Dachauer Nachkriegsgeschichte Braune Pflanzen

Wie ehemalige Nazis nach 1945 weiter auf dem Kräutergarten-Gelände wirkten Von Gregor Schiegl mehr...

Goebbels besucht Soldaten an der Ostfront; Bildergalerie Ostfront 1945 Massenselbstmord in Demmin 1945 Als sich eine Stadt selbst auslöschen wollte

Rasierklingen, Revolver, Zyankali, der Strick: Im Angesicht der deutschen Niederlage im Zweiten Weltkrieg nehmen sich 1945 Hunderte Bürger der Stadt Demmin das Leben. Wie konnte es so weit kommen? Von Ulrike Nimz mehr... Buchkritik

Fernsehfilm Liebes Tier

Die ARD verfilmt das Leben des berühmten Forschers Bernhard Grzimek, der den Deutschen den Artenschutz beibrachte. Ulrich Tukur spielt ihn als Egoisten, der mit Menschen nicht zimperlich war. Von Karoline Meta Beisel mehr...

Grafing Ungemütliche Exzesse

Anlässlich einer Neugründung hat Archivar Bernhard Schäfer die Geschichte der Burschenvereine in Grafing erforscht Von Jan Linkersdörfer mehr...

Debatte um Nazi-Vergangenheit Coburg rehabilitiert Max Brose

2004 hat der Stadtrat beschlossen, keine Straße nach dem Firmengründer Max Brose zu benennen, weil dieser als NS-Mitläufer galt. Nun entschuldigt sich das Gremium für sein Handeln. Der Zentralrat der Juden ist fassungslos. Von Olaf Przybilla mehr...

Kommentar Zweierlei Maß

Die einen Straßenschilder mit Namen NS-belasteter Persönlichkeiten dürfen bleiben, andere müssen weg. Konsequent ist das nicht Von Peter Bierl mehr...

NPD Alles auf Anfang

Das neue NPD-Verbotsverfahren steht auf der Kippe, die Richter mahnen: Selbst "abgeschaltete" V-Männer könnten noch zum Problem werden. Von Wolfgang Janisch und Tanjev Schultz mehr...

Wernher-von-Braun-Straße Fürstenfeldbruck Nazi-Straßennamen sollen verschwinden

17 Straßennamen in Fürstenfeldbruck sorgen für Bedenken. Nun hat der Kulturausschuss deren Umbenennung empfohlen - nur ein Industrieller soll verschont werden. Von Peter Bierl mehr...

München-Guide Nach dem Zweiten Weltkrieg Nach dem Zweiten Weltkrieg Wie Haidhausen das Kriegsende feierte

Sowjetische Kriegsgefangene feiern ihre Freiheit, weiße Fahnen hängen aus den Fenstern und Jugendliche werden am Wiener Platz entnazifiziert: Eine Ausstellung im Haidhausen-Museum zeichnet nach, wie die Bewohner den Einmarsch der US-Soldaten erleben. Von Jakob Wetzel mehr...

Streit um "Max-Brose-Straße" Nur Parteimitglied, oder doch ein Nazi?

Damals sei es "schwer vorstellbar gewesen", nicht NSDAP-Mitglied zu sein, sagt ein Firmenchef über seinen Großvater. Über dessen Vergangenheit streitet die Stadt Coburg seit zehn Jahren - aber vielleicht nicht mehr lange. Von Olaf Przybilla mehr...

Debatte um Nazi-Vergangenheit Coburg benennt vorerst keine Straße nach umstrittenem Unternehmer

Selbst der Zentralrat der Juden hatte sich eingeschaltet, als in Coburg die Debatte wieder aufflammte, ob man dem Unternehmer Max Brose eine Straße widmen sollte. Nun gibt vorerst es eine Lösung. mehr...

NS-Dokumentationszentrum NS-Dokuzentrum Eine Stadt muss sich erinnern

Warum München? Und was geht uns das heute noch an? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das neue NS-Dokuzentrum, das am 1. Mai eröffnet. Der Ort will mehr sein als nur eine Ausstellung. Von Jakob Wetzel mehr...

Lesung So klein ist die Welt der Geheimdienste

Pullach war erst NS-Mustersiedlung, dann Zentrale des Bundesnachrichtendienstes. Der Ebenhausener Publizist Karl-Otto Saur verbindet mit dem Ort viele persönliche Erinnerungen. Davon erzählt er bei einer Buchvorstellung im "Mariandl" Von Wolfgang Schäl mehr...

SA-Männer vor dem Redaktionsgebäude der Münchener Post während der Machtergreifung 1933 Redaktionsschließung der "Münchener Post" Die Welt hörte sie nicht

Ihre Attacken haben Hitler mehr zugesetzt "als alle Kritik in den bürgerlichen Feuilletons". Oliver Berben verfilmt die Geschichte der demokratischen "Münchener Post" und will den Antinazis der ersten Stunde damit ein Denkmal setzen. Von Joachim Käppner mehr...

Grüne Aktion gegen Rechtsextremisten Geplantes Verbot von "Die Rechte" Wenn Nazis Parteien gründen

Neonazis aus ihrem Umfeld marschieren mit Fackeln vor Flüchtlingsheime, drohen Gegnern mit dem Tod, wollen Juden per "One-Way-Ticket" nach Israel schicken: Die Partei "Die Rechte" soll verboten werden. Aber ist der Nazi-Haufen überhaupt eine Partei? Von Jannis Brühl mehr...

Jahreswechsel - NPD-Zentrale in Berlin Parteiverbot "Wesensverwandtschaft zwischen NPD und NSDAP"

Ist es überhaupt noch notwendig, die NPD zu verbieten? Schließlich ist die Partei finanziell klamm und politisch marginalisiert. Der Bundesrat stützt seinen Verbotsantrag auch auf die deutsche Geschichte - eine möglicherweise erfolgsversprechende Argumentationslinie. Von Wolfgang Janisch, Karlsruhe mehr...

Martin Delius Umstrittene Äußerungen in der Piratenpartei Delius zieht Vorstandskandidatur nach NSDAP-Vergleich zurück

Die Debatte über rechte Tendenzen macht den Piraten zu schaffen: Der Berliner Fraktionsgeschäftsführer Martin Delius zieht Konsequenzen aus einem NSDAP-Vergleich, Parteichef Nerz räumt Fehler ein - und die politische Geschäftsführerin Marina Weisband erleidet einen Zusammenbruch. mehr...

Rätselhafte CD "NSU/NSDAP" Ein toter V-Mann und viele Fragen

Unter dem Namen "Corelli" hat Thomas R. dem Verfassungsschutz aus der rechten Szene berichtet. Anfang April war er plötzlich tot. Die Ermittler im NSU-Verfahren hätten Corelli gern zu einer CD befragt, die ganz neue Bezüge zwischen NSU und NSDAP herstellt. Von Hans Leyendecker und Tanjev Schultz mehr...

Walser, Lenz und Hildebrandt, dpa Walser, Lenz und Hildebrandt Historiker streiten über NSDAP-Mitgliedschaft

Wussten sie Bescheid oder nicht. Die NSDAP-Mitgliedschaft der Schriftsteller Martin Walser und Siegfried Lenz sowie des Kabarettisten Dieter Hildebrandt sorgt unter Historikern für heftige Diskussionen. mehr...

Walser, Lenz und Hildebrandt Walser, Lenz und Hildebrandt Unwissentlich in der NSDAP

Der Focus berichtet, dass die beiden Schriftsteller und der Kabarettist in ihrer Jugend NSDAP-Mitglieder waren. Walser und Hildebrandt gaben an, bis heute nichts davon gewusst zu haben. mehr...

Geheimhaltung von NSDAP-Kartei Berlin verzögerte Rückgabe von NS-Akten

Jahrzehnte lagerten brisante NS-Dokumente in Obhut der USA. Bisher dachte man, die Amerikaner hätten die Übergabe ans Bundesarchiv verzögert. Tatsächlich soll die Bundesregierung intrigiert haben - aus Furcht, dass die NSDAP-Mitgliedskarten von Spitzenpolitikern auftauchen. Tatsächlich steht da der Name von Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher. mehr...

Streit um Nachruf-Regelung Ex-Außenminister werden geehrt - auch Ex-NSDAP-Mitglieder

Das Auswärtige Amt (AA) wird ehemalige Außenminister im Fall ihres Todes für ihre Verdienste ehren, auch wenn sie Mitglied in Hitlers Partei waren. Intern soll es aber bei der von Joschka Fischer angeordneten neuen Gedenkpraxis bleiben. mehr...

Brandt-Referent Günther Guillaume (li.) und Bundeskanzler Willy Brandt 1973 AP Brandts Vertrauter DDR-Spion Guillaume war in NSDAP

Der Historiker Götz Aly hat herausgefunden, dass auch der Mann, über den Bundeskanzler Willy Brandt 1974 stürzte, Mitglied der Nazi-Partei war. mehr...

Umstrittener Nazi-Vergleich Krieg und Frieden in Coburg

Der Coburger Unternehmer Michael Stoschek fällt einmal mehr über die SPD her und vergleicht die Partei mit den Nazis. Trotzdem geben sich die Lokalpolitiker zurückhaltend - denn der 67-Jährige zeigt sich erstmals reumütig. Von Olaf Przybilla mehr...

Sigmar Gabriel in Dresden Aussage von SPD-Chef Sigmar Gabriel und das Problem mit "deutschnational"

Der SPD-Chef gesteht jedem Bürger das Recht zu, "deutschnational" zu sein. Ein Gespräch mit dem Berliner Historiker Uwe Puschner über die Vergangenheit dieses Begriffs. Von Lars Langenau mehr... Interview