UN-Berichte über Kampfdrohnen

USA töteten mehr Zivilisten mit Drohnen als bisher bekannt

Der Tod kommt oft aus der Luft. Tausende Menschen sind bei Drohnen-Attacken der USA in Pakistan und Jemen bislang getötet worden. Jetzt berichten UN-Ermittler, dass unter ihnen deutlich mehr Zivilisten sein sollen als bislang befürchtet.

Von Jakob Schulz

hastagderwoche
jetzt.de
Hashtag der Woche

Die Saga vom #GameOfDrones

Am Anfang war es ein satirisches Wortspiel, mittlerweile ist es eine Kampagne von Amnesty International: Die Geschichte des Hashtags #GameOfDrones.

Von Johannes Drosdowski

SZ-Magazin
SZ-Magazin
Das Beste aus aller Welt

Es lebe die Schimpf-Drohne!

Die Drohne hat einen schlechten Ruf. Zu Unrecht, findet unser Autor. Ob als Essenslieferant oder als Berliner Schimpf-Drohne: den kleinen Apparaten könnte die Zukunft gehören.

Von Axel Hacke

Drohnen für die Bundeswehr

USA bieten Deutschland "Sensenmann" an

Die Bundeswehr kommt der Beschaffung bewaffneter Drohnen einen weiteren Schritt näher. Nach SZ-Informationen ist die US-Regierung bereit, der Bundesrepublik eine unbewaffnete Version der Drohne "Reaper" zu verkaufen. Doch dieser "Sensenmann" kann problemlos zu einer Kampfmaschine umgerüstet werden, was die Linke empört.

Von Christoph Hickmann, Berlin

Rüstungsprojekt ´Euro Hawk"
Drohnen-Untersuchungsausschuss

Aufklärung mit Widersprüchen

Der Drohnen-Untersuchungsausschuss hat seine Arbeit beendet. Die Koalition sagt, Minister de Maizière habe nichts falsch gemacht. Die Opposition behauptet das Gegenteil und fordert seinen Rücktritt.

Von Christoph Hickmann, Berlin

Drohneneinsatz
Einsätze von Drohnen

Lebensretter und Spione

Ähnlich bedeutend wie die Erfindung des Düsenantriebs: Wenn es nach den Herstellern geht, sollen Drohnen bald auch in unserem Alltag im Einsatz sein. Doch dem könnte der schlechte Ruf der Drohne als Waffe im Weg stehen. Eine unverstandene Industrie sucht neue Strategien der Vermarktung.

Von Nicolas Richter, Washington

Kampfroboter

Automaten des Todes

Die USA geben Milliarden Dollar für eine neue Generation von Waffen aus - Kampfroboter. Im Gegensatz zu Drohnen verrichten sie ihr tödliches Werk ganz ohne menschlichen Einfluss: präzise, ohne zu zögern, skrupellos. Menschenrechtler sind alarmiert, vor allem, weil die Maschinen nicht zwischen Zivilisten und Kämpfern unterscheiden können. Andere trauen ihnen jedoch eine "zivilisierende Kraft in Kriegen" zu.

Von Reymer Klüver

Aussage von Außenminister Kerry

USA wollen Drohnenangriffe in Pakistan beenden

Immer wieder greifen die USA Taliban-Stützpunkte auf pakistanischem Gebiet mit Drohnen an. Die Einsätze sind umstritten, immer wieder kommen auch Zivilisten ums Leben. US-Außenminister Kerry stellt ein baldiges Ende der Angriffe in Aussicht.

Thomas de Maiziere Euro Hawk
"Euro Hawk"-Untersuchungsausschuss

Überrascht von der eigenen E-Mail

Eine in Vergessenheit geratene E-Mail bringt Verteidigungsminister de Maizière erneut in Erklärungsnot. Der für das "Euro Hawk"-Projekt zuständige Beamte rät darin vom Kauf der Drohne ab. Vor dem Untersuchungsausschuss wird er an dieses Schreiben erinnert. Der Verdacht liegt nahe: de Maizière hatte von dem Debakel früher erfahren, als er zugeben mag.

Von Nico Fried, Berlin

Auftakt Sommerreise Thomas de Maiziere
Affäre um "Euro Hawk"-Drohne

Rechnungshof macht Verteidigungsministerium schwere Vorwürfe

Hätte das Drohnenprojekt schon vor der Amtszeit von Thomas de Maizière gestoppt werden müssen? Eine Prüferin des Bundesrechnungshofes wirft dem Verteidigungsministerium schwere Versäumnisse vor: Schon 2009 sollen die Zulassungsprobleme bekannt gewesen sein.

Auftakt Sommerreise Thomas de Maiziere
Euro-Hawk-Affäre

Opposition sieht de Maizière schwer belastet

Statt zu handeln habe sich de Maizière hinter Aktendeckeln versteckt. Im Untersuchungsausschuss werfen SPD und Grüne dem Verteidigungsminister vor, die Probleme um die Drohnen ignoriert zu haben - und zwar schon seit 2011.

Von Nico Fried, Berlin

Bundestag Launches Euro Hawk Hearings
Untersuchungsausschuss zur "Euro Hawk"-Affäre

Vorgänger widersprechen de Maizière

Das Drohnen-Projekt "Euro Hawk" endete im Debakel - Verteidigungsminister de Maizière spricht von schlechtem Informationsfluss im Ministerium. Doch seine Amtsvorgänger Scharping und Jung waren nach eigenen Angaben stets informiert.

Die Ergebnisse im Newsblog. Von Michael König, Berlin, und Hannah Beitzer

Thomas de Maizière Verteidigungsminister Drohne Euro Hawk
Affäre um Drohne "Euro Hawk"

Dokument erschüttert de Maizières Glaubwürdigkeit

Verteidigungsminister de Maizière gerät im Zusammenhang mit dem Drohnen-Debakel zunehmend unter Druck. Ein Papier zur Vorbereitung auf ein Treffen mit Abgeordneten der Koalition, das der "Süddeutschen Zeitung" vorliegt, belegt: Der Minister kannte die Probleme mit "Euro Hawk" genau und frühzeitig.

Von Christoph Hickmann, Berlin

Proteste in der Türkei

Aktivisten lassen Doku-Drohnen fliegen

Drohnen werden nur militärisch eingesetzt? Von wegen. Zwei Istanbuler Aktivisten nutzen die unbemannten Flugobjekte, um die Anti-Erdoğan-Demos und Polizeiübergriffe zu dokumentieren. Inzwischen haben sie damit allerdings auch die Aufmerksamkeit der Sicherheitskräfte auf sich gezogen.

Drohnen-Affäre

"Euro Hawk"-Untersuchung verzögert sich

Das Scheitern des "Euro Hawk"-Projekts muss vor den Untersuchungsausschuss. Wann genau dies geschehen soll, ist allerdings unklar. Denn Regierung und Opposition sind sich uneins, was überhaupt Gegenstand der Untersuchung sein soll.

De Maizière zu Euro Hawk
De Maizières Infomappe zu "Euro Hawk"

Persönlich quittiert

Aktenzeichen 75-60-00: Verteidigungsminister de Maizière wurde im Dezember 2012 auf sechs Seiten über die Probleme beim "Euro Hawk" informiert. Da er den Erhalt der Mappe quittiert hat, wird klar: Der CDU-Politiker war viel früher schriftlich über die Risiken bei der Zulassung der Drohne informiert als bisher zugegeben.

Von Christoph Hickmann, Berlin

Henry-A.-Kissinger-Preis
De Maizière und die "Euro Hawk"-Affäre

Bundeswehrverband verteidigt Verteidigungsminister

Irgendwann müsse Schluss sein mit dem ewigen Neubeginn: Der Bundeswehrverband spricht sich in einem Zeitungsbericht für den Verbleib von Thomas de Maizière aus. Aus der Opposition muss sich der Verteidigungsminister weiter heftige Kritik gefallen lassen - Linkenfraktionschef Gysi fordert seinen Rücktritt.

Thomas de Maizière zu Euro Hawk
Affäre um die Drohne "Euro Hawk"

Minister mangels Alternative

Bis zu den Knien im Wasser: Verteidigungsminister de Maizière gibt sich im Hochwassergebiet als Mann der Tatkraft. Trotzdem wird der Ruf nach einem Rücktritt immer lauter. Doch danach sieht es im Moment nicht aus - auch weil der Kanzlerin ein adäquater Ersatz fehlt.

Ein Kommentar von Robert Roßmann, Berlin

Verteidigungsausschuss - Sondersitzung
Affäre um Aufklärungsdrohne "Euro Hawk"

De Maizière wusste doch eher Bescheid

Den Verteidigungsminister haben doch mehr Informationen erreicht, als er zunächst sagte: Thomas de Maizière gibt jetzt an, schon vor der Einstellung des Drohnen-Projekts "Euro Hawk" von Problemen erfahren zu haben - und dass er bei diesen Gelegenheiten hätte "nachfragen müssen". Nun soll ein Untersuchungsausschuss die Vorwürfe klären.

Von Christoph Hickmann, Berlin

Euro Hawk in Manching
Debakel um Drohne "Euro Hawk"

Untersuchungsausschuss kommt noch vor der Wahl

Die SPD geht auf Konfrontationskurs: Fraktionschef Steinmeier macht den Weg frei für einen Untersuchungsauschuss über das "Euro Hawk"-Debakel noch vor der Bundestagswahl. Dort will die Union auch den SPD-Kanzlerkandidaten und früheren Finanzminister Steinbrück vorladen.

Von Michael König, Berlin

Verteidigungsausschuss
De Maizière in der "Euro-Hawk"-Affäre

Verheddert in den eigenen Sätzen

Wie viel Geld ging eigentlich dadurch verloren, dass das Verteidigungsministerium so lange mit einer Entscheidung in Sachen "Euro Hawk" gewartet hat? Über solche Sachfragen wird gar nicht mehr geredet. Stattdessen wird die Diskussion auf das Grundmuster eines Vorabendkrimis reduziert. Das hat de Maizière allerdings selbst verursacht.

Ein Kommentar von Christoph Hickmann, Berlin

Thomas de Maizière
Euro-Hawk-Affäre

Chronologie eines Debakels

Verteidigungsminister Thomas de Maizière ist mit dem "Euro Hawk" krachend gescheitert. Jetzt geht es um die Frage: Wann wusste der CDU-Politiker und Ressortchef was vom Drohnen-Debakel?

Von Christoph Hickmann, Berlin

Vorstellung Sonderbriefmarke
"Euro Hawk"-Affäre

Generalinspekteur räumt Fehler bei Drohnen-Debakel ein

"Diesen Schuh muss ich mir anziehen": Der Generalinspekteur der Bundeswehr hat Versäumnisse in der "Euro Hawk"-Affäre eingeräumt. Er hätte früher auf Fehlentwicklungen hinweisen müssen, sagte er einem Medienbericht zufolge. Derweil wachsen die Zweifel an der Darstellung von Verteidigungsminister de Mazière.

Thomas de Maizière
Debakel um Euro Hawk

FDP rückt von de Maizière ab

Die Euro-Hawk-Affäre belastet zunehmend das Klima in der schwarz-gelben Koalition: FDP-Generalsekretär Döring wirft Verteidigungsminister de Maizière indirekt vor, die politische Brisanz von Informationen über das drohende Debakel zunächst verkannt zu haben. Die Opposition findet sogar, de Maizière rede sich "um Kopf und Kragen".

Euro Hawk

De Maizière verstrickt sich in Widersprüche

Den Vorwurf der Lüge weist Verteidigungsminister de Maizière entschieden von sich. Doch dem CDU-Politiker gelingt es nicht zu erklären, wann er über das Drohnen-Debakel informiert wurde. Die Aussagen im Verteidigungsausschuss des Bundestages und in der Öffentlichkeit widersprechen sich - sein Ansehen leidet stark.

Von Christoph Hickmann, Berlin