Jens Spahn

Leihmutterschaft in den USA
:„Hier gibt’s eine Leihmutter-Agentur an jeder Ecke“

Ausgerechnet im stockkonservativen Idaho sind sie stolz auf ihre Kartoffeln, ihre Revolver – und ihre Leihmütter. Natürlich haben sie das mit Spahn mitbekommen, aber ist nicht jedes Kind ein Geschenk?

SZ PlusVon Boris Herrmann

Hendrik Streeck über Druck und Drogen
:„Es schockiert mich, wie sehr wir uns mit der Sucht und den Toten abgefunden haben“

Vor Kurzem hat Hendrik Streeck als Bundesdrogenbeauftragter alarmierende Zahlen zu Drogentoten vorgestellt, die Bundesregierung rüttelt außerdem an der Cannabislegalisierung. Und dann ist da noch die Debatte über den Parteikollegen Jens Spahn, die auch Streeck betrifft. Zeit für ein Gespräch.

SZ PlusInterview von Christina Berndt und Felix Hütten

MeinungPrantls Blick
:Der Gesetzgeber muss sich endlich der Realität des Lebens stellen

91 Thesen einer Regierungskommission zur Fortpflanzungsmedizin warten seit 2017 auf gesetzliche Umsetzung. Sie wurden ausgearbeitet unter dem Vorsitz von Meo-Micaela Hahne, der früheren Vorsitzenden des Familiensenats am Bundesgerichtshof.

SZ PlusVon Heribert Prantl

Jens Spahn und die Leihmutterschaft
:Elitäre Heuchelei

Den Rücktritt des CDU-Fraktionschefs halten Leserinnen und Leser unisono für unausweichlich. Moralisch wird Spahn aber unterschiedlich bewertet.

Friedrich Merz
:Verflixte Sommerpause

Nach dem chaotischen Kabinettsumbau fliegt der Kanzler nach Irland. Aber den innenpolitischen Ärger wird er nicht los. Nicht nur in den Spitzengremien der Union, auch an der Basis brodelt es.

SZ PlusVon Iris Mayer, Henrike Roßbach und Kathrin Wiesel-Lancé

Verkehrspolitik
:Der Neue auf der Baustelle

Nach der Absage des ersten Kandidaten in letzter Minute soll nun Steffen Bilger Verkehrsminister werden. Der CDU-Abgeordnete kennt sich mit Baustellen aus – auch wenn es zuletzt eher solche in der Koalition waren.

SZ PlusVon Henrike Roßbach

MeinungBundesregierung
:Merz wagt einen richtigen Schritt – der die Zweifel an ihm vergrößert

Die Entlassung von Verkehrsminister Patrick Schnieder ist wohl nicht so willkürlich, wie sie von vielen gesehen wird. Aber mit ihr setzt sich in der CDU eine Kettenreaktion fort – was immer schwer zu steuern ist.

SZ PlusKommentar von Detlef Esslinger

Podcast: „Auf den Punkt“
:Ist die Debatte zur Leihmutterschaft zu moralisch?

Wegen Jens Spahns Vaterschaft wird nun über Leihmutterschaft debattiert. Warum sie bisher in Deutschland verboten ist – und wie sie erlaubt werden könnte.

Von Johannes Korsche

MeinungBundesregierung
:Endlich holt Friedrich Merz Frauen in seinen Boys Club

Mit diversen Personalien baut der Bundeskanzler in der Sommerpause seinen Machtapparat um. Und gesteht damit gleich mehrere Fehler ein. Hätte es dafür nur nicht Jens Spahn gebraucht.

SZ PlusKommentar von Katharina Riehl

Leihmutterschaft
:„Es ist nicht immer gut, konsequent zu sein“

Deutschlands Gesetze zur Leihmutterschaft kann man bigott nennen – oder pragmatisch: Der Medizinjurist Oliver Tolmein über eine Debatte, in der Selbstbestimmung hochgehalten und kommerzielles Interesse verdammt wird.

SZ PlusInterview von Christina Berndt und Jakob Biazza

Bundesregierung
:So baut Friedrich Merz sein Team um

Der Bundeskanzler nutzt den Rücktritt von Jens Spahn für eine Kabinettsumbildung. Zum ersten Mal managt eine Frau das Kanzleramt. Die fünf wichtigsten Personalien.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann und Henrike Roßbach

Nach dem Rücktritt von Jens Spahn
:Das ging schnell – Personalrochade in der CDU und im Bundeskabinett

Friedrich Merz will den Sommer offenbar nicht mit langen Personaldiskussionen verbringen: Er hat bereits eine neue Kanzleramtschefin auserkoren. Und der reformfreudige Carsten Linnemann darf doch noch Minister werden.

Von Henrike Roßbach

Leihmutterschaft
:Was wird aus diesen Kindern?

Moral und Gesetze stehen in der aktuellen Debatte um Leihmutterschaft im Vordergrund – das Wohl der Kinder weniger. Was Psychologen über die Folgen wissen.

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

Leihmutterschaft
:Der Wunsch nach Kindern und seine ethischen Grenzen

Ist es vertretbar, dass Menschen eine Frau beauftragen, für sie ein Kind auszutragen? Diese Debatte berührt existenzielle Themen – während viele mit der Leihmutterschaft bereits Geld verdienen.

SZ PlusVon Annette Zoch

MeinungDebatte um Jens Spahn
:Das geltende Recht ist der Kinderwunschmedizin nicht mehr gewachsen

Die Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten, wird aber anerkannt, wenn sie im Ausland geschieht. Das ist absurd. Der Gesetzgeber sollte auf die medizinischen und gesellschaftlichen Entwicklungen reagieren.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

MeinungCDU/CSU
:Mit Thorsten Frei hat Friedrich Merz eine Chance. Vielleicht

Der Kanzleramtsminister soll also den Fraktionsvorsitz übernehmen. Ob die Regierung damit letztlich vom Debakel Jens Spahns profitieren wird, hängt aber nicht nur von dieser Personalie ab.

SZ PlusKommentar von Detlef Esslinger

MeinungBundesregierung
:Ausgerechnet Philipp Amthor will der Presse ein wichtiges Recherche-Werkzeug nehmen

Das Informationsfreiheitsgesetz hilft Medien, die Grenzüberschreitungen von Politikern aufzuarbeiten. Zumindest die Union will es jetzt einschränken.

SZ PlusKommentar von Jörg Diehl

Unionsfraktionsvorsitz
:Thorsten Frei soll Spahn-Nachfolger werden

Die Parteivorsitzenden von CDU und CSU sind sich einig: Der Merz-Vertraute soll den Fraktionsvorsitz im Bundestag übernehmen. Wer ihm als Kanzleramtsminister nachfolgt, bleibt offen.

Von Henrike Roßbach und Robert Roßmann

CDU/CSU
:Die Basis der Union lebt – und sie brodelt

Lang wurde die Bundestagsfraktion als Kanzlerwahlverein verspottet. Doch spätestens seitdem eine Welle des Aufruhrs Jens Spahn davongetragen hat, ist klar: Das war einmal. Hört Thorsten Frei den Mitgliedern besser zu?

SZ PlusVon Christoph Koopmann, Henrike Roßbach und Robert Roßmann

Leihmutterschaft
:„Das ist eben, was ich mit meinem Körper machen möchte“

Selbstbestimmung oder Ausbeutung? Wie sehen eine Leihmutter, eine Forscherin und Eltern von Leihmütter-Kindern die aktuelle Debatte um Jens Spahn?

SZ PlusProtokolle von Joshua Beer, Kyriaki Linoxylaki und Florian Ullmann

MeinungLeihmutterschaft
:Die Debatte über Jens Spahn ist gnadenlos

Sie werfen ihm „Babykauf“ vor, bezeichnen seinen Sohn als „gekaufte Ware“. Die Kritik an dem CDU-Politiker hat jedes Maß verloren. Hätte es die gleiche Aufregung gegeben, wenn er mit einer Frau verheiratet wäre?

SZ PlusKommentar von Lisa Nienhaus

Podcast „Auf den Punkt“
:Bei Spahn fehlte dem Kanzler das Gespür für seine Partei

Hätte Friedrich Merz in der Debatte um Jens Spahn früher eingreifen müssen?

Von Ann-Marlen Hoolt und Henrike Roßbach

Leihmutterschaft
:Besser eine Familie als keine Familie

Die Anerkennung ausländischer Leihmutterschaften durch den Bundesgerichtshof war eine ganz und gar pragmatische Entscheidung. Jüngst zog das Gericht klare juristische Grenzen.

SZ PlusVon Wolfgang Janisch

CDU/CSU-Fraktion
:Spahn-Nachfolge: Jetzt steht der Fahrplan fest

Die Unionsabgeordneten müssen ihre Sommerpause unterbrechen: Am 29. Juli soll die Bundestagsfraktion in Berlin zusammenkommen und ihren neuen Vorsitzenden wählen.

SZ PlusVon Henrike Roßbach und Robert Roßmann

CDU/CSU
:Sogar über Dobrindt wird spekuliert

Nach Spahns Rücktritt sucht die Union einen neuen Fraktionsvorsitzenden. Kommt diesmal die kleinere der beiden Schwesterparteien zum Zug? Was dafür spricht – und was dagegen.

SZ PlusVon Johann Osel

MeinungLeihmutterschaft
:Schuld an seinem Rücktritt ist Jens Spahn ganz allein

Der ehemalige Fraktionschef der Union macht eine unerbittliche Debattenkultur für seinen Schritt verantwortlich. Das ist eine haarsträubende Interpretation.

SZ PlusKommentar von Katharina Riehl

Debatte
:Papa ist der Beste

Toll, wenn man nicht nur Luxusimmobilien in Berlin, sondern auch Leihmütter in den USA kaufen kann: Eine kurze Geschichte der christdemokratischen Verlogenheit aus Anlass des Heuchlers Jens Spahn.

SZ PlusEssay von Willi Winkler

MeinungLeihmutterschaft
:Merz wickelt das Kapitel Spahn gründlich ab – zu Recht

Im Sommerinterview räumt der Bundeskanzler ein, dass er das Maß der Empörung über den CDU/CSU-Fraktionschef unterschätzt hat. Am Ende aber reagierte er entschieden. In der Neuaufstellung kann eine Chance liegen.

SZ PlusKommentar von Henrike Roßbach

Rücktritt
:Wie Jens Spahns Karriere implodierte

Eben war der Fraktionsvorsitzende noch der mächtigste Mann nach dem Kanzler in der Bundes-CDU, angesichts der Empörung über die Leihmutterschaft musste Spahn seinen Rücktritt erklären. Was ist in den drei Tagen davor passiert?

SZ PlusVon Robert Roßmann

Aktuelles Lexikon
:Was ist ein Spagat?

Eine schwierige akrobatische Figur, in der Politik Sinnbild für Handlungen, die gegenläufige Positionen vereinen. Jens Spahn (CDU) ist daran gescheitert.

Von Johanna Pfund

Debatte über Jens Spahn
:Friedrich Merz hält Kabinettsumbildung für möglich

Im Interview mit dem ZDF äußert sich der Bundeskanzler erstmals ausführlich zur Demission von Jens Spahn und deren Folgen. Mit der Empörungswelle nach dessen Ankündigung, mithilfe einer Leihmutter Vater geworden zu sein, habe er „zumindest nicht in diesem Umfang“ gerechnet.

Von Robert Roßmann

Leihmutterschaft
:Warum ein deutsches Paar für ein Kind in die Ukraine will

Jens Spahn hat es gezeigt: Für Paare mit Kinderwunsch sind die USA ein wichtiges Land, aber ein teures. Auch deshalb boomt schon lange der Markt in der Ukraine, nicht einmal der Krieg hat ihn zerstört.

SZ PlusVon Frank Nienhuysen

MeinungJens Spahn
:Dieser Rücktritt musste sein

Es gibt drei Gründe, warum der Fraktionsvorsitzende von CDU/CSU die Debatte um die Leihmutterschaft seines Sohnes nicht gewinnen konnte. Davon abgesehen hat die Sache eine tragische Komponente.

SZ PlusKommentar von Detlef Esslinger

Koalition
:Kalt erwischt

Jens Spahn sah sich mit SPD-Fraktionschef Matthias Miersch als ein Stabilitätsanker der Koalition. Nun ist Spahn weg und die SPD darum bemüht, den Eindruck einer neuen Koalitionskrise zu vermeiden.

SZ PlusVon Georg Ismar

Union
:Spahn tritt als Fraktionschef zurück - wie es jetzt weitergeht

Der CDU-Politiker gibt auf. Hintergrund ist die Debatte um sein von einer Leihmutter geborenes Kind. Bundeskanzler Merz dankt Spahn, nennt seinen Rücktritt aber „unvermeidlich“.

Von Robert Roßmann

MeinungJens Spahn
:Es gibt kein Recht auf ein Kind

Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten – und dafür gibt es gute Gründe. Der nun zurückgetretene CDU/CSU-Fraktionschef aber wollte dem Volk suggerieren: Ich kann machen, was ich will, und ich nehme mir, was ich will.

SZ PlusKommentar von Annette Zoch

Debatte um Leihmutterschaft
:Sie hielten Jens Spahn für einen Profi, jetzt verstehen sie ihn nicht mehr

Mit seiner Familiengründung durch Leihmutterschaft hat der Unionsfraktionschef in der CDU eine gewaltige Glaubwürdigkeitsdebatte ausgelöst. Spahn bringt auch den Kanzler in die Bredouille. Lässt Merz ihn jetzt fallen?

SZ PlusVon Robert Roßmann

SZ am Abend
:Nachrichten vom 17. Juli 2026

Was heute wichtig war.

Von Tobias Bug

Podcast „Auf den Punkt“
:Warum Jens Spahns Vaterschaft Politikverdrossenheit schürt

Der CDU-Politiker ist dank einer Leihmutter aus den USA Vater geworden. Spahns Partei ist gegen Leihmutterschaft. Ist das ein Fall von Doppelmoral?

Von Nadja Schlüter und Annette Zoch

Diskussion um Leihmutterschaft
:CDU-Landeschef fordert Spahns Rücktritt

Jens Spahn und sein Ehemann sind mithilfe einer Leihmutter Eltern geworden, obwohl seine Partei Leihmutterschaft ablehnt. Der Chef der CDU in Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, hält ihn als Fraktionsvorsitzenden nicht mehr für tragbar.

Von Nadja Lissok

Unionsfraktionschef
:Jens Spahn: Babyglück in der rechtlichen Grauzone

Mithilfe einer Leihmutter in den USA ist der Unionsfraktionschef Vater geworden – dabei ist Leihmutterschaft in Deutschland verboten, seine Partei strikt dagegen. Wie passt das zusammen?

SZ PlusVon Henrike Roßbach und Annette Zoch

MeinungFamilie
:Die Leihmutterschaft sollte entkriminalisiert werden

Jens Spahn ist dank einer Frau in den USA Vater geworden. Das ist in Deutschland verboten und er selbst hat einst diesen Weg zur Elternschaft heftig kritisiert. Zeit, es zu ändern.

SZ PlusKommentar von Carolin Fries

Leute
:Jens Spahn und sein Mann sind Väter geworden

Der Fraktionschef der Union im Bundestag schiebt jetzt einen Kinderwagen vor sich her, Orlando Blooms Pudel darf im Bett schlafen. Und ein Zugchef lässt einen ICE stoppen und kauft Klopapier.

Debatte
:Diese beiden Herren hatten ein Geheimnis

Im Internet kursieren Namenslisten eines verschwiegenen Elitenetzwerks rund um den libertären Strippenzieher und Tech-Milliardär Peter Thiel. Offenbar schon seit Jahren mit dabei: Jens Spahn.

SZ PlusVon Philipp Bovermann

MeinungKoalition
:Kaum lehnt Merz rote Linien ab, schon zieht die Union sie

Eine einflussreiche Gruppe der CDU/CSU-Fraktion legt ein Papier vor, in dem steht, was nach ihrer Meinung alles nicht geht.  Die Abgeordneten drücken damit aus, wie es um die Autorität des Kanzlers steht.

SZ PlusKommentar von Robert Roßmann

MeinungDiätenerhöhung
:Jens Spahn hat lange gebraucht, um das Offensichtliche zu erkennen

Normalerweise sind die Bezüge von Abgeordneten an die allgemeine Lohnentwicklung gekoppelt, sie würden im Juli automatisch steigen. Aber dieses Jahr ist kein normales Jahr. Gut, dass jetzt auch der Unionsfraktionschef zu dieser Einsicht gelangt ist.

SZ PlusKommentar von Robert Roßmann

Aktuelles Lexikon
:Warum erhalten Abgeordnete eine Diät?

Auch so ein Ausdruck, der in der Fachsprache etwas ganz anderes bedeutet als in der Alltagssprache.

SZ PlusVon Detlef Esslinger

Bundespolitik
:Merz telefoniert mit Trump

Dem Bundeskanzler zufolge war es ein „gutes Telefonat“. Zuvor hatte Merz bei einem Auftritt gesagt, er würde seinen Kindern derzeit nicht zu einem USA-Aufenthalt raten.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Bundespolitik
:Klingbeil zu gescheiterter Entlastungsprämie: „Meine Hand bleibt da ausgestreckt“

Der Bundesrat bremst das Regierungsvorhaben für eine steuerfreie Prämie aus. Der Vizekanzler wirbt dafür, einen erneuten Anlauf für schnelle Entlastungen zu nehmen – mit breiterer Beteiligung.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Mit 86,5 Prozent im Amt bestätigt
:An Spahn führt nun kein Weg mehr vorbei

Die Unionsabgeordneten wählen Jens Spahn für weitere drei Jahre an ihre Spitze. Was das für Bundeskanzler Merz bedeutet.

SZ PlusVon Daniel Brössler und Robert Roßmann

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