Philosophie

SZ PlusRainald Goetz wird 70
:"Immer neu loslegen wie neu"

Der ewige Dichter des Jetzt hat der Gegenwart noch etwas zu sagen - nur hören und sehen muss sie es schon selbst.

Von Jens-Christian Rabe

SZ PlusPhilosophin Ingrid Robeyns
:"Extremer Reichtum verursacht extreme Schäden"

Nicht nur Armut, auch Luxusvermögen müsse bekämpft werden, findet die Philosophin Ingrid Robeyns von der Uni Utrecht. Und sie weiß sogar, wie viel Geld zu viel ist.

Interview von Bernd Kramer

Deutscher Sachbuchpreis
:Die Gegenwart verstehen

Das sind die acht Nominierungen für den Deutschen Sachbuchpreis 2024.

Von SZ

SZ PlusJubiläumsfeier
:Scholz: Was Kant Putin zu sagen hätte

Der Kanzler hält eine Lobesrede auf den Philosophen, doch eigentlich spricht er über den Kremlchef. Er rügt dessen Vernichtungswillen und Moskaus Versuche, den Denker für sich zu vereinnahmen.

Von Nicolas Richter

SZ PlusNachruf auf den Philosophen Daniel Dennett
:Ein umsichtiger Atheist

Der amerikanische Philosoph Daniel Dennett hielt unser Denken für eine Illusion, aber nicht für ein Geheimnis. Er verbrachte sein Leben damit, es zu entschlüsseln. Ein Nachruf.

Von Jens-Christian Rabe

SZ PlusMeinungGedenkjahr 2024
:Das Deutsche an Kant

Es ist gut, dass sogenannte runde Jubiläen das Interesse an Franz Kafka, Caspar David Friedrich oder Immanuel Kant fördern. Wie aber steht es um deren Platz in der Kultur des Landes?

Kommentar von Kurt Kister

SZ Plus300. Geburtstag von Immanuel Kant
:Raus aus der Rohigkeit

Wie Kant die Menschwerdung des Menschen mit der Bibel erklärt - und die ganze Theologie damit gegen sich aufbringt.

Von Thomas Meyer

SZ Plus300. Geburtstag von Immanuel Kant
:"Ein schillernder Aufsteiger"

Kant gilt privat als Langweiler. Stimmt nicht, sagt der Experte Marcus Willaschek. Ein Interview über den Philosophen als Studienabbrecher, Gottesdienstschwänzer und Gastgeber von Männerrunden.

Von Jens-Christian Rabe

SZ Plus300. Geburtstag von Immanuel Kant
:Kant, der Seher

Zum 300. Geburtstag des Philosophen stellt sich einmal mehr die Frage: Was ist eigentlich die verflixte Vernunft?

Gastbeitrag von Daniel Kehlmann

SZ Plus300. Geburtstag von Immanuel Kant
:Der Mensch könnte ja besser werden

Warum Kant moralisch an der Französischen Revolution festhielt, trotz ihrer Gräuel.

Von Gustav Seibt

SZ Plus300. Geburtstag von Immanuel Kant
:Mach dich nicht zum Wurm

Kants Moralgesetze sind kein unpraktischer Anspruch. Sie fordern uns zu höchster Selbstachtung heraus.

Von Jens-Christian Rabe

SZ Plus300. Geburtstag von Immanuel Kant
:So wird man Kant-Versteher

Es ist nie zu spät, den großen Philosophen zu lesen. Ein paar Startpunkte, vier gute neue Einführungen - und ein junger Klassiker.

Von Jens-Christian Rabe

SZ PlusAusladung in Köln
:Unvereinbar

Die Universität Köln sagt Nancy Frasers Gastprofessur ab. Ihre Unterschrift unter dem Statement "Philosophy for Palestine" wollte die amerikanische Philosophin nicht erklären.

Von Geertjan de Vugt

SZ PlusEuropa
:Raus aus der Weltgeschichte, rein in die Ferien

Peter Sloterdijk gibt bei seiner Vorlesungsreihe in Paris zerstreuten Europäern Nachhilfe in Identitätsgeschichte ihres Kontinents - zum Zwecke der Heilung.

Von Hilmar Klute

Chemnitz im Basketball-Europapokalfinale
:Understatement auf Sächsisch

Die Niners, das Überraschungsteam der Bundesliga, erreichen tatsächlich das Endspiel im Europe Cup. Dort besteht gegen Istanbul eine historische Chance für den Klub - und es setzt sich ein Trend im deutschen Basketball fort.

Von Jonas Beckenkamp

SZ PlusKognitionswissenschaft
:"Die KI sollte uns mögen"

Die künstliche Intelligenz "Opus" hat gemerkt, dass sie einem Test unterzogen wird. Experte Johannes Kleiner sagt: "KI mit Bewusstsein muss uns wohlgesinnt sein - sonst wird es gefährlich."

Interview von Joachim Laukenmann

SZ PlusMeinungGesellschaft
:Wenn es Zeit ist, zu gehen

Wann ist es um? Ein Fußballtrainer aus Freiburg weiß es, ein Judoka aus Moskau will es gar nicht wissen. Von der Kunst des Abschiednehmens.

Kolumne von Karl-Markus Gauß

SZ PlusPhilipp Felsch: "Der Philosoph - Habermas und wir"
:Der letzte Idealist

Philipp Felsch besucht Jürgen Habermas, um ihn als Zentralgestirn der deutschen Debattengeschichte zu porträtieren. Er trifft einen bestürzend desillusionierten Beobachter unserer Gegenwart.

Von Jens-Christian Rabe

SZ Plus"Sapiens: Das Spiel der Welten"
:Comics gegen Chaos

Der Bestseller-Historiker Yuval Noah Harari verzweifelt in der Nahostdebatte an seinem Berufsstand - und erklärt vielleicht auch deshalb Geschichte mundgerecht: in Graphic Novels. Ein Treffen.

Von Joachim Hentschel

SZ PlusErderwärmung
:Ethikrat will Wohlhabende für Klimaschutz stärker zur Kasse bitten

Der Deutsche Ethikrat empfiehlt höhere Preise für klimaschädliche Produkte. Die Forderungen erscheinen Fachleuten jedoch viel zu zaghaft.

Von Christoph von Eichhorn

SZ PlusDeutscher Ethikrat über Klimagerechtigkeit
:"Wir werden uns in unserem Verhalten anpassen müssen"

In einer neuen Stellungnahme beschäftigt sich der Deutsche Ethikrat mit Klimagerechtigkeit - Stephan Kruip aus Zorneding war maßgeblich an der Ausarbeitung beteiligt. Im Interview spricht der 59-Jährige über Empfehlungen an die Politik und seine persönliche Sicht als Physiker auf den Klimawandel.

Interview von Johanna Feckl

SZ PlusGesellschaft
:Hat die Menschheit verlernt, eigenständig zu denken?

Das lassen zumindest Diskussionen in den sozialen Medien, jüngste Wahlergebnisse oder westliches Konsumverhalten vermuten. Ein Plädoyer für eine neue Zeit der Aufklärung – von der wir alle profitieren können.

Text: Silke Wichert, Fotos: Marton Perlaki, Styling: Samira Fricke, Prop Styling: Justine Ponthieux

SZ PlusLondon
:Disneyland der Toten

Der Highgate Cemetery ist eine Londoner Touristenattraktion. Jetzt macht der Friedhof Schlagzeilen mit immensen Preisen für neue Gräber. Und das ausgerechnet dort, wo Karl Marx ruht? Besuch an einem Ort, der sich gegen das Sterben wehrt.

Von Alexander Menden

SZ PlusNachruf
:Ein überragender Gelehrter

Der Ägyptologe und Kulturtheoretiker Jan Assmann ist tot. Sein Vermächtnis sind zwei gewaltige Theorien zur Entwicklung unserer Kultur.

Von Gustav Seibt

SZ PlusSachbuch von Daniel Kehlmann und Omri Boehm
:Treffen sich zwei und reden über Kant

Der Literatur-Star Daniel Kehlmann und der Philosoph Omri Boehm haben ein Gespräch über Immanuel Kant geführt. Es vollbringt das Kunststück, zugleich fundiert und zugänglich zu sein.

Von Jens-Christian Rabe

SZ PlusMeinungPrantls Blick
:Was Christian Lindner lesen sollte

Das Kapital hat gesiegt, aber nicht recht: Das Vermächtnis des Sozialphilosophen Oskar Negt.

Von Heribert Prantl

SZ PlusBiografie
:Ein Leben in Gedanken

Thomas Meyer erzählt nicht einfach die Biografie Hannah Arendts, er macht sie zur exemplarischen Philosophin des 20. Jahrhunderts.

Von Eva von Redecker

SZ PlusNachruf auf Oskar Negt
:Träumen, denken, kämpfen

Für Ulrike Meinhof war er "das Schwein", für den Rebellen Joschka Fischer ein Mentor: Zum Tode des Philosophen Oskar Negt, der den Glauben an die Demokratie nie aufgab.

Von Willi Winkler

SZ PlusSachbuch "Fortschritt und Regression"
:Alles wird besser

Die Welt scheint sich rückwärts zu drehen, doch die Berliner Philosophin Rahel Jaeggi verteidigt in ihrem neuen Buch einen tröstlichen Gedanken: Geschichtlicher Fortschritt ist möglich.

Von Oliver Weber

Korrektur
:Altehrwürdiger Kant

Bei Jubiläen großer Philosophen kann man schon mal den Überblick verlieren: Nicht Immanuel Kants Tod jährt sich 2024 zum 300. Mal, sondern seine Geburt.

SZ PlusFalscher Immanuel Kant auf dem Cover
:Das ist nicht Kant

Zwei Magazine widmen dem Philosophen ihre Titelseiten. Aber dann geht etwas schief - und das hätte Kant womöglich gefallen.

Von Lothar Müller

SZ PlusSchicksal einer Immobilie
:Im neuen Westen

Durch seine dramatische Flucht wurde Walter Benjamin der berühmteste Unbehauste des 20. Jahrhunderts. Ein Buch erzählt die Geschichte der Grunewalder Villa seiner Familie.

Von Lothar Müller

SZ PlusEin guter Vorsatz fürs Neue Jahr: Verzeihen
:"Menschen merken oft gar nicht, wie sie sich in ihrer Opferrolle suhlen"

Beim Verzeihen geht es gar nicht so sehr um eine andere Person, sondern um einen selbst, sagt die Philosophin Barbara Schellhammer. Sie erklärt, warum es oft schwierig ist, sich mit Verwandten zu versöhnen - und wie es trotzdem gelingt.

Interview von Sabine Buchwald

SZ PlusNachruf auf Eckhard Heftrich
:Spuren auf den Zauberberg

Was wir heute über Thomas Mann wissen, hat er geprägt: Der Germanist Eckhard Heftrich ist nach einem eindrucksvollen Forscherleben mit 95 Jahren gestorben.

Von Gustav Seibt

SZ PlusZum Tod des italienischen Philosophen Antonio Negri
:Vom Glück, Kommunist zu sein

Ideologe, Romantiker, Revolutionär: Der italienische Philosoph Antonio Negri schritt vom Wort zur Tat, vom Gefängnis zu einer Theorie der Globalisierung. Nachruf auf einen militanten Träumer.

Von Willi Winkler

SZ PlusDas Politische Buch
:Rezept gegen Superreichtum

Der Soziologe Michael Savage zeigt in einer fulminanten Langzeitstudie auf, wie ökonomische Ungleichheit allerorten Konflikte schürt. Er geht dabei auf Versäumnisse seiner eigenen Fachdisziplin ein und entwirft radikale Ideen für ein "gutes Leben".

Rezension von Rudolf Walther

SZ PlusSachbücher in Comicform
:Die Magie der Sprechblase

Neue Sachbücher kommen immer öfter als Graphic Novel daher, um Jugendliche für ihre Themen zu interessieren. Klappt das?

Von Siggi Seuß

SZ PlusIdeengeschichte
:Einer muss es ja wissen

Auch in seinem neuen Buch "Sätze, die die Welt verändern" gibt Bruno Preisendörfer wieder Geschichtsstunden, die man sich als Schüler gewünscht hätte.

Von Gerhard Matzig

SZ PlusPhilosophie des Verzichts
:Weniger wollen

Der Tübinger Philosoph Otfried Höffe feiert die Selbstbeschränkung. Welcher Gewinn liegt im Verzicht?

Von Gustav Seibt

SZ PlusOmri Boehm auf dem Münchner Literaturfest
:Die Würde der Menschheit

Aus der brutalen Finsternis dieser Tage werden wir nicht mit Waffengewalt herausfinden. Hoffnung gibt es nur, wenn wir uns endlich auf einen wirklich universalistischen Humanismus einigen.

Ein Gastbeitrag von Omri Boehm

SZ PlusIsrael
:Hier kommt der Kontext

Die Yale-Politologin Seyla Benhabib stand in gesellschaftlichen Konflikten meist links. In einem Essay erklärt sie jetzt, warum sie im Gaza-Krieg davon abweicht.

Von Felix Stephan

SZ PlusPeter Sloterdijks neue Tagebücher
:Entsicherte Herrenwitze

In Peter Sloterdijks neuem Tagebuchband wimmelt es nur so vor Ressentiments. Geeignet für Rechtspopulisten?

Von Peter Laudenbach

SZ PlusJubiläum
:"Einfach mal machen"

An der Bayerischen Eliteakademie werden Studierende für Führungsaufgaben ausgebildet. Sie sollen künftig gesellschaftliche Defizite ausgleichen. Akademieleiter Johannes Wallacher weiß, woran es hakt.

SZ PlusElif Batumans Roman "Entweder/Oder"
:Was für ein enormes Talent

Die amerikanische Schriftstellerin Elif Batuman arbeitet am großen Bildungsroman unserer Zeit. Jetzt erscheint der zweite Teil auf Deutsch.

Von Felix Stephan

SZ PlusSachbuch "Was wir der Zukunft schulden"
:Lieber an Raumfahrtunternehmen spenden?

Das neue Buch von William MacAskill, dessen "effektiver Altruismus" Armut rational bekämpfen will.

Von Philipp Bovermann

SZ PlusAusstellung im Museum Gunzenhauser
:Proletarier aller Länder, hüpft

Eine Ausstellung im Chemnitzer Museum Gunzenhauser zerlegt Kapitalismuskritik in snackbare Häppchen - instagramtauglich und punktuell tieftraurig.

Von Cornelius Pollmer

SZ PlusEntschleunigung als Gesellschaftsphänomen
:Außer Atem

Alles dreht sich immer schneller in der digitalen Welt, zugleich sehnen sich die Menschen nach Entschleunigung. Gedanken über unser Verhältnis zur Zeit, den Sinn von Push-Nachrichten und die Brennerautobahn.

Von Gerhard Matzig

SZ PlusSusan Neiman: "Links ist nicht woke"
:Fangirl der Aufklärung

Die Philosophin Susan Neiman wirft der Woke-Bewegung den Verrat an allen großen linken Idealen vor. Hat sie damit recht?

Von Jens-Christian Rabe

SZ PlusIris Murdoch: "Die Souveränität des Guten"
:Mut zur Demut

Der Literaturstar Iris Murdoch hinterließ eine Moralphilosophie, die es gerade heute verdient, wiederentdeckt zu werden.

Von Jens-Christian Rabe

SZ PlusSZ-Serie: Anders leben
:Auf der Suche nach dem Nichts

Rudolf von Waldenfels war gläubig, bis zum Tag einer Krebs-Diagnose. Seither setzt er sich seinen Urängsten aus: im Wald, nachts, an möglichst gottverlassenen Orten.

Von Olaf Przybilla

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