Terrorismus

Aktuelles zum Thema

Österreichs neue Geheimdienst-Chefin
:„Auch Frauen können Spioninnen sein“

Sylvia Mayer will das Vertrauen in den von Skandalen schwer erschütterten Nachrichtendienst Österreichs wiederherstellen. Die neue Chefin warnt vor einem ehemals befreundeten Land.

SZ PlusVon Verena Mayer

Podcast: „Auf den Punkt“
:Nachrichtendienste: Bekommt Deutschland eine Geheimpolizei?

Der Verfassungsschutz soll bald vorgehen dürfen wie die Polizei. Aber es gibt rechtliche Bedenken.

Podcast von Ronen Steinke und Leopold Zaak

Korsika
:„Fühlt euch in unserem Land nicht mehr sicher!“

Die korsische Untergrundbewegung FLNC meldet sich nach zwei Jahren Ruhe zurück. Sie droht allen, die mit ihren Ferienhäusern die Immobilienpreise auf der Insel in die Höhe treiben.

SZ PlusVon Oliver Meiler

ExklusivSabotage
:Gab es einen Testlauf für die Drohne am Leipziger Flughafen?

Nach dem Sprengstoff-Fund sehen Sicherheitskreise Parallelen: Bereits 2024 hatten Handlanger Brandsätze verschickt, mutmaßlich im Auftrag Russlands. Ein Täter von damals lieferte Drohnenteile nach Deutschland.

SZ PlusVon Manuel Bewarder und Lina Verschwele

Bundespolitik
:DNA an Drohne am Leipziger Flughafen gefunden

Medienberichten zufolge wurden DNA-Spuren an der Drohne gefunden, die vergangene Woche auf dem Flughafen Leipzig/Halle gesichert wurde. Laut „Bild“ stimmen diese mit bereits bekannten DNA-Spuren überein.

Verfassungsschutz in Bayern warnt
:„Fanatisierte Einzeltäter können jederzeit unvermittelt zuschlagen“

Innenminister Herrmann nennt die Bedrohungslage durch Islamisten „unverändert hoch“. Der AfD nimmt er eine Strategie der Mäßigung in jüngster Zeit nicht ab. Drei Abgeordnete stehen im Fokus des Verfassungsschutzes.

Von Johann Osel

Anschlagsversuch in Leipzig
:Ist das ein kriegerischer Akt?

Bisher ist nicht klar, ob wirklich Russland hinter der Attacke auf den Flughafen in Leipzig steckt. Doch die Folgen eines solchen Befundes wären weitreichend.

SZ PlusVon Ronen Steinke

Anschlag auf Münchner Verdi-Demo – das Prozesstagebuch
:34 Tage, mehr als 100 Zeugen und die große Frage nach dem Warum

Farhad N. rast im Februar 2025 mit seinem Auto in eine Demonstration der Gewerkschaft Verdi im Zentrum. Er tötet zwei Menschen und verletzt mehr als 40 schwer. Vor dem Oberlandesgericht geht es um das Leid der Betroffenen und das Motiv, nun wird das Urteil gesprochen. Die SZ dokumentiert alle Prozesstage.

SZ PlusVon Linus Freymark, Annette Ramelsberger, Anna-Maria Salmen und Susi Wimmer

Terror in München – das Prozess-Tagebuch, Tag 34
:Lebenslang für Farhad N.

Das Gericht stellt zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Die SZ dokumentiert jeden einzelnen Prozesstag.

SZ PlusVon Linus Freymark, Annette Ramelsberger, Anna-Maria Salmen und Susi Wimmer

Anschlag auf den CSD Berlin
:„Wenn ich jetzt nicht für Freiheit auf die Straße gehe, wann dann?“

Wie fühlen sich queere Politiker und solche, die am Berliner CSD teilgenommen haben, nach dem Anschlag? Welche Konsequenzen fordern sie? Die SZ hat bei Ricarda Lang, Konstantin Kuhle, Diana Kinnert und Tim Klüssendorf nachgefragt.

SZ PlusProtokolle: Tobias Bug und Valerie Höhne

Nach Urteil gegen Attentäter
:„Es gibt ein Leben vor dem Anschlag und ein Leben danach“

Der Attentäter Farhad N. wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Was das Urteil für Überlebende des Anschlags bedeutet.

SZ PlusVon Anna-Maria Salmen

MeinungUrteil im Münchner Terrorprozess
:Im Fokus stand endlich einmal das Leid der Opfer

Das Gericht hat den Angeklagten zur Höchststrafe verurteilt, aber sich nicht auf die Aufklärung des Tathergangs beschränkt. Die Justiz hat vieles richtig gemacht.

SZ PlusKommentar von Linus Freymark

Terrorismus
:Drohne in Leipzig: Wo kommt der Sprengstoff her?

Nach dem Fund einer präparierten Drohne am Flughafen Leipzig/Halle richtet sich der Blick auf Semtex – einen Stoff mit einer langen Geschichte.

Von Christian Weber

MeinungDrohnen in Leipzig
:Deutschland muss sich endlich gegen Putins Agenten wehren

Alles am missglückten Sprengstoffanschlag auf eine ukrainische Transportmaschine deutet auf Russland hin. Wenn das nun Putins neue Gangart ist, muss auch Deutschland seine wechseln.

SZ PlusKommentar von Jörg Schmitt

MeinungUrteil gegen rechtsextreme Terrorgruppe
:Die Justiz hat ihre Aufgabe erledigt - und die Gesellschaft?

Es ist gut, dass die Mitglieder der „Letzten Verteidigungswelle“ in Hamburg so zügig abgeurteilt wurden. Dennoch wirft der Prozess ein Schlaglicht auf eine verstörende Entwicklung.

SZ PlusKommentar von Wolfgang Janisch

Islamismus
:Streit über mögliche Versäumnisse vor CSD-Anschlag

Die Grünen werfen den Sicherheitsbehörden mangelnden Informationsaustausch mit der Justiz vor, die SPD weist dies scharf zurück. Innenminister Dobrindt beharrt auf seiner Kritik am Berliner Gericht und fordert schärfere Gesetze.

SZ PlusVon Roland Preuß

MeinungCSD-Attentat
:Dass muslimische Gemeinden sich vom Islamismus distanzieren, ist wichtig, aber es reicht nicht

Viele Verbände tolerieren nicht-gewaltbereite islamistische Strömungen, manche hofieren sie sogar. Dabei bereiten diese den Boden für Möchtegern-Dschihadisten. So kann es nicht weitergehen.

SZ PlusKommentar von Gökalp Babayiğit

MeinungGesellschaft
:Nach dem Anschlag auf den CSD geht es vielen nur um Lufthoheit über dem Entsetzen

Die AfD hetzt gegen Schwule. Die SPD tut so, als würde eine Änderung des Grundgesetzes abschrecken. Die Linke macht Konservative verantwortlich. Im Kampf der Identitäten wird ignoriert, was Islamisten letztlich wollen.

SZ PlusKommentar von Tomas Avenarius

TV-Kritik „Sarah Tacke“
:Zum Zoffen sind sie nicht gekommen

Kann man das Prinzip Talkshow neu erfinden? Nicht wirklich, aber bei Sarah Tackes Premiere im ZDF sprechen Düzen Tekkal, Ahmad Mansour und Herbert Reul erstaunlich konstruktiv über den CSD-Anschlag und die Bedrohung durch den Islamismus.

SZ PlusVon Moritz Baumstieger

MeinungInnere Sicherheit
:Der Staat darf Gefährdern eine Fußfessel auf Dauer anlegen – auch jetzt schon

Lehren aus dem Anschlag auf den CSD: Der Schutz der Allgemeinheit kann nicht davon abhängen, ob jemand bereits schwere Straftaten begangen hat. Anmerkungen zur elektronischen Überwachung, zum Präventivgewahrsam und zum Doppelpass.

SZ PlusKolumne von Frauke Brosius-Gersdorf

Anschlag auf den CSD
:Gestern waren wir euch noch egal

Seit dem Anschlag in Berlin wird die queere Community überschüttet mit Blumen und warmen Worten. Gleichzeitig werden Gelder gestrichen. Zum CSD in Hamburg werden trotzdem viele gehen: Jetzt erst recht.

SZ PlusVon Josef Wirnshofer (Text) und Ludwig Nikulski (Fotos)

Terror
:Wenn einer zu spät zu ihnen kommt

Thomas Mücke leitet das Violence Prevention Network, in dem der Attentäter vom Berliner CSD ein Deradikalisierungsprogramm besuchen sollte. Zwei Gespräche hatte Abdul B., dann beging er den Anschlag.

SZ PlusVon Tobias Bug

Angriff auf Schriftsteller
:Rushdie-Attentäter wegen Terrorismus verurteilt

Mehr als ein Dutzend Mal stach er auf Salman Rushdie ein, seither ist der Schriftsteller auf einem Auge blind. Nun ist der Angreifer ein weiteres Mal schuldig gesprochen worden.

Nach CSD-Anschlag in Berlin
:Prien verspricht mehr Geld zur Verhinderung von Extremismus

Die Familienministerin hat angekündigt, fünf Millionen Euro zusätzlich für Deradikalisierung auszugeben. Mehr Unterstützung für queere Projekte soll es aber nicht geben.

Von Valerie Höhne

Christopher Street Day
:„Wenn ich Angst habe, haben die gewonnen“

Wie geht es queeren Menschen nach dem Anschlag in Berlin? Sophia K. tanzte in der Nähe, als ein Mann mit dem Auto in die Menge raste. Von der Bundesregierung ist sie enttäuscht – und fordert echte Solidarität.

SZ PlusInterview von Tobias Bug

Plädoyer im Terrorprozess am Oberlandesgericht
:„Reue zeigt er offensichtlich nicht“

Farhad N. raste mit seinem Auto in eine Menschenmenge: Im Prozess um den Anschlag auf eine Verdi-Demo im Februar 2025 mit zwei Toten fordert die Bundesanwaltschaft lebenslange Haft. Die Betroffenen und Hinterbliebenen finden emotionale Worte.

Von Linus Freymark

Terrorismus
:Von Fußfessel bis Passentzug – was Gefährder künftig stoppen soll

Politiker fordern nach dem Anschlag von Berlin mehr Härte gegen radikalisierte Personen. Einige Pläne sind juristisch sehr umstritten.

SZ PlusVon Wolfgang Janisch und Roland Preuß

MeinungTerrorismus
:Das Jugendstrafrecht steht zu Unrecht unter Verdacht

Alexander Dobrindt und andere halten jetzt das Jugendgerichtsgesetz für ein Sicherheitsrisiko im Umgang mit islamistischen Gefährdern. Sie irren. Es trägt ganz im Gegenteil zur Risikominderung bei.

SZ PlusKommentar von Wolfgang Janisch

Berlin
:Die zwei Gesichter des Abdul B.

Nach dem Anschlag in Berlin hielt die Welt erst kurz inne, dann kamen die üblichen Formeln der Trauer, dann die Wut und die Instrumentalisierung der Tat. Es bleibt die Frage: Wer war Abdul B.? Der Versuch einer Annäherung.

SZ PlusVon Lena Kampf, Renate Meinhof, Roland Preuß und Christian Zaschke

Podcast: „Auf den Punkt“
:Haben Justiz und Ermittler vor dem CSD-Anschlag versagt?

Der Tatverdächtige des CSD-Anschlags wurde als Gefährder eingestuft und wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat verurteilt. Wäre der Anschlag vermeidbar gewesen?

Von Lena Kampf und Johannes Korsche

ExklusivAnschlag auf CSD Berlin
:Sicherheitsbehörden filmten Abdul B. eine Stunde vor dem Anschlag

Das LKA überwachte den mutmaßlichen Attentäter von Berlin und hatte eine Kamera auf seine Haustür gerichtet. Sein Risikopotenzial galt als „hoch“.

SZ PlusVon Jörg Diehl, Florian Flade, Roman Lehberger und Lena Kampf

Anschlag in Berlin
:Wieso Abdul B. noch auf freiem Fuß sein durfte

Der mutmaßliche Täter, der beim Polizeieinsatz erschossen wurde, galt schon lange als gefährlich. Kanzler Merz will nun „entschlossen“ reagieren. Doch was für ein Tätertyp ist Abdul B. gewesen, wie viele Gefährder gibt es überhaupt? Fragen und Antworten.

SZ PlusVon Moritz Baumstieger, Wolfgang Janisch, Lena Kampf

Innere Sicherheit
:Rufe nach mehr Härte gegen islamistische Gefährder

Nach dem Anschlag in Berlin fordert Kanzler Merz Konsequenzen, Innenminister Dobrindt kritisiert die Berliner Justiz. Was tun mit den 410 Islamisten, denen das Bundeskriminalamt einen Anschlag zutraut?

SZ PlusVon Roland Preuß

MeinungAngriff auf den CSD
:Eine Fußfessel für jeden Gefährder? Auch das würde Attentate kaum verhindern

Wie kann es sein, dass ein polizeibekannter Islamist in Berlin solch einen Mordanschlag begehen konnte? Der Fall zeigt, was Behörden tun können, und was leider nicht.

SZ PlusKommentar von Christoph Koopmann

Zeitenwende für Geheimdienste
:„Der Staat duldet den Rechtsbruch“

Mehr speichern, überwachen, hacken: Die Politik will die Befugnisse der Geheimdienste massiv ausbauen.  Deutschlands oberste Datenschützerin warnt eindringlich vor schutzlosen Bürgern.

SZ PlusInterview von Markus Balser

Debatte
:Die Lehre der Verachtung

Ob der Attentäter von Berlin Hintermänner hatte, wird noch ermittelt. Ganz offensichtlich ist hingegen: Der institutionalisierte Islam in Deutschland ist weiter offen für Extreme.

SZ PlusGastbeitrag von Güner Balci

Bilder
:Trauer am Tiergarten

Trauer, Solidarität und Gedenken mit dem Kanzler - und am Ende ist der mutmaßliche Täter tot: Der Sonntag nach dem Terroranschlag auf den CSD in Bildern.

SZ PlusVon Christian Helten

Podcast: „Auf den Punkt“
:Terror in Berlin, Brände vor Bordeaux

Was wir über den islamistischen Terroranschlag auf den CSD in der Hauptstadt wissen – und die Waldbrände in Frankreich.

Von Valerie Höhne, Oliver Meiler und Lars Langenau

Angriff auf Christopher Street Day
:Mutmaßlicher CSD-Attentäter ist tot

In Berlin wird bei einer Terrorfahrt am Rande des Christopher Street Day eine Frau getötet. Der Verdächtige gilt als islamistischer Gefährder, flieht zunächst – und wird bei einem Polizeieinsatz am Sonntagabend erschossen.

Von Jörg Diehl, Florian Flade, Valerie Höhne und Lena Kampf

Anschlag auf Christopher Street Day
:„Das ist ein Angriff auf meine queere Community, auf die Freiheit und auf die Menschlichkeit“

Am Tag nach dem Anschlag in Berlin sind etliche Fragen offen. Während die Polizei im Berliner Tiergarten ermittelt, zeigen Besucher ihre Trauer. Manche fürchten, die Tat werde nun politisch instrumentalisiert werden.

SZ PlusVon Tobias Bug

Terrorismus
:Was wir über die Tat und den Verdächtigen wissen

Hunderttausende feiern den Christopher Street Day in Berlin, als ein Auto in die Menge fährt. Die Polizei fahndet nach dem 21-jährigen Abdul B. Wer ist er?

Nahostkonflikt
:Die Gewalt im Westjordanland eskaliert

Nach einer Schießerei am Freitag, bei der Palästinenser und Israelis starben, hat die israelische Armee eine groß angelegte Militäroperation begonnen. Gewalttätige Siedler üben Rache.

Von Kristiana Ludwig

Zehn Jahre nach dem Anschlag von Ansbach
:„Da denke ich, eigentlich habe ich zwei Geburtstage“

Vor dem Weinlokal von Norbert Imschloß in Ansbach detoniert 2016 eine Rucksackbombe. Die Tat gehörte zu einer Welle islamistischer Gewalt. Die Ermittlungen dazu sind aber noch immer nicht abgeschlossen.

Gewalttat am Gymnasium Schongau
:Mädchen nach Messerattacke aus Klinik entlassen

Eines der beiden schwer verletzten Opfer konnte knapp zwei Wochen nach der Tat das Krankenhaus wieder verlassen. Die Ermittlungen richten sich weiter gegen einen 16-Jährigen.

Zehnter Jahrestag des rechtsextremen Attentats
:Welche Lehren die Polizei aus dem OEZ-Anschlag gezogen hat

Neue Dienstwaffen und Signalwesten mit „Polizei“-Aufschrift, ein interner Messengerdienst, bessere Betreuung von Angehörigen auch durch Seelsorger aller Religionsgemeinschaften, ein anderes Einsatzkonzept. Die 14 „Arbeitspakete“ aus dem Polizeipräsidium München.

Von Joachim Mölter

Attentat von Solingen
:Bekennervideo mitgeschnitten

Einem ausländischen Geheimdienst ist es offenbar gelungen, das Bekennervideo des Attentäters von Solingen noch vor der Tat und der Veröffentlichung durch den „Islamischen Staat“ (IS) mitzuschneiden. Am 23. August 2024 tötete Issa al H. auf einem ...

Bundespolitik
:Bund investierte 2025 mehr als 220 Euro pro Kopf in Schiene

Es reicht nur für eine Drei im Zeugnis: Trotz der Milliardeninvestitionen ist das Schienennetz weiterhin in einem schlechten Zustand. Verbände fordern mehr finanzielle Mittel.

Jesiden-Prozess
:Es gibt kein Entkommen, auch nicht für die Täter

Lebenslänglich für ihn, neun Jahre für sie: So lautet das Urteil gegen die Iraker, die zwei Jesidinnen versklavten. Und die Botschaft, die von diesem Urteil ausgeht, richtet sich an die ganze Welt.

SZ PlusVon Josef Wirnshofer

Südasien
:Droht zwischen Indien und Pakistan ein Krieg ums Wasser?

Indien will Pakistan „keinen einzigen Tropfen Wasser“ mehr überlassen. Das klingt krass. Der Streit um den Indus und seine Nebenflüsse heizt sich unter den Atommächten bedrohlich auf.

SZ PlusVon Arne Perras

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