-
Dienstag, 28. Februar 2012
-
Metall-Diebe—Die DNS im Kupferdraht
Der Metallklau hat Konjunktur, wegen der hohen Metallpreise werden Gullydeckel und Kupferkabel gestohlen, selbst ein Kirchendach aus Kupfer wurde bereits entwendet. Nun sollen künstliche DNS und elektrische Fallen die Diebe stoppen.
-
Straßenverkehr und Psychologie—Dickes Auto - keine Manieren
Wenn Wissenschaftler Vorurteile bestätigen: Fahrer von großen, teuren Autos verhalten sich im Straßenverkehr tatsächlich rüpelhafter als die Besitzer kleiner, billigerer Autos. Alter oder Geschlecht der Fahrer spielen hingegen keine Rolle, wollen amerikanische Psychologen herausgefunden haben.
-
Montag, 27. Februar 2012
-
Fortpflanzung beim Menschen—Vorrat an Eizellen doch nicht begrenzt?
Bislang war man davon ausgegangen, dass Frauen keine neuen Eizellen produzieren können, während Männer ihren Spermienvorrat ständig auffrischen. Diese Lehrmeinung haben US-Wissenschaftler nun offenbar widerlegt.
-
Die Folgen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko—Der Delphin und andere Rätsel
Etwa 600 Delphine sind seit dem Untergang der "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko dort an die Küsten geschwemmt worden, die meisten tot. Der Nachweis, dass dies eine Folge der Katastrophe ist, fällt jedoch schwer. Wie hoch ist der langfristige Schaden der Ölpest?
-
Samstag, 25. Februar 2012
-
Panne am Forschungszentrum Cern—Von der Freude des Laien, wenn in der Wissenschaft was schiefgeht
Ein schlecht sitzender Stecker, sieh an, ist mir auch schon passiert: In diesem Sinne schönen Dank an die Teilchenforscher am Cern, bei denen ein loses Kabel eine mögliche Physikrevolution in Frage stellt. Es bleibt vorderhand also in der Schwebe, ob die Relativitätstheorie widerlegt ist und die Welt samt Weltall neu definiert werden muss. Die Schadenfreude wird jedenfalls noch eine ganze Weile auf den Physikern lasten.
-
Freitag, 24. Februar 2012
-
Paläontologie—Als die Pferde schrumpften
Die Urahnen der Pferde waren nicht größer als eine Katze. Bevor sie ihre heutigen Maße erreichten, verloren sie zeitweilig an Gewicht. Verantwortlich könnte eine Entwicklung gewesen sein, die die Erde auch heute erlebt.
-
Biologie—Warum Fische bei Gefahr auseinanderstieben
Wird ein Fisch verletzt, flüchten seine Artgenossen blitzschnell. Doch was gibt ihnen das Signal zur Flucht? Forscher haben einen "Schreckstoff" entdeckt.
-
Donnerstag, 23. Februar 2012
-
Rasende Neutrinos am Cern—Loses Kabel stellt Physik-Sensation in Frage
Die Meldungen der Forscher am Cern klangen spektakulär: Schneller als das Licht sollten die Neutrinos unterwegs gewesen sein. Einsteins Relativitätstheorie sollten die Messungen außer Kraft setzen. Doch nun müssen sich die Wissenschaftler die Frage gefallen lassen, ob tatsächlich die Physik in ihren Grundfesten - oder nur die Festigkeit einer Kabelverbindung erschüttert wurde.
-
Überraschender Fund in Hamburg—Klosterreste unter Handelskammer entdeckt
Bei Drainagearbeiten kommen Überbleibsel aus dem Mittelalter zum Vorschein. Inzwischen ist klar, um welches Kloster es sich handelt und wer es stiftete - Franziskaner-Mönche sind gerührt.
-
Wider die These vom Aussterben der Männer—Y-Chromosom ist stabiler als gedacht
Entwarnung für die Männerwelt. Auch in ferner Zukunft werden Männer weder aussterben noch das Chromosom verlieren, das sie genetisch charakterisiert: das Y-Chromosom.
-
Simulationen zum Klimawandel—Die Zukunft aus 24 Schränken
Zwei Jahre lang rechnete der Supercomputer in Hamburg: Er simuliert genauer als je zuvor, wie sich das Klima bis zum Jahr 2300 ändern könnte.
-
Mittwoch, 22. Februar 2012
-
Havariertes Atomkraftwerk in Japan—Meeresboden vor Fukushima wird zubetoniert
Der Fukushima-Betreiber Tepco will eine weitere radioaktive Kontaminierung des Ozeans vor dem havarierten Atomkraftwerk verhindern - mit einer radikalen Methode. Der Meeresboden soll mit einer riesigen Betondecke versiegelt werden.
-
Neue Keime im Ozean—Katzenkrankheit unter Meeresbewohnern
Meerestiere stecken sich zunehmend mit Krankheiten an, die es früher nur auf dem Land gab. Die Erreger stammen von Menschen oder Haustieren - und können unter Meeressäugern ungeahnte Entwicklungen nehmen.
-
Dienstag, 21. Februar 2012
-
WHO zu Arbeiten an Vogelgrippe-Virus—Erst denken, dann drucken
Im Streit um die Forschung an hochansteckenden Vogelgrippe-Viren meldet sich nun auch die WHO zu Wort. Anders als die alarmierten Experten der US-Regierung plädiert sie für die Offenlegung der Arbeiten an dem Supervirus.
-
Samen aus dem Permafrostboden—Blüte nach 30.000 Jahren
30.000 Jahre lang steckte der Samen im Permafrostboden Sibiriens. Nun haben Forscher daraus ein Kraut gezüchtet. Möglich wurde die botanische Sensation durch ein kleines Nagetier.
-
Montag, 20. Februar 2012
-
Waldbrände—Hunderttausende Brandopfer pro Jahr
Mehr als 300.000 Menschen sterben jährlich an den Folgen von Waldbränden. In Zukunft dürfte die Gefahr noch zunehmen: Durch den Klimawandel wird sich die Zahl der Feuer drastisch erhöhen.
-
Kennzeichnung von Pferden—Heißes Eisen
Soll Pferden ein Brandeisen aufs Fell gedrückt oder besser ein Chip tief unter die Haut implantiert werden? Beide Kennzeichnungsmethoden sind kein Vergnügen für das Fohlen. Darüber, welche grausamer ist, wird erbittert gestritten.
-
Sonntag, 19. Februar 2012
-
Archäologie—Und plötzlich war die Stadt erfunden
Wie entstanden die ersten Städte? Aus einem Wasservorkommen oder dem Machtstreben eines Herrschers heraus? Neue archäologische Funde im Nahen Osten zeigen eine weitere Möglichkeit auf. Die ersten Metropolen könnten sich aus verstreuten Siedlungen entwickelt haben, die sich allmählich verdichteten.
-
Samstag, 18. Februar 2012
-
Psychologie—"Pass bloß auf, du Verlierer!"
Als wäre es nicht genug, dass sie gewonnen haben: Sieger verhalten sich eher aggressiv als Verlierer - und dann treten sie auch noch nach.
-
Freitag, 17. Februar 2012
-
Vertrauliche Akten veröffentlicht—Die Geldquellen der Klimaskeptiker
Blogger stellen Dokumente eines konservativen US-Thinktanks ins Netz, der den Klimawandel leugnet. Zu seinen Spendern gehören namhafte Unternehmen und Tea-Party-Sympathisanten.
-
Grüne Gentechnik—Studie schürt Angst vor genmanipulierten Pflanzen
Wenn die französischen Wissenschaftler recht behielten, gäben gentechnisch veränderte Pflanzen einen neuen Grund zur Sorge. Ihre Studie legt nahe, dass Toxine dieser Gewächse menschlichen Zellen schaden. Doch es gibt große Zweifel an der Untersuchung.
-
Abwehrstrategie von Fliegen—Schnaps-Therapie
Die Larven von Taufliegen haben einen ganz eigenen Grund, um Alkohol zu sich zu nehmen: Sie wehren damit Parasiten ab.
-
Donnerstag, 16. Februar 2012
-
Tiere mit Akzent—Forscher, die auf Ziegen hören
Dialekte und Akzente kennt man von Menschen und von Singvögeln. Doch auch das Gemecker von Ziegen kann sich von Gruppe zu Gruppe unterscheiden.
-
Mittwoch, 15. Februar 2012
-
Madagaskar—Neue Chamäleonzwerge entdeckt
Kein Wunder, dass die Tiere bislang übersehen wurden: Keine drei Zentimeter lang wird das Chamäleon "Brookesia micra", das deutsche Wissenschaftler auf der Insel vor der Ostküste Afrikas entdeckt haben. Die Art gehört damit zu den kleinsten Reptilien der Welt.
-
Erdbebengefahr in Japan—Zittern um Fukushima
Vor fast einem Jahr führte ein Starkbeben zur Kernschmelze in Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima-1. Nun drohen im Osten Japans neue Beben, warnen Geologen. Unter dem Katastrophen-AKW sollen sich Erdspalten gelockert haben.
-
Dienstag, 14. Februar 2012
-
Entstehung des Lebens—Vom Tümpel in die Welt
Das Leben, so wurde bislang vermutet, ist vor vier Milliarden Jahren in den Ozeanen entstanden. Jetzt schlagen Physiker einen alternativen Geburtsort vor.
-
Raumforschung—Nasa steigt aus Mars-Missionen mit der Esa aus
Der von US-Präsident Barack Obama vorgelegte Haushaltsentwurf droht Astronomen zufolge "die planetare Erforschung bei der Nasa zu vernichten". Ihre Beteiligung an zwei geplanten Mars-Missionen der Europäer hat die Behörde nun gestrichen.
-
Absturz von russischer Marssonde—Bordcomputer hielt kosmischer Strahlung nicht stand
Eine Mischung aus menschlichem Versagen und technischen Fehlern soll die Ursache für den Absturz der russischen Raumsonde "Phobus-Grunt" gewesen sein. Der staatlichen Untersuchungskommission zufolge befand sich gefälschte Hardware im Bordcomputer - dieser war demnach nicht ausreichend vor kosmischer Strahlung geschützt. Jetzt muss geklärt werden, wer für den Millionenschaden aufkommt.
-
Montag, 13. Februar 2012
-
Europäische Raumfahrt—Jungfernflug der "Vega" gelungen
Mit der "Vega" verfügt Europa nun über eine dritte Rakete, um Lasten ins Weltall zu transportieren. Auf ihrem ersten Flug setzte sie gleich neun Satelliten aus.
-
Neandertaler-Kunst—Die älteste Zeichnung der Welt?
Neandertaler haben sich möglicherweise mit Bildern in einer spanischen Höhle verewigt - vor mehr als 42.000 Jahren. Sollten spanische Wissenschaftler mit ihrer Vermutung recht behalten, wären es die ältesten bekannten Zeichnungen der Welt, und die ersten, die auf Neandertaler zurückgeführt werden.
-
Amazonas—Dschungelretter ist der "Held des Waldes"
Paulo Adario kämpft für den Erhalt des Urwalds in Brasilien - das bringt ihm Morddrohungen ein, manchmal trägt er eine kugelsichere Weste. Jetzt haben ihn die Vereinten Nationen in New York zu einem "Helden des Waldes" ernannt.
-
Samstag, 11. Februar 2012
-
Ungewöhnliche Energiegewinnung—Belgier verarbeiten gestrandeten Pottwal zu Biokraftstoff
An der belgischen Küste ist ein Pottwal gestrandet und verendet. Ein Unternehmen will den Kadaver nun zu Biokraftstoff verarbeiten - und dadurch 50.000 Kilowattstunden Energie gewinnen.
-
Freitag, 10. Februar 2012
-
Rätselhafte Seuche bei Fledermäusen—Furcht vor den weißen Nasen
Ein weißer Pilzbelag legt sich um die Nase der Tiere, dringt in ihre Haut ein und tötet sie am Ende. 5,7 Millionen Fledermäuse hat eine mysteriöse Seuche in den USA bereits dahingerafft. Nun wurde erstmals in Europa ein Tier mit dem sogenannten Weißnasensyndrom entdeckt.
-
Kürzungen bei US-Raumfahrtbehöre—Nasa spart Mars-Projekte ein
Bei der Nasa wird das Geld knapp: Wegen Kürzungen im Haushalt sollen mehrere Projekte des Mars-Programms gestrichen werden. Kritiker sorgen sich nun um das "nationale Prestige" der bisher einzigen Mars-Nation.
-
Donnerstag, 9. Februar 2012
-
Evolution—Zebrastreifen gegen Stiche
Ist es Tarnung? Soll es die Attraktivität erhöhen? Nein, das Muster aus schwarzen und weißen Streifen im Fell dient Zebras als Insektenschutz. Das wurde bislang zwar schon vermutet - Experimente von Forschern aus Ungarn und Schweden scheinen diese Idee aber nun zu bestätigen.
-
Artenvielfalt—Wiederauferstanden von den Ausgestorbenen
In der Wildnis, tief im Dschungel, in einer Skihütte oder im Mülleimer: Überraschend häufig werden Tierarten wiederentdeckt, die längst als ausgestorben galten. Sind Meldungen über das Artensterben etwa übertrieben?
-
Bohrung in der Antarktis—3768 Meter unter dem Eis
Ein Bohrteam aus Russland ist der staatlichen Nachrichtenagentur Ria Nowosti zufolge in der Antarktis bis zum Wostoksee in fast vier Kilometern Tiefe durchgestoßen. Das Gewässer ist wahrscheinlich seit 15 Millionen Jahren von der Außenwelt isoliert.
-
Mittwoch, 8. Februar 2012
-
Verhaltensbiologie—Geheimsprache im Regenwald
Philippinen-Koboldmakis können Ultraschall-Laute aussenden und hören. Sie sind zwar nicht die einzigen Säugetiere, die so kommunizieren. Aber die extrem hohe Frequenz der Töne ist ungewöhnlich.
-
Urzeitforschung—Vollständiges Genom des ausgestorbenen Denisova-Menschen veröffentlicht
Damit auch andere Wissenschaftler mit den Daten arbeiten können, haben Leipziger Forscher das Genom eines Ur-Menschen entschlüsselt und ins Internet gestellt. Es ist das Ergebnis der bislang genauesten Analyse der DNA einer ausgestorbenen Menschenform.
-
Klimawandel—Welche Rolle spielt die Sonne wirklich?
Die Klimaforschung geht davon aus, dass die Erderwärmung durch menschengemachte Treibhausgase verursacht wird. Zwei deutsche Buchautoren schieben nun der Sonne die Hauptverantwortung für die Klimaveränderungen zu und sagen, dass "die Klimakatastrophe nicht stattfindet". Doch ihre Behauptungen sind mehr als fragwürdig.