1. Frankreich braucht Energie vom Atommuffel Deutschland — Jetzt fließt der Strom in die andere Richtung

    Erst die AKW abschalten und dann Atomstrom aus Frankreich kaufen - die Regierung Sarkozy warf Deutschland bei der Energiewende Heuchelei vor. Doch wegen der Kälte ist das stolze Atomland Frankreich jetzt ausgerechnet auf Energie vom Aussteiger Deutschland angewiesen. Von Michael Kläsgen, Paris

  2. Sechs Monate AKW-Ausstieg — Wie Deutschland ohne Atomkraft funktioniert

    Nach Fukushima kam der Kurswechsel: Vor einem halben Jahr trat das novellierte Gesetz zum Atomausstieg in Kraft, den die Regierung nach der Atomkatastrophe in Japan beschloss. Doch was ist bisher passiert? Gibt es genug Strom oder importiert Deutschland? Drohen Blackouts? Was kostet die Energiewende? Steigen die Preise? Fragen und Antworten. Von Hannah Beitzer

  3. Byron bei Chicago — Zwischenfall in Atomreaktor setzt Tritium frei

    Ein Atommeiler in den USA ist nach einem Zwischenfall heruntergefahren worden, radioaktives Tritium wurde freigesetzt. Gefahr habe dadurch nicht bestanden, beruhigen die Behörden. In Japan werden indes die Stresstests für AKW beglaubigt - und die Laufzeiten der Reaktoren beschränkt.

  4. Yakuza, Japans Mafia — Frauen für das Sexgewerbe und Männer für Fukushima

    Die japanische Mafia-Organisation Yakuza ist eine Wirtschaftsmacht. Ihr Einfluss reicht von den größten Konzernen des Landes über Prostitution bis in die Tiefen des Atommüllgeschäfts in Fukushima-1. Seit kurzem machen die Mafiosis auch in Hedgefonds. Von Christoph Neidhart

  5. Anzeige

  6. Japan — IAEA segnet AKW-Stresstests ab

    Video Nach Ansicht der UN-Experten sind die Anlagen gegen Naturkatastrophen wie im vergangenen Frühjahr gewappnet. Kritiker nennen die Stresstests hingegen unzureichend.

  7. Bilder aus der Fukushima-Sperrzone — Strahlende Leere

    Leere Straßen, verlassene Häuser und frei herumlaufende Tiere: Innerhalb der 20-Kilometer-Sperrzone rund um das im vergangenen März havarierte Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi herrscht eine unheimliche Ruhe. Aktuelle Impressionen aus den Städten Tomioka, Okuma und Futaba. Bilderblog

  8. Erdbeben und Tsunamikatastrophe — Japan verzeichnet erstes Handelsdefizit seit 31 Jahren

    Das schlimme Erdbeben und der anschließende Tsunami im März 2011 haben Japan die erste negative Handelsbilanz seit 1980 eingebracht. Doch auch der starke Yen belastete den Export japanischer Waren.

  9. Konzept für Atommüll — Grüne legen Plan für Endlagersuche vor

    Bis 2016 wollen die Grünen vier potentielle Standorte zur Lagerung von Atommüll finden. Die Bundestagsfraktion nennt in einem neuen Konzept konkrete Schritte zur Endlagersuche - und will Gorleben dabei außen vor lassen.

  10. Tepco — Fukushima-Betreiber steht vor der Verstaatlichung

    Seit der Havarie des Atomkraftwerks in Fukushima war es immer wieder im Gespräch, nun ist es offenbar soweit: Kraftwerk-Betreiber Tepco steht kurz vor der Verstaatlichung.

  11. Zerstörtes Atomkraftwerk Fukushima-1  — Tepco will verstrahltes Wasser in den Pazifik leiten

    Aus Platzmangel soll aus dem AKW Fukushima-Daiichi im Frühjahr wieder verstrahltes Wasser ins Meer fließen. Experten laufen Sturm.

  12. EU-Sanktionen gegen Iran — Welche Folgen das Öl-Embargo hat

    Kräftemessen mit Iran: Die EU geht im Streit um das Atomprogramm auf Konfrontationskurs - und will das Regime in Teheran mit einem Öl-Embargo zurück an den Verhandlungstisch zwingen. Doch werden die Sanktionen auch für Europa Folgen haben? Kommt es möglicherweise zum Öl-Krieg? Antworten auf die wichtigsten Fragen. Von Michael König, Markus Schulte von Drach und Kathrin Haimerl

  13. Brand in Oskarshamn — Schwedisches Atomkraftwerk zieht Notbremse

    "Immer eine ernste Angelegenheit": In der Nacht zum Sonntag ist in dem schwedischen Atomkraftwerk ein Brand ausgebrochen - der betroffene Reaktor wurde sofort heruntergefahren. Mitbetreiber der Anlage ist der deutsche Energiekonzern Eon.

  14. Isar I — Eon meldet nachträglich Brand in Atomkraftwerk

    Im niederbayerischen Atomkraftwerk Isar I hat es gebrannt. Knapp eine Woche später meldet der Betreiber Eon den Vorfall, innerhalb der gesetzlichen Frist. Sicherheitsbedenken habe es bei dem Schwelbrand nicht gegeben.

  15. Furcht vor dem Super-GAU — Japan erklärt nuklearen Notstand für zweites Atomkraftwerk

    Die japanischen Behörden haben den nuklearen Notstand in einem weiteren Atomkraftwerk ausgerufen. Für das Kraftwerk Onagawa sei wegen überhöhter Werte von Radioaktivität die niedrigste Notstandsstufe erklärt worden, teilte die Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) mit.

  16. Erdbeben und Tsunami in Japan — Kühlsystem in drittem Atomkraftwerk ausgefallen

    Die Situation in den japanischen Atomkraftwerken wird immer bedrohlicher: In Fukushima spitzt sich die Lage zu, am AKW Onagawa wurden überhöhte Werte von Radioaktivität gemessen - und nun ist auch noch im Meiler von Tokai an der Ostküste ein Kühlsystem ausgefallen. Betreiber und Regierung wiegeln ab. Die Entwicklungen des Tages zum Nachlesen.

  17. Kreisausschuss — Atomkraftwerk Isar 1 abschalten

    Der Landkreis ist gegen ein Laufzeitverlängerung für Isar 1. Dennoch wurde im Kreistag heftig deabttiert - vor allem über Weltanschauungen. Von Peter Becker

  18. Schweres Nachbeben in Japan — Leck in weiterem Atomkraftwerk

    Video Drei Menschen sterben, zahlreiche werden verletzt: Vier Wochen nach der verheerenden Naturkatastrophe hat ein Erdbeben der Stärke 7,4 Japan erschüttert. Nun treten auch in weiteren Atommeilern Probleme auf. Die Nerven der Menschen liegen blank.

  19. Das Jahr 2011 in Bildern — Momente, die uns bewegten

    Freude und Schmerz, Rührung und tiefes Entsetzen: Die Katastrophe von Fukushima und ein überraschendes japanisches Hoffnungszeichen, der Tod von Stars, aber auch die glamourösen Hochzeiten des europäischen Adels prägten das Jahr 2011. Die bewegendsten Momente in Bildern.

  20. Tepco muss weiter Entschädigung zahlen — Fukushima-Betreiber braucht neue Milliarden

    Zehntausende Menschen mussten nach der Atomkatastrophe von Fukushima die verstrahlten Gebiete verlassen. Kraftwerk-Betreiber Tepco muss die Opfer nun entschädigen und erhielt dafür bereits Geld vom Staat. Doch das reicht laut dem Unternehmen nicht aus.

  21. Brennstab für Reaktoren produziert — Iran feiert eigene Atom-Macht

    Erstmals will der Iran erfolgreich einen atomaren Brennstab selbst gefertigt und getestet haben. "Diese tolle Errungenschaft wird den Westen überraschen", heißt es in den Medien des Landes. Am Morgen soll der Iran bereits eine neue Mittelstrecken-Rakete abgefeuert haben.

  22. Bericht zur Atomkatastrophe in Fukushima — Miserables Krisenmanagement

    Neun Monate nach dem Atomunglück in Fukushima prangern Experten in einem Untersuchungsbericht Versäumnisse der Betreiberfirma Tepco und der japanischen Regierung an. Besonders entsetzt sind die Fachleute über die unzureichende Ausbildung der Fachkräfte und die schlechte Kommunikation der Einsatzteams.

  23. Presse-Echo auf Wulff-Interview — "Das ist allzu glitschig, das ist aalglatt"

    Zum Fremdschämen, Bundespräsidenten-Azubi, Osnabrücker Puppentheater: Die Medienreaktionen auf Christian Wulffs Fernseh-Interview fallen katastrophal aus. Der Tenor lautet: Der Präsident mag im Amt bleiben, aber Wulff agiert würdelos.

  24. Attentat in Teheran — Iranischer Wissenschaftler bei Bombenanschlag getötet

    In Teheran ist ein junger Nuklearwissenschaftler durch eine Autobombe getötet worden - genau zwei Jahre nach einem Attentat auf einen anderen Atomforscher. Für Iran ist klar, wer dahinter steckt: Israel und die USA.

  25. Spanisches Dorf feiert Zuschlag für Atommüll-Lager  — Strahlende Aussichten auf Arbeitsplätze

    Ein kleiner Ort in Zentralspanien freut sich. In der Dorfkneipe von Villar de Cañas brandet frenetischer Jubel auf, als die Regierung die Entscheidung verkündet: 700 Millionen Euro werden investiert, 300 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Gebaut wird: Ein Atommüll-Zwischenlager.

  26. Japan — Erdbeben erschüttert Tokio

    Ein schweres Erdbeben hat am Neujahrstag den Osten und Nord-Osten Japans erschüttert. Mit einer Stärke von 7,0 brachte das Beben viele Gebäude in der Hauptstadt Tokio zum schwanken. Berichte über Verletzte oder Schäden gibt es jedoch nicht.

Pagination