Kühles Frühlingswetter in Berlin
Öffentliches Lobbyregister

"Lobbyismus muss überwacht werden können"

Zwei NGOs wollen ein öffentliches Register für Lobbyisten schaffen - und präsentieren einen eigenen Gesetzentwurf. Vor allem die Union stemmt sich seit Jahren gegen den Vorschlag.

Von Moritz Matzner

Demnächst auf Linke-Wahlplakaten in Niedersachsen zu sehen: Sahra Wagenknecht.
Vakante Chefposten bei der Linken

Warten auf Oskar

Eine Doppelspitze von Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch? Wird es vermutlich nicht geben. Auch drei Tage nach dem Rücktritt von Gesine Lötzsch ist offen, wer die Linke künftig führen wird. Bewerbungen bleiben aus. Auch Oskar Lafontaine will sich trotz allen Drängens nicht festlegen.

Von Robert Roßmann, Berlin

Linke-Chefin Lötzsch tritt zurück
Politicker
Die Linke

Lötzsch fordert Ende der Ost-West-Quotierung im Parteivorsitz

Die zurückgetretene Linke-Chefin Gesine Lötzsch hat sich für ein Ende der Ost-West-Quotierung im Parteivorsitz ausgesprochen. Dass die Doppelspitze weiterhin aus einem Mann und einer Frau bestehen soll, bezeichnete sie dagegen als sinnvoll.

Linke-Chefin Lötzsch tritt zurück
Nach dem Rückzug von Gesine Lötzsch

Linker Überlebenskampf

In existenziellen Krisen finden Menschen oft die Stärke, schwierige Entscheidungen zu fällen - siehe Gesine Lötzsch. Bei Parteien ist das nicht so klar: Aus Angst, ihre offensichtlichen Brüche könnten allzu sichtbar werden, erstarrt die Linke und verliert die Fähigkeit, mutig auf neue Herausforderungen zu reagieren. Dabei kämpft die Partei ums Überleben.

Ein Kommentar von Daniel Brössler

Pressekonferenz Die Linke - Lötzsch 7 Bilder
Fehltritte von Linken-Chefin Gesine Lötzsch

Lötzsch steht für Lapsus

Ein Geburtstagsgruß an Fidel Castro, "Wege zum Kommunismus" und Missverständliches zum Mauerbau: Gesine Lötzsch tritt als Parteichefin der Linken ab. Ihre Aussetzer werden noch länger in Erinnerung bleiben. Eine Auswahl.

Linke-Chefin Lötzsch tritt zurück
Umbau der Parteispitze

Lötzschs Rücktritt setzt Linke-Chef Ernst unter Druck

Gesine Lötzsch tritt als Linke-Chefin ab, weil sie sich um ihren Mann kümmern möchte, der seit Ende März im Krankenhaus liegt. Auf ihren glücklosen Co-Vorsitzenden Klaus Ernst wächst der Druck, seine politische Zukunft zu klären. Rivale Dietmar Bartsch erklärt im Gespräch mit der SZ, der Parteitag "muss für die Linke einen Neuanfang bringen".

Bundesparteitag der Linken in Erfurt
Umbau der Parteispitze

Linke-Chefin Lötzsch tritt zurück

Gesine Lötzsch hat ihr Amt als Partei-Vorsitzende der Linken aufgegeben. Lötzsch, nennt eine Erkrankung ihres Mannes als Grund für die Entscheidung. Mitten in zwei Landtagswahlkämpfen steht die Linkspartei damit ohne Vorsitzende da. Wer ihre Nachfolgerin werden könnte, ist derzeit unklar - aber die Chancen auf eine Rückkehr von Oskar Lafontaine an die Parteispitze sind gestiegen.

Von Daniel Brössler, Berlin

Reaktion auf die Saar-Wahl

Kleines Land, großes Echo

Die CDU hat noch immer ein bisschen Bammel, dass ihr die SPD im Saarland als Juniorpartner weglaufen könnte in Richtung Linkspartei. Das ist aber unbegründet, denn SPD-Parteichef Gabriel geht mit eigenwilligen Schuldzuweisungen auf die Linke los. Die Grünen atmen einmal tief durch und ach ja, die FDP. Ist irgendwie auch noch da.

Von Nico Fried, Berlin

Sitzung Linke-Bundestagsfraktion
Die Linke und der Verfassungsschutz

Aus dem Osten? Oh, verdächtig!

Der Verfassungsschutz beobachtet 27 Abgeordnete der Linken, darunter Radikale, aber auch Reformer. Eine Systematik ist nicht zu erkennen, ein Merkmal sticht unter den Betroffenen allerdings deutlich heraus. Innenminister Friedrich hat darauf nun reagiert: Er will die Liste überprüfen lassen.

Von Thorsten Denkler und Oliver Das Gupta

Gysi beschuldigt den Verfassungsschutz der Luege
Linke im Visier

Gysi beschuldigt Verfassungsschutz der Lüge

Empörung bei der Linken: Mehr als ein Drittel ihrer Abgeordneten im Bundestag soll vom Verfassungsschutz kontrolliert werden - darunter fast die gesamte Führungsriege. Fraktionschef Gysi bezichtigt den Verfassungschutz der Lüge, Parteichef Ernst kündigt eine Untersuchung an - CDU-Politiker rechtfertigen dagegen die Observierungen.

Bundesparteitag der Linken in Erfurt
Aufregung um Online-Aufruf zu Syrien

"Kein Linker ist mit Assad solidarisch"

Mehrere Abgeordnete der Linken unterstützen einen Online-Aufruf zur Aufhebung der Sanktionen gegen Syrien. Politiker von CDU und FDP zeigen sich empört. Doch die Linken-Vorsitzende Gesine Lötzsch verteidigt die Unterzeichner gegen den Vorwurf, sich damit "an die Seite des Mörders Assad" zu stellen - und versucht, die Position der Partei zur syrischen Regierung zu klären.

Gysi heizt Debatte ueber Lafontaine-Rueckkehr an
Führungsdebatte in der Linkspartei

Gysi orakelt über Rückkehr Lafontaines

"Er ist im Saarland unterfordert": Linksfraktionschef Gysi spekuliert über eine Rückkehr Oskar Lafontaines in eine führende Rolle im Bundestag. Vizechefin Wagenknecht warnt jedoch vor einer Personaldebatte in der Fraktion - seit Monaten debattiert die Partei darüber, wer ihr künftig vorstehen soll.

Bundesparteitag der Linken in Erfurt
Führungsstreit bei den Linken

Schluss mit Harmonie

Die Sehnsucht nach Einheit währte nicht lange: In der Linken ist der Streit um den Parteivorsitz voll entbrannt. Lötzsch kündigt an, wieder kandidieren zu wollen - Ko-Chef Ernst reagiert verärgert. Als einziger behaupten kann sich Gregor Gysi: Er bleibt alleiniger Fraktionsvorsitzender.

Von Daniel Brössler

Bundesparteitag der Linken in Erfurt
Die Linke und ihre Führung

Parteichefs auf Abruf

Das Programm ist verabschiedet, die Personalfrage bleibt offen. Klaus Ernst und Gesine Lötzsch sind Parteivorsitzende auf Abruf, der heimliche Parteichef heißt Oskar Lafontaine. Das ist nach dem Bundesparteitag klarer denn je. Schlimm findet das dort kaum einer.

Von Michael König, Erfurt

Bundesparteitag der Linken in Erfurt
Parteitag der Linken

Empört euch! Aber nicht übereinander!

Streit? Welcher Streit? Die Linke will auf ihrem Erfurter Bundesparteitag ihr neues Programm verabschieden und sich geschlossen präsentieren. Der "wichtigste Schritt seit der Parteigründung" sei das, mahnen Genossen. Parteichefin Gesine Lötzsch gibt den Ton vor: kämpferisch, offensiv, wütend auf Banken und die herrschende Klasse. Aber 1400 Änderungsanträge und eine offene Personalfrage drohen die Einigkeit zu zerstören.

Von Michael König, Erfurt

Die Linke zum neuen Grundsatzprogramm
Streit bei der Linken

Geburtstagsgrüße für Genosse Fidel

Die Linken-Vorsitzenden Lötzsch und Ernst preisen in einem Glückwunschschreiben das sozialistische Kuba und Fidel Castros "für Lateinamerika beispiellose soziale Errungenschaften". Nicht nur Gegner, auch Parteifreunde sind empört - schließlich geht es bei den Wahlen in Berlin bald um Alles.

Von Peter Blechschmidt, Berlin

Berliner Mauer vor dem Brandenburger Tor, 1984
Deutscher Alltag

Politische Sumpfköpfe

In Meck-Pomm haben irgendwelche Mitglieder der Linkspartei die Meinung geäußert, der Mauerbau vor 50 Jahren sei gewissermaßen alternativlos gewesen. Das Sumpfkopfwesen ist aber auch anderswo recht weit verbreitet. Und vielleicht ist man denen vor Jahr und Tag schon einmal begegnet.

Von Kurt Kister

Nach Wahl in Sachsen-Anhalt - Die Linke
Linke: Entwurf für Grundsatzprogramm

Programm entschärft, Probleme vermehrt

Nach vier Jahren Debatte präsentiert die Linke einen Entwurf für ein Grundsatzprogramm. Reformer sagen, sie hätten eine Fassung durchgesetzt, die Regierungsbeteiligungen möglich mache. Schon das könnte die Parteilinke animieren, das Papier zu torpedieren.

Von Thorsten Denkler, Berlin

Glückloses Duo an der Spitze: Parteichefs Gesine Lötzsch und  Klaus Ernst
Kritik an Lötzsch und Ernst

Führungskrise der Linken eskaliert

"Grobe Unterschätzung des Diskussionsbedarfs": Das Führungsduo Lötzsch und Ernst bekommt die Flügelkämpfe in der eigenen Partei nicht unter Kontrolle. Jetzt droht der erste Landeschef mit dem Rückzug aus der Bundesspitze.

Von Daniel Brössler, Berlin

Sondersitzung Parteivorstand Linke Klaus Ernst und Gesine Lötzsch
Linke: Zoff um Parteiführung

Friede per Beschluss

In einer Krisensitzung hat sich die Linke österliche Ruhe verordnet - die Art und Weise, wie sie das tut, amüsiert das Pressekorps. Vieles deutet daraufhin, dass der interne Friede nicht lange halten wird.

Von Thorsten Denkler, Berlin

Landesparteitag der Linken in Hamburg
Linken-Führungskrise

"Jetzt reicht's!"

Persönliche Beschimpfungen waren an der Tagesordnung, nun wollen Mitglieder des Linken-Parteivorstandes auf einer Sondersitzung ein Ende des Führungsstreits erzwingen. Parteichef Klaus Ernst reist eigens aus dem Urlaub an - und zieht ein Interview mit der SZ kurz vor Drucklegung zurück.

Von Daniel Brössler, Berlin

Sorgt sich um ihre Partei: Linken-Chefin Gesine Lötzsch
Sozialisten in der Krise

Lötzsch warnt vor "Zerstörung" der Linken

Linken-Chefin Lötzsch sorgt sich um den Fortbestand der Linken - und nimmt den angefeindeten Schatzmeister in Schutz.

Lafontaine bietet Rot-Gruen in Nordrhein-Westfalen Koalition an
Debatte um Lafontaine-Comeback

Gysi soll "Spieltrieb" zügeln

Linken-Fraktionschef Gysi denkt laut über eine Rückkehr Lafontaines in die Bundespolitik nach - für die SPD ein deutliches Zeichen der Schwäche der Partei. Doch auch die Linken selbst sprechen von einer "Phantomdiskussion".

Glückloses Duo an der Spitze: Parteichefs Gesine Lötzsch und  Klaus Ernst
Personaldebatte bei der Linken

Parteiführung abgewatscht

Nach dem Wahldesaster wächst auch bei der Linken der Frust über die Parteispitze. Von der "schlechtesten Führung", die man je gehabt habe, ist laut Medienberichten die Rede. Und von einem Comeback Lafontaines.

Die Linke und die Landtagswahlen

Niemand hat die Absicht, den Kurs zu wechseln

"Keineswegs berauschend" nennt Gregor Gysi die Ergebnisse der Linken im Südwesten. Aber nach dem klar verpassten Einzug in die Landtage von Stuttgart und Mainz wollen die Vorsitzenden Gesine Lötzsch und Klaus Ernst weitermachen wie bisher - auch wenn die Kritik lauter wird.

Von Daniel Brössler