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SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

AfD Spenden Weidel

132 000 Euro gingen im Bundestagswahlkampf 2017 auf ein Konto in Alice Weidels Wahlkreis Bodensee ein.

(Foto: Monika Skolimowska/AFP)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Der Tag kompakt

EXKLUSIV Die Spur führt in den Hunsrück und nach Belgien. Die AfD-Spendenaffäre weitet sich aus: Ganze Familien sollen ihre Unterschriften zum Schein unter Quittungen gesetzt haben, die Zahlungen an Alice Weidel bestätigten. Von Sebastian Pittelkow, Katja Riedel und Ralf Wiegand

May will am Freitag erneut über Brexit-Deal abstimmen lassen. Noch ist nicht klar, ob Parlamentssprecher Bercow zustimmt. Er hatte grundlegende Änderungen verlangt, bevor erneut abgestimmt werde. Zur Nachricht. Trotz Mays Rücktrittsangebot reicht es voraussichtlich nicht für eine Mehrheit. Nun kommt es auf die nordirischen Hardliner an, wie Cathrin Kahlweit berichtet.

EXKLUSIV Industrie fordert Lockerung des Rüstungsembargos gegen Saudi-Arabien. Eine Verlängerung hätte "sehr einschneidende Konsequenzen", argumentiert der Lobbyverband. In Berlin suchen die Koalitionsparteien weiter nach einer Lösung. Von Mike Szymanski

EU beschließt Frontex-Ausbau auf bis zu 10 000 Grenzschützer. Dies soll bis zum Jahr 2027 passieren. Der ursprüngliche Zeitplan hatte den Ausbau bis 2020 vorgesehen. Es gab jedoch Bedenken von den Mitgliedstaaten. Mehr dazu

Europapolitikerin Julia Reda tritt aus der Piratenpartei aus. Sie ruft dazu auf, die Partei bei der kommenden Europawahl nicht zu wählen. Als Grund gibt sie an, dass auf Platz zwei der Piraten-Wahlliste ein Kandidat stehe, dem sexuelle Belästigung vorgeworfen wird. Von Karoline Meta Beisel

Stuttgarter Gericht verurteilt gewalttätigen Polizisten. Der Beamte hat demnach bei einer Unfallaufnahme unnötig Gewalt angewendet, als er einem von Kollegen auf den Boden gedrückten Mann mehrfach mit der Faust ins Gesicht schlug. Ein Video von dem Vorfall diente dem Opfer als Beweis. Die Verteidigung sah die Schläge als gerechtfertigt an. Stefan Mayr mit den Details

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

EXKLUSIV Schweigen oder Warnen? Immer wieder sind politisch motivierte Gewalttäter wegen psychischer Erkrankungen in Behandlung. Die Sicherheitsbehörden fordern, dass Therapeuten sie öfter warnen. Das aber birgt Risiken. Von Georg Mascolo und Ronen Steinke

Antisemitismus-Beauftragter kritisiert Rammstein-Video. Ein Clip, in dem sich die Musiker als KZ-Häftlinge inszenieren, stelle die "Überschreitung einer roten Linie" dar, so Felix Klein. Zur Meldung

Lehrerkolumne: Die letzte Stunde. Für unsere Lehrerin ist krankheitsbedingt nicht nur das Schuljahr vorzeitig zu Ende, auch ihre Kolumne endet mit dieser Folge. Wie es sich anfühlt, etwas, das einem am Herzen liegt, aufgeben zu müssen. Von Katharina W. im SZ-Magazin

SZ-Leser diskutieren​

Sollten Vereine die Polizeikosten bei Fußballspielen tragen? "Bei den Summen, die in der Bundesliga bewegt werden, sagt das Gerechtigkeitsgefühl, dass sich die Vereine auf jeden Fall beteiligen sollten" meint Schraegdenker. Forist josef2396 geht sogar noch weiter und fordert "Spiele der Champions-League, die nicht in den öffentlich-rechtlichen Sendern live und in voller Länge zu sehen sind, sollten mit allen öffentlichen Kosten beaufschlagt werden." Ganz anders sieht es hingegen Droschkenkutsche und meint, dass Gewalt außerhalb des Stadions "ganz klar öffentliche Verantwortung ist und dafür nun mal der Steuerzahler aufkommen muss." Diskutieren Sie mit.