Politiker in dem parlamentarischen Ausschuss, der sich mit der Zwickauer Terrorzelle beschäftigen soll. Geschafft hat er das mit Hilfe der anderen Fraktionen - denn ohne den rechtsextremen Parlamentarier Arne Schimmer wäre das Gremium nicht zustande gekommen. Von Antonie Rietzschel mehr...

NSU-Ausschuss - Otto Schily Ex-Innenminister vor NSU-Ausschuss Schilys späte Einsichten

Der frühere Innenminister Schily gibt sich im NSU-Ausschuss ungewohnt reumütig. Er selbst und die Behörden hätten bei den Ermittlungen schwere Fehler gemacht. Für seine offenen Worte erntet der SPD-Politiker Lob selbst von den CDU-Leuten. Nur eine kleine Hakelei zerstört die nachdenkliche Stimmung. Von Tanjev Schultz, Berlin mehr...

NSU-Ausschuss Verdacht auf Täuschung der Justiz

Angeblich wurde ein wegen versuchten Mordes verurteilter Neonazi vorzeitig aus der Haft entlassen, um als V-Mann eingesetzt zu werden. Dieser Verdacht ist im NSU-Untersuchungsausschuss aufgekommen. Hat der Brandenburger Verfassungsschutz in den Neunzigerjahren die Justiz bewusst getäuscht? Von Tanjev Schultz, Berlin mehr...

Ex-BND Präsident Hanning vor NSU Untersuchungsausschuss August Hanning vor NSU-Ausschuss Früherer BND-Chef rühmt Verfassungsschutz

Auftritt für August Hanning: Der ehemalige Staatssekretär nimmt den viel gescholtenen Verfassungsschutz in Schutz, rechtfertigt die Fusion der Abteilungen für Rechts- und Linksterrorismus - und räumt ein, die NSU-Morde falsch eingeschätzt zu haben. Von Tanjev Schultz, Berlin mehr...

NSU-Ausschuss Forster verteidigt umstrittenen Auftritt

Bereits zum zweiten Mal hat Gerhard Forster im Landtag zur Neonazi-Mordserie ausgesagt - und seinen umstrittenen Auftritt verteidigt. Die öffentliche Aufklärungsarbeit macht der Ex-Verfassungsschützer dafür mitverantwortlich, dass V-Leute künftig wohl nicht mehr für eine Zusammenarbeit bereit seien. mehr...

NSU-Ausschuss - Otto Schily NSU-Ausschuss Schily übernimmt Verantwortung für Ermittlungsversagen

Dass die Neonazi-Morde nicht verhindert wurden, sei "höchst schockierend" und "besonders deprimierend". Ex-Innenminister Schily hat vor dem NSU-Ausschuss die politische Verantwortung für das Versagen der Sicherheitsbehörden übernommen und eingestanden, dass die rechtsterroristische Gefahr zu seiner Amtszeit unterschätzt wurde. mehr...