Atomare Abrüstung - aktuelle Themen & Nachrichten - SZ.de

Atomare Abrüstung

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Braucht die EU eigene Atomwaffen?

Donald Trump stellt die Nato-Beistandsgarantie infrage. Und Europa diskutiert, wie es ohne den militärischen Schutz der USA auskommen würde.

Von Daniel Brössler und Johannes Korsche

SZ PlusMeinungRüstung
:Die Duma beerdigt mit Tamtam, was längst tot ist

Russland kündigt den letzten Kontrollvertrag über konventionelle Waffen. Das ist nicht so schlimm - eingehalten wurde er eh nicht. Und doch gemahnt der Vorgang an eine wichtige Lehre aus dem Kalten Krieg.

Kommentar von Stefan Kornelius

Russland
:Kiew fordert Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats

Nicht nur das internationale Sicherheitssystem würde durch die Verlegung von Atomwaffen nach Belarus untergraben. Auch Polen übt scharfe Kritik an Putins Ankündigung.

Von Paul-Anton Krüger

Rüstungskontrolle
:Was kommt nach dem Ende von New Start?

Russland will den Abrüstungsvertrag mit den USA aussetzen. Außenministerin Annalena Baerbock nennt das bei den Vereinten Nationen in Genf "Unverantwortlich". Und die Aussichten für einen Nachfolgevertrag sind schlecht.

Von Paul-Anton Krüger

Doppelroman von Cormac McCarthy
:Das Schweigen des Universums

Sechzehn Jahre nach dem Welterfolg seines Untergangsromans "Die Straße" erscheint endlich wieder ein Roman von Cormac McCarthy. Und dann gleich noch einer. Nachrichten von den Rändern dessen, was Menschen verstehen und ertragen können.

Von Felix Stephan

SZ PlusMeinung"New Start"-Vertrag
:Russland und die USA - endlich reden sie miteinander

Die beiden atomaren Supermächte verhandeln wieder über nukleare Rüstungskontrolle. Höchste Zeit, denn nichts ist gefährlicher in dieser angespannten Zeit als die Sprachlosigkeit.

Kommentar von Georg Mascolo

SZ PlusPutins Drohungen
:Zum Fürchten

Putin droht mit Nuklearwaffen: Was diesen Konflikt von denen des Kalten Krieges unterscheidet.

Von Georg Mascolo

SZ PlusNuklearwaffen
:Wie es mit dem Atomwaffensperrvertrag weitergeht

Das Abkommen gilt als Garant dafür, Kriege zwischen den Atommächten zu vermeiden. In New York beginnen nun schwierige Beratungen über seine Zukunft - nicht nur der Krieg in der Ukraine dürfte das Treffen beeinflussen.

Von Paul-Anton Krüger

Atomwaffen
:Friedensforscher warnen vor atomarem Wettrüsten

Fast 13 000 atomare Sprengköpfe zählt das Stockholmer Institut Sipri, 375 weniger als im Vorjahr - aber nur, weil die USA und Russland alte Waffen ausrangierten. Der Trend weise erstmals seit Ende des Kalten Kriegs in eine andere Richtung.

SZ PlusAbrüstung
:"Glauben Sie, dass man das Spiel mit dem Weltuntergang gegen einen Diktator gewinnen kann?"

Putin droht mit dem Einsatz von Atomwaffen. Wie soll der Westen reagieren? Ein Gespräch mit Beatrice Fihn, Chefin der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Nuklearwaffen.

Interview von Tobias Matern

SZ PlusEnde der Welt
:"Verdammt nah dran"

Wie lange noch bis zum Weltuntergang? Ein Gespräch mit dem Physiker Robert Rosner über die Doomsday Clock, Atomwaffen und das Risiko, dass jemand Mist baut.

Interview von Andrian Kreye und Georg Mascolo

Garching
:Atomkraft-Gegner beklagen "Freifahrtschein" für Reaktor

In einer zwischen Bundesregierung und Freistaat vor zwei Jahren geschlossenen Vereinbarung sehen Umweltschützer den Versuch, den Betrieb mit hoch angereichertem Uran auf unbestimmte Zeit hinauszuzögern.

Von Lars Brunckhorst und Irmengard Gnau

MeinungSicherheitspolitik
:Eine Lebensaufgabe

Außenministerin Baerbock will das Thema Abrüstung wieder ins Bewusstsein rufen. Das ist dringend nötig - und Arbeit für mehr als eine Amtszeit.

Kommentar von Paul-Anton Krüger

Abrüstung
:Bombe im Bündnis

Zwei der drei Ampel-Parteien plädieren dafür, dass Deutschland als Beobachter dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag beitritt. Das trifft bei Verbündeten in der Nato auf erheblichen Widerstand.

Von Paul-Anton Krüger

Atomwaffen
:Fragiles Gleichgewicht der Abschreckung

Die USA und Russland loten aus, ob sie ihren nuklearen Arsenalen neue Grenzen setzen. Die Erfolgsaussichten sind ungewiss - auch weil eine dritte Macht womöglich drastisch aufrüstet.

Von Paul-Anton Krüger

Wettrüsten
:Anzahl der einsatzbereiten Atomwaffen steigt

Das Friedensforschungsinstitut Sipri warnt vor einer Trendwende. Zwar habe die Anzahl der Sprengköpfe weltweit abgenommen, aber die Atommächte modernisieren verbliebene Arsenale.

Atomwaffen
:Biden will Abrüstungsvertrag mit Russland verlängern

Das auslaufende New-Start-Abkommen soll um fünf Jahre fortgesetzt werden. Unter Vorgänger Trump hatte es keine Einigung dazu gegeben.

Von Paul-Anton Krüger

Atomwaffen
:China will nicht mit Trump über Abrüstung verhandeln

Die chinesische Regierung hält Trumps Einladung, gemeinsam mit Russland über den New-START-Vertrag zu verhandeln, für ein Ablenkungsmanöver. Der habe schon zuviele Abkommen gebrochen.

USA und Russland
:US-Beauftragter kündigt Gespräche über atomare Abrüstung an

Bereits im Juni solle mit Russland verhandelt werden, twittert Marshall Billingslea. Auch China sei zu den Gesprächen eingeladen.

Tötung von General Soleimani durch US-Luftangriff
:Iran will sich nicht mehr an Begrenzungen des Atomdeals halten

Teheran werde sein Atomprogramm unbegrenzt weiterführen und auch Uran unlimitiert anreichern, heißt es in einer Erklärung. Deutschland, Frankreich und Großbritannien fordern Iran zur Zurückhaltung auf.

Russland
:Radioaktivität nach Unfall in Russland deutlich erhöht

Auf einem Raketen-Testgelände nahe der nordrussischen Stadt Sewerodwinsk kommt es zu einer Explosion. Tage später wird bekannt: Die Strahlung ist teilweise deutlich angestiegen.

02:30

Ende des INF-Vertrags
:Deutschland, Spielball der Rüstungspolitik

Alles Mahnen hat nichts gebracht, um Mitternacht läuft der INF-Vertrag zum Verbot von nuklearen Mittelstreckenwaffen aus. Für Deutschland bedeutet das große Ungewissheit.

Videokolumne von Stefan Kornelius

Treffen zwischen Trump und Kim
:Historisches Schulterklopfen an der Granitplatte

Eine Stunde lang sprechen Trump und Kim miteinander, sie wollen weiter über Nordkoreas Atomprogramm verhandeln. Südkoreas Präsident Moon muss erst einmal vor der Tür warten.

Von Christoph Neidhart

Leserdiskussion
:Iran-Konflikt: Kann das Atomabkommen noch gerettet werden?

Ein Scheitern des Atomabkommen liegt so wenig im Interesse Europas wie im Interesse des Irans. Aber ohne die USA ist keine Lösung in Sicht. Diskutieren Sie weiter.

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Kim in Russland: Wie Putin Nordkorea zu Normalität verhilft

Nordkoreas Machthaber trifft in der Hafenstadt Wladiwostok den russischen Präsidenten. Es geht um das Atomprogramm und die Sanktionen. Doch was erhofft sich Kim davon?

Abrüstungsgespräche mit den USA
:Nordkorea beruft Chefunterhändler ab

Kim Yong-chol gilt als enger Vertrauter von Staatschef Kim und traf Trump zu Abrüstungsgesprächen. Jetzt muss er gehen. Die Spannungen zwischen Washington und Pjöngjang haben zuletzt wieder zugenommen.

Kim trifft Putin
:Sonderzug nach Wladiwostok

Nordkoreas Machthaber Kim will bei seinem Russland-Besuch weiter aus der internationalen Isolation herausfinden. Gastgeber Putin dürfte das Treffen nutzen, um neuen Einfluss in der Korea-Frage zu gewinnen.

Von Silke Bigalke, Moskau, und Christoph Neidhart, Tokio

Treffen in Hanoi
:Bitte nicht mit echter Politik verwechseln

Kim Jong-un und Donald Trump spielen in dieser Woche wieder Gipfel, aber wirklichen politischen Fortschritt sollte niemand erwarten. Hier zählt nur der Reiz des Dramas.

Kommentar von Stefan Kornelius

Rüstungskontrolle
:Höchste Zeit für Realismus

Technologischer Fortschritt und politische Untätigkeit haben den INF-Vertrag obsolet gemacht. Doch sein Ende könnte im Idealfall eine neue Phase der Rüstungskontrolle einleiten, wenn die Europäer sich auf ihre Stärke besinnen.

Kommentar von Stefan Kornelius

Atomwaffen
:Meine Rakete, deine Startrampe

Amerikaner und Russen beschuldigen sich gegenseitig, den INF-Vertrag zu brechen - und scheinen beide kein Interesse daran zu haben, das Abkommen zu erhalten.

Von Paul-Anton Krüger

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Die Welt wird kälter: USA kündigen INF-Vertrag auf

Er hat es getan: Donald Trump ist aus dem INF-Vertrag ausgestiegen. Sowohl die USA als auch Russland haben dabei eigene Interessen im Blick. Die Leidtragenden sind die Europäer.

Rüstungsabkommen
:Jetzt sind die Europäer am Zug

Der INF-Vertrag steht vor dem Aus, Russland rüstet auf. Was tun? Die Nato muss Einigkeit und Stärke demonstrieren - nur so lässt sich Putin beeindrucken.

Kommentar von Paul-Anton Krüger

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Trump riskiert neues Wettrüsten

Trump will aus einem wichtigen Abrüstungsvertrag zwischen USA und Russland aussteigen. Vor allem für die Europäer hat das bittere Konsequenzen, sagt Georg Mascolo.

Nordkorea
:Kim kündigt atomare Abrüstung bis 2021 an

Nach dem Gipfeltreffen von US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber waren die Verhandlungen ins Stocken geraten. Nun dankt Trump dem "Vorsitzenden Kim" für dessen "unverbrüchliches Vertrauen".

Atomverhandlungen
:USA ernennen Sondergesandten für Nordkorea

Stephen Biegun soll für Präsident Trump die Verhandlungen über die atomare Abrüstung Nordkoreas führen. Der vormalige Manager des Autokonzern Ford hat eine heikle Aufgabe.

03:06

Atomschutzschild
:Braucht Deutschland eigene Nuklearwaffen?

Die Frage klingt absurd. Aber bei einem so unberechenbaren Präsidenten wie Donald Trump sollte Europa sich nicht auf die Schutzgarantie der USA verlassen.

Videokolumne von Stefan Kornelius

Abrüstungsdeal
:Ehre für den Skrupellosen

Fachleute kritisieren die Vereinbarung zwischen Trump und Kim. Denn sie sendet das Signal: Wer ein gegen internationale Normen verstoßendes Atomwaffenprogramm aufbaut, erhält einen Platz am Verhandlungstisch.

Von Tobias Matern

Korea-Gipfel
:"Trump will seinen Wählern zeigen: Ich mache alles anders als alle anderen"

Die vage Absichtserklärung, die Kim und Trump vorgelegt haben, ist nur ein erster Schritt, sagt der ehemalige deutsche Botschafter in den USA, Klaus Scharioth. Für eine Denuklearisierung Nordkoreas fehlen drei wichtige Dinge.

Interview von Lars Langenau

Iran
:Rohani: "Atomabkommen ist nicht verhandelbar"

Der iranische Präsident hält nichts von einer Neuregelung des Vertrages mit den fünf UN-Veto-Mächten und Deutschland. Auch wenn US-Präsident da ganz anderer Meinung ist.

Leserdiskussion
:Ist Pazifismus in Zeiten von IS, Syrienkrieg und Völkermorden sinnvoll?

Der Sprecher der Deutschen Friedensgesellschaft, Thomas Carl Schwoerer glaubt, dass Völkermord und Kriege durch gewaltfreie Mittel verhindert werden können und plädiert für Verhandlungen mit dem IS und anderen Terrorgruppen. Viel zu schnell würden militärischen Maßnahmen zur Konfliktlösung ergriffen.

Koreanische Annäherung
:Nordkorea bietet Aussetzen der Atomtests an

Auf einem Gipfeltreffen, heißt es aus Südkorea, will das Regime eine weitere Annäherung der beiden Staaten suchen. Auf ein Gesprächsangebot auch an die USA reagiert Trump mit einer Bekräftigung amerikanischer Stärke.

Außenministertreffen
:EU beschließt weitere Sanktionen gegen Nordkorea

Investitionen in alle Wirtschaftszweige werden verboten, Geldüberweisungen eingeschränkt, der Verkauf von Ölprodukten wird gestoppt. Unter der Zuspitzung leiden auch Nordkoreaner, die in EU-Mitgliedstaaten leben.

Nuklearabkommen
:Was sich hinter Trumps Drohungen gegen Iran verbirgt

US-Präsident Donald Trump wird die Beziehung zwischen den USA und Iran um 14 Jahre zurückspulen, wenn er sich gegen das Atomabkommen stellt. Sein Kalkül: ein neuer, besserer Deal.

Von Paul-Anton Krüger und Georg Mascolo

Nukleare Abrüstung
:"Wir sind keine Naivlinge"

Nuklearwaffen werden unspektakulär verschwinden, sagt Beatrice Fihn voraus. Sie leitet die Organisation Ican, die gerade mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Ein Gespräch über moderne Kriegsführung, heuchelnde Regierungen und das Umarmen von Bäumen.

Interview von Tobias Matern

Nobelpreis gegen das Atom-Rüsten
:Es ist zum Fürchten

Nordkorea, Iran, Trump - die Verleihung des Friedensnobelpreises kommt genau zur rechten Zeit. Und erinnert die Welt daran, dass sie seit 1945 viel Glück gehabt hat.

Kommentar von Georg Mascolo

Reaktionen auf Friedensnobelpreis
:"Dieser Nobelpreis ist auch eine Ohrfeige für die Bundesregierung"

So bewertet Linken-Politiker Jan van Aken die Auszeichnung für die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen. Auch Vertreter der Preisträger-Organisation selbst kritisieren die Kanzlerin.

Friedensnobelpreis
:Wer steckt hinter Ican?

Der Nobelpreis geht an die Internationale Kampagne zur atomaren Abrüstung. Eine Begegnung mit Chefin Beatrice Fihn.

Von Tobias Matern

Abrüstung
:Die Welt probt den Aufstand gegen die Atommächte

Die Mehrheit in den Vereinten Nationen will Atomwaffen komplett verbieten. Der Vorstoß ist naiv - aber vollkommen berechtigt.

Kommentar von Tobias Matern

Stockholmer Friedensforschungsinstitut
:Atommächte investieren in neue Waffensysteme

Die Zahl der Atomwaffen ist im vergangenen Jahr erneut leicht gesunken. Eine Entwicklung, die gut klingt, aber einen gewaltigen Haken hat, wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri mitteilt.

Atomwaffen
:Trump spricht über atomare Aufrüstung

Besser wäre es zwar, wenn kein Staat Atomwaffen hätte, erklärt der US-Präsident. Amerika müsse aber immer die führende Atommacht sein. Und: Er kritisiert Russland.

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