Anschlagspläne in Deutschland

Mörderischer Ehrgeiz

Drei IS-Kommandos sollten nach Deutschland einreisen und an unterschiedlichen Plätzen zuschlagen. Die beiden deutschen Islamisten Marcia M. und Oguz G. waren aufgefordert worden, bei dieser "Spezialmission" zu helfen.

Von Georg Mascolo, Volkmar Kabisch und Amir Musawy

SZ Espresso

Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Matthias Fiedler

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Podcast "Das Thema"

Was vom Islamischen Staat noch übrig ist

Vor einem Jahr hat der Islamische Staat seine Hauptstadt Raqqa verloren - womöglich die bisher größte Niederlage des Regimes. Wie gefährlich ist der IS heute noch?

Terrorismus

Behörden durchkreuzten IS-Anschlagspläne in Deutschland

Der "Islamische Staat" wollte 2016 offenbar drei Terrorkommandos nach Deutschland schicken. Die Behörden kamen dem Plan in einer Geheimoperation zuvor.

Von Georg Mascolo, Volkmar Kabisch und Amir Musawy

Nigeria

Geiselnehmer töten weitere Rote-Kreuz-Mitarbeiterin

Es ist bereits die zweite von drei aus einer Klinik entführten Frauen, die die Boko-Haram-Splittergruppe ermordet hat.

SZ Espresso

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Von Matthias Fiedler

Mounir el-Motassadeq
Anschläge vom 11. September

Terrorhelfer wird nach Marokko abgeschoben

Mounir al-Motassadeq war Mitglied der Hamburger Terrorzelle um Mohammed Atta. Er saß seit knapp 15 Jahren in deutscher Haft. Die Sicherheitsbehörden feiern die Abschiebung als großen Erfolg.

Von Georg Mascolo

Mounir el-Motassadeq
Anschläge vom 11. September

Terrorhelfer Motassadeq offenbar vor Abschiebung nach Marokko

Fast 15 Jahre saß der 9/11-Terrorhelfer Mounir el Motassadeq in Deutschland in Haft. Nun ist die Polizei dabei, ihn zum Flughafen zu bringen.

Krieg in Syrien

IS-Kämpfer entführen mehr als hundert Familien

Extremisten der Terrormiliz Islamischer Staat sollen ein Lager für Vertriebene im Osten Syriens gestürmt und Dutzende Zivilisten entführt haben.

FILE PHOTO: An Iranian flag flutters in front of the IAEA headquarters in Vienna
Internationale Beziehungen

Iran bestellt deutschen Botschafter ein

Deutschland hatte einen iranischen Diplomaten festgenommen und an Belgien ausgeliefert. Dem Mann wird vorgeworfen, Drahtzieher eines vereitelten Anschlags auf Exil-Iraner gewesen zu sein.

Men suspected of forming a far-right militant organisation in Chemnitz, are escorted by special police in front of the General Prosecutor's Office at the German Federal Supreme Court in Karlsruhe
Rechtsextremismus

"Teile der rechtsradikalen Minderheit sind zu allem fähig"

Wie groß ist die Gefahr von rechts? Warum wurde sie in Sachsen so lange kleingeredet? Politikwissenschaftler Hajo Funke über einen passiven Rechtsstaat, Neonazis, die immer dreister werden, und die Rolle der AfD.

Interview von Stefan Braun, Berlin

Mutmaßliche Rechtsterroristen der Gruppe "Revolution Chemnitz" treffen in Karlsruhe ein
Terrorgruppe "Revolution Chemnitz"

Rechtsradikaler Umsturz geplant

Die sieben festgenommenen Mitglieder der rechtsextremen Gruppe "Revolution Chemnitz" wollten offenbar mehr Terror verbreiten als der Nationalsozialistische Untergrund, der NSU. Das geht nach SZ-Informationen aus abgehörten Telefonaten und Chats hervor.

Von Annette Ramelsberger

Niederlande

Polizei vereitelt Terroranschlag auf Großveranstaltung

Die Vorbereitungen für den Angriff mit Sturmgewehren und Sprengstoffgürteln seien "weit fortgeschritten" gewesen, sagt die Staatsanwaltschaft in Den Haag. Sieben Personen wurden festgenommen.

Iran: Tausende Menschen begleiten die Beerdigung von Revolutionsgardisten
Nach Anschlag auf Militärparade

Iranische Revolutionsgarden drohen USA und Israel

Zwölf Soldaten der einflussreichen Eliteeinheit sterben bei einem Anschlag. Terrorgruppen haben sich bekannt, doch Iran sucht Schuldige anderswo.

Anschlag in Iran
Anschlag auf Militärparade

Teheran bestellt europäische Diplomaten ein

Nach dem Anschlag mit etlichen Toten erhebt die iranische Regierung Vorwürfe gegen Dänemark, die Niederlande und Großbritannien: Die Europäer würden Terroristen Zuflucht gewähren.

Militärparade im Iran
Iran

Dutzende Tote und Verletzte bei Angriff auf Militärparade

Die Schützen gehörten offenbar zur Separatistengruppe "Al-Ahwasieh". Für den Außenminister ist klar, dass die Terroristen aus dem Ausland finanziert sein müssen.

Hans-Georg Maaßen 2018 vor dem Parlamentarischem Kontrollgremium
Fall Anis Amri

Verfassungsschutz war wohl aktiver als behauptet

Einem Bericht zufolge soll der Geheimdienst selbst "operative Maßnahmen" im Fall Anis Amri veranlasst haben. Verfassungsschutzchef Maaßen hatte stets von einem "reinen Polizeifall" gesprochen.

Osama bin Laden
Islamistischer Terrorismus

Al-Qaida ist nicht totzukriegen

Behnam T. Said hat die Geschichte al-Qaidas neu geschrieben. Und die ist noch nicht vorbei. Die Organisation Osama bin Ladens hat den Anspruch, den "Islamischen Staat" zu überleben.

Rezension von Simon Wolfgang Fuchs

Jalaluddin Haqqani
Terrorismus

So beinhart wie rückständig

Steinzeit-Islamist und Erzterrorist: Der Taliban-Führer Haqqani ist tot. Er gilt als Drahtzieher zahlreicher Anschläge.

Von Tomas Avenarius

SZ Espresso

Der Tag im Überblick - die Übersicht für Eilige

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Von Matthias Fiedler

Urteil im Prozess um Moschee-Anschlag am Dresdner Landgericht
Sachsen

Fast zehn Jahre Haft für Dresdner Moschee-Bomber

Nino K. hatte Sprengsätze vor der Fatih-Moschee und einem Kongresszentrum gezündet. Er stand auch schon bei einer Pegida-Demonstration auf der Bühne.

Serie "Tom Clancy: Jack Ryan"

Leider blass

Der von Tom Clancy erfundene Agent Jack Ryan gibt als Terroristenjäger bei Amazon eine fade Figur ab.

Von Benedikt Frank

SZ Espresso

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Von Matthias Fiedler

Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes 2017
Verfassungsschutz

Maaßen tritt die Verfassung mit Füßen

Der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz hat das Parlament bewusst belogen. Sein Umgang mit dem Fall des Attentäters Anis Amri lässt tief blicken.

Kommentar von Ronen Steinke, Berlin

A police car is parked in front of the building with the Fussilet 33 mosque in Berlin Moabit
Anschlag am Berliner Breitscheidplatz

Verfassungsschutz wollte wohl V-Mann in Amris Umfeld verheimlichen

Recherchen mehrerer Medien bestätigen: Es gab einen V-Mann im Umfeld des Attentäters Anis Amri - und das sollte offenbar nicht publik werden.