Alkoholismus

Wenn der Rausch das Leben beherrscht

Alkohol kann Krebs, Leberzirrhose und Bluthochdruck auslösen. Er kann die Persönlichkeit und das Leben der Betroffenen zerstören. Woran Sie beginnenden Alkoholismus erkennen. Wie aussichtsreich der Alkoholentzug ist. Und wieviel Bier und Wein überhaupt erlaubt sind. Ein Ratgeber.

Alkohol-Selbsttest
:Trinken Sie zuviel?

Werden es am Wochenende auch mal mehr als ein bis zwei Drinks? Haben Sie am Morgen nach einer Party öfter Gewissensbisse? Testen Sie hier, ob Ihr Alkoholkonsum bedenklich ist.

Alkoholismus
:Restrisiko versteckter Alkohol

Nicht nur vermeintlich alkoholfreies Bier, sondern auch Säfte oder Kefir können berauschende Inhaltsstoffe enthalten. Was wo drinsteckt.

Mark Hammer

Promille-Rechner
:Wie viel Alkohol haben Sie im Blut?

Zwischen Weihnachten und Neujahr wird getrunken wie selten. Berechnen Sie Ihren Blutalkohol-Spiegel, ehe Sie sich hinters Steuer setzen.

Weitere Artikel

Alkoholismus und Drogenmissbrauch
:Wenn die Eltern süchtig sind

Betroffene erzählen von ihrer Kindheit beim Treffen des Arbeitskreises Sucht in Bad Tölz. Zusammen mit Fachleuten fordern sie, dem Thema Sucht in der Familie mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Nötig sei auch ein sensibles Umfeld.

Von Petra Schneider

SZ MagazinPodcast
:Eine Frau namens Naddel

Vor einem Jahr starb Nadja Abd el Farrag. Dieser Podcast schildert ihr Leben zwischen sexistischem Privatfernsehen, ADHS und falschen Freunden

SZ Plus

Suchterkrankungen
:Die Abnehmspritze drosselt den Alkoholkonsum

In einer aktuellen Studie zeigt sich, dass Menschen, die Semaglutid bekamen, weniger tranken. Wie relevant sind diese Ergebnisse?

SZ PlusVon Berit Uhlmann

Freunde in der Drogensucht
:„Ich dachte, ich kann ihn retten“

Kokain, Tilidin, Alkohol – und mittendrin diejenigen, die nüchtern bleiben. Wie junge Menschen damit umgehen, wenn der beste Freund oder die erste Liebe in die Drogensucht rutscht.

SZ PlusVon Meryem Sener

Warnung der Gesundheitsministerin zum „Tag des Bieres“
:„In Bayern gelten rund 255 000 Menschen als alkoholabhängig“

Bier gilt in Bayern zunächst einmal als gefeiertes Kulturgut und Lebensmittel. Nicht als Droge. Die Zahlen zeigen aber, dass Alkoholkonsum auch im Freistaat ein großes Problem ist.

Urteil im Prozess wegen versuchten Mordes
:Er zündet seinen schlafenden Trinkkumpan an – und geht lächelnd davon

Michal W. und sein späteres Opfer betranken sich nach Ansicht des Gerichts zusammen. Dann zückte der Angeklagte – mit 3,79 Promille Alkohol im Blut – sein Feuerzeug. Nun wird er zu acht Jahren Gefängnis verurteilt.

Von Susi Wimmer

Roman über Alkoholismus
:2,3 Promille, zwanzig Jahre lang

Wenn man den atemberaubenden Roman „Entzug“ von Christoph Peters gelesen hat, weiß man, was es bedeutet, schwerer Alkoholiker zu sein. Mehr kann Literatur nicht leisten.

SZ PlusVon Bernhard Heckler

Gesundheit
:Sucht kostet Deutschland mehr als 136 Milliarden Euro pro Jahr

Mit Alkohol, Tabakprodukten und Glücksspiel können Anbieter viel Geld verdienen. Die gesellschaftlichen Folgekosten muss allerdings die Allgemeinheit tragen. Was Suchtverbände und die Bundesärztekammer jetzt von der Politik fordern.

SZ PlusVon Rainer Stadler

„Der goldene Handschuh“ als Comic
:Hier ist nichts weichgezeichnet

Neun Jahre hat der Zeichner Ully Arndt an einer Comicadaption von Heinz Strunks Roman „Der goldene Handschuh“ gearbeitet. Es hat sich sehr gelohnt.

SZ PlusVon Bernhard Heckler

Prozess in München
:Streit um Wodka: Obdachloser nach Messerattacke zu zehn Jahren Haft verurteilt

Der 50-Jährige hatte an einem Busbahnhof in Allach auf zwei Bekannte eingestochen. Ein Opfer überlebte nur wegen des „heldenhaften“ Verhaltens einer Passantin, wie der Richter sagte.

Von Andreas Salch

Aktuelles Lexikon
:Dry January

Der „trockene Januar“, eine Aktion aus Großbritannien, hat sich als Alternative zur Fastenzeit etabliert. Die Initiative zeigt gefährdeten Menschen: Es geht ohne Alkohol, wenn du nur wirklich willst.

Von Joachim Käppner

Brauwirtschaft
:Der trockene Januar vermiest Brauern das Geschäft

Immer mehr Menschen verzichten zu Jahresbeginn auf Alkohol. Das spüren auch die deutschen Brauereien. Dabei leiden die Unternehmen ohnehin schon darunter, dass der Bierdurst sinkt.

SZ PlusVon Björn Finke

Alkohol
:Ein Glas ist kein Glas?

Schon lange wird heftig über die Folgen des gemäßigten Trinkens gestritten. Alles in allem lässt sich sagen: Je weniger, desto besser.

SZ PlusVon Berit Uhlmann

Interview
:„Alkohol konterkariert den Sinn eines Trainings“

Stephan Listabarth war Langstreckenläufer, jetzt arbeitet er als Arzt in der Alkoholforschung. Er erklärt, was im Körper nach dem Konsum passiert – und warum es kritisch wird, wenn Bier von Mannschaften fest eingeplant wird.

SZ PlusInterview von Ralf Tögel

Drogenkonsum
:Klarheit war noch nie so cool

Von wegen „Dry January“: Der Alkoholkonsum unter jungen Menschen sinkt ganzjährig, immer mehr entdecken die Nüchternheit als spannendes Neuland.  Die neue Kultur des Weniger-Trinkens hat vielleicht auch mit einer anderen Droge zu tun.

SZ PlusVon Jan Stremmel

Abstinenz im Selbstversuch
:„Man bekommt sehr viel, wenn man Alkohol weglässt“

Felix Hutt hat fast täglich getrunken, bevor er den Entschluss fasst, ein Jahr abstinent zu leben und darüber ein Buch zu schreiben. Es wird ein Bestseller. Und jetzt, ein Jahr danach?

SZ PlusInterview von Sabine Buchwald

Prävention
:Alkohol, Zigaretten, Zucker: Deutschland macht sich krank

Während andere Länder hart durchgreifen, nimmt man es hierzulande mit der Vorsorge nicht so genau. Woran das liegt - und warum die Folgen so verheerend sind.

SZ PlusVon Christina Berndt, Natalie Sablowski (Text und Daten) und Hanna Eiden (Infografik)

Rat vom Familientrio
:Mein Ex-Mann trinkt zu viel, wenn die Kinder bei ihm sind

Die Mutter macht sich Sorgen. Ihr Ex-Mann trinkt für ihren Geschmack zu viel, wenn die Kinder bei ihm sind. Ist er ein schlechtes Vorbild? Das Familientrio weiß Rat.

SZ PlusVon Nora Imlau, Jacinta Nandi und Herbert Renz-Polster

Alkohol
:Unterschätzte Gefahren, unterschätzte Folgekosten

„Bedachter Konsum“ und mündiger Umgang mit Alkohol? Leserinnen und Leser sind da skeptisch und wünschen sich - nicht nur da - ein staatliches Limit.

Alkohol
:Die Schaumkrone der Entrüstung

Der Alkoholkonsum in Deutschland sinkt seit Jahrzehnten kontinuierlich. Doch je weniger gesoffen wird, desto heftiger schäumt die Empörung über das Trinken. Über einen merkwürdigen Widerspruch.

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

MeinungAlkohol
:Mündige Bürger, mündige Trinker

Ja, der Bier- und Wein-Konsum der Deutschen ist immer noch alarmierend. Einerseits. Und andererseits: Verbote sind der falsche Weg. Auch, weil die Zahlen zurückgehen.

SZ PlusKommentar von Jan Diesteldorf

MeinungGesundheit
:Ja, die Deutschen können vom Alkohol loskommen – und das sollten sie

Zu viele Menschen trinken sich Jahr für Jahr in einen leidvollen Tod. Zeit, das radikal zu reduzieren und eine neue Kultur zu etablieren: gesunde Lebensfreude.

SZ PlusKommentar von Christina Berndt

Alkoholkonsum
:Weltgesundheitsorganisation: Europäer trinken sich in den Tod

Europas Alkoholkonsum bleibt weltweit an der Spitze. Eine gefährliche Position, denn sie trägt auch zu jährlich Zehntausenden Krebstoten bei. Die Zahl ließe sich laut WHO relativ einfach senken.

Medizin
:Alkohol ist nicht nur schlecht

Das Trinken von Alkohol wird zunehmend pauschal verdammt. Zu Unrecht, zeigt nun eine umfangreiche Analyse. Zumindest bei moderatem Konsum gibt es sogar günstige Effekte.

SZ PlusVon Werner Bartens

Roman
:Wer hat das Recht, groß zu träumen?

In seinem Buch „Der Absturz“ versucht Édouard Louis, Class-Writing-Bestsellerautor, seinen am Leben gescheiterten Bruder zu verstehen. Und hat mal wieder am meisten Verständnis für sich selbst.

SZ PlusVon Ivana Sokola

Sucht
:„Ich war psychisch alkoholabhängig“

Nathalie Stüben  hatte alles, was man braucht: eine Wohnung, Geld, einen Job. Aber ein Alkoholproblem. Über eine Frau, die ihre Sucht überwunden hat und findet: Unsere Gesellschaft muss dringend ihren Umgang mit der Droge überdenken.

SZ PlusVon Linus Freymark

Literaturverfilmung
:Kick in den Magen

Worin liegt der Erfolg von Caroline Wahl? Auf diese Frage liefert auch die Verfilmung ihres Romans „22 Bahnen“ keine echte Antwort. Dafür kommt man den Figuren extrem nahe.

SZ PlusVon Marie Schmidt

Sucht in der Gastronomie
:Wer bin ich ohne Alkohol?

Er handelt erfolgreich mit Wein, sein Laden ist seine Bühne. Nebenbei aber wird Holger Schwarz alkoholkrank. Heute ist er trocken, arbeitet als „sober Sommelier“ und hostet einen Podcast über das Trinken. Er weiß, wie schön und schwierig Freiheit ist.

SZ PlusVon Friederike Zoe Grasshoff

Bollywood
:Indiens größter Star und seine Schnapsidee

Ryan Reynolds promotet Gin, Dwyane „The Rock“ Johnson Tequila. Jetzt zieht Bollywood-Megastar Shah Rukh Khan mit einer eigenen Alkoholmarke nach. Ob er damit wohl im Teetrinker-Land Indien Erfolg haben kann?

David Pfeifer

Literatur über Klasse
:„Man reißt immer wieder alte Wunden auf“

Daniela Dröscher und Christian Baron werden für Romane gefeiert, in denen sie über ihre Herkunft schreiben – proletarisch, konfliktreich, oft von Scham bestimmt. Ein Doppelinterview über Klasse und Aufstieg.

SZ PlusInterview von Christiane Lutz

Film
:Bitte, hört auf zu trinken. Jetzt. Sofort

Die französische Komödie „Die guten und die besseren Tage“ über vier alkoholkranke Frauen hat eine ernste Botschaft. Und die hämmert sie dem Publikum gnadenlos ein.

SZ PlusVon Philipp Stadelmaier

Alkoholkranke Eltern
:Danke, Omi

Unsere Autorin hat ihre Mutter an den Alkohol verloren.  Aufgezogen wurden sie und die vier Geschwister von ihrem Adoptivvater und dessen Mutter. Dankesbrief an eine starke Frau.

SZ PlusVon Sina-Maria Schweikle

Serie
:Wie man eine Meerjungfrau wird

„The Morning After“ in der ARD-Mediathek erzählt mit viel Komik vom Versuch der Heldin Nina, in Südafrika gegen ihr altes Leben zu rebellieren. Und von den Dingen, die man nicht einfach hinter sich lassen kann.

SZ PlusVon Hanna Böcher

MeinungAlkoholkonsum
:„Der Bub soll doch noch ka Bier trinken!“

Ausgerechnet die CSU prescht beim Verbot des „begleiteten Trinkens“ im Jugendalter vor. Dafür gibt es gesundheitliche Gründe. Aber auch politische.

SZ PlusKommentar von Johann Osel

MeinungPro und Contra
:Sollte begleitetes Trinken abgeschafft werden?

Ein Feierabendbier mit Papa, ein Glas Wein mit Mama: Die Gesundheitsminister der Länder wollen das begleitete Trinken für Jugendliche ab 14 Jahren verbieten.

SZ PlusKommentare von Michaela Schwinn und Rainer Stadler

MeinungSZ JetztDeutsche Eigenheiten
:Stadt, Land, Suff

In kaum einem anderen Land wird so viel getrunken – und sich so routiniert über den kollektiven Alkoholismus hinweggetäuscht, findet unser Autor. Woran liegt das?

SZ PlusKolumne von Kolja Haaf

Suchtkrankheiten
:„Ich versteckte mich vor der Welt – und der Alkohol war Mittel zum Zweck“

Etwa jeder zehnte Mensch in Deutschland wird im Lauf seines Lebens suchtkrank. Vier Protokolle über den oft schleichenden Prozess hin zur Abhängigkeit, den Zusammenhang mit psychischen Krankheiten – und wie man aus der Sucht wieder herausfindet.

SZ PlusProtokolle von Johanna Feckl

Literatur
:Hätte sie gewollt, dass wir das lesen?

In den USA wurde ein neues Buch von Joan Didion veröffentlicht. Es besteht aus persönlichen Protokollen ihrer eigenen Psychotherapie.

SZ PlusVon Johanna Adorján

MeinungSucht
:Es nützt allen, Alkohol zu verteuern

Im neuen Jahrbuch Sucht wird gefordert, die Abgaben auf Getränke wie Wein, Bier und Schnaps zu erhöhen. Das wäre kein Schaden.

SZ PlusKommentar von Johanna Pfund

Ein Abend über Alkohol im TamS Theater
:Halb voll oder halb leer?

Wo hört der Spaß auf und wo fängt der Abstieg in die Abhängigkeit an? Ein musikalischer Theaterabend zwischen feucht-fröhlichem Eskapismus und bösem Erwachen.

SZ PlusKritik von Jana Wejkum

Schriftstellerin Lena Schätte
:Wir sind halt nicht wie die

Lena Schätte arbeitet als Psychiatriekrankenschwester in einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen. Und hat einen unglaublich guten Roman über das Aufwachsen mit einem alkoholkranken Vater geschrieben – im Café eines Hagebaumarkts. Ein Ortsbesuch.

SZ PlusVon Bernhard Heckler

SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 196
:Narben am ganzen Körper

Auf der Intensivstation wird ein Patient mit 5,1 Promille versorgt. Ein Rekordwert für den jungen Mann, der schon etliche Male zuvor stark alkoholisiert behandelt wurde. Pola Gülberg und ihre Kollegen hegen einen Verdacht, wieso es regelmäßig zu den Exzessen kommt.

Protokoll von Johanna Feckl

Sucht und Obdachlosigkeit
:„Ich wusste, jetzt ist genug – entweder ich höre auf, oder das war es“

Walter Bulfon war ganz unten, alkoholabhängig und obdachlos. Erst nach einem schweren körperlichen Zusammenbruch hört er auf zu trinken und kämpft. Das Jobcenter vermittelt ihn an ein Integrationsprojekt für Langzeitarbeitslose, heute arbeitet der 63-Jährige wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt.  Eine Erfolgsgeschichte.

SZ PlusVon Gudrun Regelein

Sucht in der Partnerschaft
:„Wenn ich trank, sah ich ihr Leid nicht“

Sie sind 45 Jahre verheiratet, dann geht er in den Ruhestand, wird plötzlich alkoholabhängig. Wie steht man das als Paar durch? Beide erzählen getrennt voneinander.

SZ PlusVon Franziska Schröppl

Gesundheit
:212 000 Menschen wegen Alkoholsucht in Behandlung

Betroffen sind laut Barmer Krankenkasse vor allem Männer sowie Menschen in der zweiten Lebenshälfte. In ganz Deutschland sind mehr als 1,4 Millionen Menschen in Behandlung – Bayern liegt leicht unter dem Bundesdurchschnitt.

Maxvorstadt
:Neue Verbote im Alten Botanischen Garten

Bayern und seine Hauptstadt feiern sich gern für ein großes Maß an Sicherheit. Doch München hat einen Brennpunkt - und für den gelten nun andere Regeln.

SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 190
:Schlechter Preis für einen Sieg

Ein Mann kommt nach einem Trinkspiel ins Krankenhaus – er hat einen Alkoholwert von 3,5 Promille, ein solcher kann tödlich enden. Pola Gülberg ist froh, dass der Fall gut ausgegangen ist, trotzdem ärgert sie sich auch.

Protokoll von Johanna Feckl

Kolumne „Schön doof“
:Ein Jahr ohne Alkohol

Immer mehr Männer wagen Abstinenz-Experimente und halten ihre einzigartigen Erfahrungen in Büchern fest.

Von Ann-Kathrin Eckardt

Aktuelles Lexikon
:Was ist ein „Kater“ – und was hilft dagegen?

Bier, Wein, Schnaps: Wer viel trinkt, kennt den berühmten Brummschädel am nächsten Tag. Ein besonderer Trick würde immer helfen!

SZ PlusVon Felix Hütten

Alkoholkonsum
:Saufen ist doch keine Kunst

Wer sich gepflegt die Kante gibt, lebt wilder, schöner, besser? So zumindest lautet ein hartnäckiges Gerücht. Dabei ist Alkohol vor allem eins: uncool.

SZ PlusVon Philipp Bovermann

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