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Belohnung für Reformanstrengungen:Moody's stuft Kreditwürdigkeit Spaniens herauf

Spanien macht gute Fortschritte im Kampf gegen die Schuldenkrise: Die Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit des krisengeplagten Euro-Landes um eine Stufe angehoben. Die Aussichten sind vielversprechend.

Die US-Ratingagentur Moody's hat den Reformwillen Spaniens belohnt und die Kreditwürdigkeit des Landes um eine Stufe heraufgesetzt. Spanien habe schneller als erwartet Fortschritte bei den Bemühungen gemacht, das Land mit Strukturreformen wieder wettbewerbsfähig zu machen. Der langfristige Ausblick für die Bonität des Landes liege nun bei der Stufe Baa2, das sind zwei Stufen über Ramschniveau.

Moody's lobte vor allem Reformen auf dem Arbeitsmarkt und beim Rentensystem sowie eine Umstrukturierung des maroden spanischen Bankensektors. Diese Anstrengungen bekräftigten die Erwartung der Ratingagentur eines "stärkeren und nachhaltigeren mittelfristigen Wirtschaftswachstums", hieß es.

Der Ausblick ist positiv, was eine weitere Heraufstufung in Aussicht stellt. Allerdings warnte Moody's auch davor, dass sich das Blatt wieder wenden könnte, sollten die Wirtschaft oder die Reformanstrengungen ins Stocken geraten. Auch die anderen namhaften Ratingagenturen wie Standard & Poor's und Fitch äußerten sich zuletzt positiv.

Spanien hat eines der größten Haushaltsdefizite in der Euro-Zone, konnte es in den vergangenen Jahren mit drastischen Einsparungen jedoch fast halbieren. Unterstützt wurde das Land durch ein Hilfsprogramm der EU, das Kredite von mehr als 40 Milliarden Euro zur Bankensanierung zur Verfügung gestellt hatte.