Wenn sich Menschen mit sogenannten ESBL-Bakterien infizieren, ist das besonders gefährlich. Viele Antibiotika helfen dann nicht mehr. Berliner Wissenschaftler warnen nun, dass sich die Keime unter den Ratten in der Stadt ausbreiten. Damit wächst auch die Sorge, dass sich mehr Menschen damit anstecken.
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Russische Wissenschaftler haben sich zu früh über eine angeblich bislang unbekannte Bakterienart aus dem Wostoksee in der Antarktis gefreut. Es sind keine Mikroben, sondern Schadstoffe.
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Es gibt Mikroben in Tausenden Metern Tiefe am Meeresgrund, in giftigen Schwefelquellen, im Erdboden und in Lebewesen. Aber auch hoch über dem Erdboden existieren Bakterien. In Hagelkörnern lassen sie sich nachweisen.
Von Katrin Blawatmehr...
Der Mensch trägt die Welt im Nabel: Manche Zeitgenossen beherbergen auf ihrem Bauch Mikroorganismen aus Ländern, in denen sie noch nie waren. Wissenschaftler stehen grübelnd vor diesen Funden aus einem unerschlossenem Gebiet: dem menschlichen Bauchnabel.
Von Sebastian Herrmannmehr...
Dänische Wissenschaftler haben äußerst ungewöhnliche Zellen im Boden der Ostsee entdeckt. Die Bakterien bilden lange Fäden, über die sie Elektronen leiten.
Von Christopher Schradermehr...
Wie Bakterien von einem anderen Planeten kamen Mikroben aus einem See in Kalifornien den Nasa-Forschern vor: Statt Phosphat schienen sie das Gift Arsen in ihre DNA einzubauen. Zwei Wissenschaftler-Teams widerlegen die Annahme nun.
Von Katrin Blawatmehr...
Der Mensch beherbergt zehnmal mehr Mikroben als Zellen. Billionen Kleinstlebewesen siedeln auf und in seinem Körper. In jahrelanger Arbeit haben Wissenschaflter diese Mikrobenwelt nun entschlüsselt.
Von Werner Bartensmehr...
"Wie Regenwald und Wüste": Das Mikroklima ist an einzelnen Körperstellen sehr unterschiedlich - und hat großen Einfluss auf die Bakterien. An trockenen Stellen finden sich die meisten Bakterien-Spezies.
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Die Nanotechnologie ist umstritten, denn es ist nur wenig bekannt darüber, wie sich die winzigen Teilchen auf die Gesundheit und die Umwelt auswirken. Nun warnen Wissenschaftler, Nanopartikel könnten die Antibiotika-Resistenzen bei Bakterien fördern. Bislang gibt es dazu allerdings nur Laborversuche. Ob der Effekt auch unter natürlichen Bedingungen auftritt, ist noch unklar.
Von Katrin Blawatmehr...
Die Nachricht verunsichert viele Verbraucher in Bayern: Die Stadtwerke in München und Rosenheim desinfizieren das Trinkwasser derzeit mit Chlor. Muss das sein? Und wie kann sich die Chemikalie auf den Menschen auswirken?
Von Katrin Blawatmehr...
Das Trinkwasser in manchen Krankenhäusern ist nach Meinung von Experten stark belastet. In einer Untersuchung fanden sie dort Keime wie Coli-Bakterien und Legionellen.
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Nicht jede Krankenhausinfektion lässt sich vermeiden. Doch einige Fälle gehen auf eklatante Verantwortungslosigkeit zurück. Hygieneskandale der vergangenen Jahre.
Von Berit Uhlmannmehr...
Verunreinigte Nahrung in einem Mainzer Krankenhaus kostet zwei Babys das Leben. Münchner Kliniken werden von einem Hygieneskandal geplagt. Sind Patienten überall von mangelnder Sauberkeit bedroht?
Von Berit Uhlmannmehr...
Eine Infektion mit "Bacillus anthracis" kann tödlich enden, die Erreger wurden schon als Biowaffe eingesetzt. Doch das Gesundheitsrisiko ist nicht bei allen Menschen gleich hoch. US-Mediziner wissen nun, wieso das so ist.
Von Katrin Blawatmehr...
Ein russisches Bohrteam bereitet sich darauf vor, das Eis über dem Wostoksee in der Tiefe der Antarktis zu durchstoßen. Dessen Wasser ist seit 15 Millionen Jahren von der Außenwelt isoliert. Möglicherweise existiert dort eine vollkommen unbekannte Bakterienfauna.
Von Christopher Schradermehr...
Manche Menschen wirken auf Mücken deutlich anziehender als andere. Über diese Attraktivität entscheidet die Zusammensetzung der Bakterien auf der menschlichen Haut.
Von Katrin Blawatmehr...
Gleich zwei Forschergruppen haben festgestellt, dass Bakterien der Gattung Fusobacterium besonders häufig in Darmtumoren vorkommen. Möglicherweise rufen die Keime Krebs hervor - oder begünstigen seine Entstehung.
Von Katrin Blawatmehr...
Nachdem sie mit Bakterien verseuchte Melonen verzehrt haben, sind in den USA mindestens 13 Menschen gestorben, 72 sind erkrankt. Die Behörden rechnen mit weiteren Opfern der Listerien.
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Vor zwei Monaten erkrankte der vorerst letzte Patient an Ehec - dann war die Epidemie vorbei. 3050 Fälle wurden registriert, 52 Menschen starben. Bei etlichen Patienten war die Infektion auf das Gehirn geschlagen. Wie geht es den Überlebenden heute?
Von Christina Berndtmehr...
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