Terrorismus

Aktuelles zum Thema

Gedenken an 9/11
:Amerika tut sich schwer, gemeinsam zu trauern

Die politische Spaltung und der von einigen angefachte Hass auf Muslime überlagern die Gedenkfeier der Anschläge des 11. September. Präsident Trump bleibt New York fern. Dagegen zeigt der Bürgermeister eine Geste der Versöhnung.

SZ PlusVon Boris Herrmann

25 Jahre 9/11
:„Wir haben das Feld den Extremisten überlassen“

Farah Pandith war nach dem 11. September 2001 als Expertin gegen gewalttätigen Extremismus für die US-Regierung tätig. Im Interview sagt sie, was aus ihrer Sicht falsch lief und läuft – und wie es besser ginge.

SZ PlusInterview von Charlotte Walser

Debatte
:Haben die Terroristen gewonnen?

Amerikas Antwort auf den 11. September hat genau das erreicht, was die Angreifer wollten: Kriege, Entdemokratisierung und ein Klima der Lüge, das Putin und Trump ausnutzen. Doch es gibt noch Mittel zur Gegenwehr.

SZ PlusGastbeitrag von Timothy Snyder

25 Jahre 11. September
:Diese Bücher und Filme erklären den 11. September

Vom Aufstieg der Terrororganisation al-Qaida über den Einsturz der Türme bis zum „War on Terror“ und den Folgen der Folter: Zeugnisse, die bleiben.

SZ PlusVon SZ-Autoren

25 Jahre 9/11
:„Ich glaube, wir werden entführt“: So verlief der 11. September 2001

Eine Flugbegleiterin meldet eine Messerstecherei an Bord, wenig später krachen zwei Flugzeuge ins World Trade Center. So begann der 11. September 2001. Eine Chronologie des Tages, der die Welt veränderte.

SZ PlusVon Charlotte Walser

TV-Moderatorin zum Tode verurteilt
:„Meine Eltern haben mich gut erzogen“

Sarah Khalifa, eine ägyptische TV-Moderatorin, soll in ihrer Heimat einen Drogenring betrieben haben. Dafür soll sie nun am Galgen sterben. Vor Gericht beteuerte sie verzweifelt ihre Unschuld.

SZ PlusVon Bernd Dörries

Meinung25 Jahre 9/11
:Die Angst war der schlechteste Ratgeber

Als Reaktion auf die Terrorangriffe in New York und Washington verrieten die USA einige Grundwerte. Von dort aus führt eine direkte Spur zur Missachtung aller Normen durch Donald Trump.

SZ PlusKommentar von Reymer Klüver

Israelischer Medienbericht
:Netanjahu soll Warnungen vor dem 7. Oktober ignoriert haben

Laut der Zeitung „Haaretz“ wurde der israelische Ministerpräsident zehn Tage vor dem Angriff informiert, dass die Hamas ein „Erdbeben“ vorbereite. Handlungsbedarf habe er nicht gesehen. Netanjahu bestreitet das.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig

Anschläge
:Sabotage am Stromnetz: Polizei nimmt Verdächtigen fest

Die Behörden haben seit Tagen nach dem 48-Jährigen aus dem südlichen Ruhrgebiet gefahndet. Seine Mutter und Schulfreunde beschreiben ihn als angenehmen, aber auch rastlosen Tüftler.

Von Markus Balser und Björn Finke

Fernsehen
:Wunden, die bleiben

Die ARD-Dokumentation „September“ lässt den Schrecken von 9/11 in New York wieder aufleben – mit sehr besonderen Protagonisten.

SZ PlusVon Tobias Matern

25 Jahre 9/11
:Als das Monster uns verschluckte

Unser Autor stand zwei Blocks entfernt, als am 11. September der erste Turm des World Trade Centers einstürzte. Erinnerungen an den Tag, der nicht nur New York und die USA, sondern die Welt verändert hat.

SZ PlusVon Jörg Häntzschel

25 Jahre  9/11
:Die Jagd auf den Staatsfeind Nummer eins dauerte zehn Jahre

Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sind die USA auf Rache aus. Aber erst 2011 finden und töten Spezialkräfte Osama bin Laden, den Drahtzieher der Attacken. Seine Terrorzelle existiert bis heute.

SZ PlusVon Tomas Avenarius und Tobias Matern

Kritische Infrastruktur
:Nach Angriffen auf Stromnetz: Suche nach Tätern und Motiv

Bei den Attacken auf Umspannwerke in Brandenburg und im Rheinland sehen die Ermittler auffällige Parallelen. Jetzt ist ein erstes Bekennerschreiben aufgetaucht.

MeinungAnschläge
:Auch das deutsche Stromnetz muss kriegstauglich werden

Die Sabotageakte an mehreren Umspannwerken zeigen, wie verwundbar die Energieversorgung ist. Jetzt braucht es mehr als höhere Zäune und Videoüberwachung.

SZ PlusKommentar von Björn Finke

Aktuelles Lexikon
:Was ist ein Umspannwerk?

Sie sind die Knotenpunkte des deutschen Stromnetzes. Und deshalb das bevorzugte Angriffsziel bei Attentätern aller Art, jetzt auch in Brandenburg.

Von Christian Weber

Russland vereitelt Putsch in Niger
:Ein dringend benötigter Erfolg für Moskau

Die Regime im Sahel setzen auf Russland als Verbündeten gegen die islamistische Bedrohung. In Niger lohnt sich das jetzt – ausnahmsweise.

Von Paul Munzinger

Literatur
:Diese existenzielle Ungewissheit

Was könnte wichtiger sein als eine Geschichte über die Liebe in Zeiten des Terrors? Dana Vowinckel schreibt mit „Anton und Alma“ einen erschütternden zweiten Roman.

SZ PlusVon Marie Schmidt

Mutmaßlicher Planer der 9/11-Anschläge
:Prozess gegen Chalid Scheich Mohammed

Der Prozessauftakt gegen den mutmaßlichen Drahtzieher der Terroranschläge vom 11. September 2001 und weitere Angeklagte ist für 5. Juni 2028 geplant. Das geht aus einer Anordnung des zuständigen Militärrichters hervor. Der Auftakt kann sich noch ...

Nahost
:USA streichen Syrien von Liste der Terrorunterstützer

Die USA haben Syrien am Montag von ihrer Liste der staatlichen Terrorunterstützer gestrichen. Der Schritt trat nach einer 45-tägigen Überprüfungsfrist des Kongresses in Kraft, nachdem US-Präsident Donald Trump das Parlament am 8. Juli über sein ...

MeinungTerrorismus
:Ein Stück Gerechtigkeit, nach 56 Jahren

Bei einem Brandanschlag im Jahr 1970 auf das jüdische Seniorenheim in München starben sieben Menschen, 25 Jahre nach dem Holocaust.  Jetzt scheint das Verbrechen endlich aufgeklärt zu sein. Warum das auch heute noch wichtig ist.

SZ PlusKommentar von Joachim Käppner

Österreichs neue Geheimdienst-Chefin
:„Auch Frauen können Spioninnen sein“

Sylvia Mayer will das Vertrauen in den von Skandalen schwer erschütterten Nachrichtendienst Österreichs wiederherstellen. Die neue Chefin warnt vor einem ehemals befreundeten Land.

SZ PlusVon Verena Mayer

Podcast: „Auf den Punkt“
:Nachrichtendienste: Bekommt Deutschland eine Geheimpolizei?

Der Verfassungsschutz soll bald vorgehen dürfen wie die Polizei. Aber es gibt rechtliche Bedenken.

Podcast von Ronen Steinke und Leopold Zaak

Korsika
:„Fühlt euch in unserem Land nicht mehr sicher!“

Die korsische Untergrundbewegung FLNC meldet sich nach zwei Jahren Ruhe zurück. Sie droht allen, die mit ihren Ferienhäusern die Immobilienpreise auf der Insel in die Höhe treiben.

SZ PlusVon Oliver Meiler

ExklusivSabotage
:Gab es einen Testlauf für die Drohne am Leipziger Flughafen?

Nach dem Sprengstoff-Fund sehen Sicherheitskreise Parallelen: Bereits 2024 hatten Handlanger Brandsätze verschickt, mutmaßlich im Auftrag Russlands. Ein Täter von damals lieferte Drohnenteile nach Deutschland.

SZ PlusVon Manuel Bewarder und Lina Verschwele

Bundespolitik
:DNA an Drohne am Leipziger Flughafen gefunden

Medienberichten zufolge wurden DNA-Spuren an der Drohne gefunden, die vergangene Woche auf dem Flughafen Leipzig/Halle gesichert wurde. Laut „Bild“ stimmen diese mit bereits bekannten DNA-Spuren überein.

Verfassungsschutz in Bayern warnt
:„Fanatisierte Einzeltäter können jederzeit unvermittelt zuschlagen“

Innenminister Herrmann nennt die Bedrohungslage durch Islamisten „unverändert hoch“. Der AfD nimmt er eine Strategie der Mäßigung in jüngster Zeit nicht ab. Drei Abgeordnete stehen im Fokus des Verfassungsschutzes.

Von Johann Osel

Anschlagsversuch in Leipzig
:Ist das ein kriegerischer Akt?

Bisher ist nicht klar, ob wirklich Russland hinter der Attacke auf den Flughafen in Leipzig steckt. Doch die Folgen eines solchen Befundes wären weitreichend.

SZ PlusVon Ronen Steinke

Anschlag auf Münchner Verdi-Demo – das Prozesstagebuch
:34 Tage, mehr als 100 Zeugen und die große Frage nach dem Warum

Farhad N. rast im Februar 2025 mit seinem Auto in eine Demonstration der Gewerkschaft Verdi im Zentrum. Er tötet zwei Menschen und verletzt mehr als 40 schwer. Vor dem Oberlandesgericht geht es um das Leid der Betroffenen und das Motiv, nun wird das Urteil gesprochen. Die SZ dokumentiert alle Prozesstage.

SZ PlusVon Linus Freymark, Annette Ramelsberger, Anna-Maria Salmen und Susi Wimmer

Terror in München – das Prozess-Tagebuch, Tag 34
:Lebenslang für Farhad N.

Das Gericht stellt zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Die SZ dokumentiert jeden einzelnen Prozesstag.

SZ PlusVon Linus Freymark, Annette Ramelsberger, Anna-Maria Salmen und Susi Wimmer

Anschlag auf den CSD Berlin
:„Wenn ich jetzt nicht für Freiheit auf die Straße gehe, wann dann?“

Wie fühlen sich queere Politiker und solche, die am Berliner CSD teilgenommen haben, nach dem Anschlag? Welche Konsequenzen fordern sie? Die SZ hat bei Ricarda Lang, Konstantin Kuhle, Diana Kinnert und Tim Klüssendorf nachgefragt.

SZ PlusProtokolle: Tobias Bug und Valerie Höhne

Nach Urteil gegen Attentäter
:„Es gibt ein Leben vor dem Anschlag und ein Leben danach“

Der Attentäter Farhad N. wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Was das Urteil für Überlebende des Anschlags bedeutet.

SZ PlusVon Anna-Maria Salmen

MeinungUrteil im Münchner Terrorprozess
:Im Fokus stand endlich einmal das Leid der Opfer

Das Gericht hat den Angeklagten zur Höchststrafe verurteilt, aber sich nicht auf die Aufklärung des Tathergangs beschränkt. Die Justiz hat vieles richtig gemacht.

SZ PlusKommentar von Linus Freymark

Terrorismus
:Drohne in Leipzig: Wo kommt der Sprengstoff her?

Nach dem Fund einer präparierten Drohne am Flughafen Leipzig/Halle richtet sich der Blick auf Semtex – einen Stoff mit einer langen Geschichte.

Von Christian Weber

MeinungDrohnen in Leipzig
:Deutschland muss sich endlich gegen Putins Agenten wehren

Alles am missglückten Sprengstoffanschlag auf eine ukrainische Transportmaschine deutet auf Russland hin. Wenn das nun Putins neue Gangart ist, muss auch Deutschland seine wechseln.

SZ PlusKommentar von Jörg Schmitt

MeinungUrteil gegen rechtsextreme Terrorgruppe
:Die Justiz hat ihre Aufgabe erledigt - und die Gesellschaft?

Es ist gut, dass die Mitglieder der „Letzten Verteidigungswelle“ in Hamburg so zügig abgeurteilt wurden. Dennoch wirft der Prozess ein Schlaglicht auf eine verstörende Entwicklung.

SZ PlusKommentar von Wolfgang Janisch

Islamismus
:Streit über mögliche Versäumnisse vor CSD-Anschlag

Die Grünen werfen den Sicherheitsbehörden mangelnden Informationsaustausch mit der Justiz vor, die SPD weist dies scharf zurück. Innenminister Dobrindt beharrt auf seiner Kritik am Berliner Gericht und fordert schärfere Gesetze.

SZ PlusVon Roland Preuß

MeinungCSD-Attentat
:Dass muslimische Gemeinden sich vom Islamismus distanzieren, ist wichtig, aber es reicht nicht

Viele Verbände tolerieren nicht-gewaltbereite islamistische Strömungen, manche hofieren sie sogar. Dabei bereiten diese den Boden für Möchtegern-Dschihadisten. So kann es nicht weitergehen.

SZ PlusKommentar von Gökalp Babayiğit

MeinungGesellschaft
:Nach dem Anschlag auf den CSD geht es vielen nur um Lufthoheit über dem Entsetzen

Die AfD hetzt gegen Schwule. Die SPD tut so, als würde eine Änderung des Grundgesetzes abschrecken. Die Linke macht Konservative verantwortlich. Im Kampf der Identitäten wird ignoriert, was Islamisten letztlich wollen.

SZ PlusKommentar von Tomas Avenarius

TV-Kritik „Sarah Tacke“
:Zum Zoffen sind sie nicht gekommen

Kann man das Prinzip Talkshow neu erfinden? Nicht wirklich, aber bei Sarah Tackes Premiere im ZDF sprechen Düzen Tekkal, Ahmad Mansour und Herbert Reul erstaunlich konstruktiv über den CSD-Anschlag und die Bedrohung durch den Islamismus.

SZ PlusVon Moritz Baumstieger

MeinungInnere Sicherheit
:Der Staat darf Gefährdern eine Fußfessel auf Dauer anlegen – auch jetzt schon

Lehren aus dem Anschlag auf den CSD: Der Schutz der Allgemeinheit kann nicht davon abhängen, ob jemand bereits schwere Straftaten begangen hat. Anmerkungen zur elektronischen Überwachung, zum Präventivgewahrsam und zum Doppelpass.

SZ PlusKolumne von Frauke Brosius-Gersdorf

Anschlag auf den CSD
:Gestern waren wir euch noch egal

Seit dem Anschlag in Berlin wird die queere Community überschüttet mit Blumen und warmen Worten. Gleichzeitig werden Gelder gestrichen. Zum CSD in Hamburg werden trotzdem viele gehen: Jetzt erst recht.

SZ PlusVon Josef Wirnshofer (Text) und Ludwig Nikulski (Fotos)

Terror
:Wenn einer zu spät zu ihnen kommt

Thomas Mücke leitet das Violence Prevention Network, in dem der Attentäter vom Berliner CSD ein Deradikalisierungsprogramm besuchen sollte. Zwei Gespräche hatte Abdul B., dann beging er den Anschlag.

SZ PlusVon Tobias Bug

Angriff auf Schriftsteller
:Rushdie-Attentäter wegen Terrorismus verurteilt

Mehr als ein Dutzend Mal stach er auf Salman Rushdie ein, seither ist der Schriftsteller auf einem Auge blind. Nun ist der Angreifer ein weiteres Mal schuldig gesprochen worden.

Nach CSD-Anschlag in Berlin
:Prien verspricht mehr Geld zur Verhinderung von Extremismus

Die Familienministerin hat angekündigt, fünf Millionen Euro zusätzlich für Deradikalisierung auszugeben. Mehr Unterstützung für queere Projekte soll es aber nicht geben.

Von Valerie Höhne

Christopher Street Day
:„Wenn ich Angst habe, haben die gewonnen“

Wie geht es queeren Menschen nach dem Anschlag in Berlin? Sophia K. tanzte in der Nähe, als ein Mann mit dem Auto in die Menge raste. Von der Bundesregierung ist sie enttäuscht – und fordert echte Solidarität.

SZ PlusInterview von Tobias Bug

Plädoyer im Terrorprozess am Oberlandesgericht
:„Reue zeigt er offensichtlich nicht“

Farhad N. raste mit seinem Auto in eine Menschenmenge: Im Prozess um den Anschlag auf eine Verdi-Demo im Februar 2025 mit zwei Toten fordert die Bundesanwaltschaft lebenslange Haft. Die Betroffenen und Hinterbliebenen finden emotionale Worte.

Von Linus Freymark

Terrorismus
:Von Fußfessel bis Passentzug – was Gefährder künftig stoppen soll

Politiker fordern nach dem Anschlag von Berlin mehr Härte gegen radikalisierte Personen. Einige Pläne sind juristisch sehr umstritten.

SZ PlusVon Wolfgang Janisch und Roland Preuß

MeinungTerrorismus
:Das Jugendstrafrecht steht zu Unrecht unter Verdacht

Alexander Dobrindt und andere halten jetzt das Jugendgerichtsgesetz für ein Sicherheitsrisiko im Umgang mit islamistischen Gefährdern. Sie irren. Es trägt ganz im Gegenteil zur Risikominderung bei.

SZ PlusKommentar von Wolfgang Janisch

Berlin
:Die zwei Gesichter des Abdul B.

Nach dem Anschlag in Berlin hielt die Welt erst kurz inne, dann kamen die üblichen Formeln der Trauer, dann die Wut und die Instrumentalisierung der Tat. Es bleibt die Frage: Wer war Abdul B.? Der Versuch einer Annäherung.

SZ PlusVon Lena Kampf, Renate Meinhof, Roland Preuß und Christian Zaschke

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