Marx, Kästner, Tucholsky in Flammen: Am 10. Mai 1933 ging deutsches Kulturgut in Flammen auf. In 22 Städten verbrannten die Nazis die Bücher von kritischen, kommunistischen und jüdischen Autoren. 80 Jahre später erinnert eine Sonderausstellung an die Propaganda-Aktion "wider den undeutschen Geist".
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Karl Marx ist an seinem 195. Geburtstag in seine Heimatstadt Trier zurückgekehrt - und zwar gleich 500-fach in Form von ein Meter hohen Marx-Figuren.
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Trier, die Geburtsstadt von Karl Marx, zieht jedes Jahr tausende Besucher an. Die wichtigste ausländische Besuchergruppe sind dabei interessanterweise die Chinesen. Ziel ist das Museum Karl-Marx-Haus.
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Die Linkspartei muss mit einer Rückkehr Oskar Lafontaines in die Bundespolitik rechnen - und mit einem Streit zwischen ihm und Gregor Gysi um den Fraktionsvorsitz. Doch Lafontaine könnte auch eine ganz andere Strategie verfolgen, um Freundin Wagenknecht den Weg an die Spitze der Fraktion zu ebnen.
Von Daniel Brössler, Berlinmehr...
Was in Westeuropa "Zypern-Hilfe" heißt, gilt in Moskau schlicht als Enteignung: Premierminister Medwedjew bedient sich in seiner Kritik lässig bei Lenin und Marx. Sein Chef Putin unterstützt die Einigung trotzdem - und lässt wieder mit Zypern verhandeln.
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Orte von melancholischer Schönheit sind Londons Friedhöfe, die noch aus der Zeit von Charles Dickens datieren. Am schönsten gruseln kann man sich auf dem Highgate Cemetery, wo der Rauschebart von Karl Marx aus dem Pflanzendickicht ragt.
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In Trier will der AStA die Universität umbenennen. In Karl-Marx-Universität. Darüber ist nun ein bizarrer Streit entbrannt. Unter Beteiligung der Jungen Union und des Unipräsidenten.
Von Oliver Klasenmehr...
Dem scheidenden Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller ist seine Lieblingslektüre ein bisschen peinlich. Doch wer das Heranpirschen an fremde Lagerfeuer schon zu Hause übt, kann sich im Betrieb gelassen verhalten.
Von Hermann Unterstögermehr...
Staat oder Millionäre? Wer kann die Probleme des Landes besser lösen? Das wollte Anne Will wissen - doch ihr ARD-Talk geriet zum absurden Geschnatter. Angezettelt wurde ein "Klassenkampf von oben".
Eine kleine Nachtkritik von Ralph Pfistermehr...
DDR-Cheftheoretiker Thomas Kuczynski über die linke Antwort auf die Krise, wie er mit dem Dollar spekuliert hat und warum er sich keine Bücher leisten kann.
Interview: Caspar Dohmenmehr...
Aus der Klosterschule ist Fritz Schmalzbauer abgehauen, jetzt ist er ein Managertyp und kandidiert für die Linken - außer seiner Mutter hat sich noch niemand beschwert.
Von Anna Fischhabermehr...
Helmut Krausser hat einen swingenden Historienschinken mit robusten Figuren geschaffen. Der Roman ist weder neu noch groß, dafür aber unterhaltsam. Der geschichtliche Hintergrund wird allerdings immer wieder von lieblosen Erläuterungen durchbrochen.
Von Ulrich Rüdenauermehr...
Marx ist nicht gleich Marxismus. Zwei kluge neue Bücher - vom kürzlich verstorbenen Eric Hobsbawm und von Gareth Stedman Jones - erklären jetzt den Unterschied.
Von Franziska Augsteinmehr...
"Was ist deutsch?" Der Linguist Utz Maas beschäftigt sich mit den sprachlichen Verhältnissen im Land. Aber findet er gute Antworten?
Von Hans-Herbert Räkelmehr...
Von schwer zu ertragender Brutalität, aber nicht so grausam wie die Realität der Sklaverei: Quentin Tarantino betreibt filmischen Exorzismus mit seinem "Django Unchained" und jagt den Typus "white American male" in die Luft.
Von Tobias Kniebemehr...
Einen 3-D-Drucker auf dem Schreibtisch hat er längst. In seinem neuen Buch beschwört er eine industrielle Revolution: Autor Chris Anderson über eingeschweißte Bananen, Karl Marx und Graswurzel-Kapitalismus.
Von Jannis Brühlmehr...
Zum Glück kann die Berlinale auf die früheren DDR-Festspielhäuser im Osten der Stadt zurückgreifen. Wäre es nicht so, würde dem Festival die ganz eigene Note abgehen.
Von Paul Katzenberger, Berlinmehr...Berlinaleblog
Viele der einst zahlreichen Büsten in Ostdeutschland sind nicht mehr übrig, und doch prunkt hier und da ein Monument aus anderen Tagen: Karl Marx war Säulenheiliger des kommunistischen Systems der DDR. Am 14. März 1883, also vor genau 125 Jahren, ist der Journalist und Philosoph in London im Alter von 64 Jahren gestorben. Hauptwerk des gebürtigen Trierers ist "Das Kapital". Wie viel Marx steckt noch im heutigen Deutschland? Eine Spurensuche.
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"Warum Marx recht hat" - Terry Eagleton predigt den bußfertigen Kapitalismus. Offenbar glaubt der englische Literaturkritiker, dass das Elend, das "Wirtschaftsführer" im Allgemeinen sowie Rupert Murdoch im Besonderen in der Welt anrichten, bloß Verfehlungen wider besseres Wollen seien. Das hat etwas Absurdes.
Von Thomas Steinfeldmehr...
Helge Schneider macht in seiner Show "Helge hat Zeit" auf Lagerfeuer: Fans des Komikers fühlen sich sofort heimisch, Neulinge wegen der entspannten Atmosphäre schnell wohl. Schneider geht auf Nummer sicher - und zitiert immer wieder das eigene Gesamtkunstwerk.
Eine TV-Kritik von Sascha Gorhaumehr...
Meinung
Zum ersten Mal haben sämtliche Richter des höchsten deutschen Gerichts in einer fundamentalen Verfassungsfrage entschieden. Es ist jedoch keine gute Entscheidung: Die Richter haben mit ihrem Beschluss, Bundeswehreinsätze im Inneren zu erlauben, das Grundgesetz nicht interpretiert. Sie haben es verändert. Das war und ist nicht ihre Sache.
Ein Kommentar von Heribert Prantlmehr...
Erst wollte er die Kapitalismus-Kritikerin als Ko-Chefin verhindern, jetzt gibt Gregor Gysi sich gönnerhaft: Der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei attestiert Sahra Wagenknecht eine "positive Entwicklung" - und sieht sie gar als geeignete Nachfolgerin. Woher der Geisteswandel?
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Die Teilung Berlins ist Geschichte, doch nun begründet die deutsche Hauptstadt ihre jüngste Bewerbung für das Unesco-Weltkulturerbe mit dem Erbe der Konfrontation zwischen Ost und West. Die monumentale einstige Stalinallee im Osten und das als gesellschaftspolitischer Gegenentwurf fast gleichzeitig entstandene Hansaviertel im Westen sollen gemeinsam geschützt werden.
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Berühmt wurde Uschi Glas mit ihrem Strip in "Zur Sache, Schätzchen". Später landete sie wegen ihrer Scheidung und ihrer Faltencreme in den Schlagzeilen. Nun organisiert sie für hungrige Schulkinder jeden Morgen ein Frühstück. Ein Ausflug in die sozialen Problemviertel von München und Berlin.
Von Ulrich Schäfermehr...
24 Jahre lang hat Herbert Kränzlein die Geschicke von Puchheim geleitet. Am Ende seiner letzten Stadtratssitzung würdigen Redner aller Fraktionen die Verdienste des Rathauschefs, verschweigen aber auch nicht, dass der Umgang mit ihm bisweilen schwierig war.
Von Peter Bierlmehr...
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