Schuldenkrise

Finanzmärkte
:Bangen vor den Bonds

Frankreich zahlt höhere Zinsen für seine Anleihen als das einstige Krisenland Griechenland, die globalen Staatsschulden liegen auf Rekordniveau. Es droht ein Showdown zwischen Politik und Finanzmärkten – mit ungewissem Ausgang.

SZ PlusVon Gunnar Herrmann und Markus Zydra

Schuldenkrise in Frankreich
:Die Lage ist prekär – und die Einsicht ist flüchtig

Premierminister Lecornu will Frankreichs historisch bedrohliche Neuverschuldung eindämmen – vorwiegend mit Steuererhöhungen. Die Debatte droht theatralisch zu werden.

SZ PlusVon Oliver Meiler

Anleihemärkte
:Amerikas Schuldenproblem: Bekommt Europa die Rechnung?

Die USA sind so hoch verschuldet wie nie zuvor, die Anleiherenditen steigen. Auch in Europa werden deswegen Kredite teurer. Und Trump könnte seine Macht nutzen, um Banken und Anleger weiter unter Druck zu setzen.

SZ PlusVon Meike Schreiber und Markus Zydra

MeinungPräsidentschaftswahl in Frankreich
:Die Verschuldung Frankreichs betrifft ganz Europa

Die hohen Staatsschulden gefährden die Solidität und Stabilität der Europäischen Union. Auch deshalb hängt viel vom Ausgang der Schicksalswahl im Frühjahr ab.

SZ PlusKommentar von Alexandra Föderl-Schmid

Kommunen in der Krise
:Warum selbst dem reichen München das Geld ausgeht

Corona, Energiekrise, immer mehr Aufgaben vom Bund: Seit 2019 sind Münchens Schulden von 636 Millionen auf fast zehn Milliarden Euro gestiegen. Weil die Lage so dramatisch ist, gehen die Politiker jetzt demonstrieren.

SZ PlusVon Heiner Effern und Anna Hoben

Griechenland
:Alexis Tsipras ist wieder da

Vor sieben Jahren verlor der linke Premier sein Amt. Vor drei Jahren verließ er die Politik, er schrieb seine Memoiren. Genug der Pause. An diesem Dienstag stellt er in Athen seine neue Partei vor.

SZ PlusVon Raphael Geiger

MeinungEssay
:Wenn der Regierung der Mut fehlt

Die schwarz-rote Bundesregierung drückt sich vor dringend nötigen Veränderungen. Dabei sind die Missstände im Steuer- und Sozialversicherungssystem schon Jahrzehnte bekannt. Und vom Ausland ließe sich lernen, wie es besser geht.

SZ PlusEssay von Markus Zydra

Tokio
:Wieso Japans Schulden immer weiter steigen

Mit ihrem riesigen Zusatzetat erweckt Premierministerin Sanae Takaichi den Eindruck, als sei es gar kein Problem, dass Japan die höchste Staatsverschuldung der Welt hat. Aber so einfach ist das nicht.

SZ PlusVon Thomas Hahn

MeinungStaatsverschuldung
:Ein Regierungschef, der die Wahrheit sagt

Ob Bart De Wever mit seiner Schocktherapie das Land aus seiner Lähmung befreien wird, mag man bezweifeln. Aber mit seinem Stil taugt er zum Vorbild.

SZ PlusKommentar von Josef Kelnberger

Schuldenkrise
:Warum Belgiens Gewerkschaften Bart De Wever stürzen wollen

Der belgische Premierminister setzt ein radikales Sparprogramm durch. Anders lasse sich der hoch verschuldete Staat nicht retten, sagt er. Die Antwort ist die größte Streikwelle seit Jahrzehnten.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Frankreich
:„Wir lernen es auf die harte Weise“

Haushaltskrise, Instabilität, politische Blockade: Frankreich steckt seit Monaten in der Krise. In Berlin zeigt sich der neue Wirtschaftsminister Roland Lescure trotzdem zuversichtlich.

SZ PlusSina-Maria Schweikle

Finanzstabilität
:Die Bundesbank wappnet sich für den Crash

Die deutsche Zentralbank und andere Aufseher befürchten, dass es an den überbewerteten Finanzmärkten zu einem drastischen Preiseinbruch kommen könnte. Hohe Schulden, Kreditausfälle und undurchschaubare Bankbilanzen gelten als Hauptrisiken.

Von Meike Schreiber und Markus Zydra

MeinungStaatsfinanzen
:Frankreich ist nicht Griechenland – und genau deshalb gefährlicher

Das zweitgrößte EU-Land ist hoch verschuldet und verweigert sich jedweder Reform. Das ist eine toxische Mischung für die gesamte Europäische Union.

SZ PlusKommentar von Jan Diesteldorf

Regierungsbruch
:Frankreichs Schuldenkrise wird zum Dauerproblem für die EU

Schon wieder ist eine französische Regierung über ihre Sparpläne gestürzt, und die Finanzmärkte bleiben auffällig ruhig. Das könnte sich aber bald ändern: Ein Weg zu soliden Staatsfinanzen ist nicht in Sicht.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

Hohe Schulden und steigende Zinslast
:Geht Brüssel bald pleite?

Der extreme Föderalismus in Belgien hat einen hohen Preis. Die Quittung kommt nun von den Ratingagenturen. Wie das ganze Land zum Sanierungsfall wird.

Von Josef Kelnberger

Globaler Süden
:Schulden abbezahlen statt Schulen bauen

Viele Staaten haben kein Geld für die Krankenversicherung und Bildung ihrer Bürger, weil sie zu viele Kredite bedienen müssen. Experten fordern einen Schuldenerlass.

SZ PlusVon Markus Zydra

Belgien
:Sanierung auf die harte Tour

Belgien zählt zu den europäischen Staaten mit den höchsten Schulden und den geringsten Militärausgaben. Die neue Regierung will das ändern – ist jedoch mit einer Welle von Streiks konfrontiert.

Von Josef Kelnberger

Argentinien nach dem Machtwechsel
:Wie es Argentinien mit dem Kettensäge-Präsidenten geht

Diese Woche brannten mal wieder die Straßen von Buenos Aires. Dabei trat Argentiniens Präsident Javier Milei vor einem halben Jahr mit dem Versprechen an, das Land zu goldenen Zeiten zurückzuführen. Höchste Zeit, mal nachzufragen, wie das bei Bauern und Fabrikantinnen so ankommt.

SZ PlusVon Christoph Gurk und Sarah Pabst (Fotos)

Staatsschulden
:Die Geste zählt

Der Staat nimmt Spenden von Bürgern entgegen, die beim Schuldenabbau helfen wollen. Dafür werben will er aber nicht. Warum eigentlich?

Von Henrike Roßbach

Finanzmärkte
:Platzt bald die nächste Blase?

Aktien und Immobilien steigen viel schneller im Wert als die "normale" Wirtschaft. Experten befürchten eine "Papierblase". Was das bedeutet und wie heikel die Lage ist.

SZ PlusVon Markus Zydra

Globaler Finanzpakt
:Wo bleiben die Milliarden für die Ärmsten der Welt?

Viele arme Länder stecken in der Schuldenfalle, die Klimakrise verschärft sich. Ein Gipfel in Paris mit Kanzler Scholz soll wenigstens die Finanzprobleme lösen. Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Von Thomas Hummel

USA
:Einigung im Schuldenstreit

Präsident Joe Biden und Kevin McCarthy, Sprecher des Repräsentantenhauses, haben einen Deal ausgehandelt, um zu verhindern, dass die USA demnächst erstmals in ihrer Geschichte zahlungsunfähig werden. Allerdings muss der Kongress noch zustimmen.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Lateinamerika
:"Einige sind bereit, ihr Blut auf den Straßen zu vergießen"

Schuldenkrise, Inflation und die Preise steigen: Argentinien droht der Staatsbankrott, es kommt zu Plünderungen und Massenprotesten. Lässt sich eine Krise wie in den Achtzigerjahren noch abwenden?

SZ PlusVon Christoph Gurk

SZ-Adventskalender
:Zwischen Allergie und Schuldenfalle

Ayse Y. hofft, dass es der Familie nach der Privatinsolvenz besser geht und die Söhne ihre Träume verwirklichen können.

Von Berthold Neff

Joseph Stiglitz
:"Das ist ein Krieg gegen die Krankheit, und wir müssen ihn schnell gewinnen"

Der Ökonom Joseph Stiglitz appelliert an die neue Bundesregierung, sich als Erstes für die Freigabe der Corona-Patente einzusetzen. Ein Gespräch über die Macht der Pharmalobby, Impfgegner und die wichtige Rolle ärmerer Länder bei Bekämpfung der Pandemie.

SZ PlusInterview von Katharina Wetzel

Europäische Union
:Einfach mal Geld locker machen

Der Stabilitätspakt ist wegen der Pandemie ausgesetzt. Die EU-Kommission verkündet nun, wie es mit den Schuldenregeln weitergeht - und der Kommissar unterbreitet brisante Vorschläge.

Von Björn Finke

Münchner in Geldsorgen
:"Wir werden noch lange mit den Auswirkungen zu kämpfen haben"

Im Schuldneratlas 2020 zeichnet sich die Corona-Pandemie noch nicht ab, langfristig rechnen Fachleute aber mit gravierenden Folgen.

Von Sven Loerzer

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Zwischenbilanz Corona-Hilfen: Wie die Milliardenspritze wirkt

Finanzminister Scholz verteidigt auf dem SZ-Wirtschaftsgipfel die Neuaufnahme von Rekordschulden zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Merkel meint: Langsames Handeln kostet letztlich mehr Geld.

Von Bastian Brinkmann und Lars Langenau

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Warum Deutschland fast 100 Milliarden Euro Schulden macht

Olaf Scholz kündigt an, nächstes Jahr 96 Milliarden Euro neue Schulden aufzunehmen. Richtig so, sagt Ökonom Marcel Fratzscher.

Jean-Marie Magro

Schuldenkrise
:Die Kredit-Lawine

In China häufen sich die Anzeichen für eine Schuldenkrise. Die Konsequenzen für Tausende deutsche Unternehmen könnten dramatisch sein. Besonders betroffen wäre die deutsche Autoindustrie.

Von Marcel Grzanna

Leserdiskussion
:Wie kann Europa wirtschaftliche Stabilität erlangen?

Kaum hat sich Griechenland einigermaßen erholt, droht Italien ein wirtschaftliches Desaster: Gerade Südeuropa kämpft immer noch mit den Euro-Turbulenzen der Nullerjahre. Europa muss mehr Eigenverantwortung übernehmen, kommentiert SZ-Autor Alexander Mühlauer - und Deutschland muss bereit sein, mehr zu geben.

Griechenland-Hilfen
:Schäuble hat bei der Griechenland-Einigung getrickst

In der CDU sind die Milliardenhilfen für das Krisenland hoch umstritten und trotzdem regt sich niemand auf. Alles dank der Bundestagswahl.

Von Cerstin Gammelin

Schuldenkrise
:Ein Grexit kann die EU zerstören

Die EU-Finanzminister müssen endlich den IWF an der Griechenland-Rettung beteiligen. Sonst droht Europa die nächste fundamentale Krise.

Kommentar von Alexander Mühlauer

Athens Schulden
:Krisen, Griechen und Geheimnisse

Ein Treffen zur Lage in Athen findet nicht statt. Dabei drängt die Zeit - besonders wegen der Rolle des Internationalen Währungsfonds.

Von Cerstin Gammelin, Berlin, und Alexander Mühlauer, Brüssel

Spanien und Portugal
:EU-Defizitsündern drohen erstmals Geldstrafen

Bislang hat die EU-Kommission keine Bußgelder verhängt, wenn Staaten zu viele Schulden machten. Doch nun will eine Mehrheit Sanktionen - zumindest für Spanien und Portugal.

Von Alexander Mühlauer

Schuldenkrise
:Die "Geier" siegen gegen Argentinien - ein verheerendes Signal

Argentinien hat sich nach jahrelangen Verhandlungen mit seinen Gläubigern geeinigt. Das klingt nur auf den ersten Blick gut.

Kommentar von Boris Herrmann

Schuldenkrise
:EU-Kommission bricht Gespräche mit Athen ab

Nach erfolglosen Verhandlungen zwischen Gläubigern und Griechenlands Regierung gibt Jean-Claude Juncker, der Chef der EU-Kommission die Vermittlung vorerst auf. Nun sollen die Finanzminister der Eurogruppe eine Lösung finden.

Von Alexander Mühlauer

Neue Studie
:Warum Schulden weniger gefährlich sind als gedacht

Eine hohe Staatsverschuldung ist schädlich? Sparen führt aus der Krise? Eine Forschergruppe widerspricht den gängigen Meinungen, die bei der Rettung Griechenlands großen Einfluss haben. Entscheidend sei etwas ganz anderes.

Von Alexander Hagelüken

Großbritannien
:Der Mann mit der härtesten Schuldengrenze

Der britische Finanzminister Osborne will dem Staat ein knallhartes Schuldenverbot auferlegen. Die deutsche Regel wirkt im Vergleich lasch.

Von Björn Finke

Griechenland
:"Eine romantische Nation, angekommen in der Realität"

Defekte Busse, streikende Ärzte: Das Loch in Griechenlands Staatskasse ist gewaltig, die Steuereinnahmen reichen nicht. Immer verzweifelter sucht die Regierung nach neuen Geldquellen.

Von Christiane Schlötzer

IWF-Tagung
:Klare Ansagen für Griechenland

Genaue Zahlen und konkrete Reformen: Bei der Frühjahrstagung von Internationalem Währungsfonds und Weltbank machen die Geldgeber deutlich, dass Athen endlich verbindliche Zusicherungen präsentieren müsse. Dort hofft die Regierung auf einen neuen Handlungsspielraum durch Milliarden aus Russland.

Angebliches Pipeline-Geschäft
:Schäuble begrüßt Athens möglichen Milliardendeal mit Moskau

Schon kommende Woche könnte Medienberichten zufolge russisches Geld in Richtung Griechenland fließen. Finanzminister Schäuble glaubt aber nicht, dass das Geld reichen würde, um die Probleme des Landes zu lösen.

Schuldenkrise
:Obama kritisiert griechische Finanzpolitik

Der Druck auf Griechenland wächst: US-Präsident Barack Obama verlangt von der griechischen Regierung, Steuern einzutreiben und Bürokratie abzubauen. Womöglich bekommt das Land nun aber Hilfe von Russland und China.

IWF-Tagung
:Doktor Schäuble und der liebe Freund Yanis

In den USA treffen die Finanzminister Schäuble und Varoufakis aufeinander - fast. Bei der IWF-Tagung reden sie kurz nacheinander. Den Schönheitspreis gewinnt einmal mehr der Grieche, doch der Tagessieg geht an Schäuble.

Von Claus Hulverscheidt

Griechenland
:Berlin bleibt bei Reparationen hart

Auf 279 Milliarden Euro beziffert Athen die deutsche Kriegsschuld. Die Bundesregierung weist die Forderungen zurück - in ungewöhnlich scharfer Form.

Von Stefan Braun, Cerstin Gammelin und Christiane Schlötzer

Schuldenkrise
:Euro-Staaten machen Griechenland zur Chefsache

Griechenland geht das Geld aus und damit wächst das Risiko eines versehentlichen Ausscheidens aus dem Euro. Das aber wollen die Staats- und Regierungschefs in der EU verhindern - und nehmen ihren Finanzministern das Zepter aus der Hand.

Von Cerstin Gammelin, Brüssel, und Christiane Schlötzer, Athen

Schuldenerlasse
:Wann Schuldenschnitte halfen - und wann nicht

Griechenlands Regierung fordert immer wieder einen Schuldenschnitt. Das Instrument ist so beliebt wie umstritten - auch Deutschland profitierte schon davon.

Überblick von Jurik Caspar Iser

ExklusivSchuldenkrise in Griechenland
:Tsipras bittet Juncker um Hilfe

Schon im Februar konnte die Regierung in Athen nicht mehr alle ihre Staatsbediensteten bezahlen. Der griechische Premier Tsipras hat deshalb Kommissionspräsident Juncker um ein kurzfristiges Treffen gebeten - doch der vertröstet ihn.

Von Cerstin Gammelin und Markus Zydra

Varoufakis-Interview in "Charlie Hebdo"
:"Macht euch auf das Schlimmste gefasst"

In der zweiten Ausgabe nach den Terroranschlägen von Paris veröffentlicht das Satiremagazin "Charlie Hebdo" ein Interview mit Griechenlands Finanzminister Varoufakis. Der warnt seine Euro-Kollegen drastisch vor einem Scheitern seiner Mission.

Schuldenkrise
:Europa gewinnt Zeit

Griechenland und die Euro-Partner einigen sich vorläufig auf eine Verlängerung des Hilfsprogramms. Die harte Linie im Streit mit Griechenland ist wichtig - denn es geht nicht nur um Geld, sondern um den Kampf zwischen populistischen und gemäßigten Kräften in Europa.

Von Cerstin Gammelin

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: