Flüchtlinge in Spanien
Leserdiskussion

Flüchtlingspolitik: Sind Abkommen mit Herkunfts- und Transitländern der richtige Weg?

Vor allem südliche EU-Mitglieder schließen mit Transitländern Verträge ab, um Flüchtlinge von der Überquerung des Mittelmeers abzuhalten. Gegen Geld, Ausrüstung oder andere Hilfen sollen Staaten wie die Türkei, Marokko oder Libyen mit europäischen Grenzschützern kooperieren. Flüchtlingsorganisationen kritisieren die Praxis scharf.

Migration

Frontex-Chef warnt vor neuer Hauptroute für Flüchtlinge

Der Weg über Libyen wird immer gefährlicher. Immer öfter weichen die Menschen nun auf Marokko und Spanien aus, um in die EU zu kommen, sagt Fabrice Leggeri.

Members of the Libyan Coast Guard search for migrants off the coast of Tripoli
Flucht übers Mittelmeer

Warum viel weniger Flüchtlinge in Italien ankommen als erwartet

Scheinbar funktioniert ein Deal zwischen Rom und Tripolis. Doch was das für die Flüchtlinge bedeutet, will keiner so genau wissen.

Von Oliver Meiler, Rom

Frontex
Italien

Unbeliebte Lebensretter

Frontex wirft Flüchtlingsorganisationen vor, mit Schleuserbanden zu kooperieren. Beweise dafür gibt es keine. Aber viele NGOs fühlen sich verleumdet.

Von Oliver Meiler, Rom

Flüchtlingsboote auf dem Mittelmeer
Europäische Union

2016 starben mehr Migranten im Mittelmeer als je zuvor - trotz mehr Rettern

Der Direktor des EU-Grenzschutzes Frontex erläutert, warum Kontrolleure und Helfer manchmal ungewollt das Geschäft der Schlepper erledigen.

Von Thomas Kirchner, Brüssel

Flüchtlinge

Frontex: "Zentrale Mittelmeerroute so stark frequentiert wie noch nie"

Über Libyen reisen derzeit mehr Menschen illegal nach Italien ein, als insgesamt über andere Routen in die EU kommen. Zudem wagen mehr Flüchtlinge die Überfahrt von Ägypten aus - das ist hochgefährlich.

File photo of refugees walk along a beach before trying to travel to the Greek island of Chios from the western Turkish coastal town of Cesme
EU-Flüchtlingspakt

Flüchtlinge kommen weiterhin auf Ägäis-Inseln an

Trotz der Aussicht, bald wieder zurückgeschickt zu werden, setzen Flüchtlinge in Booten aus der Türkei nach Griechenland über.

Bilanz 2015

Mehr Zuwanderer als je zuvor

Knapp zwei Millionen Ausländer kamen im vergangenen Jahr nach Deutschland, fast 900 000 zogen weg.

Von Bernd Kastner

Flüchtlingskrise

Nato-Schiffe sollen die Ägäis überwachen

Griechenland, die Türkei und Deutschland initiieren den Einsatz. Er richtet sich gegen gut organisierte Schlepperbanden.

Von Daniel Brössler, Brüssel

Syrischer Pass
Terrorismus

Was über die gestohlenen Pässe aus der IS-Hochburg bekannt ist

IS-Kämpfer mit falschen syrischen Pässen könnten in Deutschland untergetaucht sein.

Flüchtlingskrise

Hotspots in Italien bleiben kalt

Die EU wirft Italien vor, bei der Registrierung von Flüchtenden zu schlampen. Von den vereinbarten Hotspots zur Erfassung der Personalien ist kaum einer einsatzbereit. Dabei wäre der Moment günstig.

Von Oliver Meiler, Rom

Europa

EU-Staaten sollen für Schutz der Außengrenzen Souveränität abgeben

Eine neue Grenzschutzagentur soll notfalls auch gegen den Willen eines Staates tätig werden. Dagegen regt sich Widerstand.

Von Daniel Brössler, Brüssel

Flüchtlinge

EU-Kommission will Frontex-Eingreif-Teams zur Sicherung der Außengrenzen

Im Extremfall könnte die EU auf eine in der Sicherheitspolitik bisher ungekannte Weise in die nationale Souveränität der Mitgliedstaaten eingreifen.

Von Thomas Kirchner, Brüssel

SZ-Magazin
SZ-Magazin
Grenzerfahrung

Der Flüchtling, der Frontex berät

Die Grenzschutzbehörde wird oft für ihren Umgang mit Flüchtlingen kritisiert. Nun bat sie einen Flüchtling um Hilfe. Eine denkwürdige Begegnung - für beide Seiten.

Von Marianne Moesle

Flüchtlingskrise

Deutsche Polizisten sollen in Slowenien helfen

Das kleine EU-Land braucht dringend Unterstützung bei der Bewältigung des Flüchtlingsandrangs. Weitere Bundespolizisten werden wohl in Griechenland eingesetzt.

EU leaders and EC President Juncker and Germany's Chancellor Merkel gesture during a family photo at a meeting over the Balkan refugee crisis with leaders from central and eastern Europe in Brussels
Flüchtlingspolitik

Wie die Flüchtlingskrise auf dem Balkan entschärft werden soll

Wir müssen reden: Das haben die Regierungschefs der Länder auf der Westbalkanroute bei ihrem Gipfel in Brüssel festgestellt - und sich auf 17 Punkte geeinigt. Die wichtigsten Ergebnisse.

Aktionsplan zur Flüchtlingskrise

EU und Türkei feilschen um Grenzschutz

Die Türkei soll dafür sorgen, dass weniger Flüchtlinge an Europas Außengrenze stoßen - was Ankara neben Visa-Erleichterungen dafür erhält, ist jedoch auch nach dem EU-Gipfel unklar.

EU-Flüchtlingspolitik

EU will weniger Flüchtlinge aufnehmen

Beim EU-Gipfel verabreden die Staats- und Regierungschef "langfristige Anstrengungen", darunter Eingreifteams an den Außengrenzen.

Von Daniel Brössler, Brüssel, und Nico Fried, Berlin

Flüchtlinge

EU-Innenminister senden Botschaften der Härte aus

Die EU will mehr Flüchtlinge in ihre Heimat zurückschicken. Für die Grenzschutzbehörde Frontex ist eine eigene "Rückkehrabteilung" geplant.

Von Thomas Kirchner

EVP-Fraktionschef Manfred Weber
EVP-Fraktionschef Weber

"Wir brauchen einen EU-Grenzschutz"

Wie Manfred Weber, Chef der christdemokratischen EVP-Fraktion im Europaparlament, die Flüchtlingsströme "kanalisieren" will.

Von Detlef Esslinger

Syrien
Syrer in der Türkei

Volk auf der Flucht

Offene Tür, offene Zukunft: Die Türkei hat zwei Millionen Syrer aufgenommen. Doch es fehlen Wohnungen, Arbeit, Geld und jede Perspektive auf Rückkehr.

Von Andrea Bachstein und Luisa Seeling

Flüchtlinge auf dem Mittelmeer
Analyse
EU-Asylpolitik

Wenn Ideale versinken

Europa will nach dem Massensterben im Mittelmeer Solidarität mit Flüchtlingen beweisen. Schiffe werden entsandt, Millionen lockergemacht. Doch wenn es darum geht, wer mehr Flüchtlinge aufnimmt, beginnt das Feilschen.

Von Daniel Brössler und Thomas Kirchner, Brüssel/München

Europäische Union

Viele Worte und ein paar Kriegsschiffe

Leben retten, Menschen aber nicht anlocken: Auf dem EU-Sondergipfel zur Flüchtlingstragödie im Mittelmeer versuchen sich die Mitgliedstaaten an einem unmöglichen Spagat.

Von Daniel Brössler, Brüssel

flüchtlingsrouten
Europäische Flüchtlingspolitik

Routen der Hoffnung, Wege der Verzweifelten

Viele Flüchtlinge gelangen auf dem Luftweg in die EU. Doch mehrere Hunderttausend Menschen versuchen jedes Jahr, die Grenzen auf dem Land- oder Seeweg zu überwinden - die Routen führen über die Balkanstaaten, das Mittelmeer und sogar die Kanarischen Inseln.

Überfahrt nach Italien

Flüchtlinge werfen Menschen über Bord

Augenzeugen berichten von einem dramatischen Gewaltexzess: Auf der Fahrt über das Mittelmeer soll eine Gruppe der Flüchtlinge zwölf Personen über Bord geworfen haben. Motiv für die Tat war offenbar ein religiöser Streit.