Diktatur - Alles zu Diktatoren und autoritären sowie totalitären Herrschern - SZ.de

Diktatur

Alles zu Diktatoren und autoritären sowie totalitären Herrschern

„The Handmaid’s Tale“ in Freiburg
:Unterwerfung der Frauen

Margaret Atwoods dystopischen Roman „The Handmaid’s Tale“ gibt es nicht nur als Serie, sondern auch als Oper von Poul Ruders. Peter Carp hat die deutsche Erstaufführung in Freiburg inszeniert.

Von Björn Hayer

SZ PlusExklusivAfD und China
:Interne Papiere entlarven "Begeisterung für Diktaturen"

Nicht nur Europa-Spitzenkandidat Maximilian Krah fällt durch China-Lobbyismus auf - auch im Bundestag vertreten AfD-Abgeordnete krude Thesen. Und eine Fraktionsmitarbeiterin soll auffällig gute Kontakte zu Pekings Botschaft pflegen.

Von Markus Balser und Roland Preuß

SZ PlusKZ Flossenbürg
:Hölle aus Stein

79 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg endet der Granitabbau am früheren KZ-Steinbruch. Viele Häftlinge starben bei der unmenschlichen Arbeit. Über den langwierigen Kampf, einen historischen Ort zu schützen.

Von Thomas Balbierer

SZ PlusTheater
:Drei Stunden Traumtherapie

Johan Simons inszeniert am Hamburger Thalia-Theater "Das Leben ein Traum" von Calderón de la Barca - und packt das machtphilosophische Lehrstück allzu sehr in Watte.

Von Till Briegleb

Argentinien
:Nur noch ein milder Blick auf die Junta

Wenn es um die Militärdiktatur ging, hieß es in Argentinien stets "Nunca más": nie wieder. Doch nun stellt die rechts-libertäre Regierung von Javier Milei diesen Konsens infrage.

Von Christoph Gurk

SZ PlusInterview mit der Künstlerin Shirin Neshat
:„Man will heute immer wissen: Auf welcher Seite stehst du?“

Shirin Neshat, eine der bedeutendsten Künstlerinnen weltweit, zeigt in ihren Werken oft radikale, rebellische Frauen. Das hat viel mit der Diktatur in ihrer alten Heimat Iran zu tun. Ein Interview über Wut, künstlerische Freiheit und ihren berühmten Lidstrich.

Interview von Johanna Adorján

SZ PlusDas Politische Buch
:Der Humanist als Brückenbauer

Vor fünf Jahren starb der Münchner Historiker und Russlandexperte Jürgen Zarusky. Ein Aufsatzband würdigt dessen Arbeit und führt sie fort. Über einen außergewöhnlichen Menschen, der Wissenschaft und Empathie vereinte.

Rezension von Robert Probst

Das Politische Buch
:Wirtschaft first, Menschenrechte später

In seiner großen Analyse "Deals mit Diktaturen" schildert der Historiker Frank Bösch, wie deutsche Regierungen seit 1949 im Umgang mit Autokratien stets ohne ethische Skrupel agierten. Einerseits eine große Chronik der Skandale - andererseits verheddert sich der Autor bei der Methodik.

Rezension von Rainer Stephan

SZ PlusZum Tod von Ángel Franco Martínez
:Franco, der Buhmann

Wegen seines Nachnamens musste Schiedsrichter Ángel Franco Martínez stellvertretend für Spaniens Diktator viel Häme ertragen. Ein Mal hätte er ihn sogar fast das Leben gekostet. Ein Nachruf.

Von Javier Cáceres

SZ PlusEl Salvador
:Ein Alleinherrscher als Volksheld

Nayib Bukele nennt sich "coolster Diktator der Welt". Er hat den Bitcoin als Zahlungsmittel eingeführt und Zehntausende in den Knast gesteckt. Wie die anstehende Präsidentschaftswahl ausgehen wird, gilt dennoch als sicher.

Von Christoph Gurk

Filmgespräch
:Protest gegen das Regime

Der Dokumentarfilm "This Kind of Hope" kritisiert die Diktatur in Belarus. Der Macher und sein Protagonist kommen nach München.

SZ PlusMeinungDemokratie
:Die Freiheit ist stärker, wenn ...

... wir es nur wollen. Mögen Kriege und Krisen, Populismus und Diktaturen die Demokratie noch so sehr herausfordern - die Menschen haben in der Geschichte schon schlimmere Herausforderungen überstanden.

Kommentar von Joachim Käppner

SZ PlusBürgerkrieg in Myanmar
:Verlieren die Generäle die Kontrolle?

Das südostasiatische Land ist den UN zufolge nun der weltweit größte Hersteller von Opium - und auch sonst scheint der Staat Land der Junta immer mehr zu entgleiten. Wie lange können sich die Militärführer noch an der Macht halten?

Von David Pfeifer

SZ PlusUSA
:Die Trump-Sirene

Robert Kagan ist einer der bekanntesten Intellektuellen Amerikas. Seine Wandlung vom neokonservativen Republikaner zum liberalen Weltdeuter macht ihn zu einem glaubwürdigen Warner vor einer erneuten Präsidentschaft Donald Trumps.

Von Stefan Kornelius

SZ PlusFrankreich
:Diktatoren bevorzugt

Frankreichs Afrikapolitik bestand lange nur aus: bestechen und bestochen werden. Jetzt bricht das ganze System in den ehemaligen französischen Kolonien zusammen – und die frühere Herrscherfamilie Bongo aus Gabun könnte bald ein paar Luxusimmobilien weniger haben in Paris.

Von Oliver Meiler

SZ-Podcast "Das Thema"
:China ist überall: Überwachung von Exil-Chinesen

Stalking, Identitätsdiebstahl, Einschüchterung: Mitten in Deutschland sind Exil-Chinesen Ziel chinesischer Überwachung und Bedrohung. Hilfe bleibt aus.

Von Kai Strittmatter und Laura Terberl

SZ PlusMeinungChile
:Gewalt von gestern

Vor genau 50 Jahren putschte sich in Santiago de Chile der Diktator Pinochet an die Macht. Und heute? Wie in vielen anderen Ländern Lateinamerikas gehört die Verharmlosung des Terrors inzwischen zum politischen Geschäft.

Kommentar von Christoph Gurk

SZ PlusSüdamerika
:Argentiniens Rechte erinnern sich anders

Es war Konsens, der Opfer der brutalen Militärdiktatur zu gedenken. Kurz vor der Präsidentenwahl gewinnen rechte Kräfte an Einfluss - und bewerten die Geschichte auf ihre Weise.

Von Christoph Gurk

SZ PlusHistorie
:Geschichte schreiben nicht nur die Unterdrücker

Mit dem Säbel gegen die Tyrannei: Polens Identität beruht auf Befreiungskämpfen, auch deshalb ist die Solidarität mit den Ukrainern so groß. Man hat die Gewalt der Großmächte oft genug selbst erlebt, etwa bei den Aufständen gegen Russland im 19. Jahrhundert.

Von Kia Vahland

SZ PlusMeinungRussland
:Putins Diktatur des Gesetzes

Die erneute Verurteilung des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny zeigt, wie die russische Autokratie funktioniert. Wladimir Putin herrscht mit Hilfe des Gesetzes, das im Falle eines Regimegegners gedehnt und damit passend gemacht wird.

Kommentar von Detlef Esslinger

SZ PlusNicaragua
:Ein Mann, der nicht schweigt

Bischof Rolando Álvarez, streitbarer Gegner von Nicaraguas Machthaber Daniel Ortega, sitzt im Gefängnis. Sein Schicksal bleibt unklar.

Von Christoph Gurk

SZ PlusInterview mit Yang Lian
:„Die Gier des Westens hält die Diktatur in China am Leben“

Der chinesische Dichter Yang Lian erzählt, wie die Machthaber in Peking Orwells dystopischen Roman „1984“ in die Tat umsetzen, welche Verantwortung Europa hat und warum die Poesie ein gutes Mittel gegen die Verdummung ist.

Interview von Kai Strittmatter

Nicaragua
:Präsident gegen Priester und Papst

Immer härter geht Daniel Ortega gegen Kritiker vor - nun auch gegen einen der letzten Vertreter der freien Zivilgesellschaft: die katholische Kirche. Papst Franziskus spricht von einer "ordinären Diktatur".

Von Christoph Gurk

SZ PlusErinnerungskultur
:Das Meer war ihr Grab

Zehntausende Argentinier sollen während der Militärdiktatur verschwunden sein. Eine der perfidesten Methoden war, sie aus einem Flugzeug in den Atlantik zu werfen. Jetzt bringen Junta-Opfer eine dieser Maschinen zurück, auch, weil immer mehr Menschen die Verbrechen leugnen.

Von Christoph Gurk (Text) und Giancarlo Ceraudo (Fotos)

SZ PlusInterview mit Natalie Amiri
:„Ich bin ein Kind der Revolution“

Die Journalistin Natalie Amiri über die Unerschrockenheit der iranischen Frauen, die Naivität westlicher Politiker beim Umgang mit Diktaturen und ihr Pflichtbewusstsein als Auslandskorrespondentin und alleinerziehende Mutter.

Interview von Moritz Baumstieger

Das Politische Buch
:Eine ganz kommode Diktatur

Die ostdeutsche Historikerin Katja Hoyer verspricht "eine neue Geschichte der DDR". Leider ist es die alte Erzählung, dass im SED-Staat nicht alles schlecht gewesen sei. Systemkritiker kommen gar nicht erst zu Wort.

Rezension von Norbert F. Pötzl

SZ PlusBelarus
:Ein Leben im Exil ist ein Leben auf Durchreise

Ihr Mann sitzt in Belarus wohl im Gefängnis, sie selbst wurde zu 15 Jahren Haft verurteilt - ist aber mit ihren Kindern nach Litauen geflohen. Die belarussische Bürgerrechtlerin Swetlana Tichanowskaja über ein Leben fernab der Heimat.

Gastbeitrag von Swetlana Tichanowskaja

Nordkorea
:Popcorn für die Diktatur

Seit gut drei Jahren verschanzt sich das Regime von Kim Jong-un hinter seiner Corona-Angst. Sogar der Handel mit China brach zusammen. Jetzt gibt es wieder Obst und Reiskuchen. Tastet sich Nordkorea in den Alltag zurück?

Von Thomas Hahn

SZ PlusNordkorea
:Wie Kim Jong-un sein Kind für Propaganda benutzt

Nordkoreas Machthaber inszeniert sich für die Staatsmedien seiner Diktatur als Familienmensch. Die Säule der Charme-Offensive ist Tochter Ju-ae. Sogar Generäle verbeugen sich vor dem kleinen Mädchen.

Von Thomas Hahn

SZ PlusAtommacht Nordkorea
:„Wir sind euer Problem“

Nordkorea hat dieses Jahr mehr Testraketen abgefeuert denn je. So eskaliert Diktator Kim Jong-un seine Abschreckungspolitik, am Dialog mit Südkorea und den USA scheint er desinteressiert zu sein. Aber wie gefährlich ist das Regime wirklich?

Von Thomas Hahn

SZ PlusDas Politische Buch
:Von der Leichtigkeit, eine Demokratie zu zerstören

Vor 90 Jahren errichteten die Nazis eine Diktatur in Deutschland. Zwei Bücher belegen eindrucksvoll, dass Hitler zwar dabei auch auf Gewalt setzte, aber in vielem mit der Mehrheit der Deutschen einig war.

Von Florian Keisinger

Proteste in Iran
:Hinrichtungen in Iran veranlassen EU zu neuen Sanktionen

Das Regime hat einen zweiten 23-Jährigen öffentlich hängen lassen. Und es stehen schon 20 weitere Demonstranten auf Teherans Exekutionsliste. Europas Außenminister beschließen neue Sanktionen.

Von Tomas Avenarius

SZ PlusMeinungKatar und Kino
:Morgan Freemans Auftritt in Katar ist wenig überraschend

Wenn es ums Geld geht, werfen Hollywoodstars schnell mal ihre Moral über Bord.

Von Susan Vahabzadeh

SZ PlusDeutsche Außenpolitik
:Augen zu und durch

Für gute Geschäfte mit autoritären Staaten machten die Deutschen gerne faule Kompromisse. Unser Autor hat lange in China gelebt. Er fragt sich: Wie konnte man nur so lange wegschauen?

Von Kai Strittmatter

SZ PlusEuropa im 20. Jahrhundert
:Stempel der Geschichte

Kann ein einzelner Mensch das Schicksal seines Landes bestimmen? Ian Kershaw hat sich zwölf "Geschichtsmacher" vorgenommen.

Von Robert Probst

"Schauergeschichten": Péter Nádas wird 80
:Das Fluchen macht die Musik

Der große ungarische Kosmopolit Péter Nádas wird 80 Jahre alt. In seinem Roman "Schauergeschichten" dringt er ins kollektive Unbewusste eines Dorfes im realen Sozialismus vor.

Von Lothar Müller

SZ PlusNordkorea
:Ein Land macht dicht

Seit bald drei Jahren lässt Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un aus Angst vor dem Coronavirus fast nichts und niemanden mehr in sein Land. Trotzdem feuert er Raketen. Nicht nur die Überläuferin Jessie Kim fragt sich, wie ihre alte Heimat überlebt.

Von Thomas Hahn

MeinungFreiheitsrechte
:Zuerst gegen die einen, dann gegen alle

In Russland sowieso, aber teils auch im Westen: Der Staat will den Menschen wieder vorschreiben, wen sie lieben dürfen und wen nicht. Wer meint, dies richte sich ausschließlich gegen Homosexuelle oder Transpersonen, irrt gewaltig.

Kommentar von Kia Vahland

SZ PlusExklusivDigitale Sozialkreditsysteme
:Wir schlafwandeln in die Überwachung

Fleißpunkte für Mülltrennung? Die Zustimmung für Sozialkreditsysteme ist in Deutschland hoch, in Bayern soll es einen ersten Versuch geben. Moment mal.

Von Andrian Kreye

SZ PlusWiderstand
:"Nach dem Weinen muss ich aufstehen und weitermachen"

Seit zwei Jahren lebt Swetlana Tichanowskaja, das Gesicht der belarussischen Opposition, im Exil. Ein Gespräch über den Preis, den sie und ihre Familie dafür zahlen muss - und warum sie an ein Ende des Regimes Lukaschenko glaubt.

Interview von Joachim Käppner und Sophie Kobel

MeinungVerletzung von Menschenrechten
:Eine Entschuldigung von VW wäre eine große Überraschung

VW soll in den 70-er und 80-er Jahren mit der brasilianischen Militärdiktatur paktiert haben. Im Raum steht auch der Vorwurf der "Sklavenarbeit". Die Zeit drängt, die Vergehen aufzuarbeiten.

Kommentar von Boris Herrmann

Philippinen
:Der Sieg des Diktatorensohns Marcos Jr.

Das Volk hat Ferdinand Marcos Jr. zum nächsten Präsidenten gewählt - den Sohn des Diktators, der einst mit seiner Frau Imelda das Land ausgeplündert hat. Wie konnte es dazu kommen?

Von David Pfeifer

SZ PlusUkraine
:"In dem Moment, in dem Krieg herrscht, haben wir erstmal alle verloren"

Otto Radlmeier war aktiver Berufssoldat, Gesine Goetz ist Vorsitzende der ökumenischen Friedensbewegung Pax Christi in Erding. Wie blicken sie auf den Krieg in der Ukraine? Ein Gespräch über die Frage, was man jetzt für den Frieden tun kann.

Interview von Emily Bader

SZ PlusBelarus und der Krieg
:"Erst helfen wir den Ukrainern, dann stürzen wir Lukaschenko"

Russlands Angriffskrieg macht das Leben im Nachbarland Belarus noch schwieriger. Viele junge Leute gehen fort, einige kämpfen in der Ukraine gegen Putin - und haben es auch auf den eigenen Diktator abgesehen.

Von Violetta Hagen

El Salvador
:Harsche Kritik am Ausnahmezustand

Nach blutigen Tagen und Nächten hat El Salvadors Präsident Bukele im Kampf gegen Jugendbanden den Ausnahmezustand ausgerufen. Dies führt zu willkürlichen Festnahmen.

SZ PlusMeinungDemokratie
:Trotz alledem

...und alledem: Warum das Motto der Märzrevolution von 1848 in die Kriegstage von heute passt. Und warum der 18. März ein Gedenk- und Feiertag werden sollte.

Kolumne von Heribert Prantl

MeinungNicaragua
:Aus der Traum

Nicaragua stand in den Achtzigerjahren für die Hoffnung auf eine gerechtere Welt. Heute hat sich das Land in eine Diktatur verwandelt: Gegner werden verfolgt, Tausende sind auf der Flucht.

Kommentar von Christoph Gurk

Theater
:Grunzend in die Diktatur

Sapir Heller inszeniert "Animal Farm" nach George Orwell am Münchner Volkstheater.

Von Yvonne Poppek

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Olympische Spiele in China: Zwischen Corona und Diktatur

In Peking werden die Olympischen Winterspiele eröffnet. Unter harscher Kritik wegen der Menschenrechtslage. Ein Podcast über eine besondere Berichterstattung.

Von Claudio Catuogno und Lars Langenau

SZ PlusMenschenrechte
:Diktaturen ohne Ausweg

Verbrechen gegen die Menschlichkeit können heute durch das Weltrechtsprinzip überall geahndet werden. Doch das schafft ein Dilemma: Despoten, denen keine Exit-Strategie bleibt, klammern sich möglicherweise umso verbissener an die Macht.

Von Frank Nienhuysen, Arne Perras und Dunja Ramadan

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