Alkoholismus - Wenn der Rausch das Leben beherrscht - SZ.de

Alkoholismus

Wenn der Rausch das Leben beherrscht

Alkohol kann Krebs, Leberzirrhose und Bluthochdruck auslösen. Er kann die Persönlichkeit und das Leben der Betroffenen zerstören. Woran Sie beginnenden Alkoholismus erkennen. Wie aussichtsreich der Alkoholentzug ist. Und wieviel Bier und Wein überhaupt erlaubt sind. Ein Ratgeber.

Alkohol-Selbsttest
:Trinken Sie zuviel?

Werden es am Wochenende auch mal mehr als ein bis zwei Drinks? Haben Sie am Morgen nach einer Party öfter Gewissensbisse? Testen Sie hier, ob Ihr Alkoholkonsum bedenklich ist.

Alkoholismus
:Restrisiko versteckter Alkohol

Nicht nur vermeintlich alkoholfreies Bier, sondern auch Säfte oder Kefir können berauschende Inhaltsstoffe enthalten. Was wo drinsteckt.

Mark Hammer

Promille-Rechner
:Wie viel Alkohol haben Sie im Blut?

Zwischen Weihnachten und Neujahr wird getrunken wie selten. Berechnen Sie Ihren Blutalkohol-Spiegel, ehe Sie sich hinters Steuer setzen.

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Bei Alkoholismus ist in den seltensten Fällen der Suchtkranke allein betroffen – auch die Angehörigen leiden darunter. Eltern einer alkoholkranken Tochter erzählen von dem Zwiespalt aus Helfenwollen und Selbstschutz.

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:Skizzieren gegen die Einsamkeit

Georg Buchner-Baucevich hat alles verloren, was ihm wichtig war. Nun setzt er sich fast jeden Tag in die S-Bahn und zeichnet Bilder von Fremden. Über einen 72-Jährigen, dem es um viel mehr als nur Kunst geht.

Von Stefanie Witterauf

SZ PlusInterview mit Essayistin Leslie Jamison
:„Zu trinken war der Versuch, Kontrolle zu verlieren“

Die US-Autorin Leslie Jamison wird gefeiert für ihre Essays, aber auch für ihre Schonungslosigkeit. Sie hat schon über ihre Magersucht und Alkoholabhängigkeit geschrieben. In ihrem neuen Buch erzählt sie davon, wie es ist, Mutter zu werden. Und wieder rührt sie dabei an Tabus.

Interview von Friederike Zoe Grasshoff und Mareen Linnartz

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:Mythos Kontrollverlust

Menschen tun unter Alkoholeinfluss Dinge, die sie sonst nie tun würden? Eine ethnologische Studie aus dem Jahr 1968 sammelte verblüffende Belege dafür, dass das nicht stimmt.

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Suchtmittelkonsum
:Wie Europas Kinder trinken und dampfen

Schon Elfjährige hängen an der E-Zigarette, rauchen oder betrinken sich: Ein WHO-Bericht zeigt, dass Heranwachsende in erheblichem Maß Suchtmittel konsumieren. Deutschland sticht vor allem beim Alkohol hervor.

Von Berit Uhlmann

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:"Es gibt keinen risikofreien Alkoholkonsum"

Yvonne Hebeisen hat sechs Jahre lang die Suchtstation der psychiatrischen Klinik in Fürstenfeldbruck geleitet. Im SZ-Interview spricht sie über die Grenze zwischen Genuss und Sucht und darüber, warum Menschen eine Abhängigkeit entwickeln.

Interview von Florian J. Haamann

SZ PlusAlkoholfreies Wirtshaus
:"Willst du aufhören oder auf den Friedhof?"

Vladimir Kloz ist Alkoholiker - und Gastwirt. Bis es nicht mehr geht. Dann wagen er und seine Frau ein Experiment: Jetzt steht nur noch alkoholfreies Bier auf der Karte. Funktioniert das, ein Traditionsgasthaus ohne Alkohol?

Interview von Laurens Greschat

SZ PlusObdachlosigkeit
:Neues Leben nach dem Absturz

In einem ehemaligen Gutshof im Landkreis Freising leben und arbeiten diejenigen, die es nach Schicksalsschlägen nicht mehr schaffen, ihr Leben aus eigener Kraft zu stemmen. Sie erfahren dort, dass auch sie etwas wert sind.

Von Davida Schauer, Marco Einfeldt und Birgit Goormann-Prugger

Ingolstadt
:Radler fährt betrunken gegen Polizeiauto

Mit zwei Promille im Blut war der 32-Jährige in Ingolstadt unterwegs. Außer Alkohol hatte er auch noch andere Substanzen zu sich genommen.

SZ PlusPsychologie
:Abstinenz als Provokation

Wer auf Alkohol verzichtet, muss sich ständig dafür rechtfertigen. Warum ist das so?

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Gastronomie-Spiel
:"Generell herrscht oft ein rauer Umgangston in den Kneipen"

Martin Emmerling hat das "Boazn-Quartett" erfunden. Regelmäßig muss er das Spiel aktualisieren, weil diese Lokale schließen. Ein Gespräch über Bier-Stüberl in München und warum er glaubt, dass eine Großstadt sie braucht.

DAK
:Kampagne gegen Komasaufen

Ausgezeichnet werden die besten Plakate zum Thema. Beim sogenannten Rauschtrinken gab es 2022 im Landkreis mit 20 Betroffenen einen Rückgang um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Suchthilfe
:Münchens einzige alkoholfreie Gaststätte ist gerettet

Der Betreiber und die Caritas als Vermieter legen ihren Streit um das Mietverhältnis bei. Die drohende Schließung der Einrichtung, die Suchtkranken helfen soll, ist damit abgewendet.

Von Patrik Stäbler

SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 137
:Fatale Folgen durch ein Glas Sekt

Pola Gülberg versorgt einen Patienten, der eine neue Leber braucht. Doch weil der Mann trockener Alkoholiker ist, gibt es strenge Regeln für eine Transplantation - ohne Ausnahme, und zwar aus gutem Grund.

Protokoll: Johanna Feckl

SZ PlusDarts-WM
:Die Welt ist eine Scheibe

Darts ist eine Party für Hartgesottene, hat aber auch andere Qualitäten. Die WM-Spieler und ihre Anhänger stehen für einen Gegenentwurf zur frisierten Körperkult-Welt auf Instagram und Tiktok. Über die Tage und Nächte im Londoner „Ally Pally“.

Von Korbinian Eisenberger

SZ-Kolumne "Bester Dinge"
:Prost auf mich

Der verstorbene "Pogues"-Sänger Shane MacGowan hatte einen letzten Willen: Die Gäste seiner Beerdigung mögen sich für 10 000 Euro betrinken.

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SZ-Pflegekolumne: Auf Station, Folge 132
:Wenn Sucht lebensgefährlich wird

Ein Patient von Pola Gülberg erbricht plötzlich Blut - eine Menge Blut. Der Verdacht: Die Leber ist als Folge seiner Alkoholkrankheit kaputt, das hat zu Krampfadern in der Speiseröhre geführt - und die sind nun geplatzt. Jetzt muss alles schnell gehen.

Protokoll: Johanna Feckl

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:"Jedes Glas weniger ist gut"

Zu viel Alkoholkonsum, aber totale Abstinenz ist auch nicht vorstellbar? In der Therapie einer Münchner Beratungsstelle können Teilnehmende lernen, ihren Alkoholkonsum dauerhaft zu reduzieren.

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Aktuelles Lexikon
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:Wohin mit all den Sauf-Narren?

Jedes Jahr zum Karnevalsauftakt strömen mehr Jecken in Kölns Uni-Viertel. Sie feiern, trinken und pinkeln - auch in Hauseingänge. Diesmal gibt es ein doppeltes Problem: Der 11.11. fällt auf den für Partys beliebten Samstag. Und damit auch auf Schabbat.

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Kann man ernsthaft und lustig über das Thema Alkoholmissbrauch erzählen? Markus Goller gelingt das mit seinem neuen Kinofilm "One for the Road".

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SZ PlusWiesn und Alkohol
:„Wenn der Rausch im Vordergrund steht, ist das problematisch“

Suchttherapeut Stefan Fischer über folgenreiches Vorglühen, ab wann Alkohol im Alltag gefährlich ist – und warum das eigentlich auf dem Oktoberfest verbotene „Exen“ einer Mass so riskant ist.

Interview von Sabine Buchwald

Kino
:Füreinander bestimmt

Aki Kaurismäkis "Fallende Blätter" gewann beim Filmfest den SZ-Publikumspreis, kurz vor Bundesstart des Films findet in München ein Kinokonzert statt.

Von Josef Grübl

SZ PlusPromis und Alkoholwerbung
:Die Absacker

Brad Pitt bringt seinen eigenen Gin auf den Markt, Cameron Diaz protegiert ihren Rosé, und Daniel Craig macht sich für polnischen Wodka zum Affen: Seltsam, dass Stars so viel Werbung für Alkohol machen.

Von Johanna Adorján

SZ PlusSucht
:„Ich dachte, ohne Alkohol schaffe ich es nicht“

Fast vier Millionen Frauen trinken in Deutschland Alkohol in riskanten Mengen - die wenigsten sprechen darüber. Zwei von ihnen erzählen, wie sie es aus der Sucht geschafft haben.

Von Fanny Haimerl und Viktoria Pehlke

SZ PlusAlkohol
:Warum Whisky eine große Last für Schottland ist

Whisky aus Schottland wird immer beliebter. Nie wurden mehr Flaschen exportiert, allen voran nach Deutschland. Doch der Boom hat auch eine sehr traurige Seite. Eine Spurensuche auf der Insel Islay.

Von Alexander Mühlauer

Darts und Alkohol
:Zu viel Zielwasser?

Dartsspieler Jochen Graudenz erweckt den Eindruck, 70 Prozent der Profis stünden alkoholisiert auf der Bühne. Stimmt das? Nachfrage bei den drei prominentesten deutschen Pfeilwurfspezialisten.

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:»Eigentlich dreht sich das ganze Leben nur noch um Alkohol«

Jeden Abend Alkohol zu trinken ist doch normal. Oder? Fünf trockene Alkoholiker berichten, wie sie gemerkt haben, dass sie abhängig sind. Und wie sie die Sucht hinter sich gelassen haben.

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:Er trinkt, nimmt Drogen, geht ins Bordell - wie soll ich das aushalten?

Eine Leserin leidet unter dem Verhalten ihres Ehemanns, schließt eine Trennung aber kategorisch aus. Unser Therapeutenpaar sucht nach Lösungen.

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Haar-Analysen zeigen, dass Ludwig van Beethoven eine genetische Disposition für Lebererkrankungen hatte - und lassen über seine Familiengeschichte rätseln.

Karneval in Köln
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Köln will die Auswüchse im Karneval im Studentenviertel entschärfen und gibt dafür viel Geld aus. Lob gibt es dafür nicht, viele halten das für die falsche Maßnahme.

Von Christian Wernicke

Beistand in Notlagen
:Unterstützungswege in der Gruppe

Das Landratsamt hat den Selbsthilfe-Kompass aktualisiert. Darin finden Betroffene online oder in Papierform Kontakte bei gesundheitlichen, sozialen und persönlichen Problemen.

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:Was hilft dabei, auf Alkohol zu verzichten?

Der „Dry January“ setzt sich immer mehr durch. Aber wie trinkt man langfristig weniger? Ein Experte über Trinktagebücher und wann man seinen Alkoholkonsum dringend überdenken sollte.

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SZ PlusAlkoholismus
:Der Atem meiner Mutter

Er ist achtundvierzig und kriegt Herzrasen, wenn das Telefon klingelt und seine Mutter dran ist. Ihr schwerer Atem. Zwei Sekunden, und er weiß, dass sie getrunken hat. Wieder mal. Zeit, mal über die zu reden, die mit Alkoholikern leben müssen.

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:Ausraster führt in den Knast

Im Vollrausch attackiert ein Mann in der S-Bahn andere Fahrgäste. Nun muss er zwei Jahre ins Gefängnis.

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:"Meine Kunst hat mir damals wohl das Leben gerettet"

Der Komödiant Willy Astor, 60, hat es aus einer Sozialwohnung auf die großen Bühnen geschafft. Wie er 1,6 Millionen Euro an einen Anlagebetrüger verlor, danach nie wieder einen Cent investierte und wie viel er mit der Bayern-Hymne "Stern des Südens" verdient.

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:Alkohol: Der ganz normale Wahnsinn

Alkohol gilt in Deutschland als Kulturgut – und zerstört jedes Jahr Zehntausende Leben. Dabei wäre es so einfach, gerade junge Menschen besser zu schützen. Ein Wutausbruch.

Von Christina Berndt

SZ PlusSZ MagazinMusik
:»Ich habe nichts verpasst«

Als Sänger der Pogues schrieb Shane MacGowan einige der schönsten und traurigsten Songs des 20. Jahrhunderts. Nun ist er so hinfällig, dass es heißt, er könne nicht mehr interviewt werden. Unsere Autorin traf ihn und seine Frau Victoria Clarke in Dublin und stellte fest: Es geht doch.

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Gesundheit
:Auch wenig Alkohol kann das Gehirn schädigen

Geringer Konsum könnte die geistige Leistungsfähigkeit mindern. Braucht es neue Empfehlungen für Höchstmengen?

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:»Suchtkranke nehmen, Angehörige geben«

Sie opfern sich für suchtkranke Angehörige auf und bekommen dadurch selbst psychische Probleme: Millionen Menschen in Deutschland sind co-abhängig. Worunter Betroffene leiden, woran sie ihre Co-Abhängigkeit erkennen und wie sie aus dem System ausbrechen können, erklärt Psychotherapeut Jens Flassbeck.

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SZ PlusGesundheit
:"Eine Lebererkrankung bleibt lange stumm"

40 Prozent aller Lebererkrankungen werden durch Alkohol ausgelöst. Ab welchen Mengen muss man sich Sorgen machen? Ein Gespräch mit Georg Peschel, Facharzt für Innere Medizin.

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Alkoholsucht
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Nach einem Entzug trocken zu bleiben, fällt vielen Alkoholabhängigen schwer. Torsten, Jürgen und Damir haben es geschafft dank therapeutischer Angebote, von denen es aber noch immer viel zu wenige gibt.

Von Linus Freymark

SZ PlusAktionswoche Alkohol
:"Allein die Einsicht zu haben, dass eine Alkoholsucht vorliegt, da fangen die Probleme schon an"

Wenn schwangere Frauen Alkohol trinken, können die Folgen für das ungeborene Kind gravierend sein. Wer süchtig ist, kann oft trotzdem nicht einfach aufhören, sagt die Sozialpädagogin Doris Hofmann. Was in diesen Fällen hilft.

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Leute
:"Wir haben unser Wunderbaby verloren"

Britney Spears hatte offenbar eine Fehlgeburt. Nichtraucher Ewan McGregor sehnt sich nach Zigaretten. Und Drew Barrymore schwärmt von Adam Sandler.

Suchtbericht
:Deutsche trinken zu viel Alkohol

Der Konsum von alkoholischen Getränken verharrt laut dem "Jahrbuch Sucht" auf hohem Niveau, der Verkauf von Zigaretten sinkt leicht. Einen regelrechten Sprung gibt es beim Pfeifentabak.

Leute
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Elton John kennt keine musikalischen Ermüdungserscheinungen, die Queen zeigt sich mit Gehstock und guter Laune und ein Sternekoch wünscht sich mehr Kalorien auf dem Stundenplan.

SZ PlusAlkoholsucht
:"Der Suchtkranke manipuliert wahnsinnig"

Julia Maria Kessler lebte sechs Jahre lang mit ihrem alkoholkranken Mann zusammen und konnte sich nicht von ihm trennen - wegen der Schuldgefühle, der Angst und der Isolation. Über Co-Abhängigkeit und wie sie sich daraus befreite.

Von Gerhard Fischer

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