Bei den japanischen AKW ist der Schutz vor Erdbeben und Tsunamis trotz des Super-GAUs 2011 nicht verbessert worden. Die Regierung wiegt sich aufgrund ihrer Risikokarten in Sicherheit. Doch unabhängige Experten warnen: Das Material ist wertlos.
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Christoph Neidhart, Tokiomehr...
Es endet mit einer Zeremonie im Schloss Bellevue: Norbert Röttgen wird mit mahnenden Worten von Bundespräsident Gauck und einem Händedruck von Kanzlerin Merkel aus dem Amt geleitet. Der neue Umweltminister Altmaier gibt seinen Beamten per Twitter einen ersten Auftrag.
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Michael Königmehr...
Bis zu 50.000 Menschen kommen jedes Wochenende nach Tempelhof. Auf dem Vorfeld des früheren Flughafens trifft Kreuzberg auf Neukölln, Alt auf Jung, Kiezgröße auf Zugereisten. Während der neue Berliner Flughafen auf sich warten lässt, ist der alte zur Spielwiese geworden. Doch bald wird in Tempelhof wieder alles anders sein.
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Frederik Obermaiermehr...
Wer hätte nicht gerne einen "Californium Neutron Flux Multiplier" im Haus, um einen schönen Neutronenstrahl zu erzeugen? Der amerikanische Kamerahersteller Kodak kaufte sich so ein Ding - einen kühlschrankgroßen Atomreaktor, gefüllt mit atomwaffenfähigem Uran. Kaum einer wusste davon.
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Bastian Brinkmannmehr...
Tiefflieger donnern über den Ort, in einem Bauernhof schlug einmal eine Bombe ein: Seit 34 Jahren kämpft Siegenburg für die Schließung des Bombenabwurfplatzes im niederbayerischen Wald. Das Argument der Bewohner: Für jede Würstlbude benötige man Genehmigungen, die USA hätten die Nutzungsrechte einfach so bekommen.
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Wolfgang Wittl, Siegenburgmehr...
Ein Reaktorblock des Schweizer Atomkraftwerks Beznau nördlich von Zürich musste am Freitagabend wegen einer Störung abgeschaltet werden. Das Kraftwerk ist das dienstälteste der Welt - und nur sieben Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.
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Erstmals seit Jahrzehnten erfolgt die Energieversorgung in Japan komplett ohne Atomstrom. Nach dem Atomunglück in Fukushima haben die Betreiber nach und nach alle betriebenen Reaktoren zu Wartungsarbeiten heruntergefahren. Wieder anschalten konnten sie vorerst keinen - die Ablehnung in der Bevölkerung ist zu groß.
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Damit die Energiewende gelingt, müssen viele neue Leitungen verlegt werden. Doch der notwendige Ausbau des Stromnetzes kommt nur langsam voran. Und das ist gefährlich - zuletzt musste wiederholt auf Reservekraftwerke zurückgegriffen werden.
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Mit einem Gleitschirm überflog ein Greenpeace-Mitarbeiter ein französisches AKW und warf eine Rauchbombe ab- um auf Sicherheitsrisiken aufmerksam zu machen.
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"Immer eine ernste Angelegenheit": In der Nacht zum Sonntag ist in dem schwedischen Atomkraftwerk ein Brand ausgebrochen - der betroffene Reaktor wurde sofort heruntergefahren. Mitbetreiber der Anlage ist der deutsche Energiekonzern Eon.
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Im niederbayerischen Atomkraftwerk Isar I hat es gebrannt. Knapp eine Woche später meldet der Betreiber Eon den Vorfall, innerhalb der gesetzlichen Frist. Sicherheitsbedenken habe es bei dem Schwelbrand nicht gegeben.
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Das Springfield der Simpsons hat ein Atomkraftwerk und gelbe Einwohner. Das wahre Springfield hat 64 Ampeln, 111 Feuerwehrleute und liegt in Oregon. Matt Groening hat das bestgehütete Geheimnis seiner Serie gelüftet: Erstmals spricht er über das Vorbild seiner fiktiven Stadt.
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Japans Regierung hat strengere Sicherheitsvorschriften für Atomkraftwerke beschlossen. Mehr als ein Jahr nach der Atomkatastrophe von Fukushima läuft zurzeit nur ein Reaktor, zwei Meiler könnten in Kürze wieder ans Netz gehen.
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Günter Grass warnt davor, Israels Politik könnte zur Auslöschung des iranischen Volkes führen. Aber welche Auswirkungen hätte ein Angriff auf die iranischen Nuklearanlagen wirklich?
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Markus C. Schulte von Drachmehr...
Die japanischen Behörden haben den nuklearen Notstand in einem weiteren Atomkraftwerk ausgerufen. Für das Kraftwerk Onagawa sei wegen überhöhter Werte von Radioaktivität die niedrigste Notstandsstufe erklärt worden, teilte die Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) mit.
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Teheran ist der Provokateur - das bestätigen unzählige Berichte. In der Auseinandersetzung mit Irans Atomprogramm verwechselt Grass Ursache und Wirkung. Denkt man seine Argumentation weiter, lautet die Logik: Wenn Israel die Bombe haben darf, müsste doch Israels Feind dasselbe Recht zugebilligt werden. Es geht um ein Recht auf Waffengleichheit.
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Stefan Korneliusmehr...
Bis zu vier Ministerien reden in der Energiepolitik mit. Das erzeugt Reibung. Jetzt besinnt sich selbst Kanzlerin Angela Merkel und befürwortet doch noch einen eigenen Ressortchef für die Energiewende. Allerdings erst für die Zeit nach dem Atomausstieg - obwohl selbst ihre Parteifreunde drängen.
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Michael Bauchmüller, Berlinmehr...
Der Fukushima-Betreiber Tepco will eine weitere radioaktive Kontaminierung des Ozeans vor dem havarierten Atomkraftwerk verhindern - mit einer radikalen Methode. Der Meeresboden soll mit einer riesigen Betondecke versiegelt werden.
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Großbritannien, Frankreich, Polen und Tschechien planen neue Atommeiler und wollen, dass Brüssel die Nukleartechnik als "emissionsarm" genauso unterstützt wie erneuerbare Energien. Setzen sich die Länder durch, könnte mittelfristig sowohl der Bau von Kraftwerken als auch der Verkauf von Atomstrom gefördert werden. Ob es so weit kommt, hängt mit vom deutschen Energiekommissar Oettinger ab.
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Cerstin Gammelinmehr...
Für Micha Brumlik, Ex-Direktor des Fritz-Bauer-Instituts, hat Günter Grass in seinem umstrittenen Israel-Gedicht antisemitische Formulierungen benutzt. Für besonders skandalös hält Brumlik die Unterstellung, dass Israel das iranische Volk auslöschen möchte. Ein Gespräch über Ängste im Nahen Osten - ob und wie Deutsche Kritik an Israel üben dürfen.
Interview:
Lars Langenaumehr...
Seine Berater hätten alles abgenickt - das war bisher Stefan Mappus' Entschuldigung für den verfassungswidrigen EnBW-Kauf. Jetzt packt ein Anwalt aus: Der damalige Ministerpräsident Baden-Württembergs sei sich bewusst gewesen, dass er eigentlich den Landtag hätte miteinbeziehen müssen. Die Aussage dürfte Mappus in Bedrängnis bringen.
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