US-Präsident Obamas Budgetentwurf für 2013 ist schon Teil des Wahlkampfs: Er will 3,8 Billionen Dollar ausgeben - in Bildung und Infrastruktur investieren und Reiche stärker besteuern. Das Ziel, die Neuverschuldung des Landes auf drei Prozent zu drücken, würde damit in weite Ferne rücken. Die Republikaner im Kongress werden das zu verhindern wissen.
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Christian Wernicke, Washington
Schwimmen, lesen, Rad fahren: Jeder Mensch hat Hobbys. Aber gehören die in den Lebenslauf? Das kommt darauf an, sagen Karriereberater und Personalverantwortliche - und warnen, dass so manche Freizeitbeschäftigung auch ein Jobhindernis sein kann.
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Verena Wolff
Vom Steuersenken in Zeiten der Schuldenbremse: Union und FDP wollen die Bürger entlasten - und treffen auf harten Widerstand im Bundesrat. Denn die SPD will lieber den Spitzensteuersatz erhöhen - was für die FDP politischen Selbstmord bedeuten würde. Ein Kompromiss ist wohl unmöglich. Denn den Parteien geht um mehr als das Steuersystem: um die nächste Wahl.
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Guido Bohsem und Susanne Höll
Mehr als jeder fünfte Spanier ist arbeitslos. Um das zu ändern, will der neue Regierungschef Mariano Rajoy eine Reform "von historischer Bedeutung" umsetzen. Schon wenn ein Unternehmen Umsatzeinbußen erwartet, kann es Leute entlassen. Allein: Zunächst werden dadurch erst einmal mehr Spanier ihren Job verlieren.
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Javier Cáceres
Die rund zwei Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst fordern ihren Anteil am Wirtschaftsaufschwung ein. Ihre Gewerkschaften wollen in der neuen Tarifrunde 6,5 Prozent mehr Geld heraushandeln. Städte und Kommunen warnen: Was sie ihren Beschäftigten mehr bezahlen, müssen sie anderswo einsparen.
Bessere Löhne, bezahlbare Wohnungen und die Kita-Plätze am besten gratis: OB-Kandidaten diskutieren mit dem DGB darüber, wie sie Geringverdiener gerne entlasten würden - und was tatsächlich machbar ist.
Von
Birgit Goormann-Prugger
Millionen Arbeitnehmer rechnen in den kommenden Wochen mit dem Fiskus ab. Spaß macht es nicht, aber es lohnt sich: Im Schnitt bekommt jeder 800 Euro zurück. Die besten Tipps, um sich das Geld zurückholen.
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Malte Conradi
Ein Lohnzuwachs wie zuletzt vor zehn Jahren: Die Realeinkommen in Deutschland sind 2011 zum zweiten Mal nacheinander gestiegen. Am Ende bleibt ein Plus von einem Prozent - trotz einer vergleichsweise hohen Inflation. Obwohl die Konjunktur nachlässt, könnte es auch in diesem Jahr wieder tatsächlich mehr Gehalt geben.
Das Risiko, als Arbeitsloser sofort ein Hartz-IV-Fall zu werden, steigt. Nach dem Willen von Rot-Grün sollen daher auch Kurzzeit-Beschäftigten künftig Anspruch auf Arbeitslosengeld I haben. Für das Bundesarbeitsministerium ist das Thema allerdings "derzeit nicht Gegenstand von Regierungshandeln".
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Thomas Öchsner
Wie viele es sind, weiß niemand genau. Auf dem Bau sind sie schon lange präsent - jetzt breiten sie sich auch immer mehr in Gaststätten, Sicherheitsfirmen und sogar in Fitnessstudios aus: Scheinselbständige, die so tun, als wären sie Unternehmer, tatsächlich aber abhängig beschäftigt sind. Viele könnten auf Festanstellung klagen, tun das aber nicht - aus Angst, ihren Job ganz zu verlieren.
Von
Thomas Öchsner
Es ist der inoffizielle Nationalfeiertag der USA: Super Bowl Sunday. Wenn sich an diesem Sonntag die New York Giants und die New England Patriots gegenüberstehen, geht es nicht nur ums Footballspielen, sondern auch um Bier, Hähnchenflügel - und das Herzinfarktrisiko.
Skurrile Fakten
in Bildern.
Europas Politiker und Vertreter der Banken ringen mit der griechischen Regierung um einen Schuldenschnitt und neue Finanzhilfen. Bis zum Abend will das Krisenland Ergebnisse vorweisen können. Denn die Geldgeber verlieren die Geduld. Ihre Kritik an schleppenden Reformen in Griechenland wird immer schärfer, die Rettungs-Vorschläge immer kreativer.
Bei den von Schwarz-Gelb geplanten Steuersenkungen gehen SPD und Union aufeinander zu. CDU-Generalsekretär Gröhe begrüßte in der SZ die Gesprächsbereitschaft der Oppositionspartei. Die FDP sieht dagegen in den SPD-Steuervorschlägen eine "Wachstumsbremse".
Von
Daniel Brössler
Griechenland akzeptiert eine wichtige Forderung der Troika: Das Land will in den kommenden vier Jahren 150.000 Stellen im öffentlichen Dienst streichen, allein bis Ende 2012 sollen 15.000 Staatsdiener gehen. Gleichzeitig erhöhen Deutschland und Frankreich den Druck. Sie wollen massiv in den griechischen Haushalt eingreifen.
Letzte Chance für Griechenland: Die Regierung in Athen muss über weitere Sparmaßnahmen entscheiden und sich mit privaten Gläubigern einigen, sonst droht Ende März die Pleite. Für die Menschen ist die Schmerzgrenze überschritten - Tausende wollen gegen die harten Einschnitte protestieren. Ein Generalstreik soll das Land 24 Stunden lang lahmlegen.
Wie manches im föderalen System ist auch der Länderfinanzausgleich aus dem Ruder gelaufen. Wenn Bayern allein mehr als die Hälfte der Transfersummen bezahlt, stimmt etwas nicht. Doch sollte das bajuwarische Neureichentum nicht so weit gehen, die Empfänger als Schmarotzer hinzustellen - zumal der Freistaat selbst lang genug mit offenen Händen genommen hat.
Ein Kommentar von
Joachim Käppner
Die Strukturen in Griechenland zu reformieren, ist eine Aufgabe sagenhaften Ausmaßes. Premier Papadimos soll nach dem Willen der Euro-Geldgeber eisern sparen. Doch die griechischen Politiker, auf die er angewiesen ist, sperren sich. Einer von ihnen beschwört sogar eine "revolutionäre Explosion" auf den Straßen. Warum seine Landsmänner Papadimos auflaufen lassen.
Ein Überblick von
Jannis Brühl
Exklusiv
Das Jahr beginnt mit einer frohen Botschaft: Fast alle Arbeitnehmer werden von Abgabensenkungen profitieren. Konkret heißt das, Durchschnittsverdienern bleiben jährlich bis zu 160 Euro mehr in der Tasche - das ist mehr, als die Steuersenkungen 2013 abwerfen.
Halbjahresvertrag, Jahresvertrag, Zweijahresvertrag: Viele Arbeitsverhältnisse sind befristet. Das nervt die Arbeitnehmer, ist aber mit EU-Recht vereinbar, wie der Europäische Gerichtshof entschieden hat.
Für viele Arbeitnehmer ist eine unbefristete Festanstellung nur ein Traum. Denn in der Realität folgt oft eine Vertretungsstelle der nächsten. Doch nicht alle Vertragsangebote des Arbeitgebers sind erlaubt.
Stress am Arbeitsplatz macht krank: Körperliche Leiden und schlimmstenfalls Burn-out sind die Folge. Die Gewerkschaft IG Metall fordert eine "Anti-Stress-Verordnung", die Arbeitnehmer vor der zunehmenden psychischen Belastung schützen soll.
Von
Verena Wolff
Die schöne neue Arbeitswelt bietet tolle Möglichkeiten und Freiheiten - doch sie ist belastender denn je. Viele Arbeitnehmer trauen sich nicht mehr, ohne Überstunden nach Hause zu gehen. Die Psychologin Julitta Rössler erklärt, warum das Abschalten so schwer ist.
Interview:
Verena Wolff
Mehr Risiko, mehr Arbeit - aber oft auch mehr Geld: Wer den Schritt in die Selbständigkeit wagt, hat gute Chancen auf einen überdurchschnittlich guten Verdienst, wie eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) belegt.
Von
Thomas Öchsner
Noch nie sind beim Bundesarbeitsgericht so viele Fälle eingegangen wie im vergangenen Jahr: Tausende Kläger kämpfen um Ruhegelder oder gegen Kündigungen. In diesem Jahr muss Erfurt unter anderem die Frage klären: Darf man Jüngeren weniger Urlaub als Älteren gewähren?