FILE PHOTO: Paramilitary policemen stand in formation as they take part in an anti-terrorism oath-taking rally, in Kashgar
Xinjiang

China verschärft Repressionen gegen Muslime

In der Unruheprovinz Xinjiang tritt ein neues Gesetz in Kraft: "Abnormal" lange Bärte sind künftig verboten, Hochzeiten dürfen nicht mehr nach religiöser Sitte stattfinden. Auf den Straßen marschieren Tausende schwer bewaffnete Polizisten.

Von Christoph Behrens

Uiguren China Repressionen Religion 10 Bilder
Xinjiang

Keine langen Bärte mehr, dafür Anti-Terror-Übungen

In der chinesischen Unruheprovinz Xinjiang gehen die Behörden immer stärker gegen die Religionsausübung der Uiguren vor.

Was macht München mit dir?
Kurden und Uiguren

Davongekommen

In München finden viele Schutz, die in ihrer Heimat unterdrückt würden. Glücklich macht sie das aber nicht unbedingt

Von Philipp Kreiter

China

Auf freiem Fuß, aber nicht frei

Chinesischer Menschenrechtsanwalt Pu Zhiqiang zu Bewährungsstrafe verurteilt.

Paläontologie

Ein alter Vegetarier

Dreieckiger Schädel, aufrechter Gang - Ausgrabungen in der Wüste Gobi bringen einen seltsamen Dinosaurier hervor. Er gilt als Vorfahr einer großen Gruppe von Pflanzenfressern, die etliche Millionen Jahre später lebten.

Von Patrick Illinger

Kygyrz herders walking along the snow covered plains of Karakul l
Karakorum-Highway

Zurück zu den Wurzeln

Die Seidenstraße soll wiederbelebt werden: Der Karakorum-Highway verbindet China mit Pakistan und wird nun modernisiert - ein beispielloses Infrastrukturprojekt.

Von Marcel Grzanna, Tashkurgan

Nach Blutbad in Xinjiang

China verurteilt zwölf Uiguren zum Tode

Harte Reaktion der chinesischen Justiz: Ein Gericht hat zwölf Menschen zum Tode verurteilt - die Uiguren sollen für Terrorangriffe in der Unruheprovinz Xinjiang verantwortlich gewesen sein. Dabei ist der Vorfall im Juli bis heute nicht aufgeklärt.

China

Viele Tote bei Aufständen in Uiguren-Provinz

Explosionen, Zusammenstöße, Tote. Erst jetzt wird bekannt, dass schwere Unruhen die Uiguren-Provinz im Nordwesten Chinas erschütterten. Die Staatsmedien enthüllen das Ausmaß der Gewalt nur zögerlich.

Unruheprovinz Xinjiang

China lässt acht Menschen hinrichten

Peking greift durch: Wegen "terroristischer Angriffe" lässt die Staatsmacht in der Unruheprovinz Xinjiang acht Verurteilte exekutieren. Die dort lebende uigurische Minderheit fühlt sich seit langen diskriminiert. Die kommunistische Führung in Peking sieht das anders.

Kinostart - 'Brick Mansions'
Kino in China

Ende des Horrors

Weinende Kundschaft? In China konnten bislang auch Fünfjährige in jeden beliebigen Splatter-Film spazieren, wenn ihre Eltern sie nicht daran hinderten. Jetzt führen die Kinobetreiber von sich aus Altersfreigaben ein.

Von David Steinitz

China Steps Up Security Following Xinjiang Unrest
Uiguren in Westchina

Todeszahl nach Unruhen steigt auf fast 100

Ein neuer gewaltsamer Höhepunkt: Bei dem Zusammenstoß zwischen Uiguren und Sicherheitskräften am Montag in Westchina sind staatlichen Angaben zufolge fast 100 Menschen getötet worden - 37 Zivilisten und 59 "Terroristen". Der Zwischenfall ist der blutigste seit Jahren.

Überfall auf Polizeistation in Xinjiang

Chinesische Sicherheitskräfte töten 13 Attentäter

Neuer Zwischenfall in Chinas muslimischer Provinz Xinjiang: Nach einem Überfall auf eine Polizeistation haben Sicherheitskräfte 13 Angreifer erschossen, die versucht hatten, das Gebäude mit einem mit Sprengstoff beladenen Fahrzeug zu rammen.

China

Gericht verhängt Todesstrafen nach Anschlag auf Tiananmen-Platz

Ein Geländewagen rast vergangenen Oktober in eine Menschenmenge auf dem Tiananmen-Platz, ingesamt fünf Menschen sterben. Chinesische Behörden sprechen von einem Terroranschlag der Uiguren. Jetzt sind die Angeklagten verurteilt worden.

Kritik an China

"Amtlich verordneter Gedächtnisverlust"

Festnahmen, Hausarrest und Einschüchterung: Von der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung vor 25 Jahren auf dem Tian'anmen will China noch immer nichts wissen. Und geht offenbar härter als je zuvor gegen Kritiker vor.

Muslimische Minderheit der Uiguren

Wie die Gewalt im Westen Chinas entsteht

Bei einem Anschlag in Xinjiang sterben 31 Menschen. Die chinesische Regierung macht erneut uigurische "Terroristen" verantwortlich. Stecken tatsächlich islamistische Extremisten dahinter? Welche Rolle spielen die Spannungen zwischen muslimischer Minderheit und Han-Chinesen? Antworten auf wichtige Fragen.

Riot policemen look behind them toward the site of an explosion, which has been cordoned off, as they stand guard in downtown Urumqi
Uigurische Region in China

Geländewagen rasen in Menge - Dutzende Tote

Blutige Gewalt in Xinjiang, der autonomen Region der Uiguren in China. Zwei Jeeps fahren in Ürümqi auf einen belebten Marktplatz, es gibt Explosionen. Erste Bilanz: Mehr als 30 Tote und fast 100 Verletzte.

Paramilitary policemen run as they patrol along a street after a knife attack near Kunming railway station in Kunming
Messerattacke in China

Polizei nimmt drei Terrorverdächtige fest

Die chinesische Polizei hat die gesuchten Verdächtigen des Massakers in Kunming festgenommen. Der Schock über die Attacke sitzt tief. Peking verdächtigt eine ethnische Minderheit, hinter dem Anschlag zu stecken.

Uigurischer Kritiker Tohti wegen "Separatismus" angeklagt
Separatismus-Vorwurf gegen Bürgerrechtler

Uigurischem Regimekritiker droht lange Haftstrafe

China will die prominenteste Stimme der uigurischen Minderheit vor Gericht stellen: Dem Wirtschaftsprofessor Tohti droht lebenslange Haft.

Uiguren-Protest in München

Ärger auf Rädern

Was braucht es, um eine Supermacht wie China auf die Palme zu bringen? Nur einen Autoanhänger und gutes Timing. Wie uigurische Aktivisten die Mitarbeiter des chinesischen Konsulats in München ärgern.

Von Karoline Meta Beisel

Polizei in Urumqi
Gewalt in Unruheprovinz Xingjiang

Zwölf Tote in Westchina

Explosionen und scharfe Munition: Im westchinesischen Xinjiang sind zwölf Menschen ums Leben gekommen. Sechs davon seien durch ihre eigenen Bomben getötet worden, sechs weitere wurden bei Festnahmen erschossen.

Zusammenstoß in Unruhe-Provinz

16 Tote bei Ausschreitungen in Westchina

Neue Unruhen in China: Bei heftigen Zusammenstößen mit der Polizei sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Die Regionalregierung spricht von "Terroristen". Sie hätten die Sicherheitskräfte mit Sprengsätzen angegriffen.

Politicker
China

Elf Tote bei Gewalt in Unruheprovinz Xinjiang

Bei neuer Gewalt in Chinas Unruheprovinz Xinjiang sind am Samstag nach Angaben staatlicher Medien elf Menschen getötet worden.

Anschläge in China

Festnahme nach Explosionen vor Parteizentrale

Fahndungserfolg nach Explosionen: Die chinesische Polizei hat einen Mann festgenommen, der vor einer Zentrale der Kommunistischen Partei Bomben gezündet haben soll. Das Motiv ist noch unklar.

China

Mehrere Explosionen vor Parteigebäude in Taiyuan

In der chinesischen Provinzhauptstadt Taiyuan sind vor einem Büro der Kommunistischen Partei mehrere Sprengsätze detoniert. Ein Mensch wurde getötet, acht weitere verletzt. Die Behörden ermitteln, wer hinter den offenbar selbst gebastelten Bomben steckt.

Nach tödlichem Vorfall am Tiananmen-Platz

Chinesische Polizei spricht von "Terrorakt" in Peking

Uiguren unter Verdacht: Nachdem am Montag auf dem Platz des Himmlischen Friedens ein Auto in eine Menschenmenge fuhr, sprechen die chinesischen Behörden das erste Mal von einem "Terroranschlag". Polizeibeamte haben mehrere Personen festgenommen.