Die Enttarnung eines mutmaßlichen US-Spions in Russland hat diplomatische Konsequenzen: Der Botschafter aus Washington musste im Außenministerium in Moskau vorsprechen. Der Vorgang belastet das ohnehin schon abgekühlte Verhältnis zwischen Russland und den USA.
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Die russische Menschenrechtsaktivistin Natalja Estemirowa ist in Tschetschenien entführt und ermordet worden. Sie kämpfte seit Jahren gegen staatliche Willkür in der Region.
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Nach den Anschlägen von Boston ist Bundesinnenminister Friedrich in die USA gereist. Dort berät er sich mit US-Politikern über die Zukunft der Terrorabwehr - und fordert strengere Einreisekontrollen für die EU.
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An diesem 1. Mai werden in Russland "Helden der Arbeit" ausgezeichnet - erstmals seit dem Zerfall der Sowjetunion. Präsident Putin hat den Orden wieder eingeführt. Der goldene Stern erinnert ganz bewusst an alte Zeiten.
Von Frank Nienhuysen, Moskaumehr...
Meinung
Anreize, Druck und Zwang: Viel mehr außenpolitische Instrumente setzt die internationale Diplomatie nur selten ein. Doch Hilfsgelder, Sanktionen und Militäraktionen haben nur begrenzte Wirkung: Wer den Frieden will, muss verstehen können, was den anderen umtreibt.
Ein Gastbeitrag von Volker Perthesmehr...
Viele Russen rätseln über die mutmaßlichen Boston-Attentäter tschetschenischer Herkunft - und verfallen dabei in jahrhundertealte Kaukasus-Phantasien. Doch die Zarnajew-Brüder zerstören den Mythos vom erdverbundenen Freiheitskämpfer.
Von Tim Neshitovmehr...
Noch ist nichts bekannt über die Motive der mutmaßlichen Täter von Boston. Hat ihre Herkunft damit zu tun? Die Brüder Zarnajew wären nicht die ersten tschetschenischen Attentäter im Westen. Nur die ersten, die eine Tat dieses Ausmaßes verübt hätten.
Von Sonja Zekri und Frank Nienhuysenmehr...
Sie trieben Sport und schienen ein lockeres Verhältnis zum Islam zu pflegen. Das legen die Spuren nahe, die Tamerlan und Dschochar Zarnajew im Netz hinterlassen haben. Woher der Hass der mutmaßlichen Täter auf die USA rührt, können sich die Ermittler noch nicht erklären. Hat ihre tschetschenische Herkunft damit zu tun?
Von Julian Hans, Nicolas Richter und Christian Wernickemehr...
"Wir haben ihn": Dramatische Szenen in Bostons Vorort Watertown. Die Polizei hat den 19-jährigen mutmaßlichen Marathon-Attentäter Dschochar Zarnajew verletzt, aber lebend gefasst - in einem abgestellten Boot auf einem Grundstück. Die Nation reagiert erleichtert, Präsident Obama fordert eine tiefgehende Aufarbeitung des Falls.
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Die Sicherheitsprobleme in Russland sind nicht kleiner, sondern größer geworden. Das hat der Selbstmordanschlag im Nordkaukasus wieder einmal gezeigt. Schon in einem Jahr starten die Winterspiele in Sotschi. Moskau bleibt nur wenig Zeit, die Konflikte im Kaukasus unter Kontrolle zu bringen.
Von Frank Nienhuysen, Moskaumehr...
Ihr Ziel ist die Errichtung eines islamischen Staates: Die in Syrien operierende Al-Nusra-Front holt sich schlagkräftige Unterstützung und schließt sich mit dem irakischen Al-Qaida-Ableger zusammen. Auch die USA wollen sich in Syrien einmischen.
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Meinung
Islamistische Attentäter aus dem eigenen Land, das war bisher ein Problem der Briten oder Franzosen. Jetzt ist es vielleicht auch ein Problem Amerikas - nachdem zwei eingewanderte tschetschenische Brüder für die Bomben von Boston verantwortlich sein sollen. Gegen terroristische Eigengewächse kann sich ein Land kaum schützen.
Ein Kommentar von Hubert Wetzelmehr...
Meinung
Ein mutmaßlicher Attentäter ist tot, der andere gefasst, doch der Schrecken bleibt. Anders als die 9/11-Terroristen lebten die Verdächtigen schon lange in den USA. Jetzt muss Amerika den Ursachen des Terrors auf die Spur kommen. Denn Boston gibt Rätsel auf.
Ein Kommentar von Christian Wernicke, Washington D.C.mehr...
Die Anklageschrift ist verlesen, dem überlebenden Terroristen von Boston wird bald der Prozess gemacht. Dem Terroristen? Oder dem Kriminellen? Nach dem Anschlag auf den Marathon ist in den USA eine Debatte über den Begriff "Terrorismus" entbrannt - die weit über Wortklauberei hinausgeht.
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Viktor Klein ist der letzte Deutsche im aserbaidschanischen Chanlar: Ein Besuch bei einem lebenden Souvenir, in dessen Haus die Kuckucksuhren anders gehen. Diese Reportage war der Auslöser für das Buch "Kuckucksuhren in Baku".
Von Ingo Petzmehr...
Im August 2008 blickt die Welt gebannt auf Georgien: Der Einmarsch russischer Truppen in den Kaukasus-Staat spannt die diplomatischen Beziehungen zwischen Russland und dem Westen aufs Äußerste an. In Bildern
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Roberto Carlos, Gullit und jetzt vielleicht Gattuso oder Ronaldo: In den russischen Republiken werden politische Ziele mit Hilfe prominenter Fußballer verfolgt. Der sportliche Erfolg scheint die Investoren nur vordergründig zu interessieren.
Von F. Nienhuysenmehr...
Schlagabtausch zwischen Russland und den USA: Kremlchef Medwedjew wirft dem Westen vor, sein Land hinter einen neuen Eisernen Vorhang zu zwingen.
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Video
Terroristenführer Doku Umarow will im Nordkaukasus einen Gottesstaat errichten. Die Gruppe um ihn soll auch für die jüngsten Anschläge in Moskau verantwortlich sein.
Von Lilith Volkertmehr...
Moskau argumentiert: Was dem Kosovo gewährt wird, kann Südossetien oder Abchasien nicht verweigert bleiben. Doch der Vergleich mit dem Balkan ist falsch.
Ein Kommentar von Stefan Korneliusmehr...
Blutige Eskalation des Kaukasus-Konflikts: Russische Truppen rücken in Südossetien ein, um Georgiens Offensive in der abtrünnigen Region zu stoppen.
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Schneesichere, lange Abfahrten, dazu ideale Bedingungen für Tourengeher, Freerider und Heli-Skiing: Der Kaukasus ist Moskaus ehrgeizigstes Projekt für Urlauber - und wird unter Touristen immer beliebter. Allerdings auch für Terroristen.
Von Frank Nienhuysen, Moskaumehr...
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