Die Ausstellung „Glänzende Aussichten“ ist ab 12. September im Kulturforum Utting zu sehen, dazu gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Filmen, Musik, Vorträgen und Darbietungen von Vereinen.
Nachruf
:Der Mann, der aus Helmut Kohl die „Birne“ machte
Er war Mitbegründer der Satirezeitschrift „Titanic“ und enthüllte „Die Wahrheit über Hänsel und Gretel“: Der große Karikaturist, Zeichner und Wortkünstler Hans Traxler ist im Alter von 97 Jahren gestorben.
MeinungHorsch
:Adieu, Luis Murschetz!
Zum Tod von Luis Murschetz
:Der Freitagsarbeiter
Seit 1967 fand Luis Murschetz für die SZ das Heitere im Ernsten, das Leise im Dröhnenden. Seine mehr als 2700 Karikaturen prägten das Blatt – und sein Kinderbuch „Maulwurf Grabowski“ eine Generation. Ein Abschied.
In eigener Sache
:Danke, Luis Murschetz
Unser großer Karikaturist hat sich für die Rente mit 89 entschieden. Seine Zeichnung an diesem Wochenende ist seine letzte.
Türkei
:Polizei nimmt Mitarbeiter von Satiremagazin fest
Eine Karikatur des Magazins „Leman“ soll den Propheten Mohammed zeigen, die Redaktion widerspricht. Auf den Straßen Istanbuls kommt es zu Protesten.
MeinungMurschetz
:Gemütlich hier
Greve
:Work-Life-Balance
MeinungHauck & Bauer
:Heute vor 76 Jahren
Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland erlassen.
MeinungKittihawk
:Florida, vor dem Konklave
Habild
:Lieferung aus Deutschland
MeinungHauck&Bauer
:Heute vor 1180 Jahren
Am 28. März 845 eroberten Wikinger die Stadt Paris und verließen sie erst wieder, als König Karl II. ihnen ein Schutzgeld von 2,5 Tonnen Silber zahlte.
MeinungPismestrovic
:Umrüstung
MeinungWurster
:Rückkehr auf die Erde
MeinungPismestrovic
:Sondervermögen
MeinungWurster
:Verschmutzungserscheinungen
Favoriten der Woche
:Wie ein verdammter König
Eine stolze Politkarikaturistin, ein mit allen Raffinessen vertrauter Fotodruckmeister sowie ein Gefängnis- und Theaterfilm: Empfehlungen aus dem SZ-Feuilleton.
Favoriten der Woche
:Etwas, das bleibt
Ein filmisches Denkmal, faszinierende Bach-Transkriptionen und ein „melancholischer Weltenerfinder mit dem Blick spöttischer Liebe“: die Kulturempfehlungen der Woche aus dem SZ-Feuilleton.
Wolfgang Horsch
:Merz und Söder
Festival zur Kunst der Komik
:Lachen leicht gemacht
Das Forum Humor startet an Standorten in und um München sein bis in den Herbst reichendes "Humorfestival".
Karikatur
:Das Fußball-Leid
Ausstellung über "Pardon"
:Das Magazin, gegen das Franz Josef Strauß 18 Mal klagte
Teufel, Nackerte und Gräber für US-Präsidenten: Lange vor "Titanic" gab es "Pardon" aus Regensburg, ein Stachel im Fleisch der jungen Bundesrepublik. Eine exzellente Ausstellung beleuchtet die Geschichte des Satireblatts.
Aus der Redaktion
:Karikaturen-Oscar für Michael Holtschulte
SZ-Zeichner gewinnt den Karikaturenpreis deutscher Zeitungen mit einem kritischen Werk zum Rechtsextremismus.
Satire in der Türkei
:Erdoğans Katze
Kann ein Land gleichzeitig autoritär geführt werden und politische Karikaturen lieben? Laut Ersin Karabuluts Comic-Reihe "Das Tagebuch der Unruhe": ja.
Nach Karikatur zum Gaza-Konflikt
:"Guardian" trennt sich von Zeichner
Die Redaktion befindet eine noch unveröffentlichte Karikatur von Kultzeichner Steve Bell für antisemitisch - und trennt sich von ihm. Doch dann erscheint das Werk in einem anderen Blatt.
Österreich
:Der Titelseitenkaiser
Österreich ist eine Hochburg für Karikaturisten. Woran liegt das? Eine Spurensuche im Karikaturmuseum Krems, wo derzeit Erich Sokol als großer Wegbereiter für viele Zeichner gefeiert wird.
Ausstellung in Regensburg
:Haitzingers Bierkruggeister
Das Haus der Bayerischen Geschichte zeigt mehr als 30 Originale des Karikaturisten Horst Haitzinger.
Münchner Künstler wird 70
:"Humor ist eine Geistesleistung"
Sein Hirn funktioniere unvernünftig und München fehle subversive Kreativität, sagt Rudi Hurzlmeier. Der Maler und Cartoonist erzählt, warum ein Motiv von ihm für ein Geheimdienstsymbol gehalten wurde und wieviel Arbeit es ist, witzig zu sein.
Plakatkunst: "Berlin W"
:Wie man einen Herrn mit Verhältnis grüßt
Der jüdisch-deutsche Karikaturist und Autor Edmund Edel schuf mit "Berlin W" einen Bestseller und ein unsterbliches Album der besseren Gesellschaft.
Porträt
:Die Nase weit vorn
Die Münchner Autorin Maja Das Gupta beweist mit ihren Jugendstücken viel Gespür für brisante Themen - diese kommen bei jungen Menschen richtig gut an.
Marie Marcks zum Hundertsten
:Vom Risiko, eine Frau zu sein
Zwischen Wiederbewaffnung und Doppelbelastung: Marie Marcks hat die Kämpfe ihrer Zeit mit Karikaturen ausgefochten. Zu ihrem hundertsten Geburtstag gibt es jetzt eine zweibändige Werkausgabe.
Äppelwoi in Aschaffenburg
:Unesco am Untermain
Man mag diesen wunderbaren Rumor aus Gebabbel und verfrühtem Suff? Das geht nun auch unter Zuhilfenahme eines frisch prämierten Kulturerbes. Der Äppelwoi steht zwar eigentlich für Hessen. Es gibt ihn aber auch in Bayern.
Kultur in München
:Franz Graf von Poccis unbekannte Karikaturen
Der "Kasperlgraf" zog Mitte des 19. Jahrhunderts die Elite der Stadt durch den Kakao. Seine bislang unveröffentlichten Bilder versammelt der Historiker Michael Stephan in einem Buch - das auch zeigt, wie provinziell es damals zuging.
Karikaturist
:Kurt Westergaard gestorben
Der Däne wurde 2005 weltberühmt, als eine Reihe von Karikaturen des Propheten Mohammed Dänemark in eine außenpolitische Krise stürzte. Nun starb er im Alter von 86 Jahren.
Klage gegen FC Bayern
:Badman, Robben und viel Geld
Ein Grafiker streitet mit dem FC Bayern um das Urheberrecht an einer Karikatur, die zwei Spieler in Gestalt zweier allzu bekannter Comicfiguren zeigt. Vor Gericht geht es um eine fünfstellige Summe.
Nach Flaggen-Karikatur
:Chinesische Einflussnahme
Eine Coronavirus-Karikatur in einer dänischen Tageszeitung löst eine diplomatische Krise aus. Wie geht man mit einem Geschäftspartner um, der immer wieder versucht, in Europa seine Praktiken durchzusetzen?
Journalismus
:"Von der schwierigen Sorte"
Franziska Becker soll für ihre Cartoons ausgezeichnet werden. Darum ist eine Debatte entbrannt, in der die einen von Islamophobie reden, die anderen von Zensur. Alice Schwarzer streitet eifrig mit.
Karikatur
:Zeugnisse eines begnadeten Spötters
Die Fachberatung Heimatpflege zeigt in Benediktbeuern Karikaturen des "Kasperlgrafen" Franz von Pocci. Er war einer der ersten deutschen Künstler, der den Zeichenstift zur satirischen Gesellschaftskritik nutzte
Karikatur
:Tierisch doofes Siegertreppchen
Gerhard Haderers "Das große Rennen" ist ein Sittengemälde der Gesellschaft. Wie Ascot mit ungewöhnlichen Pferden.
SZ JetztKarikatur
:Donald Trump als überdimensionaler Hund
In der Stadt Taiyuan in China wurde eine Hundestatue aufgestellt, die die Frisur des US-Präsidenten trägt. 2018 gilt in der chinesischen Astrologie als ein Jahr des Hundes.
Karikaturen
:Versteht man in der Türkei noch Humor?
Über türkische Satiriker, die Präsident Erdoğan herausfordern - so gut es eben geht.
Karikatur
:Solang der Stift noch raucht
Das Olaf Gulbransson Museum in Tegernsee ehrt den Zeichner Ernst Maria Lang in seinem Jubiläumsjahr mit einer Gedenkausstellung
Karikatur
:Fleißiger Spötter
Jürgen Tomicek stellt in der Penzberger Galerie "schön und bissig" aus
SZ JetztSatire
:Wie geht es dir mit dieser Karikatur?
Die Welt diskutiert wieder eine Charlie-Hebdo-Zeichnung. Wir auch – in der Tagesfrage.
Karikaturen
:Weiter so!
Das Hilfswerk Misereor und das Erzbistum Bamberg haben eine feine Karikaturen-Ausstellung initiiert, die nun in Bernried zu sehen ist. Hauptthemen sind Klimakatastrophe und Flüchtlingspolitik
Karikaturen
:Ohne Worte
Dieter Olaf Klama schafft es, mit wenigen Strichen den Kern der Dinge zu zeigen. Kurz vor seinem 80. Geburtstag würdigt eine Ausstellung des Fördervereins Komische Pinakothek sein Werk
Papst-Karikatur aus Kondomen
:Gläubiges Gummibärchen
Aus Kondomen hat eine Künstlerin ein Porträt von Benedikt XVI. geschaffen - und Kritik geerntet. Dabei war die Polemik gegen den Papst früher viel derber.
Karikaturist Arkas
:Als der griechische Banksy verschwand
Der anonyme Karikaturist Arkas ist in Griechenland berühmt und beliebt. Doch jetzt bekommt er zu spüren, wie aufgeheizt die Stimmung ist.
Zum Tod von Marie Marcks
:Die Welt ist eine Karikatur
Ihr Humor wird dem Feminismus fehlen: Die große Karikaturistin Marie Marcks hat den Nachkriegsdebatten um Neonazis und Atomkraft die entscheidenden Sprechblasen geschenkt. Nun ist sie mit 92 Jahren gestorben.
Wirbel in CDU wegen Erdoğan-Karikatur
:Ärger in Ankara
"Etwas mehr Humor schadet nicht - auch nicht Herrn Erdoğan": Sogar die CDU ist entsetzt über den Auftritt zweier christdemokratischer Abgeordneter in Ankara. Sie hatten eine deutsche Karikatur des türkischen Präsidenten kritisiert.